Feb 112013
 

Moving Carpet mit Photovoltaik-Galerie, Quelle: www.sunkid.at

Mit einem weltweiten Marktanteil von etwa 70 Prozent ist die Sunkid GmbH aus Imst in Tirol ein Spitzenreiter, wenn es um den Bereich Personenbeförderung auf Förderbändern in Skigebieten geht.

Trotz oder gerade wegen dieser scheinbar sicheren Position ist das Unternehmen allerdings auch stets bestrebt die eigenen Produkte weiter zu entwickeln. Stets wichtig ist dem innovativen Unternehmen dabei der Umweltaspekt, dem speziell durch die neueste Entwicklung großer Wert beigemessen wird.

Die aktuellste Weiterentwicklung betrifft ein Förderband – den sogenannten Moving Carpet -, der durch seine auf der Galerie montierten Photovoltaik-Module zum Stromlieferanten wird.

Produziert mehr Energie als gebraucht wird, Quelle: www.sunkid.at

„Die mit Solarmodulen bestückte Überdachung des Zauberteppichs produziert mehr Ökostrom als die Anlage selbst benötigt. Der überschüssige Reststrom kann ins  Stromnetz eingespeist werden“, erklärt Emanuel Wohlfahrter, CEO. Das bisher weltweit einzigartige Projekt wurde in Gerlos in der Zillertal Arena verwirklicht und ist 180 m lang und benötigt für den normalen Förderbetrieb (täglich von 9 bis 16 Uhr) etwa 16.000 kWh Strom im Jahr. Die 74 Photovoltaik-Module auf der Galerie wiederum produzieren jedoch rund 22.000 kWh im Jahr. Somit werden etwa 27 Prozent „überschüssiger“ Strom erzeugt, der ins Netz eingespeist wird.

Ein weiteres Plus neben der umweltfreundlichen Personenbeförderung ist natürlich ebenso der Schutz vor Wind und Wetter durch die Galerie sowie die Gewissheit, dass die Sunkid GmbH die Solarmodule durch die Firma PVT Austria produzieren lässt. Somit findet beinahe die gesamte Produktion gänzlich in Österreich statt.

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