Feb 042013
 

Überraschend stabil!
Das dachten sich die beiden HTL-Maturanten Florian Engl und Markus Steger aus Metnitz als sie Papierröhren auf den Tisch knallen ließen. Durch den Aufprall entstand eine Struktur, die sich als erstaunlich stabil erwies und von den beiden Tüftlern schließlich mittels Computer nachvollzogen wurde. „Wir haben uns die Origami-Falttechnik zum Vorbild genommen“, erklärt Steger, „Bei einem Versuch haben wir Papier zusammengerollt und es gegen einen Tisch geschlagen. Dann haben wir uns die Stauchung angesehen.“

Florian Engl und Markus Steger, Quelle: www.kleinezeitung.at

Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit, die sich mit Bionik – also von der Natur kopierte/inspirierte technische Lösungen – beschäftigt, vertieften sie sich weiter in die Materie. Schließlich machten sie sich auf die Suche nach einem passenden Einsatzfeld, wobei sie auf Notunterkünfte aufmerksam wurden.

Ein Modell der Notunterkunft, Quelle: www.pressdisplay.com

„Wir wollten kein klassisches Zelt bauen, sondern etwas Neues designen.“ Einen tatkräftigen Unterstützer fanden die beiden darüber hinaus im Papier- und Zellstoffhersteller Mondi in Frantschach, der die Erfinder tatkräftig bei der Herstellung eines Modells aus robustem Sackpapier förderte. Letztlich war die Notunterkunft aus Papier fertig und für Florian Engl und Markus Steger steht fest, dass sie auch weiterhin mit natürlichen Werkstoffen arbeiten wollen.

Im Herbst wird Steger in Graz mit dem Architekturstudium beginnen, während Engl nach dem Bundesheer im Bereich der Holztechnik tätig sein will. Wir wünschen den beiden viel Erfolg und gratulieren zu ihrer Erfindung!

Übrigens widmet sich das Haus der Natur in Salzburg ebenfalls gerade in einer Ausstellung dem Thema der Bionik und interessierte Besucher können von Natur inspirierte Techniken entdecken…

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