Apr 112018
 

Am 13. April 2018 heißt es für ganz Salzburg: Bleiben Sie wach! Bei der Langen Nacht der Forschung stehen zwischen 17:00 und 23:00 Uhr rund 500 Forscherinnen und Forscher in ganz Salzburg Rede und Antwort. 111 Forschungsstationen an elf verschiedenen Standorten in Stadt und Land Salzburg bieten Einblicke in faszinierende Bereiche der Wissenschaft.
Eintritt frei, Gratis-Ticket für den öffentlichen Verkehr.


Salzburg, 11. April 2018. Am Freitag, den 13. April 2018 ist es endlich so weit: 111 Forschungsstationen in Stadt und Land Salzburg laden ein zum Entdecken, Mitmachen und Staunen. Bei freiem Eintritt können Besucherinnen und Besucher jeden Alters Spitzenleistungen aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung erkunden, verständlich und spannend erklärt in Form interaktiver Präsentationen, Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachstationen.

11 Standorte, 111 Stationen

Diese elf Salzburger Forschungsstätten öffnen bei der Langen Nacht der Forschung 2018 ihre Tore – darunter auch Österreichs höchstgelegene Forschungsstation auf 3.106 Meter Seehöhe:

FH Salzburg
HTL Saalfelden
Luftgütemessstelle des Landes Salzburg
Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF)
Pädagogische Hochschule Stefan Zweig
Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Paris-Lodron-Universität Salzburg
Privatuniversität Schloss Seeburg
Salzburg Research
Universität Mozarteum

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Infos zu allen Stationen der diesjährigen Langen Nacht der Forschung in Salzburg: www.langenachtderforschung.at/sbg

Gratis durch die Nacht: Ticket für den ÖV

Nicht nur der Eintritt zur Langen Nacht der Forschung ist kostenlos. Ein Gratis-Ticket für den öffentlichen Verkehr sorgt für den reibungslosen Transport von einem Ausstellort zum nächsten. Das Ticket ist Ihr Freifahrtschein auf allen Linien in der Kernzone Stadt Salzburg, auf den Bus- und S-Bahn-Linien von und bis Puch bzw. Seekirchen sowie im Regionalzug zwischen Zell am See und Saalfelden und im Stadtbus Saalfelden.

Salzburger ÖV-Ticket zum Abdrucken bzw. Online-Bereitstellung finden Sie hier.

Lange Nacht der Forschung

Die Lange Nacht der Forschung (LNF18) ist der größte heimische Forschungs-Event, bei dem Forscherinnen und Forscher ihre Leistungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die bundesweiten Maßnahmen der LNF18 werden vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) führt die rechtliche und finanzielle Abwicklung durch. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) bringt sich in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle der Langen Nacht der Forschung aktiv in die Koordination der Inhalte und der Kommunikation zwischen den Ressorts und den Bundesländern ein. Für die operative Abwicklung in den Regionen sind Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer zuständig. Die Präsentation der Leistungen erfolgt durch die Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie durch die Forscherinnen und Forscher.

Die Lange Nacht der Forschung in Salzburg

Die Lange Nacht der Forschung wird in Salzburg vom Land Salzburg finanziell unterstützt und von der Stadt Salzburg mitgetragen. Die Regionalkoordination der Veranstaltung wurde wie in den Vorjahren von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft übernommen.

Links:
Salzburg: www.langenachtderforschung.at/sbg
Österreich weit: www.langenachtderforschung.at
www.facebook.com/LangeNachtderForschung
www.twitter.com/LNF_Austria #LNF18

Apr 102018
 

Die Erfindung der Brille war ein kleiner, aber dennoch bedeutender Fortschritt für die Menschheit. Während es früher unmöglich war, eine Sehschwäche auszugleichen, ist es für uns heuer selbstverständlich, bei Kurz- oder Weitsichtigkeit einen Optiker aufzusuchen. Mehr noch: Heutzutage kann man sogar ganz komfortabel online nach einem passenden Modell suchen. Doch wer hat diesen Werdegang eigentlich ermöglicht, und wie sahen die Anfänge der Brille aus? Wir klären auf.

Die Wegbereiter für die Brille

Bereits im Altertum beschäftigten sich die Menschen mit den Phänomenen der Optik, wussten diese jedoch noch nicht korrekt einzusetzen. So besaßen die alten Griechen in der Zeit um 2000 v.Chr. zwar durchaus schon polierte Quarze oder Gläser, die eine vergrößernde Wirkung hatten, doch sie nutzten die Steine als Schmuckstücke für Schwerter oder Zepter – jedoch nicht als Hilfe bei Sehschwäche. Die ersten Erwähnungen einer mit Wasser gefüllten Glaskugel, mit der sich Schriftzeichen vergrößern ließen, stammen vom römischen Philosophen Seneca, der als Berater des Kaisers Nero im 1. Jahrhundert n. Chr. agierte. Doch die Entwicklung der Brille ließ weiter auf sich warten.

Erst im 13. Jahrhundert gab es mit dem sogenannten „Lesestein“ die erste wirkliche Sehhilfe, die von Menschen genutzt wurde. Die Idee, mithilfe einer geschliffenen Linse die Sehkraft zu verbessern, lieferte der arabische Gelehrte Ibn al-Haitam, der seine revolutionären Gedanken in dem Werk „Schatz der Optik“ niederschrieb.

Vom Sehstein zur Ohrenbrille

Zwar war der Seh- oder auch Lesestein eine revolutionäre, jedoch nicht besonders praktische Erfindung. Deshalb dauerte es nicht lange, bis die Menschen gegen Ende des 13. Jahrhunderts die Linsen flacher schliffen und an praktische Rahmen nieteten, damit die Linsen so komfortabler vor die Augen gehalten werden konnten. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Brille war die Erfindung der Bügelbrille im 14. Jahrhundert. Hier wurde die bereits vorhandene Rahmenkonstruktion mit einem Bügel verbunden, sodass die Brille nicht mehr von der Nase rutschen konnte. Im 15. Jahrhundert wurde diese Konstruktion nochmals überarbeitet, mit dem Resultat der sogenannten Mützenbrille, die – wie es ihr Name schon verrät – an einer Mütze befestigt werden konnte, damit sie nicht herunterrutscht.

Nach weiteren Erfindungen wie dem bis heute bekannten Monokel und dem Zwicker wurde im 18. Jahrhundert die Ohrenbrille erfunden – der Vorreiter der heutigen Brille. Das Besondere an diesem Modell waren die angebrachten Stangen, die hinter die Ohren führten und für einen besseren Halt der Brille sorgten. Nach weiteren Modernisierungen wie dem stets schmaler werdenden Brillenglas, leichteren Bügeln, komfortablen Nasenpolstern und verschiedenen Sehstärken-und Modellen ist die Geschichte vermutlich auch heute noch nicht zu Ende. Denn noch immer arbeiten Experten und Optiker daran, Brillen noch leichter, schicker und komfortabler zu machen – für einen modischen und zuverlässigen Durchblick.


Bildrechte: Flickr buch mit brille boden friek_magazine CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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