Sep 302015
 

Bereits zum 13. Mal wurde in diesem Jahr der Constantinus Award verliehen. Insgesamt wurden Gewinner in fünf Kategorien gekürt:

Mehrmals ausgezeichnet Quelle: nimbusec.com

Wir möchten heute zwei Gewinner kurz vorstellen.  
Die Cumulo Information System Security GmbH konnte in der Kategorie Standardsoftware & Cloud Services den ersten Platz erringen. 70-90% der Unternehmen sind in einer oder anderen Form, oft unbemerkt, Opfer von Hackern.

Mit dem Nimbusec Webseitenwächter wird die Früherkennung gehackter Seiten möglich. Werden Manipulationen detektiert, wird das Unternehmen in Echtzeit per Mail oder SMS informiert. Zudem weiß der Webseitenwächter wo beispielsweise Manipulationen vorgenommen worden sind. Indem er Webseiten in Design und Inhalt zerlegt, erkennt er zuverlässig welche Module verändert worden sind.

Etliche Lehrbetriebe kennen die Problematik, dass Lehrlinge leider mangelnde Grundkenntnisse im Lesen und Schreiben besitzen. Die Billa AG hat mit dem Projekt Basiskompetenztraining (BKT) eine Lösung ins Leben gerufen. Speziell sollen Defizite bei Lehrlinge erkannt und diese durch entsprechende Förderung beseitigt werden.

Mithilfe der il Aus- und Weiterbildungs GmbH kombiniert das Basiskompetenztraining aktuellste Erkenntnisse der Lernpsychologie, moderne Managementtrainings und andere Faktoren, was sich in guten Resultaten niederschlägt. Innerhalb von drei Trainingstagen konnten maßgebliche Verbesserungen festgestellt werden, sodass das Projekt inzwischen einen festen Platz in der Lehrlingsausbildung einnimmt. Das System der il Aus- und Weiterbildungs GmbH hat überzeugt und auch beim Constantinus Award den Publikumspreis errungen.

 

Sep 292015
 

Wäsche aufhängen – ein Thema, das für viele ein lästiges Muss darstellt. Lästig vor allem, weil die Handvoll Wäscheklammern schneller ausgeht als gedacht und somit immer wieder der Extra-Gang zum Wäscheklammerbeutel ansteht. Was sich am kleinen Wäscheständer noch im Rahmen hält, ist bei Wäschespinne oder gar Wäscheleine schnell wirklich mühsam.

Die Erfindung der Woche hat jedoch alles im Griff. Im schönen Design hat der Wäscheklammerbeutel genug Platz für sämtliche Wäscheklammern. Beim Aufhängen selbst greift man einfach in den Beutel vor sich und muss endlich keine Extrawege mehr bestreiten.

Erfinderin Juliane Warncke berichtet wie Sie auf die praktische Idee des Wäscheklammerumhängebeutels gekommen ist:

Juliane Warncke Wäscheklammerbeutel„Auf die Idee zur Wäscheklammerumhängetasche kam ich beim Wäsche Auf- und Abhängen selbst. Meine Wäscheklammern habe ich früher in einem handelsüblichen Wäscheklammerbeutel aufbewahrt. Mich störte, dass ich während des Auf- und Abhängens immer wieder zum Klammerbeutel greifen musste, um Klammern rauszunehmen oder wieder reinzulegen. Meistens hing dieser an der Wäscheleine, jedoch nicht auf der Seite, wo ich ihn gerade brauchte.
Die Wäscheklammerumhängetasche wird ergonomisch komfortabel über der Schulter getragen und spart durch die ständige Eingriffmöglichkeit beim Wäsche Auf- und Abhängen viel Zeit!“

Endlich hat man die Hände frei und der Wäscheklammerbeutel hält die Klammern direkt griffbereit. Da geht das Wäsche Aufhängen wie von selbst! Einfach um die Schulter oder den Hals binden/hängen und los gehts. Natürlich kann „Jules Peg-Bag“ wie ein klassischer Beutel auch an die Wäscheleine gehangen werden. Den Wäscheklammerbeutel finden Sie bei uns im Erfinderladen.

Thumps up für Juliane!

Sep 282015
 

Sagen Sie mal: wann haben Sie zuletzt eine Postkarte bekommen?
Es mag sein, dass Sie hier stark überlegen müssen. Meist wird dieser Tage auf Urlaubsgrüße per Postkarte zugunsten schneller Nachrichten in sozialen Medien verzichtet. Trotzdem bleibt die Postkarte etwas Spezielles. Schließlich hat man etwas Reales in der Hand, etwas zum Anfassen und, was noch wichtiger ist, die Person hat sich für die Postkarte Zeit genommen. Die Suche nach passenden Postkarten fernab von Kitsch und Überteuerung kann sich allerdings schwierig gestalten.

Quelle: www.post.at

Die Post hat sich etwas einfallen lassen
Man geht mit der Zeit. So bietet die Post mit der Postkarten-App die nette Möglichkeit an Postkarten mit eigenen Schnappschüssen – bis zu vier sind möglich –  zu gestalten. Auf diese Weise gewinnt die Grußkarte gleich an persönlicher Note. Ergänzt mit Urlaubsgrüßen auf der Rückseite ist die Urlaubspost startbereit. Die App selbst ist sowohl für iOs als auch für Android erhältlich. Eine nette Idee.

Sep 242015
 

Lust, gut essen zu gehen?
In diesem Fall wird gerne das Internet befragt. Plattformen wie TripAdvisor, Yelp oder Foursquare sind hier beliebte Adressen.  Ab sofort mischt allerdings eine österreichische Plattform mit: Wogo. Wie Markus Wadl, der CEO von Wogo erklärt, möchte Wogo den Gastronomen gewisse Möglichkeiten bei ihrem Auftritt geben. Eine Funktion, die Mitbewerber nicht bieten. Registrierte Gastronomen sollen bei Wogo z.B. die Speisekarte oder auch aktuelle Mittagsmenüs online stellen können. Derzeit sind bei Wogo insgesamt 300.000 Lokale in fünf Ländern verzeichnet.

Quelle: wogo.life

Auf der Suche
Möchte man eine neue Lokalität testen, stehen dem Benutzer diverse Filter in der Suche bereit. Steht einem der Sinn nach einer bestimmten Küche, ist das kein Problem. Auch der Lokaltyp lässt sich filtern – vom Würstelstand bis zum Restaurant. Ganz praktisch die Umkreisanzeige, die sofort angibt, welche gastronomischen Stätten sich in der Umgebung befinden. Derzeit ist nur bei wenigen Restaurants die Kontaktfunktion möglich, über welche Reservierungen getätigt werden können.

Im Moment ist Wogo nur für iOS erhältlich. Inwiefern sich die österreichische Alternative zu TripAdvisor, Yelp und Foursquare durchsetzen kann, wird sich zeigen.

Sep 232015
 

Ein Schuh, der drückt und zwickt – das hat jeder schon einmal erlebt und weiß wie unangenehm das ist. Doch gerade im beruflichen Alltag muss oft auf bequemes Schuhwerk verzichtet werden. Doch auch im privaten Rahmen wird oft der schicke Schuh dem bequemen vorgezogen. Kein Wunder, dass die meisten Füße nach diesen Zwangsvorstellungen im Laufe der Zeit Fehlstellungen entwickeln. Ganz allgemein fehlt es dem Fuß an Platz sich zu bewegen und die Fußmuskulatur zu trainieren. Fehlstellungen können jedoch auch auf andere Bereiche ausstrahlen, sofern nicht mit Einlagen entgegengewirkt wird.

Tu dem Fuß was Gutes!

Cowalker von Billie Rehwald Quelle: www.jamesdysonaward.com

Dachten sich gerade in den letzten Jahren etliche und griffen zu diversen Gesundheitsschuhen, die den Fuß fordern und fördern. Nachteil: diese sind optisch meist eher kurios. Billie Rehwald, Student an der Universität für angewandte Kunst in Wien im Zweig Industrial Design hat aus diesem Grund den Schuh „Cowalker“ entwickelt.

Der Cowalker selbst setzt sich im Grunde aus zwei Schuhen zusammen. Im Inneren sitzt der gesunde Schuh mit Barfußgefühl, der nach außen hin mit einem schicken Außenschuh verbunden ist, sodass der Schuh problemlos zum Casual oder Business Casual Outfit getragen werden kann. Derzeit ist das Projekt beim diesjährigen James Dyson Award eingereicht.

Wir wünschen viel Glück!

Sep 222015
 

Pass auf! Schnürsenkel offen
Na, das ist Ihnen sicher auch schon einmal passiert. Offene Schnürsenkel und der „falsch“ platzierte Schritt, da kommt man schneller ins Stolpern als man denkt.

Verflixt und zugeschnürt

Dass sich Schuhbänder lösen, hat vor allem mit dem Material zu tun. Kunststofffasern sind meist zu rutschig, um lange zu halten. Wir gehen mit der Zeit – wir gehen mit Pop Laces: der Erfindung der Woche.

Pop Laces, das sind Schnürsenkel aus Silikon, die das Schnüren und Binden in Zukunft ersparen. Das Material ist nämlich so flexibel, dass sogar die geschnürten Schuhe problemlos angezogen werden können. Aufbinden, zubinden war gestern. Damit nicht genug, sind die Silikonbänder auch noch schmutzabweisend. Wer muss jetzt noch überlegen?

Elastisch, bequem und stylish

So bequem… Die elastischen Schürsenkel verwandeln jeden Turnschuh in ein stylishes Kultobjekt und sind die perfekte Alternative für alle Faulpelze und Schuhbindeverweigerer. Selbstverständlich sind die Senkel auch für Kinder geeignet, die sich mit dem Schlaufenbinden noch etwas mühen. Die neuartigen Pop Laces gibt es klassisch in schwarz und weiß im Erfinderladen in Berlin zu kaufen.

Sep 212015
 

In diesem Jahr wurde der Fast Forward Award bereits  zum 20. Mal verliehen und erneut haben etliche Firmen Innovationsgeist im Rahmen des Steirischen Wirtschaftspreises bewiesen. Letztlich siebte die Jury ihre Gewinner zu Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den verschiedenen Kategorien aus. Wir möchten zwei Preisträger kurz vorstellen. Wer sonst noch die Siegestrophäe erringen konnte, finden Sie hier.

Alle Vorteile auf www.ecocan.at nachlesen Quelle: www.ecocan.at

Kategorie: Kleinstunternehmen
Die EcoCan GmbH stahl hier allen das Rampenlicht. Mit der Entwicklung spezieller Lichtlenkungsfolien gelang es der Leobner Firma bislang eher blendende LED-Lampen zu zähmen. Die Folie reduziert den Blendfaktor um bis zu 95% und gewährleistet auch ein gleichmäßigeres Licht.


Insgesamt verbessert sich die Lichtverteilung, wie auch das Licht selbst verstärkt wird, was besseres Arbeiten in gut und vor allem angenehm ausgeleuchteter Umgebung zur Folge hat. Die Lichtlenkungsfolien lassen sich zudem ebenso einfach in bestehende Systeme nachrüsten.

Vom Kleinstunternehmen zur Kategorie: Großunternehmen
ams AG – und noch bedienerfreundlicher. Die Firma, die in puncto Sensoren weltweit geschätzt ist, hat den nächsten großen Schritt getan. Kaum jemand, der kein Smartphone hat. Elektronische Geräte sind aus dem täglichen Leben längst schon nicht mehr wegzudenken. Die ams AG hat sich überlegt wie die Bedienung noch angenehmer gestaltet werden kann. Das Ergebnis: intelligente Sensoren, die mit ihren kleinen Maßen in jedes Gerät passen, wenig Energie benötigen und menschliche Gesten erkennen. Denkbar ist zum Beispiel durchaus die baldige Implementierung in Smartpones, Tablets und Co. Die Steuerung per Gesten ist einfach, angenehm und lässt die Bedienung aus einer gewissen Distanz zu, was wiederum verschiedene Vorteile bietet. Aber sehen Sie selbst. Das Video veranschaulicht die Möglichkeiten, welche durch die intelligente Sensorenanordnung möglich werden, ganz gut.

Sep 172015
 

Die Sommerhitze hatte uns in diesem Jahr fest im Griff. Was abends ungemein angenehme Stunden bedeutete, war untertags im Büro oft nur erdrückend.

Glücklich, wer in einem Gebäude mit begrünter Fassade arbeitet!

 

Während Pflanzen im Büro die Luftqualität verbessern, regulieren sie nämlich als grüne Fassade am Gebäude das Mikroklima. So wird das Gebäude selbst weniger stark erwärmt und durch das verdunstende Wasser der Pflanzen ebenso zusätzlich gekühlt. Im Winter wiederum verhindern sie ein starkes Abkühlen der Substanz. Und so ganz nebenbei wird Lärm gedämpft, Feinstaub gefiltert und ganz allgemein die Luftqualität verbessert.
Die viel dringendere Frage wäre insofern: wieso sieht man bislang kaum grüne Fassaden?

Welches Pflanzenkleid das beste?
Bauingenieurin Prof. Azra Korjenic erforscht in diversen Projekten verschiedene Fassadenbegrünungen und sammelt eifrig Daten. Von einfachsten Formen mit Kletterpflanzen bis zu vorgestellten grünen Fassaden mit Pflanzentrögen„Eine Kosten-Nutzen-Rechnung verschiedener Systeme wird gerade gemacht“, gibt Korjenic an, „Welche Lösung die beste ist, hängt von den Zielvorstellungen und Präferenzen des Anwenders ab.“ Spannend ist auch die Kombination von Begrünung und Photovoltaik. Bauingenieurin Korjenic ist sich sicher: „Wenn die Sommer bei uns immer heißer werden, dann werden die Leute feststellen, dass es in einem kühleren Gebäude mit begrünter Fassade einfach viel angenehmer ist.“ Zusätzlich reduzieren sich natürlich ebenso Kosten durch den geringeren Einsatzbedarf an Klimaanlagen…

Sep 162015
 

Grazer räumten ab
Vor einigen Tagen wurden sie vergeben – die Eurobike Awards. Mit dabei die Köpfe, welche die Bike Citizen App entwickelt und prompt einen Award in der Kategorie Konzept & Dienstleistungen eingeheimst haben. Die Jury zur App: „Diese preisgünstige App nutzt die Intelligenz der Masse. Dadurch, dass die Nutzer ihre eigenen Routen anonymisiert hochladen können, helfen sie nicht nur anderen Fahrradfahrern, sondern auch der Verkehrsplanung in den über 200 Städten, in denen die App bereits heruntergeladen wurde.“

Quelle: www.greenrocket.com

Einen erfolgreichen Start legte die App übrigens per Crowdfunding auf GreenRocket hin. Die Vorteile der App liegen klar auf der Hand, denn hier werden Nebenstraßen und Radwege bevorzugt, sodass ganz schnell die schnellste RADroute von A nach B angezeigt wird. Ständige Verbesserungen werden in Form von Benutzer-Uploads möglich, die gewiefte Abkürzungen bzw. eigene Routen hochladen können. So lernt das System ständig und Benutzer sind immer am optimalen Weg unterwegs. Die App selbst kennt zahlreiche Städte in- und auswendig: Graz, Salzburg, Wien, Kopenhagen, Budapest, London, Belfast, Belgrad, Zürich…

Sep 152015
 

Bier ist beliebt. Bier schmeckt. Bier ist vielfältig.
Kein Wunder also, dass Bierbrauen im Trend liegt.
Die Do-It-Yourself Bewegung macht vor Bier keinen Halt. Mit leichter Verspätung ist die internationale Craftbier-Bewegung in Deutschland angekommen- die Hochburg der Bierbrauer ist Berlin. Hier lebt die alte Bierbrautradition wieder auf und passionierte Hobby-Braumeister kreieren genauso aromatische wie auch besondere Biere.

Sich mal als Braumeister versuchen

Ob Kaffeenote, Honigduft oder spritzige Orange, beim Craft-Beer sind keine Grenzen gesetzt, es kann in alle Geschmacksrichtungen experimentiert werden.

Damit ab sofort noch mehr Bastelkeller zur Bierstube umfunktioniert werden und zukünftige Braumeister ganz tief in die Trickkiste der Geschmackserlebnisse greifen können, stellen wir diese Woche das Bierfässchen vor.

 

Das Bierbrauset beinhaltet alle nötigen Zutaten für das erste Bierbrauen. Als Anfängerset lässt sich hiermit bereits köstliches Bier brauen, das mit marktüblichem Bier mithalten kann. Schritt für Schritt wird angehenden Brauereimeistern in der Anleitung erklärt, wie das Bier in dem mitgelieferten Fass hergestellt wird. Das Bier muss nach dem Ansetzen 5 Tage bei Raumtemperatur gären und danach für 2 Tage im Kühlschrank reifen. Nach etwa einer Woche ist das selbst gebraute Bier fertig und kann direkt aus dem Fass gezapft werden.

Wohl bekomm’s!

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