Mai 282014
 

Jährlich kommt es immer wieder zu tragischen Jagdunfällen mit tödlichem Ausgang. Manchmal wird eine wahrgenommene Bewegung fälschlicherweise mit einem zuvor gesichteten Tier assoziiert und sich später verheerenderweise als Jäger auf der Pirsch entpuppt, zum Teil löst sich jedoch unversehens ein Schuss aus der eigenen Waffe. Damit zweiteres nicht mehr passiert, haben sich zwei Steirer eine Lösung überlegt.

Bernhard Neuhold und Ernst Gruber - ihr System rettet Leben. Quelle: www.kleinezeitung.at

Als passionierter Jäger weiß Bernhard Neuhold, dass viel zu einfach brenzlige Situationen entstehen. Insbesondere dann, wenn das Entspannen der Waffe vergessen wird, d.h. das Sichern der Jagdwaffe. Neuhold, Geschäftsführer von Gruber Mechatronik, unterstreicht: „Das ist brandgefährlich. Es sind schon tödliche Unfälle passiert.“ Zusammen mit Ernst Gruber entwickelte er ein Sicherheitssystem für Jagdwaffen. Das System stellt letztlich eine elektronische Steuerung dar, die auf Schussposition programmierbar ist. Somit sichert sich die Waffe sozusagen automatisch, wenn sie nicht mehr in Schussposition liegt. Zusätzlich gibt eine LED-Leuchte den entsicherten Zustand an.

Neuhold und Gruber haben mit ihrem patentierten System auch das Interesse des Waffenherstellers Steyr Mannlicher erregt, der mittlerweile Partner ist. In Form des Modells „Steyr Mannlicher SM 12“ ist die Erfindung als System „Reset Action“ bereits am Markt.
Mehr darüber gibt es auf der Internetseite www.jagdundnatur.tv.

Mai 272014
 

Das Smartphone ist heute zum Gebrauchsgegenstand Nummer 1 geworden. Fast jeder Zweite besitzt eines dieser praktischen Geräte. Je nach Bedarf kann man seine Termine planen, Musik hören, Fotos schießen und auch sonst lässt die Welt der Apps keine Wünsche offen.
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Jedoch gibt es durchaus Dinge, die der Allroundstar nicht kann bzw. die sich kompliziert gestalten. Telefoniert man zum Beispiel und vereinbart einen Termin, so gibt es keine Möglichkeit mit dem Telefon am Ohr im elektronischen Kalender einen Eintrag zu machen.

Dieses Problem störte den Erfinder Matthias Wetzel bereits zu Zeiten als noch Palm-Organizer und Blackberrys stärker in Benutzung waren:

PortraitWährend Kunden- und Meetinggesprächen hatte ich immer das unprofessionelle Arbeiten mit den entsprechenden Tools bemängelt. Einerseits hat man seinen Organizer, sein Smartphone mit den Programmen wie Outlook zur Verfügung, wo schnell Termine bearbeitet werden können. Andererseits muss man immer Notizen schriftlich erfassen, die dann in einer zentralen ´Ablage´ wiederzufinden sind.
Vor bereits 7 Jahren habe ich mir eine eigene Brieftasche fertigen lassen, die meinen Bedürfnissen im täglichen Berufsalltag entgegenkommt. Ich habe keine einzige Brieftasche – bis heute – gefunden, die einerseits einen Din-A 6 Block, einen Kugelschreiber, Visitenkarten sowie ein Smartphone aufnehmen kann.
Eigene Ablagen wie Hotelrechnungen oder Belege haben auch in dieser Tasche mühelos Platz. Damals hatte ich noch einen Palm-Organizer, der nun durch ein Smartphone abgelöst wurde. Das Smartphone kann mittels eines Klettverschlussbandes mit der Tasche verbunden werden.

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Das Erfinderhaus hat die wunderbare Idee von Herrn Wetzel aufgenommen und seine Erfindung in einer Kleinserie in Deutschland produzieren lassen. Das praktische Produkt gibt es nun brandneu in unserem Erfinderladen in Berlin oder in unserem Onlineshop. Ab sofort ist für Notizen aller Art beim Telefonieren gesorgt!

Mai 262014
 

Ein Supermarkt, der sich selbst versorgt. Quelle: https://www.mpreis.at

Pinswang ist Ihnen ein Begriff?
Vermutlich eher nicht, doch die kleine Gemeinde in Tirol lässt mit einer in Europa einzigartigen Supermarkt-Filiale aufhorchen. Die dortige MPREIS-Filiale ist der erste Passivhaus-Supermarkt Mitteleuropas und spart allein durch die wegfallende Heizung im Winter bereits 32,5 Tonnen CO2 ein!

Mit dieser außerordentlichen Leistung überzeugte der Supermarkt auch die Jury des Energy Globe Awards und darf sich über den Sieg im Bundesland Tirol freuen.

„Der respektvolle Umgang mit der Umwelt sowie verantwortungsbewusst und ressourcensparend zu handeln sind uns als regional tätige Unternehmerfamilie wichtige Anliegen“, erläuterte MPREIS-Geschäftsführer Hansjörg Mölk am 22. April 2014 bei der von Energie Tirol  durchgeführten Verleihung des Energy Globe Award Tirol in Innsbruck.

Der Supermarkt selbst stammt aus der Feder des Tiroler Architekten Raimund Rainer und präsentiert sich mit veredeltem Sichtbeton, der aus vom Lech angeschwemmten Kieselsteinen im nahen Betonwerk erzeugt wird. Bezug zur Umgebung wird über Blattreliefe in der betonierten Decke hergestellt, welche an den nahen Auwald und das Naturschutzgebiet erinnern soll. Abgesehen von der harmonischen Einbettung des Supermarktes in seine Umgebung, fand insbesondere die Energieeffizienz Anklang.

Eine Filiale, die sich Gedanken macht. Quelle: https://www.mpreis.at

Im Vergleich zu herkömmlichen MPREIS-Filialen spart die Pinswanger Filiale etwa 10.000 Liter Heizöl ein, denn aufgrund der guten Isolierung und der Wärmerückgewinnung über die Kühlmöbel entfällt der Bedarf einer Heizung komplett. Auch die Lüftungsanlage wird über Wärmerückgewinnung betrieben und filtert sozusagen nebenbei den Staub aus der Luft. Zusätzlich wurde das Gebäude übrigens noch mit einer Photovoltaik-Anlage  zur Stromerzeugung ausgestattet.

Mai 232014
 

Am 25. Mai ist es soweit, dann wird wieder der Towel Day begangen, der seit 2001 im Gedenken an Douglas Adams gefeiert wird. Douglas Adams gibt in seinem Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“ den wertvollen Rat immer ein Handtuch bei sich zu haben – unter anderem weil vielleicht unterstellt werden könnte reinlich zu sein, was bei Auffinden als blinder Passagier durchaus von Vorteil sein kann…

Den Blick in ferne Welten…
setzt auch das Planetarium in Wien, das am 25. Mai ein besonderes Programm für Klein und Groß zu bieten hat. Dabei kommen insbesondere Handtuchträger voll auf ihre Kosten – denn für sie ist der Eintritt gratis!

Um 15 Uhr beginnt das Programm mit „Yanni und die Kiesel aus dem All (5 bis 9 Jahre). Um 16:30 werden Kinder ab 6 Jahren Fragen beantwortet, die von der Anzahl der Sterne am Nachthimmel bis zu der Frage warum sich der Himmel dreht, reicht. Für Kinder ab 12 Jahren eignet sich „Der Sternenhimmel als unwiderstehliche Kraft“ ab 18 Uhr. Den Abschluss bildet schließlich“ Geheimnisse des Südhimmels (ab 14 Jahren).

Weitere Informationen finden Sie unter www.vhs.at/planetarium.

Ach ja, und: 42!

Mai 222014
 

HeuteAusgsteckt.at
oder kurzum: ein Name, ein Ziel 😉

Mithilfe dieser App ist man immer auf dem Laufenden welche Buschenschenken in der Nähe und – noch wichtiger – welche auch gerade tatsächlich geöffnet sind. So steht dem gemütlichen Verweilen bei leckeren Speisen und frischen Getränken nichts mehr im Wege. „Die App spart Nerven und Zeit – man weiß schnell wohin und kann sich den kulinarischen Freuden widmen und entspannen“, bringt es App-Entwickler Christoph Quatember auf den Punkt. Sozusagen „nebenbei“ profitieren die Heurigen natürlich von dieser neuen Möglichkeit für Werbeplatzierungen.

Zunächst einmal der Überblick. Quelle: heuteausgsteckt.at

Seit etwa zwei Monaten ist die Plattform online und besitzt bislang ein Verzeichnis von etwa 5.000 Betrieben in vier Bundesländern. User können jedoch fehlerhafte oder fehlende Angaben selbst ergänzen, womit das System nach und nach möglichst aktuell ausfallen sollte. Bislang kommt die App (übrigens sowohl für iOS als auch Android) gut an und wurde bereits mehrere tausend Mal heruntergeladen.

Mai 212014
 

Stellen Sie sich vor: Sie sind unterwegs und haben eine Aktentasche bei sich. Plötzlich fällt Ihnen ein, dass Sie noch eine Besorgung vergessen haben. Schnell packen Sie Ihr Fahrrad aus der Aktentasche, entfalten es und los gehts.

Zukunftsmusik?

Quelle: http://www.innovations-report.de/

Nicht mehr lange.
Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Bike Intermodal wurde gerade eben der erste Prototyp eines Faltrades entwickelt, das zusammengeklappt in etwa die Größe einer Aktentasche besitzt und lediglich 7,5 kg wiegt. Das Rad, das auf die Größe 50 x 40 x 15 cm zusammengefaltet werden kann, lässt sich einfach verstauen, transportieren oder im Restaurant, in der Bar oder im Kino schnell in die Ecke stellen. Die einzelnen Bauteile sind darüber hinaus vollständig wiederverwertbar. Dies bedeutet, dass das Fahrrad von der Produktion bis zu seinem Gebrauch und der Wiederverwendung einem umweltfreundlichen Lebenszyklus folgt.

Alessandro Belli von Tecnologie Urbane, einer der wichtigsten an dem Projekt beteiligten Partner und Gründer des von Bike Intermodal ausgegliederten Start-ups, kommentiert: „Mit Bike Intermodal verbinden wir optimale Vorgehensweisen in den Bereichen Design, Produktion und Montage. Wir verwenden die neuesten auf dem Markt erhältlichen Materialien, um ein super-kompaktes, leichtgewichtiges und attraktives Fahrrad zu schaffen, das den Anforderungen des Lebens in der Stadt optimal gerecht wird.

Revolutionäres Design im Bereich der Falträder
Jedes Jahr werden etwa 135 Millionen Fahrräder produziert. Falträder machen dabei einen Marktanteil von 2 % aus.
Wir haben das Fahrrad robuster gemacht, indem wir die Anzahl der Bauteile limitierten und nur die widerstandsfähigsten und dabei leichtgewichtigsten Materialien verwenden, so zum Beispiel Magnesium. Jedes Teil wurde getestet und lässt sich sowohl zurückverfolgen als auch wiederverwerten. Unser Prozess konzentriert sich auf Qualitätskontrolle, die Rückverfolgbarkeit des Produktlebenszyklus und Umweltbewusstsein”, betont Belli.

Entwicklung und Vermarktung des Produkts
Das Forschungsprojekt Bike Intermodal erhielt von der Europäischen Union Fördergelder in Höhe von 1,58 Millionen Euro. Seit dem Abschluss des Projekts hat das Start-up weiter an einer Optimierung des Designs und Produktionsprozesses des Fahrrads gearbeitet und inzwischen einen kommerziell umsetzbaren Prototyp entwickelt. Das Unternehmen führt zurzeit Gespräche mit einer Reihe von Venture-Capitalists sowie einigen bekannten Namen in der Automobilindustrie, um den Prototyp auf den Markt zu bringen.

Unter optimalen Produktionsbedingungen rechnet Belli mit einem Preis von 800 Euro für ein Fahrrad ohne Motor und mit 1.300 Euro für das Modell mit Antrieb. Zudem wird es zum Preis von 500 Euro ein sogenanntes Fixie*-Modell mit nur einem Gang geben. Nach der Markteinführung rechnet Belli mit einem Preis von 1000 Euro für ein Fahrrad ohne Motor und 1500 Euro für das Modell mit Antrieb. Angesichts der Tatsache, dass mehr als zwei Drittel der europäischen Bevölkerung in großen und kleinen Städten leben – und dies mit steigender Tendenz – ist der potenzielle Markt beachtlich.

Mai 202014
 

Pants Bag - schlicht schwarz

Was wäre Frau ohne Handtasche…
Jüngsten Statistiken zufolge kramen Frauen durchschnittlich stolze 76 Tage ihres Lebens in ihren Handtaschen herum, um endlich den gesuchten Gegenstand bzw. Artikel zu finden. Kein Wunder, gestalten sich doch manche Handtaschen eher als große Ungetüme, die zwar beinahe unendlich viel Stauraum bieten, aber eben auch durch ihr Dasein als „Schwarzes Loch“ glänzen. So verschwinden Smartphone, Geldtasche, Lippenstifte, Büroklammern, Taschentücher und Co nur allzu leicht.

Ein Zustand, dem die Erfinderin Jaqueline Korte mit ihren Designtaschen, den Pants Bags, an den Kragen geht.
Pants Bag – das ist eine chice Tasche mit überschaubaren Maßen, die insbesondere durch ihre Funktionalität glänzt. Wie gängige Taschen kann sie ganz normal als Schultertasche getragen werden, für mehr Bewegungsspielraum und Komfort lässt sie sich jedoch auch zu einer Gürteltasche umfunktionieren, wobei sie auch als Hüfttasche eine gute Figur macht.
Dafür muss man einfach die mitgelieferten Karabiner mit den Gürtelschlaufen kombinieren. Die Hände bleiben frei und die Tasche kann unmöglich vergessen werden.

Frau Korte hat uns erzählt, wie sie auf die Idee des modischen Accessoires gekommen ist.

Korte ErfinderladenDie Idee für die Tasche steht eher unter meinem Lebensmotto: Hände frei und doch immer alles dabei!
Ich mag keine ausgebeulten Hosentaschen. Da dachte ich mir, entwerfe doch eine Tasche, die zu jeder Lebenslage passt! Egal für welche Lebenslage, ob auf dem Spielplatz mit den Kindern, beim Einkaufen, beim Feiern oder im Urlaub oder im Stadion, um seine Lieblingsmannschaft anzufeuern, man hat alles Wichtige immer dicht am Körper sitzen und die Hände frei für die wichtigen Dinge im Leben.



Falls auch Sie die Hände fürs Leben frei haben möchten und nicht gewillt sind unfassbare 76 Tage Ihres Lebens mit dem Kramen in Ihrer Handtasche zu verschwenden, dann sollten Sie sich Ihre persönliche Pants Bag im Erfinderladen Berlin besorgen. Da viele verschiedene Muster vorhanden sind, ist jede Tasche ein Unikat. Am einfachsten ist es, wenn Sie sich Ihre individuelle Tasche im Erfinderladen aussuchen. Und für all jene, die den Erfinderladen nicht in ihrer Laufnähe haben, gibt es wie immer auch unseren Onlineshop.

Mai 192014
 

Es ist möglich – mit diesem Award werden innovative Geschäftskonzepte von Ein-Personen-Unternehmen sowie von kleinen Betrieben für ihren Mut und ihren Unternehmergeist belohnt. Auf Platz 1 schaffte es in diesem Jahr das Zwei-Personen-Unternehmen „WW Wohnwagon GmbH„.

Die Natur als Lebensraum erschließen
Das hat sich das Team rund um Wohnwagon auf die Fahnen geschrieben. Der Wohnwagon ist ein 25 m² großer nachhaltiger Wohnort, der mit eigener Photovoltaik-Anlage, Bio-Toilette und Wasseraufbereitung glänzt. Modernste Technik findet mit alter Handwerkstradition die perfekte Ergänzung. Ebenso überzeugte die Jury die Verwendung von natürlichen und regionalen Rohstoffen. Der Wohnwagon, der auch als ungewöhnliches Hotelzimmer sicherlich eine gute Figur macht, beeindruckt nicht nur durch sein intelligentes und ansprechendes Design – die Möglichkeit den Naturraum mit einer ausfahrbaren Terrasse, Markisen und großen Fenstern sozusagen einzubinden, sorgt für richte Entspannung und lässt Barrieren verschwinden.

Nachhaltig und individualisierbar. Quelle: www.wohnwagon.at

Mit Wohnwagon hat das Team um Theresa Steininger und Christian Frantal nicht nur nachhaltiges Wohnen in eine seiner schönsten Formen umgesetzt, die Erweiterung nach „außen“ gerade auch durch die ausfahrbare Terrasse verleiht ein ganz neues Wohngefühl, das Besitzern gängiger Wohnmobile fremd ist.

Mai 162014
 

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, wie stark die Umwelt durch Wasch- und Reinigungsmittel belastet wird? Schmutzige Wäsche ist keine Alternative, achtet man jedoch darauf das Waschmittel richtig zu dosieren und die Waschmaschine möglichst bei voller Ladung einzuschalten, sind zumindest kleine Beiträge geleistet.

Mit PLANET PURE ist Waschen unbedenklich. Quelle: www.planetpure.com

Noch sinnvoller ist allerdings die Verwendung von natürlichen Waschmitteln. Diesen hat sich PLANET PURE verschrieben. Die biologischen Wasch- und Reinigungsmittel des Unternehmens sind allesamt hautschonend und schnell biologisch abbaubar. Wichtigster Rohstoff der Mittel ist die Waschnuss aus Indien, die dort unter Vermeidung von bedenklichen Düngemitteln oder Pestiziden angebaut wird. Sichergestellt wird dies, durch die Zusammenarbeit von PLANET PURE mit ortsansässigen Bauern, wobei ebenso großer Wert darauf gelegt wird faire Arbeitsbedingungen zu garantieren.

1. Platz Vorarlberg & Österreich! Quelle: www.planetpure.com

Von Hand
Im Gegensatz zur Einstellung vieler Unternehmen setzt PLANET PURE vor allem auf den Menschen als Arbeitskraft. „Wir verzichten weitgehend auf industrielle Produktionsmethoden. Statt auf Maschinen setzen wir auf menschliche Arbeitskraft, denn in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit möchten wir möglichst vielen Menschen eine Arbeit geben. Dabei ist uns wichtig, dass auch sozial benachteiligte Menschen bei uns eine Arbeit finden. Das rundet unsere Grundhaltung ab“, erklärt Geschäftsführer Silvio Perpmer.

Diese Haltung wird durch die Kooperation des Unternehmens mit der Lebenshilfe Vorarlberg unterstrichen. PLANET PURE, ein Unternehmen, das nicht nur auf nachhaltige Produktion und umweltschonende Artikel setzt, sondern explizit den Menschen als wertvolle Arbeitskraft hervorhebt. Ein Weg, der bereits mit etlichen Auszeichnungen gepflastert ist, wie etwa der erste Platz als Sieger in der Kategorie Erde des Energy Globe Awards Austria zeigt. Eine Auszeichnung, die übrigens mit dem Sieg im Bundesland Vorarlberg garniert wird.

 

Mai 152014
 

Härtungsvorgänge im Fokus. Quelle: www.tuwien.ac.at

Der Gang zum Zahnarzt
Für manche kein Problem, für andere beinahe wie ein Gang zum Henker. Die Angst vor Schmerzen oder komplizierten Eingriffen entsteht meist als Kind, wenn nach Verletzungen beim Spielen Zahnunfälle ausgebessert oder der ganz normale Karies ohne Spritze und mit unangenehmen Schmerzen behandelt wird. Hat sich Karies eingenistet, muss dieser beseitigt werden, damit nicht noch tiefere Löcher „gefressen“ werden.

In vielen Fällen sind dunkle Flecken – die bekannte Amalgamfüllung – Zeuge von zu wenig Achtsamkeit beim Putzen. Mittlerweile bevorzugen immer mehr Personen weiße Kunststofffüllungen, die praktisch unsichtbar im Zahn verschwinden.

Nach dem Einpassen wird die Füllung mit Licht ausgehärtet. Bislang konnte das Licht allerdings nur in beschränktem Maße in das Material eindringen, wodurch ein schichtenweißes Auftragen der Füllung notwendig ist.

Neuentwickeltes Zahnfüllungs-Material härtet schneller aus
Die TU Wien und die Firma Ivoclar Vivadent konnten nun einen neuen Mix einer Kunststofffüllung entwickeln, die eine Germanium-basierte Verbindung aufweist und deutlich besser auf die Bestrahlung mit Licht reagiert. „Meist verwendet man heute Licht in der Grenzregion zwischen ultraviolettem und sichtbarem Licht“, erklärt Robert Liska, Professor am Institut für Angewandte Synthesechemie der TU Wien. Mit der neuen Materialformel konnte die Durchhärtungstiefe von 2 auf 4mm gesteigert werden.
Uns freut diese Entwicklung – wenn auch niemand gern eine Plombe bekommt, aber je kürzer man beim Zahnarzt verbleiben muss, desto besser 😉

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