Feb 282014
 

Single-Haushalte kennen das Problem: Die kleinsten Verpackungsgrößen von Eiern sind der 6er- bzw. 4er-Karton. Stehen allerdings keine Backkreationen an und möchte man nicht täglich ein Ei zum Frühstück verzehren müssen, wird das Haltbarkeitsdatum allzu leicht überschritten. Dieses Problem erkannte auch der Buchhütterhof, dessen 5.000 Freiland-Hühner täglich 3.000 Eier produzieren. Der Inhaber Thomas Messner will sein Produktsortiment erweitern und in Zukunft ebenso 2er- und 3er-Schachteln anbieten. Um den Wiedererkennungswert der Marke zu steigern, hat die Firma einen Wettbewerb für neue Verpackungskonzepte ausgeschrieben. Wir stellen die drei Gewinner vor.

Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

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… ist eine praktische Schachtel für zwei Eier mit Haltegriff. Ein witziges Element bildet die runde Öffnung an der Schmalseite, welche an ein Vogelhaus erinnert. Im Inneren sind zwei schmale Abtrennungskärtchen eingefügt, die herausgenommen werden können, wobei ein Kärtchen eine Nut besitzt. Damit können die Kärtchen im rechten Winkel zusammengesteckt werden und als Eiständer dienen, da die Oberseite halbrunde Ausnehmungen besitzt.


 

Naido

Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

Auch beim zweiten Finalisten weist die Verpackung einen Strohaufdruck auf, allerdings ist die Schachtel selbst rund gestaltet. Über drei Öffnungen im Deckel sind die drei platzierten Eier im Inneren einsehbar. Insgesamt wird die Anspielung auf ein Nest mit Eiern in jedem Aspekt deutlich und sorgt sicherlich für einen starken Wiedererkennungswert, da es ein neues Konzept darstellt. Naido gefällt uns besonders gut als spezielle Verpackung für Ostereier. Frische, bunte Eier direkt aus dem Hühnernest 😉

3Eggs Packaging
Diese praktische Dreierbox von Andrea Guarrera konnte den dritten Platz im Wettbewerb erringen. Wiederum ist an einer Schmalseite eine runde Ausnehmung gegeben. Die restlichen zwei Schmalseiten sind mit dem Barcode bzw. dem Logo vom Buchhütterhof versehen. Der dreiteilige Deckel wird allerdings einfach ineinander gesteckt und hält somit sicher. In der Box selbst ist ein Positionierer aus Karton eingefügt. Diesen kann der Konsument ebenfalls herausnehmen, da die Eier somit auch über einen Ständer verfügen.

Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

 

Feb 272014
 

Smart Smooth Swing – SSSmotion

Frohes Schwingen! Quelle: www.bodyandbrain.at

Hinter diesem Zungenbrecher verbirgt sich eine österreichische Produktinnovation, welche mit Schwung (und Elan) zu mehr Fitness verhelfen soll. Das Prinzip von SSSmotion ist einfach: das ergonomische Design des Fitnessproduktes verspricht ein intuitiv richtiges Trainieren. Der augenförmige Fitnessförderer wird mit den Armen geschwungen. Das dabei erzeugte Schwungbild mit dem Bewegungsschwerpunkt zur Körperachse bewirkt ganzheitlich Muskelkontraktionen, will man nicht umkippen. Je intensiver das Gerät geschwungen wird, umso stärkere Kräfte entstehen und umso mehr Einsatz muss man leisten um in stabiler Position zu bleiben.

Im anti shock Kunststoffgehäuse von SSSmotion sind frei bewegliche Gewichte enthalten, die beim Schwingen Vibrationen erzeugen und den Trainingseffekt steigern. Zugleich werden die Handreflexzonen stimuliert, was sich zusätzlich positiv auswirken soll. Ein interessantes Extra: der Griff des SSSmotion ist antibakteriell und wird einfach mit einem feuchten Tuch gereinigt.

15 Minuten Training täglich sollen helfen sich wieder in Schwung zu bringen. Neben der Stärkung der Tiefenmuskulatur und dem Lösen von Verspannungen soll etwa ebenso der Lymphfluss gefördert werden. Welch positiven Auswirkungen das Training tatsächlich hat, wird wohl erst im Eigenversuch offensichtlich werden. Also am besten Frühjahrsmüdigkeit abschütteln und sich fit schwingen!

Feb 262014
 

Man kennt es aus Werbungen, die zur Hygiene und vermehrtem Händewaschen auffordern. Sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln, über Kontakt von Türgriffen oder einem Handschlag – Keime und Bakterien wandern unsichtbar von Mensch zu Mensch. Schlimmer die Situation im Labor, wo eventuell unbemerkt Kontakt zu Giftstoffen besteht, die durch verschiedenste Umstände auf dem Labormantel gelandet sind.

Verfärbungen, die warnen ©Joanneum Research/Bernhard Bergmann

Forscher des Joanneum Research setzen genau hier an. Sie haben Textilien entwickelt, welche sich bei Kontakt mit giftigen Stoffen verfärben und damit schnell und sicher warnen. Intelligente Labormäntel warnen somit bei Berührung mit giftigen Gasen – etwa Kohlenmonoxid – oder Flüssigkeiten. Die Behandlung von Textilien mit den Sensorfarbstoffen stellt sich im Grunde sehr einfach dar, da sie durch ein Bad in wässriger Farbstoff-Lösung aufgetragen werden. Der spezielle Sensorfarbstoff wäscht sich nicht aus und ist natürlich für den Träger unbedenklich.


Dadurch, dass die Farbstoffe nach Kundenwunsch angepasst werden können, ergibt sich ein äußerst breites Anwendungsfeld. Projektleiter Gerhard Mohr erklärt: „Das heißt, der Farbstoff muss gezielt einen Gefahrenstoff erkennen, sich an die Qualität des Originaltextils anpassen und stabil haften.“ Somit können speziell behandelte Textilien nicht nur in Labors eingesetzt werden, sondern beispielsweise zur Anzeige von Infektionen durch Verbandsmaterial dienen. Ebenso verfärben sich intelligente Waschhandschuhe, wenn der ph-Wert im Badewasser des Babys durch Zugabe des Duschgels für die Haut außerhalb des idealen Bereiches liegt.

Das Forschungsteam von Joanneum Research muss nun noch die Unbedenklichkeit der Sensorfarbstoffe zertifizieren lassen und ist derzeit auf der Suche nach einem Wirtschaftspartner für die marktreife Umsetzung. Gelingt dies, können schon bald intelligente Textilien in den eigenen vier Wänden wie auch an verschiedensten Arbeitsplätzen für mehr Sicherheit sorgen.

Feb 252014
 

Tablet PCs haben in den vergangenen Jahren eine steile Karriere hingelegt. Immer mehr Konkurrenten wetteifern darum, wer das Tablet mit der besten Ausstattung, dem elegantesten Design und den meisten Zusatzfunktionen bietet.

Ob im Café, auf Reisen oder zu Hause auf dem Sofa – das Tablet ist für viele zum ständigen Begleiter geworden. Leichter als ein Laptop und funktionaler als ein eReader lässt sich das tastaturlose Gerät perfekt in den Alltag integrieren.

Bedauerlicherweise besitzen die flachen Bildschirme ein Manko. Ob der neue Roman des Lieblingsautors gelesen, die Bilder des vergangenen Urlaubs oder auch ein Film auf dem Sofa angesehen wird, immer liegt dasselbe Problem vor. Egal wie das Tablet hingelegt oder angelehnt wird, nie will es in der richtigen Position verharren oder die Hände ermüden letztlich doch. Glücklicherweise hat sich der pfiffiger Erfinder Herr Lingner ein einfaches Gerät einfallen lassen, mit dem diese Nachteile ausgemerzt werden.

Herr Lingner hat uns berichtet, wie er auf die Idee des praktischen Alltagshelfers gekommen ist:

PortraitDa ich eine allgemeine Abneigung gegen Hüllen und andere Befestigungen an stylischen High-Tech Produkten habe, musste dieses Verunglimpfen in meinen Augen verbessert werden. Zusätzlich wurde das umständliche Drehen von Hoch- in Querformat und die unbeabsichtigte Bedienung über den schmalen Rand des Touchscreens nervig. Nach langen Recherchen und etlichen Fehlversuchen wurde ich auf Kunststoffteile aufmerksam, die meinen Vorstellungen entsprechen konnten: ein paar Prototypen gebaut und endlich das richtig stabile Produkt erstellt. Jetzt kann man leicht den Halter befestigen, schnell und rückstandsfrei wieder entfernen und ist vollkommen flexibel.
tablet_halter (1)
Wenn auch Sie Ihr Tablet mit dem praktischen Saughalter völlig im Griff haben und es in allen erdenklichen Winkeln aufstellen möchten, dann finden Sie den Tabelt-PC-Halter für €12, 95 bei uns im Erfinderladen in Berlin. All jene, die nicht in Berlin wohnen, können den praktischen Helfer selbstverständlich auch über unseren Onlineshop beziehen.

Feb 242014
 

Kreativ und im Spiel mit diversen digitalen Medien um eure Vorstellungen auszudrücken? Wenn ihr mit euren Ideen die Welt von morgen mitgestalten wollt und nicht abgeneigt seid euch im Wettbewerb mit anderen schlauen Köpfen zu beweisen, dann ist es höchste Zeit noch bei u19 – create your world teilzunehmen. Bis zum Ende der Einreichphase am 7. März 2014 können all jene Erfindergeister teilnehmen, die bis zu diesem Termin nicht älter als 19 Jahre sind. Projekte können übrigens zu unterschiedlichsten Themen eingereicht werden – ob im sozialen, technologischen oder wissenschaftlichen Bereich ist egal – Hauptsache sie gestalten die Welt von heute und morgen mit.

Der Gewinner des letzten Jahres: Dominik Koller - Visual:Drumset, Quelle: www.aec.at

Wenn euer Projekt sich also mit Fragen zu möglichen neuen Technologien oder etwa ihrem Einfluss auf die Welt beschäftigt oder ihr euch mit der Frage auseinandersetzt, worauf in Zukunft nicht verzichten werden kann oder welche Entwicklungen besonders wichtig sein werden, dann solltet ihr schnell zum Online-Einreichtool weiterklicken. Der Gestalt eures Projektes sind dabei fast keine Grenzen gesetzt – von Animationsfilmen, bis zu Soundkreationen, Websites, Apps oder gar wissenschaftlichen Projekten ist alles teilnahmeberechtigt.

Zwar erhält jeder Teilnehmer ein kleines Dankeschön mit einem persönlichen Feedback, die Gewinner dürfen sich allerdings über eine Goldene Nica im Wert von €5.000, zwei Auszeichnungen zu €2.000, diverse Sach- und Anerkennungspreise freuen. Wir wünschen viel Spaß und viel Glück!

Feb 212014
 

TRIGOS – das ist der österreichische Award für Corporate Social Responsibility (CSR). Unternehmen, die sozusagen über den eigenen Tellerrand blicken und sich im sozialen und ökologischen Bereich engagieren, sollten sich somit am besten so schnell wie möglich für diesen Preis bewerben – die Einreichphase endet nämlich bereits am 5. März.

Das sind sie - die TRIGOS Trophäen. ©TRIGOS/Tanzer

Bei TRIGOS werden insbesondere jene Unternehmen hervorgehoben, welche ihre gesellschaftliche Verantwortung als Teil der Unternehmensphilosophie verstehen und somit nicht vereinzelte Maßnahmen setzen, sondern in einem umfassenderen Rahmen soziales bzw. ökologisches Handeln als Teil der eigenen Identität umsetzen. Die besten CSR Aktivitäten finden letztlich auf dem Treppchen des TRIGOS Awards Platz und werden einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Damit wird nicht nur vorbildhaftes Handeln verschiedener Unternehmen unterstrichen, nachhaltige Aktivitäten und Programme finden derart ebenso stärkere Verbreitung und sollen im Idealfall sozusagen als Beispiele für best Practice weitere Firmen anspornen sich intensiver mit gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen.

Etwa 200 Unternehmen sind während des elfjährigen Bestehens des TRIGOS Awards bereits national und regional ausgezeichnet worden. Träger des 2003 ausgerufenen Preises sind die Caritas, das Österreichische Rote Kreuz, der Umweltdachverband, GLOBAL 2000, die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer Österreich, die Business Data Consulting Group sowie respACT – austrian business council for sustainable development.

www.trigos.at

Teilnahmeberechtigt sind alle in der gewerblichen Wirtschaft selbstständig tätigen Unternehmen, die über eine Mitgliedschaft der Wirtschaftskammer Österreich verfügen. Neben der bundesweiten Auszeichnung wird TRIGOS Regional weiters in den Bundesländern Oberösterreich, Tirol und Kärnten vergeben. Je nach Sitz des jeweiligen Betriebes nimmt dieser bei Einreichung automatisch am regionalen wie auch am bundesweiten Wettbewerb teil.

Das Schöne an der TRIGOS Auszeichnung ist für uns nicht nur, dass sozialem Engagement größere Aufmerksamkeit geschenkt wird und Erfolgsmodelle publik gemacht werden, sondern auch, dass letztlich jedes Unternehmen, welches an diesem Wettbewerb teilnimmt, bereits Projekte in Bezug auf gesellschaftliche Verantwortung umsetzt und sich somit auch außerhalb rein wirtschaftlichen Denkens bewegt.

Feb 202014
 

Bewusst kochen ©FH Joanneum

Vor einiger Zeit haben wir bereits über eine intelligente Einkaufshilfe berichtet, welche gerade für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen auf ihre Ernährung achten müssen, eine große Erleichterung darstellt. Inhaltsstoffe sind meist in sehr kleiner Schrift angeführt oder aber der/die Betroffene weiß nicht so recht, ob das konkrete Produkt in den Einkaufswagen sollte.

Passend zu diesem Einkaufsbegleiter haben die FH Joanneum und ihre externen Partner im Projekt DIAFIT (Diätetischer Ernährungs-Assistent mit multimodaler Schnittstellen-Funktionalität und Intelligentem Küchenterminal) nun einen intelligenten Küchenterminal konzipiert, der speziell für SeniorInnen ausgelegt ist. Während der über zweijährigen Entwicklungszeit wurden ebenso Testgruppen von älteren Menschen miteingebunden, um mögliche Bedienprobleme aber auch spezielle Ansprüche und Anliegen möglichst gut berücksichtigen zu können.


Mithilfe des schlauen Küchenterminals soll vor allem die individuell richtige Ernährung unterstützt werden. Neben alterstypischen Krankheitsbildern kämpfen Menschen höheren Alters oftmals mit Übergewicht und/oder eine Fehl- bzw. Mangelernährung. „Im Küchenterminal können die ernährungsbedürfnisse und der Gesundheitszustand einer Person hinterlegt werden, beispielsweise ob jemand Diabetes-Typ-2 hat oder mit Altersübergewicht kämpft. Diesen Eingaben entsprechend gibt unser Prototyp individuelle Ernährungs-, aber auch Bewegungsempfehlungen“, schildert Projektleiter Walter Scheitz vom Institut eHealth.

Beim Testkochen zeigten sich die SeniorInnen sichtlich angetan und hatten Spaß mit ihrer interaktiven Küchenhilfe, die jeweils auf die Person abgestimmte Menüvorschläge gibt. Lieblingsrezepte können ebenso eingegeben werden. Mittels einer Kamera werden Lebensmittel erkannt und eine integrierte Waage bestimmt das Gewicht. Neben den Lebensmitteln berücksichtigt das intelligente System ebenso die Flüssigkeitszufuhr. Im Zusammenspiel mit einem Bewegungsmessgerät werden die täglichen Schritte und der daran angepasste Kalorienbedarf berechnet.

Somit berücksichtigt der DIAFIT-Prototyp wichtige Aspekte rund um die Ernährung und dem Gesundheitsbild des Menschen. In einem weiteren Schritt soll das System auch auf mobile Geräte übertragen werden. „Studien zeigen, dass Tablet-Computer bei älteren Menschen sehr beliebt sind“, erklärt Projektleiter Scheitz.

Feb 192014
 

Mit diesen Fellen wird die Abfahrt nicht zur Gefahr. Quelle: www.nachrichten.at

Während manche nicht genug von Geschwindigkeit bekommen, ist gerade beim Langlaufen schnell die Gefahr eines Sturzes gegeben. Im Gegensatz zu Alpinskiern steht man zum einen aufgrund der lediglich vorderen Bindung freier auf den Brettern, zum andern sind diese um einiges schmäler. Ist man nicht geübt, können Abfahrten zuweilen in schmerzhaften Stürzen enden. Von Prellungen bis Knochenbrüchen mit langer Rekonvaleszenz kann dabei vieles passieren. „Langlaufunfälle passieren vor allem, weil die Skier zu schnell werden“, erkannte auch Franz Pracherstorfer.

Das muss nicht sein! – dachte sich der Erfinder. Nach langem Tüfteln entwickelte er eine Steig- und Bremshilfe, die in etwa ein Drittel der Langlaufski einnimmt.

Das Fell, welches vor zu starken Beschleunigen bewahrt, kann dabei schnell – je nach Bedarf – angebracht werden. Aber man wird mit dem Spezialfell nicht nur bergab abgebremst. „Auch die Standsicherheit wird besser“, erklärt Pracherstorfer. 2010 ließ sich der Garstner seine Erfindung patentieren, die sowohl Anfängern wie auch Profis am Berg ganz gelegen kommt. Bisher blitzte der Erfinder leider bei Skifirmen ab. Die Bremswirkung der Felle beträgt übrigens in etwa zwanzig bis dreißig Prozent, wobei ein Nachrüsten in etwa €70 kostet.

Andere Erfindungen Pracherstorfers wie etwa ein hissbarer Drehausleger für Fahnenmaste, ein zusammenklappbares Foliengewächshaus oder etwa ein mobiles Hochbeet aus Beton werden beispielsweise bereits mit Erfolg vertrieben.

Feb 182014
 

Viele Erfindungen erblicken das Licht der Welt indem Vorhandenes umfunktioniert wird. Origami ist die Kunst Papier Leben einzuhauchen und ihm durch gekonntes Falten eine gänzlich neue Gestalt zu verleihen.

Origami – die Kunst des Papierfaltens hat in China seinen Ursprung. Ab 610 nach Christus wurde diese Kunst in China verbreitet. Als Origami wurden allerdings lange Zeit nur die traditionellen Formen, wie z.B. der Kranich, bezeichnet. Im Laufe der Zeit verbreitete sich Origami immer weiter, wobei im letzten Jahrhundert vor allem der Japaner Origami-Meister Akira Yoshizawa dafür gesorgt, dass innovative Modelle die Traditionellen abgelöst haben.
Die Produktdesignerin Eva Hotz ließ sich von dieser spannenden Faltkunst inspirieren und hat diese als Grundlage genommen, um ausgefallene und praktische Alltagshelfer zu gestalten. Angefangen mit einem transportablen Trinkbehälter für ihren Hund, kam sie auf die Idee auch andere Küchenhelfer zu entwickeln.

Die Erfinderin Eva Hotz berichtet selbst, um welche sechs Formen es sich beim KüchenOrigami handelt:

Eva Hotz„Diese Erfindung wurde durch die japanische Faltkunst inspiriert und auf alltägliche Situationen in der Küche übertragen. Durch das Ziel, einen Trinkbecher für unterwegs zu gestalten, entstand nach und nach eine Sammlung aus sechs faltbaren Küchenhelfern: von der Zitronenpresse über Sieb, Kaffeefilter, Trichter bis zum Kehrblech bietet sie viele originelle Ideen, die neben ihren Funktionen mit einer besonderen Ästhetik überraschen. Alle Teile werden so vorbereitet, dass sie durch den Nutzer selbst gefaltet werden und sich nach Belieben wieder flach entfalten lassen.“
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Das Produkt ist wunderbar verstaubar und durch das geringe Gewicht vor allem auch auf Reisen besonders hilfreich. Mit Hilfe der Lasercut -Technologie werden alle Teile so vorbereitet, dass sie durch den Nutzer selbst gefaltet werden und sich nach Belieben wieder flach entfalten lassen.

Falls auch Sie das ausgeklügelte Produkt im Alltag verwenden möchten, stehen die sechs Helfer für €29,95 im Erfinderladen in Berlin für Sie bereit. Falls der Laden nicht in Ihrer Laufnähe ist, können Sie das ausgefallene Geschenk selbstverständlich auch bequem in unserem Onlineshop erwerben.

Feb 172014
 

Schlaglöcher, Risse im Asphalt – das verlangt nach Ausbesserungsarbeiten. Die innovative Lösung der Provlies GmbH stellt derzeit übliche Straßenbeläge allerdings gehörig in den Schatten. RVS Asphalt verspricht nämlich eine drei Mal längere Lebensdauer als gängige Straßenbeläge. Mithilfe des speziellen Asphaltvlieses entstehen Risse auf sanierten Fahrbahnen um einiges später. Das Vlies selbst dichtet ab, gleicht die Spannung aus und bewirkt eine gleichmäßige Schichthaftung. Das Produkt selbst hat es allerdings auch in sich. Im Asphaltvlies befinden sich nämlich Chips, die über den aktuellen Zustand der Straße informieren.

Quelle: www.provlies.com

Das innovative Asphaltvlies hilft somit Kosten zu reduzieren und gibt kostengünstig Auskunft über die derzeitige Situation des Belages. Damit qualifizierte sich das Unternehmen auch für den Energy Globe Award Oberösterreich, bei welchem es mit den „sprechenden Straßen“ den Sieg in der Kategorie „Erde“ erringen konnte. Am 4. Februar fand übrigens die Preisverleihung der diesjährigen Sieger statt. So werden wir demnächst sicherlich einige Preisträger mit ihren herausragenden Produkten/Konzepten etwas näher betrachten.

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