Okt 312013
 

Die Schlange an der Supermarktkassa – ja, sie bewegt sich doch – dann: endlich selber an der Reihe und im Eiltempo werden die Lebensmittel wieder in den Einkaufswagen verräumt. Danach geht es ans Bezahlen, was im Grunde einfach wäre, wenn man nur die Geldbörse etwas schneller in der Handtasche ausmachen könnte. Um das Ganze noch zu krönen, hat man natürlich um einige Euro zu wenig Bargeld mit. Somit wird also doch per Bankomat bezahlt. Was würden Sie sagen, wenn Sie alles ganz einfach per App begleichen könnten? Das Handy ist meist griffbereit und das Kramen in der Tasche würde endlich obsolet.

Kramen ade? Bildrechte: philcampbell

Bislang standen dem Bezahlen per Handy vor allem Sicherheitsbedenken im Weg und obwohl es Anbieter gibt, wagen die Smartphonebesitzer diesen Schritt – wohl aus Zweifel – nicht so recht. Ein Tiroler Unternehmen möchte diesen Umstand ändern. VeroPay für Android-Handys und iPhones ermöglicht schnelles, sicheres Bezahlen. Seit zwei Tagen kann mit der App übrigens in allen Merkur-Supermärkten und bei Hartlauer bezahlt werden.

Wie sieht das Ganze nun aus?
Ich starte an der Kassa die App, die zur Verifizierung einen 4-stelligen PIN verlangt. Danach wird der angezeigte Bezahlcode vor den Handscanner gehalten. Der Erfinder Michael Suitner erklärt: „Die Abbuchung dauert 200 Millisekunden, das ist ein Wimpernschlag.“ Im Anschluss wird der Betrag per Lastschrift vom Konto abgebucht. Anfangs muss natürlich das Bankkonto für die App registriert werden. Damit etwa bei Diebstahl kein Fremder die App missbrauchen kann, wird beim Bezahlen die PIN verlangt. Weiters besitzt der Bezahlcode nur vier Minuten Gültigkeit. Zusätzlicher Schutz bietet ein Limit von €150 bzw. 10 Bezahlungen pro Tag.

Derzeit werden bereits Gespräche mit weiteren Handelsketten geführt, wobei ein Bonus der App ist, dass bereits auf bestehende Infrastruktur – die Handscanner inkl. System – zurückgegriffen wird. Möchten auch Sie bequem per Handy zahlen?

Okt 302013
 

Netidee 2013 – das ist Österreichs größte Internet-Förderaktion der Internet Foundation Austria. Dieses Jahr fand der Bewerb bereits zum 8. Mal statt. Stolze 152 Projekte bewarben sich um die begehrten Förderungen. Wichtige Kriterien für Projekte bildeten dabei etwa ein möglicher Impuls für die Weiterentwicklung des Internets in Österreich, die Qualität des Projekts, sowie die Verbesserung bzw. Erweiterung der Internet-Nutzung in qualitativer und quantitativer Hinsicht.

GamAR – Location based Augmented Reality Gamification Layer
Das Ziel des Projekts ist es die Entwicklung von vernetzten, ortsbasierenden Augmented Reality Spielen einfacher zu gestalten. Zu diesem Zweck wird eine offene Infrastruktur entwickelt, mit der prototypisch ein Augmented Reality Ökolernspiel – Ökogotschi – konzipiert wird. In Kooperation mit dem ORF und dem Nationalpark Hohe Tauern nimmt das Lernspiel Gestalt an. Statt „langweiliger“ belehrender Tafeln entdecken Jugendliche beim Blick auf das Handy das Spiel Ökogotschi und erfahren welche Abenteuer es zu bestehen gilt. Das Lernen passiert sozusagen „nebenbei“.

Quelle: http://ec2-54-228-161-152.eu-west-1.compute.amazonaws.com/Oekogotschi/

Der Ablauf ist folgender: Beim Spaziergang durch den Nationalpark zücken die Kinder die Smartphones und das Spiel zum Thema Nachhaltigkeit beginnt. Auf dem Bildschirm sehen die Kinder ein buntes Wesen, das ihnen Fakten und Zusammenhänge erklärt und die Kinder auffordert mit Wissen und Geschick Abenteuer zu bestehen und ihm zu helfen. Mit jedem Abenteuer werden Punkte gesammelt und verantwortungsvolles Handeln gelernt. Je nachdem wie gut die Aufgaben gemeistert werden, geht es dem kleinen Ökogotschi einmal besser einmal schlechter.

P3F Picture Privacy Policy Framework
Spätestens seitdem mit jedem Handy Fotos geschossen und im Nu im Netz verbreitet werden können, ist das Problem von publizierten Fotos, auf welchen unabsichtlich oder unfreiwillig Personen mitabgelichtet sind, präsent. Zudem werden häufig Metainformationen wie durch eine automatische Identifikation durch Gesichtserkennung oder „taggen“ in sozialen Netzwerken, hinzugefügt.
Mit dem P3F wird die „Privacy Policy“ unauffällig in die Kleidung kodiert und kann automatisiert bei der Veröffentlichung oder Indizierung durch Suchmaschinen behandelt werden. Einfache Symbole, ähnlich wie Creative Commons, kodieren Attribute wie „Do not publish“ oder „Do not index“. Bei Bedarf wird das betroffene Gesicht automatisch unkenntlich gemacht.

Webbasierter E-Book Creator
In der Bildungsarbeit bieten E-Books zahlreiche multimediale und interaktive Möglichkeiten, um Lernmaterialien methodisch-didaktisch hochwertig aufzubereiten. Oftmals bilden technische Hürden für Lehrende aber zu große Hindernisse, sodass wenig E-Books erstellt wie auch eingesetzt werden. Mit dem webbasierten E-Book-Maker sollen nun technische Hürden abgebaut werden. Zudem werden Möglichkeiten mittels Beispiel-E-Books und Praxis-Tipps aufgezeigt. Letztlich stehen die erstellten E-Books als OER (Open Educational Resources) gratis zur Verfügung. Dadurch entsteht im Laufe der Zeit ein frei verwendbarer Katalog an E-Books, die Lernmaterialien digital aufbereiten und den Schülern somit besser näherbringen wollen.

Der Auszug dieser drei geförderten Projekte lässt schon erahnen, wie breit gefächert der Ideenreichtum der Einreichungen war. Ein Blick auf die anderen Projekte lohnt sich: www.netidee.at

Okt 292013
 

Alle (Halb-)Jahre wird die Uhr umgestellt und jedes Mal fragt man sich wieder, ob VOR oder doch ZURÜCK? Die einzige Eselsbrücke, die da oft hilft, ist, dass ich die Gartenmöbel im Herbst ZURÜCK in die Laube stelle und sie im Frühjahr herVORkrame.

Leider merkt auch unser Körper die Umstellung bzw. wird der Schlafrhythmus gestört. Aber es stehen keine fixen Urlaubstage parat, um sich langsam daran zu gewöhnen. Bereits am Montag soll man in voller Frische in der Arbeit erscheinen. Wie schön wäre es doch, trotz Arbeit ab und zu einfach mal die Augen zu schließen und sich ein kurzes Powernap zu gönnen? Unsere Erfindung der Woche von der Ideenschmiede jordan muthenthaler könnte insofern nicht passender sein. Denn mit Büroschlaf (Das Schlafkissen für ihren Büro-A4-Ordner) steht einer Runde Schlaf definitiv nichts mehr im Wege.

 

Wir haben die Erfinder gefragt wie sie auf die tolle Idee gekommen sind…
“Die unwahre Geschichte ist die, dass wir schon seit Jahren ein Schläfchen zu Mittag machen und zu diesem Zwecke ein Kissen in einem Rechnungsordner versteckt haben. Als man uns dann erwischt hat, haben wir uns mit dem Testen eines Prototyps rausgeredet.  Aber wie gesagt, das ist ein unwahres und hartnäckiges Gerücht. In Wahrheit haben wir natürlich monatelang gefeilt, erfunden, gegrübelt  und geforscht um den Alltag für alle Büroarbeiter dieser Welt einfacher zu machen.”

Wer ist eigentlich jordan muthenthaler?
jordan muthenthaler ist eine Aneinanderreihung von zwei altehrwürdigen Familiennamen, nämlich den unsrigen. Die Vornamen haben wir aus Diskretionsgründen weggelassen. Denn wer der Menschheit Erfindungen wie Büroschlaf, Milkpuzzle, Absolut nix, Der Schweizer Messer oder Marienerscheinung schenkt, könnte ja nirgends mehr hingehen ohne von Fans umringt zu sein. In der digitalen Welt sind wir zutraulicher und man kann sich gerne unter www.facebook.com/JordanMuthenthaler als Fan outen.

Büroschlaf gibt es in verschiedenen Ausführungen im erfinderladen oder im online-shop, für €15,95.

Okt 282013
 

Jedes Brett - einzigartig. Bild: SN/Stammdesign

Ob Longboards oder Surfbretter – beide sind schnittig, machen Spaß und stellen ein immer beliebteres Freizeithobby dar. Modelle gibt es en masse. Farbe und Material – da bleibt kein Wunsch offen. Wer aber das etwas andere Brett will, der sollte sich auf zum Walser Raimund Sandhofer machen. Dieser verleiht seinen Brettern nämlich den letzten Schliff und Bretter, das passt in dem Fall sogar sehr gut, denn Longboards und Surfbretter aus Holz stehen dort auf dem Programm!

„Unsere Surfboards sind einzigartig. Form und Farbe müssen nicht immer gleich sein“, erklärt Raimund Sandhofer, Gründer von Stammdesign. In Surfbretter aus heimischem Holz investiert der 38-jährige etwa sechs bis sieben Stunden Handarbeit. Das Stück kostet €600. Auch Longboards werden angeboten. Das besondere Element der Produkte ist ihre Einzigartigkeit – so wie sich kein Blatt dem andern gleicht, besitzt auch jeder Stamm seine Charakteristiken. So kann es schon mal sein, dass dem Surfboard ein Eckchen fehlt.

Auch die Longboards sind einfach ansprechend! Bild: SN/Stammdesign

Seine Kunden können sich aus den Rohbrettern den Favoriten aussuchen, der in Farbe und Form überzeugt. Zuweilen kann es natürlich sein, dass das Brett sogar ein Loch aufweist. Aber das ist interessanterweise kein Problem und einen Praxistext durch Markus Knoblechner müssen die Boards ohnehin erst absolvieren. An den eigenen Surfkünsten feilt Sandhoff noch. Allerdings steht eines fest: „Holz ist so reich an Farben und Formen, jedes Stück ist einzigartig.“
Faszinierende Boards – allemal!

Okt 252013
 

Jährlich sterben Zigtausende Menschen an Hunger bedingt durch Dürrekatastrophen. Hilfsorganisationen versuchen zwar zu helfen, doch meist rollt die Hilfe erst an, wenn der Hunger bereits seit geraumer Zeit herrscht. Wenn Maßnahmen bereits getroffen werden könnten, bevor die Dürre ins Land zieht, wäre ein große Schritt getan. Genau daran arbeitet die TU Wien.
Für Wetterprognosen werden Satellitendaten herangezogen, welche aufzeigen wo sich Regenwolken befinden. Die Gleichung kein Regen = Dürre funktioniert allerdings nicht. Damit es wirklich zu einer Dürre kommt, müssen weitere Faktoren eintreten. Markus Enenkel erklärt: „Nicht jedes Niederschlagsdefizit führt zu Problemen. Die Frage ist: Wann und wie wirkt sich Trockenheit auf die Vegetation aus und welche Bedeutung hat das für die Nahrungsversorgung?“

Dürren rechtzeitig vorhersagen, © TU Wien / Tomaso Castalazo

Die Bodenfeuchte stellt einen wichtigen Faktor dar. So arbeitet die Forschungsgruppe für Fernerkundung an der TU Wien seit Jahren an Bodenfeuchte-Messungen, wobei sich die Bodenfeuchte anhand von Daten aus Mikrowellen-Abtastungen der Erdoberfläche berechnet lässt. Allerdings sind zur Erfassung der Gesamtsituation zusätzliche Fragen wie beispielsweise jene zur Situation der künstlichen Bewässerung oder des Zugangs zu natürlichen Wasserquellen zu klären.

In Kooperation mit Hilfsorganisationen wurde schließlich eine App entwickelt, mit der in gefährdeten Gebieten essentielle Daten gesammelt werden können. Indem neben Informationen zu Niederschlag und Temperatur ebenso Daten zur Vegetation, Bodenfeuchte wie auch sozialen und ökonomischen Beobachtungen eingetragen werden, zeichnet sich in Kombination mit den Satellitendaten ein viel genaueres Bild zur Lage. Dürre- und in Folge Hungerkatastrophen sollen so besser verstanden und in Folge prognostiziert werden können.

Die Space App Challenge der FFG, des BMVIT und des Space Generation Advisory Councils konnte Markus Enenkel mit der Dürre-App für sich entscheiden.

Okt 242013
 

Kachelöfen spenden wohlige Wärme, Quelle: www.sfg.at

Noch können wir schöne Herbsttage genießen, leider aber wird sich das Wetter unweigerlich der Wintersaison anpassen. Gerade wenn der Regen gegen die Fensterscheiben prasselt oder ein Schneesturm über das Land fegt, zieht man sich nur allzu gerne in die eigenen vier Wände zurück. Besonders angenehm erweist sich in den kalten Monaten ein Kachelofen zuhause. Kachelöfen gibt es in den verschiedensten Varianten und Ausformungen. Leider ist der gemütliche Wärmespender nicht ganz billig. Kein Wunder also, dass sie oft nicht in das Budget des Häuslbauers passen. Der nachträgliche Einbau gestaltet sich allerdings problematisch und schwierig.

Ein Kachelofen hat ein hohes Gewicht und muss auf einem festen Fundament stehen, da sonst die Gefahr besteht den Estrich zu beschädigen oder gar zu zerstören. Bisher mussten beim nachträglichen Einbau Bodenbelag und Trittschalldämmung entfernt werden, befinden sich Bodenheizungsrohre in dem Bereich waren diese zu verlegen. Der Estrich war aufzustemmen bzw. abzunehmen und die Grundfläche auszubetonieren. Eine neuartige Bodenkonsole ermöglicht nun einen weit einfacheren Einbau.

Die Konsole setzt sich aus Metall-Basisplatten zu 60cm im Quadrat zusammen. Geht sich nun ein Kachelofen im Zuge des Baus im Budget nicht aus, werden im Rahmen des Hausbaus so viele Platten auf dem Rohbetonboden fixiert wie für einen späteren Ofen benötigt werden. Auf jeder Platte befinden sich neun Bolzen, die mit Kunststoffkapseln geschützt werden. Über die Platten kann jetzt ganz normal der Estrich, die Trittschalldämmung wie der Bodenbelag verlegt werden. Wird später der Kachelofen eingebaut, entfernt man den Bodenbelag wie auch die Kunststoffkapseln. Auf den Bolzen wird nun die Deckplatte aufgesetzt, welche als Basis für den Kachelofen dient. Gerd Maier war der pfiffige Erfinder, der mit seinem Unternehmen „Deine Kachelofenbauer“ (DKOB) individuell gestaltete Kachelöfen anbietet. Derzeit sind Verhandlungen mit einigen Baufirmen im Gange, welche das interessante Konzept gern ihren Kunden anbieten wollen.

Okt 232013
 

Einige Tiere sabbern.
Besonders bekannt für das Verteilen von Speichel sind Lamas oder Alpakas. Kein Wunder, dass mancher Kontakt mit diesen Tieren unerfreulicherweise doch feuchter ausgefallen ist, als einem lieb war. In Österreich sind Lamas uns Alpakas übrigens überraschend beliebt. Etwa 6000 wollige Vertreter werden in Österreich gehalten. Zum einen werden sie als Therapiehelfer oder Hobbytiere eingesetzt. Zum andern sind sie hervorragende Wolllieferanten und eignen sich auch als Trekkingtiere, aber eines ist sicher: sie spucken. Punktum.

In Österreich macht den Tieren aber leider insbesondere ein Leberegel zu schaffen. Gegen den Parasiten existiert zwar ein entsprechendes Medikament, aber wie sollen Medikamente verabreicht werden, wenn sie kurzum wieder ausgespuckt sind? Im Krankheitsfall wandelt sich die „Spucksituation“ zu einem Problem, das schnell zu einem ernsten Fall wird. Wiener Forscher sind diesem Problem nachgegangen und haben eine spezielle Paste entwickelt.

©Veterinärmedizinische Universität Wien/news4vets

In diese für Lamas und Alpakas leckere Paste können notwendige Medikamente eingemischt werden. Die Tiere nehmen die Behandlung endlich gern zu sich. Außerdem gingen die Forscher der Frage der passenden Wirkstoffkonzentration nach. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Wirkstoff Praziquantel in einer sehr hohen Dosis in die Paste eingemischt werden muss, um entsprechende Erfolge in der Behandlung gegen den Leberegel zu erzielen.

„Unsere Entwicklung ist eine wichtige und gute Lösung für diese Tiere. Wir arbeiten nun an weiteren oral zu verabreichenden Medikamenten für unterschiedliche Erkrankungen bei Lamas und Alpakas„, erklärt die Pharmakologin Agnes Dadak.

Medizin, die schmeckt. Das freut Tier und Halter.
Und gespuckt wird beim Streichelzoo auch weiterhin.

Okt 222013
 

In einer britischen Studie konnten auf Handy-Touchdisplays
bis zu 18 Mal mehr Bakterien und Viren nachgewiesen werden als auf einem Spülknopf einer öffentlichen Herrentoilette.
Na Mahlzeit! BakterienZum Glück haben wir genau dafür die passende Erfindung der Woche für Sie.
Die WipeCoin schützt und pflegt das Display nicht nur, sondern reinigt es auch vor gefährlichen Bakterien.
WipeCoin wird einfach in die dafür vorgesehene Hülle geklemmt und ist somit in jeder Situation griffbereit.

Die Erfinder Klems und Taherivand haben uns eine kleine Geschichte zu ihrem Produkt erzählt.

WipeCoin1“Nicht nur einfache Fingerabdrücke und Fett, sondern vor allem schmieriger Dreck, Bakterien und Viren besiedeln die Touchscreens und Oberflächen unserer mobilen Endgeräte. Was tun?
Wasser – für das teure Gerät viel zu gefährlich!
Taschentücher – verschmieren nur

Reinigungstücher – Lösungsmittel greifen die Oberflächen der Geräte an.
Auf der Kleidung will man den Dreck sicher auch nicht haben. Das alles passte ganz und gar nicht zum edlen iPhone! Deshalb musste eine praktische Lösung her.

Klems & TaherivandWir tüftelten und fanden eine tolle Lösung das Produkt zu 100% in Deutschland zu fertigen. Alle Bestandteile der Produkte werden nun ausschließlich in Karlsruhe und Umgebung mit der Hilfe von innovativen Mittelständlern aus Baden Württemberg hergestellt.

Die extrem belastbare Coin wird mittels umweltverträglichem Hightech-Ultraschallschweißverfahren mit dem antimikrobialen Mikrofasertuch verbunden und enthält keine Klebstoffe oder schädliche Lösungsmittel und ist vollständig recyclebar.”

Wenn Sie also auch genug von lästigen Fingerabdrücken und Fettflecken am Handydisplay haben und Bakterien und Co den Kampf ansagen wollen, dann auf in den nächsten erfinderladen und WipeCoin kaufen. Sie können aber auch ganz bequem von der Couch aus im Online-Shop bestellen.

Okt 212013
 

Das Skifahren – beliebt, leider immer teurer und bald bricht wieder die Saison an. Neben dem Geldbörserl, das die Belastung zu spüren bekommt, meldet sich oft auch der Muskelkater am nächsten Tag. Zudem drückt oftmals der Schuh. Skischuhe sind nun einmal klobig und müssen fest sitzen, damit die Skiführung auch optimal umgesetzt werden kann.

©Franz Egger, der Skischuhdoktor. Franz Egger (Foto: APA/Reiter)

Franz Egger kennt sich mit Skiartikeln aus, ist er doch selbst Sportartikelhändler in Dorfgastein. Der erfinderische Pongauer hat sich seine eigenen Gedanken gemacht und überlegt, wie er das gängige System verbessern kann. Nachdem er seit Jahrzehnten passgenaue Skischuhe für seine Kunden anfertigt, ist er mit allen Problematiken vertraut. „Der Schuh ist das wichtigste Element im Skilauf. Mehr als 80 Prozent der Skifahrer verwenden zu große Schuhe. Die Folge: sie haben keinen Halt und sind unsicher unterwegs.“ Vier Jahre lang tüftelte der Pongauer an einer speziellen Skischuheinlage. Sein System „Easystand“ geht sozusagen einen Schritt weiter, denn mit ihr werden die Zehen höher als die Ferse gestellt.

Die Folge: durch den veränderten Stand wird der Skifahrer in eine Vorlagestellung gebracht, was eine exaktere Skiführung und somit eine bessere Kontrolle über die Ski ermöglicht. Franz Egger erklärt: „Ich drehe den positiven in einen leicht negativen Sohlenstand um. Der Skifahrer fällt bei einem erhöhten Zehenstand nicht nach hinten, er geht automatisch in die Stellung, die er beim Skifahren einnehmen soll. Dieser Vorteil kommt auch dem Kinderskilauf zugute. Kinder fahren mit starker Rückenlage und es gibt bis heute nachweislich keine geeigneten Skischuhe diese Position zu korrigieren.“

Weitere Vorteile liegen in einer Entlastung von Waden- und Oberschenkelmuskulatur wie einer Schonung der Gelenke. „Easystand“ verbessert somit nicht nur die Kontrolle des Skifahrers über seine Bretter, sondern stellt auch eine Erleichterung für den Körper dar. Auf diese Weise mindert sich das Verletzungsrisiko. Derzeit wertet Head gerade Tests von Profi-Skifahrern mit „Easystand“ aus. Der Salzburger Skilehrer-Ausbildner Gerhard Angerer kann die positiven Auswirkungen bereits bestätigen: „Kommt der Skifahrer in Rückenlage, bleibt der Druck auf der Sohle und er bringt den Ski noch um die Kurve. Bei einem herkömmlichen Schuh würde er viel leichter die Kontrolle über den Ski verlieren.“

Franz Egger hat den innovativen „Easystand“ durch mehrere Patente bereits schützen lassen. Die Vorteile der neuartigen Skischuheinlage liegen auf der Hand und werden durch verschiedene Hersteller geprüft. Für den Abschluss der Erfinder-Erfolgsstory fehlt jetzt noch ein Lizenzvertrag.

Okt 182013
 

100 Einreichungen und erstaunlich viel hohe Qualität. proHolz hat mit der Landesinnung der Tischler und der holzgestaltenden Gewerbe sowie dem Verein Design in Tirol zur Teilnahme ausgerufen und die Resonanz kann sich sehen lassen. Wir möchten die drei Siegerprojekte vorstellen.

Hier eckt nichts an, Quelle: www.proholz-tirol.at

Die Kategorie „Export“ gewann MS Panta Rhei. Die Gestaltung von DI Manfred Huber wurde von der Holzmanufaktur und Vitrinenbau Auer für die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft ausgeführt.

Panta Rhei – alles fließt – passend dazu sollte die Innengestaltung des Schiffes erfolgen. Besonders anmutig gestaltet sich das Treppensystem, wobei handpolierte Lackoberflächen von Bars, Pulten und Wandverkleidungen Eleganz und Schick verleihen. Ebenfalls auffallend: Lichtlösungen sind in Form von Glasfaserbeleuchtung in Wand- bzw. Deckenflächen integriert und stören somit den Formfluss in keinerlei Hinsicht. Zudem kann die Beleuchtung je nach Wunsch entsprechende Stimmungen erzeugen.

Heimatverbunden, Quelle: www.proholz-tirol.at

 

Das beste Designobjekt „Ziller“ stammt von Pudelskern unter Ausführung von HAAPO 1910. Seit 1910 fertigt HAAPO hochwertige Funktionsmöbel. Großen Wert setzt das Unternehmen dabei auf den Einsatz regionaler Materialien. Bevorzugte Materialien sind Eiche und Buche aus Tirol sowie einheimische Loden-, Leinen- und Baumwollstoffe. Klare Formen – qualitativ hochwertige Materialien – ein Statement ohne Wenn und Aber.

Kontrastreich, Quelle: www.proholz-tirol.at

Das Architekturbüro Gogl aus Lans bei Innsbruck zeichnet sich wiederum für die komplett neue Innengestaltung des Hotels Wiesergut aus. Die Tischlerei Hofer sorgte für die perfekte Umsetzung.

Das kontrastreiche Spiel unterschiedlicher Materialien steht bei diesem Konzept im Fokus. Holz, Naturstein, Granit und Glas sorgen für einen ansprechenden Mix und kreieren eine stimmige Atmosphäre. Eichen- und Walnussholz zeigen sich dabei – je nach Bearbeitung – mit unterschiedlichem Charakter. Je nachdem wie die Oberfläche behandelt worden ist – gebeizt, gebürstet oder lackiert – wird sozusagen ein neuer Eindruck erweckt.

Die Vielzahl an äußerst ansprechenden Einreichungen in Verbindung mit der durchwegs hochwertigen Ausführung hat die Veranstalter des Wettbewerbs dazu ermuntert diesen Preis erneut auszuschreiben. Ein Datum steht bislang allerdings noch nicht fest.

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