Jul 312013
 

Das herrliche Sommerwetter dieser Tage ist Balsam auf die Seele nach einem halben Jahr durchwachsener Wetterkapriolen. Gemütliches Sitzen im Gastgarten oder auch die Mittagspause unter schattigen Bäumen im Freien sind willkommene Vorzüge des Sommers. Endlich auch kann die leichte Sommerkleidung ausgepackt werden: Shorts, Röcke, Sommerkleider und dazu das passende Schuhwerk.

Schicke High Heels werten zwar das Outfit auf, doch nach einer gewissen Zeit treten sie leider unweigerlich auf: die Schmerzen, die insbesondere bei den schönsten Schuhen offensichtlich automatisch abonniert werden. Doch was hilft das Jammern? Mit gewissen Einlagen kann frau sich zwar behelfen, aber eine richtige Lösung stellen sie trotzdem nicht dar. Was würden Sie nun sagen, wenn Ihnen Stöckelschuhe angeboten werden, die mit dem Problem Schluss machen?
Humbug?
Aprilscherz?

Softstepheels, Quelle: www.softstepheels.at

Stöckelschuhe, die nicht mehr weh tun: das hat sich das Unternehmen Softstepheels auf die Fahnen geschrieben. Das Geheimnis: schockabsorbierendes Material für mehr Tragekomfort.

„Zielsetzung war es von Anfang an die Tragfähigkeit um Stunden zu verlängern. Denn bis jetzt hatten sich Labels im Premiumsegment nicht auf Tragekomfort spezialisiert“, erklärt Geschäftsführer Roan Haidinger. „Das Plateau und die Sohle sind mit einem elastischen, extrem schock- und vibrationsabsorbierenden patentierten Spezialmaterial gefüllt. Die Erfindung macht es möglich, den Druck auf Fußballen und Ferse zu minimieren und damit spürbar zu reduzieren.“

Die Erfindung stammt aus der Feder der Schuhdesignerin Stephanie Kaiser, die genau weiß, wo der Schuh drückt. Mit der patentierten Lösung des Wiener Unternehmens ist ein großer Schritt getan. Aber kann frau nun getrost: Schuhschmerzen adieu sagen?

Das steirische Model Carmen Kreuzer schwört bereits auf das innovative Schuhwerk, die bei einem 15h Drehtag angeblich keine Schmerzen beim Auftreten verursacht haben. Die Lösung klingt auf jeden Fall interessant und ist herzlich willkommen. Leider aber hat der Tragekomfort auch seinen Preis, denn ab €390 sind die komfortablen High Heels zu erwerben.

Der potentielle Abnehmerkreis ist sicherlich ein großer, geben immerhin 44% der Frauen an vermehrt High Heels tragen zu wollen, wenn diese nur bequemer wären. 5% der Frauen schlüpfen sogar täglich in Stöckelschuhe, während 42% zumindest ein- bis mehrmal pro Woche High Heels tragen.

Jul 302013
 

Sommerzeit ist leider auch Insektenzeit – und ob auf der Windschutzscheibe oder auf dem Autolack: Fliegen und Co hinterlassen ihre Spuren bzw. bleiben mehr oder weniger vollständig auf dem Auto zurück. Als wäre das nicht schon schlimm genug, werden die Überreste von der Sonne auch noch tief in den Lack eingebrutzelt.
Mit der neuen Erfindung der Woche, dem Fliegenwunder, kann man die Insekten von Autos und Motorrädern jedoch schnell und schonend und dabei ohne jegliche Reinigungsmittel entfernen.

Durch eine neuartige Oberflächenstruktur und spezieller Mikrofaser ist es gelungen einen Stoff auf den Markt zu bringen, der es ermöglicht Fliegen von Lacken, Scheiben und Kfz-Teilen mühelos und ohne scharfe Reiniger zu entfernen. Eiweißlösende, teure Insektenreiniger sind somit nicht mehr erforderlich. Das Fliegenwunder punktet als umweltschonende und kostensparende Alternative. Der Handschuh selbst besitzt eine harte und eine weiche Seite, wobei die spezielle Oberfläche den Lack Ihres Fahrzeugs im Gegensatz zu handelsüblichen, kratzenden Fliegenschwämmen schont.

BergholdWir haben uns mit dem Erfinder Thomas Berghold getroffen und ihn gefragt wie er auf diese Idee gekommen ist.

“Rein zufällig bin ich darauf gestoßen, dass der Spezialstoff zum Fliegenentfernen an Scheiben und Lacken so gut geeignet ist. Um das “Fliegenwunder” zu verwenden, benötigt man lediglich Wasser und somit wird auch die Umwelt geschont. Gleitet man mit dem Handschuh über die zu reinigende Fläche, so lösen sich die Insekten und der Schmutz im Nu ab und bleiben am Stoff haften. Der Stoff kann dann im Wasser wieder gereinigt werden.

Wer also die Umwelt schonen und Zeit sparen will, kann sich das Fliegenwunder direkt im erfinderladen abholen oder aber auch problemlos im Onlineshop bestellen.

Jul 292013
 

Jetzt schnell aus dem Auto, um noch vor Ladenschluss die Besorgungen zu erledigen, dann … uh, das war wohl doch knapper als gedacht. Zum Glück konnte ich die Autotür gerade noch rechtzeitig abfangen, bevor sie auf das andere Auto geknallt wäre. Im Grunde interessant. Inzwischen sind Autos immer mehr mit Elektronik bzw. Assistenzsystemen gespickt, aber eine Warnung, wenn eine Wand oder ein anderes Fahrzeug zu nah für ein vollständiges Öffnen der Tür am Auto ist, fehlt bislang. So kann im Handumdrehen und damit leider viel zu schnell die Autotür Beulen oder andere Schäden davontragen – ganz zu schweigen vom anderen Fahrzeug, das durch die eigene Unaufmerksamkeit ebenso in Mitleidenschaft gezogen wird.

Lukas Picker und Gunther Glehr (v.l.n.r.), Copyright: aws, Wolfgang Voglhuber

Wie gut, dass die Problematik Lukas Picker durch seine Großmutter bekannt war und damit die notwendige Inspiration für das Maturaprojekt an der HTL Braunau gegeben. Gemeinsam mit seinem Schulkollegen Gunther Glehr entwickelte er eine intelligente Notbremse für Autotüren. Collision Avoiding Car Door arbeitet mit zwei Ultraschallsensoren, die an Tür und Spiegel angebracht sind und die Distanz zum nächsten „Hindernis“ feststellen. Ist dies der Fall ertönt zum einen ein Warnton, zum andern – und noch wichtiger – aktiviert sich eine Blockiervorrichtung, die das Scharnier fixiert.

Picker und Glehr waren im Rahmen der Entwicklung stets darauf bedacht die Vorrichtung kostengünstig und möglichst leicht zu gestalten. Darüber hinaus musste die Türstoppvorrichtung im Falle eines Notfalls ebenso einfach zu deaktivieren sein. Die intensive Arbeit hat sich für die beiden jungen Entwickler gelohnt, konnten Sie doch den Anerkennungspreis der Kategorie Engineering im Rahmen von Jugend Innovativ gewinnen und den Reisepreis zur Nürnberger Erfindermesse 2013 – IENA abstauben.

Jul 262013
 

Innovationsskulptur für die Preisträger: entworfen von Helmut und Nicole Schmid, Fotograf: Puch Johannes Fotocredit: KWF/Johannes Puch

„Ausgezeichnet werden Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die ein Unternehmen entwickelt und bereits auf den Markt gebracht hat. Es müssen zumindest erste Erfahrungen über die Auswirkungen vorliegen“, beschreibt KWF Vorstand Sandra Venus die Anforderungen an potentielle Teilnehmer. Wie der Name des Preises bereits vermuten lässt, muss bei teilnehmenden Firmen entweder der Firmensitz selbst oder die Betriebsstätte, aus der die Innovation stammt, im Land Kärnten situiert sein. Die vier Kategorien des Wettbewerbs gliedern sich in Kleinst-, Klein-, Mittel- und Großunternehmen.

Der Award selbst ist mit einem Preisgeld von €58.000 dotiert und da die Einreichfrist mit 12. September 2013, 12 Uhr festgesetzt ist, bleibt noch genügend Zeit die entsprechenden Unterlagen einzureichen – und  zwar per elektronischem Einreichformular. Wichtige Aspekte für die Jury stellen neben der Neuheit des Produktes, der Dienstleistung bzw. des Verfahrens ebenso in deren/dessen Nutzen und zwar für Anwender wie auch Kunden. Zudem wird der Schwierigkeitsgrad der Entwicklung selbst ebenfalls berücksichtigt.
Der Preis selbst soll Kärnten als innovativen Wirtschaftsstandort hervorheben und erfolgreiche Neuentwicklungen entsprechend würdigen wie auch gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Drei der Preisträger qualifizieren sich übrigens automatisch zum „Staatspreis Innovation„. Zusätzlich wird jeweils ein Preisträger am Sonderpreis „Econovius“ und „VERENA powered by VERBUND“ teilnehmen.

Die feierliche Gala wird schließlich am 21. November 2013 um 18 Uhr im Casineum Velden stattfinden, wobei durch die Präsenz des ORF-Landesstudio Kärntens mediale Präsenz garantiert ist.
Haben Sie Interesse am Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten?
Erfahren Sie mehr auf der entsprechenden Seite der Ausschreibung.

Jul 252013
 

Die Elektrofolie birgt großes Potential, Quelle: derstandard.at, foto:someya-sekitani group, tokio

Im Rahmen einer Forschungskooperation der Johannes Kepler Universität in Linz mit einem Wissenschaftsteam aus Tokio konnte eine extrem dünne Folie entwickelt werden, die elektronische Schaltkreise trägt. Um die Anordnung zu ermöglichen wird die hauchdünne Folie zunächst auf eine dickere Folie aufgebracht.

„Auf dieser Anordnung wurde dann die gesamte Elektronik aufgebaut und am Schluss die dünne Folie abgezogen“, erklärt Siegfried Bauer vom Institut der Experimentalphysik der JKU. Überraschenderweise nehmen die Schaltkreise auch keinen Schaden, wenn die Folie zusammengeknüllt wird. „Wann immer man etwas biegt, dann wird auf der einen Seite Material gedehnt und auf der anderen Seite der Folie gestaucht. Deshalb muss es in der Mitte irgendwo eine Ebene geben, auf der gar nichts passiert – eine ’neutrale Ebene‘ „, schildert Bauer. Genau in diese neutrale Zone ist die Elektronik integriert – einfach raffiniert.

Leichter als eine Feder, Quelle: www.jku.at

Nun gut, wozu dient nun die innovative Elektrofolie?
Das größte Potential sehen die Forscher in den Anwendungsbereichen Medizin und Sport.

Mit einem Gewicht von 3 Gramm pro Quadratmeter Fläche ist die neuartige Elektrofolie etwa 27 Mal leichter als gängiges Büropapier und fällt damit wirklich nicht ins Gewicht. So können unterschiedlichste Trainingsdaten mithilfe der Folie – ganz ohne zu stören – gesammelt werden: Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Körpertemperatur… . Aufgrund ihrer hohen Flexibilität könnte die Elektrofolie beispielsweise ebenso an Zahnprothesen angebracht werden, sodass insbesondere querschnittgelähmte Personen per Zungenspitze die Folie ansteuern und über diese Geräte betätigen könnten. Doch bis zu derartigen Einsätzen wird noch etwas Zeit verstreichen. Noch befinden sich die Teams in der Grundlagenforschung.

Jul 242013
 

Man mag der Behauptung, dass sich Menschen grundsätzlich in zwei Typen – nämlich Katzen- oder Hundetypen – unterscheiden lassen, zustimmen oder nicht. Auf jeden Fall sind die Vierbeiner eine Bereicherung für den Haushalt, vorausgesetzt es ist genug Zeit vorhanden, um sich entsprechend um die Tiere zu kümmern. Besonders bei Familien, dort gerade beim Nachwuchs sind Hunde & Co gern gesehene Spielgesellen. Zunächst gilt es aber notwendige Impfungen sowie eine Kastration bzw. Sterilisation vorzunehmen. Je länger der geliebte Struppi Teil der Familie ist, um so stärker die Familienbande. Mit der Zeit und dem Alter treten jedoch, wie eben auch beim Menschen, Alterserscheinungen auf.

Schmerzlos, jedoch haarig. Neue Nachweismethode, Quelle: science.apa.at

Haarverlust, Muskelschwund, Gewichtszunahme… – aber handelt es sich hier tatsächlich lediglich um Alterserscheinungen?
Genau diese Symptome werden nämlich durch einen erhöhten Kortisolspiegel ausgelöst, der beim Cushing-Syndrom charakteristisch ist. Bislang wurde der Nachweis der Kortisolwerte durch Blut- oder Harnproben erbracht. Allerdings bedingen beide Proben etwas abweichende Werte, je nachdem zu welcher Tageszeit diese entnommen worden sind.

Forscher des Instituts für Medizinische Biochemie der Vetmed haben nun einen neue Methode für den Kortisolnachweis entwickelt. Ab jetzt wird es haarig – und zwar wortwörtlich. Mittels Haarproben kann nun ein aussagekräftiger Wert gewonnen werden. „Die gemessenen Werte beziehen sich auf einen längeren Zeitraum und sind somit verlässlicher. Diese rasche und nicht-invasive Technik bedeutet eine echte Erleichterung für die Diagnostik“, erklärt Studienautorin Claudia Ouschan.

Jul 232013
 

Ja, ich gebe es zu: auch mir ist es bereits passiert…
Der Gang Richtung Auto und die Frage – Mist, wo steh ich noch einmal?

Besonders in der Urlaubszeit gestalten sich die meisten Städte oft noch mehr als üblich vollgeparkt mit Autos. Da ist es gar nicht so einfach den Überblick zu bewahren. Mit unserem parmer+ (Parkplatzmerkassisten) ist die Autosuche definitiv Geschichte 🙂

Der eigens für den jeweiligen Arbeits- oder Wohnort angefertigte farbige Plan ist auf eine Metallkiste aufgebracht und bildet dank einer Kooperation mit Falk exakt die Straßen der näheren Umgebung ab. Ein Magnetauto und ein Magnethaken sind im Set enthalten. Eine große Hilfe für all jene, die leider keinen Parkplatz bei der Wohnung haben!

Wie funktioniert nun der tapfere Helfer ?
Im Flur in der Nähe der Wohnungseingangstür aufgehängt, erinnert er den Nach-Hause-Kommenden daran, den aktuellen Parkplatz mit dem Magnetauto zu markieren, denn der Autoschlüssel hat seinen Platz am Magnethaken unten an der Kiste. Je nach Belieben können hier noch viele andere Schlüssel an Magnethaken ihren Platz finden und oben bietet die Kiste noch Ablagefläche für den üblichen Flur- Krimskrams, der kein richtiges Zuhause in der Wohnung hat.

Aber Vorsicht – die Kiste sollte außer Reichweite von Kindern montiert werden, das Magnetauto bietet sich nämlich auch hervorragend zum Herumschieben auf der Metallfläche an und so kann die wertvolle Parkplatzmerk-Funktion schnell unterlaufen werden.

Nölken Jennifer + MelanieDie Geschichte des parmers ist schnell erzählt.

Die Erfinderin Melanie Nölken hatte vor 6 Jahren die Nase voll vom Auto-Suchen im Prenzlauer Berg. Ihr kleiner alter Mini neigt nun auch noch dazu sich besonders gut zu verstecken. So zeichnete sie sich einfach einen Plan des Bötzowviertels und markierte sich mit einem selbst gebastelten Auto ihre ausgewählte Parklücke. Dank Falk können sie ihn nun für ganz Deutschland anbieten.

Wer also immer aktuelle den Stand der Dinge, äh, des Autos vor sich haben will, tut gut daran sich die Erfindung der Woche im erfinderladen oder auch im Onlineshop zu besorgen bzw. zu bestellen.

Jul 222013
 

Wir, die Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH mit Zweigniederlassung in Österreich, casten ab sofort wieder neue PraktikantInnen im Bereich Marktanalyse und Research für den Standort Salzburg!

Seit über 10 Jahren gehören wir zu den Pionieren im Bereich Patentmarketing. Wir überprüfen die Neuheit und Machbarkeit von Ideen, entwickeln praxisorientierte Lösungen und Konzepte zur Patentverwertung und unterstützen unsere Klienten aktiv bei der Lizenzierung und Vermarktung von Erfindungen und Schutzrechten.

Ab sofort suchen wir engagierte, dynamische PraktikantInnen für mindestens 30 Stunden oder Vollzeit (bevorzugt) für mindestens 3 Monate.

Folgende Aufgaben gehören bei uns zu deinem täglichem A und O:

  • Informationsbeschaffung, Recherche und Analyse von Märkten, Branchen und Unternehmen
  • Neuheitsrecherche und Konkurrenzanalyse im Internet und in Datenbanken (nach Produkten und Schutzrechten)
  • Erarbeitung von Suchstrategien
  • Identifikation von Zielfirmen
  • Aufbereitung und Durchführung der Vermarktungsstrategie
  • Nach Absprache diverse Presse und Marketingarbeiten

Das bringst du ein:

  • Affinität für die Bereiche Internet und Online Research
  • Gute Englischkenntnisse für anfallende Übersetzungsarbeiten
  • Teamfähigkeit, Engagement, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, analytisches Denken, journalistische Kenntnisse von Vorteil
  • Versierter Umgang mit Microsoft Office
  • Unternehmerisches Denken und Handeln

Du wirst sowohl zur Unterstützung unserer laufenden Projekte eingebunden, als auch mit eigenständigen Aufgaben betraut.
Wir bieten dir die Möglichkeit, begleitend zu deinem Studium Erfahrungen in einem praxisorientierten Berufsumfeld sammeln zu können.

Hast du den nötigen “Erfindergeist”?
Dann setz dich an deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben+Lebenslauf)
und ab damit an:

Kontaktdaten
Mag. Florian Strobl, Head of Research
email: strobl@erfinder.at
Phone: 0662 243301-11

Firma:
Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH
Zweigniederlassung Österreich
Innsbrucker Bundesstraße 54
A-5020 Salzburg

Dienstort: Innsbrucker Bundesstraße 54, 5020 Salzburg
Dienstbeginn: ab sofort
Gehalt (€/h): Praktikumsentschädigung
Job-Bezeichnung: Praktikum im Bereich Marktanalyse und Research
Arbeitsverhältnis: mind. 30 Stunden, bevorzugt Vollzeit

Jul 192013
 

Vor 14 Jahren wurde der Energy Globe Award vom Österreicher Wolfgang Neumann ins Leben gerufen. Mittlerweile handelt es sich um einen weltweit renommierten Umweltpreis, der in verschiedenen Kategorien vergeben wird. Nachhaltige Projekte sollen mithilfe des Preises eine größere Aufmerksamkeit durch die Öffentlichkeit erfahren. Neben den nationalen Gewinnern, die sich wiederum für den World Award qualifizieren, gibt es in manchen Ländern – so auch in Österreich – ebenso Gewinner der einzelnen Bundesländer.

Komfort und Sicherheit steigt Quelle: www.energyglobe.at

In Salzburg durfte sich der Regionalverband Tennengau nicht nur über den ersten Platz in der Kategorie Feuer freuen, sondern heimste ebenso den Gesamtsieg für das Bundesland Salzburg ein. Beim eingereichten Projekt handelte es sich um eine Solarbeleuchtung von Bushaltestellen. Das Warten bei Bushaltestellen ist nie sonderlich spannend, doch was hilft es – man nimmt auf der Bank Platz und freut sich ein Dach über dem Kopf zu haben, insbesondere wenn starker Regen herunterprasselt.

In ländlichen Gegenden tritt jedoch ein gewisses Problem auf, sobald die Sonnenstunden vorbei sind. Aufgrund vergleichsweise hoher Kosten besitzen viele Bushaltestellen nämlich keine Beleuchtung. Somit muss im Dunkeln auf den Bus gewartet werden, was insbesondere unangenehmer wird, je später die Stunde ist. Damit ist jedoch zumindest im Tennengau Schluss! Dort hat nämlich der Regionalverband insgesamt 123 Bushaltestellen mit aktueller Solartechnologie ausgestattet, damit die notwendige Beleuchtung mit genug Energie gespeist werden kann und das umweltschonend und preiswert!
Wir gratulieren!

Jul 182013
 

Der Gang zum Zahnarzt.
Für viele reicht das schon aus, um für kleine Schweißausbrüche oder zumindest ein mulmiges Gefühl zu sorgen. Andere sehen dem Ganzen um einiges gelassener entgegen. Zugegeben, es existieren genug notwendige Behandlungen, die etwas mehr als unangenehm sind… Doch, wenn alles wieder in Ordnung gebracht worden ist, ist das Bissgefühl um so besser!
Bissgefühl – das Stichwort, welches uns zu einer ganz interessanten Erfindung bringt, die im Rahmen des Bewerbs Jugend Innovativ 2013 den Anerkennungspreis in der Kategorie Engineering gewonnen hat. Wird ein Zahnersatz bzw. Brücke oder auch Krone benötigt, nimmt der Zahnarzt zunächst einen Abdruck, der wiederum an den Zahntechniker geht. Dieser macht sich nun an das Formen des spezifischen Zahnstückes. So weit, so gut. Aber wie wird festgestellt, ob der Zahn beim Patienten selbst wirklich passgenau sitzt?

Magdalena Gebhart, Philipp Harrer, Claudia Rauber (v.l.n.r.) © aws, Wolfgang Voglhuber; Quelle: jugendinnovativ.at

Zu diesem Zweck findet der Artikulator Einsatz, der dazu dient Kiefergelenksbewegungen zu simulieren. Konkret werden bei diesem Gipsmodelle die Zahnbögen des Ober- und Unterkiefers montiert. Der Zahntechniker setzt schließlich den geformten Zahnersatz ein und bewegt die Vorrichtung per Hand.

Der Anstoß zur Weiterentwicklung des Artikulators gab die Firma Aktivident, welche dem Fachlehrer Werner Konstanzer die Anfrage für die Entwicklung eines neuen Artikulators zugetragen hat. Konstanzer entwickelte in Folge mit drei SchülerInnen der HTBLuVA Mödling die „elektronisch gesteuerte Unterkieferbewegung am Artikulator im Dentalbereich“. Wo derzeit der Zahntechniker den Artikulator bewegt, geht die Erfindung einen Schritt weiter.

Am neuartigen Artikulator sind nämlich beidseitig Kleinstmotoren angebracht, die zur Simulation der natürlichen Kaubewegung dienen (von einfachen Einzelbewegungen bis(s) zum angestrengten Kauen). In der Entwicklungsphase selbst konnten durch die Firma Aktivident Projektfortschritte zeitnah verifiziert werden, sodass ein Entwickeln an der Praxis vorbei ausgeschlossen werden konnte. Indem die Kausimulation nun sozusagen automatisch erfolgt, hat der Zahntechniker die Hände frei um beispielsweise problemlos mit der Okklusionsfolie (diese zeigt den Kontakt zwischen Ober- und Unterkiefer an – die Kaufläche) zu hantieren. Mit dem motorisch betriebenen Artikulator lässt sich das Zusammenspiel zwischen Ober- und Unterkiefer einfacher als bisher feststellen, sodass der gewünschte Kaukomfort leichter erzielt werden kann.

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