Mai 312013
 

Es geht wirklich schnell: kaum entgleitet der Türgriff, knallt diese laut zu. Auch in der Küche passiert es schnell, dass die Schublade unsanft zurückfährt. Bleibt zu hoffen, dass der Koch nicht schreckhaft ist 😉

Gratulation an: (v.l.n.r.) Claus Hämmerle, Bernhard Krammer und Klaus Brüstle! Quelle: www.derstandard.at/sussitz

Keine Fans lautstarker Auftritte sind drei Tüftler aus Vorarlberg, die nach einigem Forschen ein revolutionäres Scharniersystem entwickelt haben, das mittlerweile beinahe in sämtlichen Küchen Einzug gefunden hat. Claus Hämmerle, Bernhard Krammer und Klaus Brüstle fanden ihren Lösungsansatz indem sie sozusagen einen Blick über den Tellerrand warfen. Massive Autotüren schließen nämlich dank des hydraulischen Öls vergleichsweise leise.
Im nächsten Schritt setzten die drei Forscher der Firma Blum ihre ganze Kreativität ein, diesen Ansatz für den effektiven Einsatz in der Wohnung zu nützen. Zeichnete sich in einer ersten Produktgeneration die Dämpfleistung noch vergleichsweise gering aus, konnte diese bei der auf das Scharnier aufsetzbaren Kartusche bereits ordentlich gesteigert werden. Inzwischen existiert bereits eine optimierte dritte Generation, die mittlerweile in das Scharnier integriert ist.

Die drei Produktgenerationen: von der ersten (rechts unten) bis zur optimierten dritten (links) Produktreihe, Quelle: www.derstandard.at/sussitz

Für ihre Innovationsleistung wurden Hämmerle, Krammer und Brüstle jetzt mit dem europäischen Erfinderpreis ausgezeichnet. Der Erfolgslauf der Leisetreter begann mit dem Einzug in Kücheneinrichtungen, die 2005 gleichzeitig mit der Patenterteilung stattfand.

Dieser Tage hat sich die Firma Blum bereits zum siebtgrößten Familienunternehmen Österreichs gemausert. Faktoren, welche bei dieser Erfindung besonders hervorgehoben worden sind, ist zum einen der große Nutzen im täglichen Leben wie auch der nachhaltige Erfolg, wobei die Produktion nach wie vor in Österreich stattfindet. Auf den verdienten Lorbeeren will sich die Firma jedoch nicht ausruhen und investiert deshalb etwa vier Prozent des Umsatzes wieder in Forschung und Entwicklung.

Wir möchten den drei Vorarlberger Forschern herzlich zu ihrer Erfindung gratulieren, die inzwischen seit geraumer Zeit dazu beiträgt den unnötigen Lärmpegel in den eigenen vier Wänden zu reduzieren, damit Nerven zu schonen und unseren Wohnkomfort zu erhöhen! Danke schön!

Mai 292013
 

Nicht nur Mr. Miyagis sondern ebenso Karate Kid Daniel Sans Markenzeichen ist das berühmte Kampfstirnband und auch Rambo sah hin und wieder die Notwendigkeit selbiges zu tragen.
In einem ganz anderen Kontext aber dennoch von Nutzen erweist es sich beim Hausputz um die Haare zurückzuhalten und klare Sicht zu schaffen. Mittlerweile hat sich das Stirnband zudem vom bloßen Nutzobjekt zum modischen Accessoire gewandelt. Dank Thorsten Rheindorf wird das Stirnband nun in seiner Funktionalität erweitert.

Obacht: denn mit unserer Erfindung der Woche gibt es sie endlich – die preiswerte Freisprechanlage für Festnetztelefone, damit nebem dem Plaudern noch allerhand von Hand erledigt werden kann.

Die Geschichte zum Produkt erzählt uns der Erfinder Thorsten Rheindorf höchst persönlich.

Rheindorf ThorstenDas hält ja keiner aus – stundenlang telefonieren und alles andere bleibt liegen! Und mit Nackenstarre ist ja auch niemandem geholfen. Also bindet sich die halbe Menschheit das Telefon mit Strümpfen oder Kopftüchern ans Ohr – keine Dauerlösung.

Auch meine Freundin hat sich das Telefon immer mit allen erdenklichen Mitteln um den Kopf geschnallt. So war die Idee vom FFT geboren. Mit dem FFT kann jeder nun unbeschwert telefonieren, beide Hände sind frei für die üblichen Tätigkeiten daheim oder im Büro.

Das FFT wird wie folgt verwendet: eine Seite der Klettverbindung klebt am Telefon (das FFT ist somit im Winkel verstellbar), das verstellbare Gummiband um den Kopf – fertig!

Wer also endlich unbeschwert telefonieren, stundenlang plaudern und dabei alles schaffen will, was bisher liegen bleiben musste, sollte sich die FFT – Freisprechanlage für Festnetztelefon-Mobilteile im erfinderladen holen. Um nur €19,95 kann man die praktische Telefonlösung auch problemlos im Onlineshop bestellen.

Mai 282013
 

Nachdem Ronald Jaklitsch vergebens nach überzeugenden Lautsprechern für seine Hi-Fi-Surroundanlage suchte, die seinen Anforderungen genügten, machte er sich gemeinsam mit der Porzellankünstlerin Anne Wolf schließlich selbst ans Werk. Bis die Produkt- und Designentwicklung den eigenen Ansprüchen letztlich genügten, waren bereits zwei Jahre intensiver Arbeit investiert – doch dann war auch endlich die Geburtsstunde der ersten Generation an Kugellautsprechern aus Porzellan gekommen.

mo-speaker ©Martin Moravek, Quelle: www.ots.at

Die mo°sound Lautsprecher können sich auf jeden Fall sehen lassen. Alleine ihr Design spricht bereits eine klare Sprache – die Optik überzeugt. Darüber hinaus genügt auch die technische Ausführung höchsten Kriterien. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass die mo°sound Lautsprecher nach wie vor in Europa gefertigt werden. Mit der Serienreife startete schließlich der europaweite Vertrieb.

Quelle: www.mo-sound.com

Das außergewöhnliche Audiokonzept wurde Ende 2012 zudem mit dem Innovationspreis der Wiener Wirtschaftskammer ausgezeichnet. Ronald Jaklitsch weiß um die Qualität seiner Kugellautsprecher: „mo-speaker sind kleine Lautsprecher mit großem Klang. Die nun eingesetzten Lüsterglasuren Gold und Platin auf der Porzellankugel erzeugen einen exklusiven Effekt, die Spiegelung ist brillant.“

Ein großer Vorteil der mo-speaker liegt in ihrer Kugelform, die durch die Vermeidung von parallelen Wänden, Ecken und Kanten ein akustisch optimales Lautsprechergehäuse bildet. Das Gehäuse wiederum besteht aus 5mm Hartporzellan, das praktisch schwingungsfrei und darüber hinaus kratz- und temperaturunempfindlich ist.

Mai 272013
 

Dieser Tage wird es langsam wieder – nämlich schön!

Au, weia! Foto: William Veder / pixelio.de

Kaum zu glauben, dass es bereits Ende Mai ist und das Baden im See nach wie vor eine Herausforderung für Hartgesottene bleibt, die knackige 15°C nicht fürchten…
Mit den kommenden Sonnentagen steigt sicherlich auch das Stimmungsbarometer und auch die Produktion des Vitamins D wird angekurbelt. Herrlich, wenn das Bad in der Sonne zum Entspannen und Ausruhen einlädt, aber Vorsicht!
Jahr für Jahr kommt gerade mit den ersten unterschätzten und langersehnten Sonnenstrahlen ebenfalls der unliebsame Sonnenbrand des Weges.


Fällt der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme zu niedrig aus oder verzichtet man gänzlich auf diese, liegt es wohl an den Freunden, rechtzeitig bei anfänglichen Rötungen zu warnen. Da mittlerweile immer mehr Aspekte des täglichen Lebens durch praktische digitale Helfer erleichtert werden, gibt es nun aber auch für dieses Problem eine Lösung. Forscher der Seibersdorf GmbH haben nämlich eine Smartphone-App entwickelt, die entspechend des eigenen Hauttyps einschätzt wie lange das Bad in der Sonne unbedenklich ist.

Zum Datenaustausch wird auf NFC (Near-Field-Communication) zurückgegriffen. Der entwickelte Sensor besteht aus einer Photodiode, welche die UV-Anteile im Lichtspektrum aufzeichnet. Im Anschluss wird ein Näherungswert für die aktuell vorliegende UV-Belastung ermittelt, für den aktuelle Daten vorliegender Messergebnisse leistungsstarker Spektrometer im System herangezogen werden. Außerdem sollte der Smartphone-Besitzer seinen eigenen Hauttyp einstellen.

Noch ist das App leider nicht am Markt zu finden, da sich die Seibersdorf GmbH noch auf der Suche nach einem passenden Partner befindet.

Mai 242013
 

Beinahe alle paar Monate ist inzwischen von neuen Fortschritten in Bezug auf Roboter zu hören. Während immer ausgefeiltere Maschinen, etwa wie R.U.D.I., bei Katastrophen den Rettungseinsatz übernehmen, sind andere Modelle langsam auf dem Weg speziell in der Altenpflege eingesetzt zu werden – Stichwort: Hobbit. Roboter sind belastbar und effektiv in Arbeitsprozessen. Feingefühl konnte man ihnen jedoch bislang nicht nachsagen.

(v.l.n.r.): Ronald Naderer und Hubert Gattringer © JKU, Quelle: science.apa.at

„Wenn der Roboter Kontakt mit der Arbeitsfläche hatte, war das schlecht – es bedeutete einen Crash“, erklärt DI Dr. Ronald Naderer. Anstoß genug für Dr. Naderer und Prof. Hubert Gattringer sich genau der Fingerspitzenproblematik der mechanischen Gesellen zu widmen. Die Kooperation des Instituts für Robotik der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und des JKU-Spin-Off-Unternehmens FerRobotic gestaltete sich derart produktiv, dass das Ergebnis ihrer Arbeit völlig berechtigt bereits mehrere Auszeichnungen empfangen hat – darunter etwa den 3. Platz beim euRobotics TechTransferAward.

Das Ergebnis ihrer Forschung besteht in einem mechatronischen Aktor- und Sensorelement, welches mit einer High-Speed-Regelung sowohl den Kontakt als auch Position und Kraft überprüft und damit den Arbeitsprozess sicher vollführt. Sämtliche Berechnungen werden vom entwickelten Modul vorgenommen, sodass der Roboter an sich keine speziellen Anpassungen benötigt. Die Entwicklung des „Aktiven Kontaktflansches“ bedeutet einen großen Schritt, da sich Roboter nun endlich auch für sensiblere Arbeiten wie laminieren oder bürsten eignen.

„Wir haben hier eine neue Phase der industriellen Roboternutzung eingeleitet“, unterstreicht Prof. Hubert Gattringer vom Institut für Robotik an der JKU. „Und der Erfolg zeigt die Bedeutung des Science Parks, der die JKU auch international als Kompetenzzentrum für Mechatronik positioniert hat.“

Mai 232013
 

Seit Jahren wird an leistungsoptimierten Geräten in sämtlichen Branchen gearbeitet. Während manche Maschinen ihren Effizienzgrad erhöhen, kann bei anderen der Energieverbrauch reduziert werden. Auf diese Weise wird in verschiedensten Bereichen ein kleiner Beitrag zur Schonung der Umwelt und letztlich zur Verminderung des Kohlendioxidausstoßes beigetragen. Dass ein „Nebeneffekt“ der Forschungen ebenso  Kostenreduktionen betreffen, ist eine angenehme Begleiterscheinung.

Mit Spannung weniger Reibung © APA/EPA (McIntyre)/dgm/gh MDA

Einen spannenden Beitrag, der letztlich Treibstoffeinsparungen ermöglicht, haben dieser Tage zwei Schüler der HTBLA Eisenstadt bei der Intel International Science and Engineering Fair (ISEF) geleistet. Im Zuge der ISEF, welche die weltgrößte Wissenschaftsmesse für Schüler ist, konnten Herbert Gerhardter und David Zefferer mit ihrer Methode zur Verringerung des Luftwiderstandes an Tragflächen überzeugen und den „Special Award“ der United Airlines Foundation gewinnen sowie den zweiten Platz im Bereich „Energy and Transportation“ belegen.

Bei ihrer Methode wird an der Oberfläche Hochspannung angelegt, welche sich auf die Luftströmung auswirkt, da nämlich Luftschichten unmittelbar an der Körperoberfläche auf diese Weise ionisiert und mit Energie angereichert werden. In Folge befinden sich mehr positiv geladene Teilchen in der Grenzschicht zwischen der Körperoberfläche und der Luft, sodass sich der Luftwiderstand verringert. Die beiden Schüler haben zudem den optimalen Winkel, in dem die Luftströmung auf die Oberfläche treffen muss ermittelt und konnten damit den Luftwiderstand insgesamt um zwei bis fünf Prozent senken. Mithilfe dieser innovativen Methode, die sich aufgrund ihres einfachen Systems relativ kostengünstig in bestehende Fahr- und Flugzeuge implementieren lässt, kann der Treibstoffverbrauch weiter reduziert werden.

Wir gratulieren Herbert Gerhardter und David Zefferer zu ihrem großartigen Projekt!

Mai 222013
 

Die sonnigen Tage nehmen endlich zu und die ersten Grillparties fanden sicherlich auch schon statt. Gemütliches beisammen sitzen und Lieder am Lagerfeuer trällern wird wieder zum Wochenendeprogramm :-). Auch das Sternbildersuchen darf da nicht fehlen. Doch was soll man machen, wenn die klaren Sommernächte wieder weniger werden? Unsere Erfindung der Woche kann da perfekt Abhilfe schaffen und ist die Antwort auf diese Frage. Star Map – eine Sternenkarte, die im Dunkeln leuchtet.

Nachts erwacht das Poster zum Leben und gibt den Blick auf einen wunderbaren Nachthimmel frei, egal welche Wetterbedingungen gerade herrschen. Das Poster enthält aber nicht nur einen schönen Sternenhimmel. Es informiert auch über die Sternzeichen und typischen Charakterzüge derjenigen, die in diesem Tierkreis geboren sind. Insofern kann dann beim nächtlichen Sternzeichensuchen unter freiem Himmel bald schon nach mehr als „Großer Wagen“ und „Orion“ gesucht werden.

Die Star Map ist die ideale Ausstattung für jedes Schlafzimmer, macht sich prinzipiell aber in jedem Raum gut. Also auf in den erfinderladen, denn dort ist unsere Erfindung der Woche um €21,95 erhältlich. Ansonst gibt es die Star Map natürlich auch bequem im Onlineshop zu bestellen.

Mai 212013
 

Jeder von uns kennt das Problem mit der Wohnungssuche. Man kauft sich Unmengen von Tages- und Wochenendzeitungen, die man dann zeitaufwändig durchstöbert und auch die Sucheingabe „Wohnung gesucht“ bei Google liefert nicht die gewünschten Ergebnisse. Ein Suchportal, das alle Wünsche berücksichtigt, passende Wohnungen für jedermann, ob Familie, Single oder Best Ager, findet, wäre perfekt.
Immowelt.at bietet Nutzern hier eine ideale und einfach zu bedienende Oberfläche für die Wohnungssuche. Egal ob Häuser, Wohnungen und Grundstücke in ganz Österreich – auf immowelt.at kann jeder seine ganz individuellen Wohnungswünsche eingeben und finden.

Auf der übersichtlichen Startseite werden gleich die Suchfelder angezeigt mit denen man seine Wunschimmobilie oder Traumwohnung in der gewünschten Region suchen kann. Für die eher bildlichen Sucher unter uns bietet immowelt.at eine Kartenfunktion an, bei der in ausgewählten Bundesländern oder Regionen gesucht werden kann. Ab da sollte man sich einfach durchklicken und tiefer in die Immobilienwelt einsteigen.

Das Schöne an der Seite ist, dass die Suche stets verfeinert und so mit einfachen Klicks der Weg zur Traumimmobilie gefunden werden kann. Eine Detailansicht und eine Kartenansicht sind immer möglich. So macht das Suchen noch mehr Spaß, auf einen Blick ist zu erkennen, wie weit die Traumimmobilie vom Arbeitsplatz oder z.B. nächsten See entfernt ist. Gleichzeitig kann man sich so vor bösen Überraschungen bei Besichtigungsterminen schützen.

Die Bilder der Angebote sind sehr schön verarbeitet, was natürlich den Look und Feel der Seite noch stärker macht. Die Bilder sind auch die stärksten Faktoren für einen Suchenden, da sie das Wunschdenken noch stärker untermauern und die Wünsche eben sichtbarer und greifbarer machen.
Viele von uns haben zwar eine Vorstellung von ihrer Traumimmobilie im Kopf – wie die Wohnung, der Garten oder die Terrasse aussehen sollte, aber was alles möglich ist, zeigt sich erst, wenn man sich auf der immowelt.at Plattform durch die Angebote klickt.

immowelt.at bietet für jede Anforderung die passende Lösung: und das auch für unterwegs! Gefällt ein Stadtteil ganz besonders gut, kann die Traumwohnung oder das Traumhaus auf dem iPhone, Android oder internetfähigen Handy, einfach mit der immowelt.at App gefunden werden.

Sie können natürlich auch die Seite für Sie selber arbeiten lassen: Veröffentlichen Sie Ihre Anforderungen als Suchanzeige zum Kauf oder zur Miete. Im individuellen Anzeigentext beschreiben Sie Ihre Wunschimmobilie und bekommen automatisch per Mail die neuesten Vorschläge zugeschickt. Durch die starke Präsenz und leichte Handhabung der Seite wird Ihre Immobilienanzeige durch potentielle Mieter oder Käufer schnell und einfach gefunden.

Das Empfehlenswerte an diesem Immobilienportal ist, dass Sie neben dem einfachen Weg zu Ihrer Wunschimmobilie auch gleich Informationen über Fragen im Mietrecht oder einen Überblick über Betriebskosten bekommen. Wann lohnt sich ein Kauf und wann sollte man lieber Mieter bleiben – Tipps für den Weg zur eigenen Immobilie, klare Regeln für den Energieausweis und vieles mehr.

Diese Tipps und natürlich die Traumimmobilien, die hier zu finden sind, inspirieren mich oft auf die Seite zu gehen, auch wenn ich im Moment nicht auf der Suche bin.

Mai 162013
 

Kein Stein blieb in den letzten Monaten am Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung der TU Graz auf dem anderen, denn mit viel Elan und Einsatz machten sich Studierende verschiedener Disziplinen und Länder im Zuge des „product innovation projects“ daran, ihre vorgelegte Aufgabenstellung zu lösen. Das „product innovation project“ ist ursprünglich übrigens ein Konzept aus Finnland, welches seit 2007 erfolgreich von der TU Graz adaptiert worden ist. Dabei macht sich ein bunt zusammengewürfeltes Team daran eine konkrete Problemstellung zu lösen. Von der Erstellung des Businessplans bis zum funktionierenden Prototypen reicht der Anforderungskatalog. Zuletzt haben wir in diesem Zusammenhang über den zum Patent angemeldeten SmartMix berichtet.

Besonders interessant ist natürlich, dass Firmen mit diesem Projekt die Möglichkeit bekommen ein konkretes Produktproblem an ein motiviertes Team qualifizierter Studenten weiterzugeben, die mitunter auch aufgrund eines anderen Zuganges zu innovativen Lösungen gelangen. Die Studenten wiederum arbeiten in einem internationalen Team an einem Problem aus der Praxis, wobei wertvolle Erfahrungen gewonnen werden.

Dieses Mal stand vor allem ein Element im Mittelpunkt: Luft.

Das Team "Hair Force One", Copyright: TU Graz/Lunghammer

Das Team zu „Hairforce 1“ arbeitete an der Entwicklung eines ergonomischen Haarföns. Besonders Friseure kennen das Problem: das ständige Fönen langer Haare kann zu unangenehmen Folgen wie Sehnenscheidenentzündungen führen.
„Das Team von Hair Force 1 hat sich auf die Bedienbarkeit von gängigen Haarföns konzentriert, über 100 Ideen gesammelt und schließlich einen ergonomischen Haartrockner entwickelt“
, erklärt Hans Peter Schnöll vom TU-Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung. Mit der Konzipierung eines ergonomischen Föns liegt das Gerät besser in der Hand und beansprucht sie nicht über Maßen. Aufgabensteller war in diesem Fall Philips Consumer Lifestyle Klagenfurt, welcher die vorliegenden Prototypen weiterverfolgt, wobei reale Chancen für einen Markteintritt bestehen.

 

Das Team "Maxair", Quelle: product-innovation.at

„We have to build a prototype for a low cost air conditionoing device which provides clean air“ – das war die kurzgefasste Aufgabenstellung rund um das Team „Maxair“. Wichtig war darüber hinaus, dass Größe, Gewicht wie auch der Geräuschpegel möglichst gering gehalten werden sollten bzw. der Luftfluss genau gesteuert werden kann. Das neunköpfige Team machte sich in Kooperation mit der Anton Paar GmbH daran, die gewünschten Eigenschaften in ein optimales Gerät zu packen.
„Zentrale Herausforderungen der Aufgabe waren die Lautstärke des Geräts und die Größe. Kompakt und handlich sollte die `Low Cost Air Supply Device`sein und das ist den Studierenden gelungen“
, freut sich Hans Peter Schnöll.

Mai 152013
 

Alles dreht sich um die Erfindung der Woche – das Plattenteller!
Während die heutige Jugend Kassetten nur aus Erzählungen kennt, kommt sie wohl auch mit Schallplatten kaum mehr in Berührung. Mittlerweile sind die guten alten Platten Liebhaberstücke und das Aufsetzen der Nadel mit dem typischen leichten Knistern, das zuweilen zu hören ist, sehr rar geworden. Aber: noch gibt es die guten Platten nach wie vor zu kaufen, was nicht allein den DJs zu verdanken ist.

Ob nun Kassette, CD oder Schallplatte immer gibt es leider auch die Jugendsünden, die man am liebsten schnell entsorgen würde. Aber so eine Schallplatte einfach wegzuwerfen wäre schlichtweg zu schade. Denn die gute Vinylplatte sieht nicht nur schick aus, sie lässt sich ebenso wunderbar zu einem Wohnungsaccessoire der etwas besonderen Art umwandeln.
Wir sind von unserem Plattenteller schlichtweg überzeugt: nicht nur praktisch, sondern auch schick!

Das Team von Lockengelöt hat uns erzählt wie sie auf diese tolle Idee gestoßen sind.

Wir haben den Teller aus Versehen erfunden. Damals suchten wir nach einer Möglichkeit das Dach unseres Holzhüttentresens im Geschäft, mit Dachziegeln zu decken.

Dachziegel hatten wir natürlich nicht, da haben wir Schallplatten genommen. Am Giebel haben wir dann gemerkt, wie präzise man das Vinyl verformen kann, wenn man´s erhitzt. Wir sind dann einfach an dem Thema dran geblieben.

So kann man im erfinderladen nicht nur den Plattenteller sondern auch eine Hauptrolle fürs stille Örtchen erwerben. Für diejenigen, die in der Küche mit etwas mehr Schwung arbeiten möchten, gibt es den Rock´n´Roller. Der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

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