Mrz 292013
 

Mit der Entwicklung eines neuen, verbesserten Schneidekopfes belegte Stein-Moser den zweiten Platz beim Salzburger Wirtschaftspreis 2012. Wie es zu der Innovation gekommen ist? Nun, eigentlich wurde aus der Not eine Tugend gemacht, denn der ursprüngliche Zulieferer aus Schweden konnte keine Schneideköpfe für die im Laufe der Zeit gestiegenen Anforderungen liefern. „Deshalb haben wir uns entschieden, selbst einen 3D-Schneidekopf zu entwickeln, um mit unserem System wettbewerbsfähig zu bleiben“, berichtet Firmenchef Jürgen Moser.

Quelle: www.stm.at

Die Innovation beim neuartigen Schneidekopf betrifft einerseits den großen Neigungswinkel von 68 Grad. Damit sind neue Möglichkeiten beim Schneiden mit der Wasserstrahltechnik eröffnet und die Bedienbarkeit verbessert. Andererseits besticht das Produkt des Pongauer Unternehmens durch seine Robustheit. „Bei der Wasserstrahltechnik wird die Mechanik großen Belastungen ausgesetzt, weil das Wasser und der dafür benötigte Granatsand mit hohem Druck durch den Schneidekopf geschickt werden. Da können leicht Abnützung und Korrosion entstehen. Unser System hat eine wesentlich höhere Lebensdauer als vergleichbare Systeme“, erklärt Moser.

Doch noch weitere Funktionen rund um den Schneidekopf sind für den Kunden sehr vorteilhaft. Das System ist nämlich modulartig aufgebaut. Kunden können zwischen Modulen mit geringerem und größerem Neigungswinkel wählen. Falls später doch umgerüstet werden soll, gestaltet sich der Austausch problemlos. Darüber hinaus ist im Schneidekopf eine permanente Höhenabtastung der Werkstücke integriert, die auch während des Schneidens aktiviert werden kann. Dadurch ist der Schneidekopf besser vor Kollisionen geschützt.

Mrz 282013
 

Ob Youtube, Spotify oder last.fm – wenn es um Musik geht, sind diese Plattformen nicht mehr wegzudenken. Je nach Lust und Laune findet sich garantiert die richtige Musik. Besonders die Streaming Services versuchen dabei den Geschmack des Kunden durch passende Songauswahl genau zu treffen. Oft treffen die vorgeschlagenen Songs auch wirklich den Musikgeschmack und/oder bedeuten sogar Musikneuland. Manches Mal jedoch ist man einfach anderer Stimmung und da helfen auch übliche Vorschläge eher wenig…

Quelle: commons.wikimedia.org

Markus Schedl vom Institut für Computational Perception arbeitet zusammen mit seinem Team am Musikplayer der Zukunft. Gemeinsam entwickeln sie einen Musikplayer, der nicht nur Hörgewohnheiten speichert, sondern auch den jeweiligen Musikgeschmack des Hörers vermerkt und sogar versucht Gefühlsstimmungen zu erkennen und entsprechen musikalisch darauf zu reagieren.

Um dieses hochgesteckte Ziel erreichen zu können, wird Social Media Mining herangezogen. Konkret bedeutet das, dass aus sozialen Netzwerken wie Facebook oder auch Twitter relevante Informationen gewonnen werden.

„Einer unserer Forschungsschwerpunkte ist es Ähnlichkeitsmaße auf Basis der Informationen aus der Welt von Twitter & Co zu definieren und so soziale Ähnlichkeiten abzuleiten. Bisher arbeiten die herkömmlichen Player stark mit contentbasierter Ähnlichkeit. Diese analysiert das Audiosignal und extrahiert daraus direkt die Eigenschaftsmerkmale, um so die Distanzen zu berechnen und Ähnlichkeiten zwischen Musikstücken widerzuspiegeln. Wir gehen einen Schritt weiter und wollen noch stärker den Kontext miteinbeziehen„, erklärt Schedl.

Der Kontext wird insbesondere mittels Twitter mit seinen Hashtags hergestellt in Verbindung mit den Aktivitäten des Benutzers und seinem sozialen Umfeld. Aber auch das Wetter und andere Angaben zur momentanen Benutzersituationen sind dabei relevant. Das ambitionierte Projekt, das an der Johannes Kepler Universität in Linz, verortet ist, fügt sich sicherlich in die neuesten Trends ein und weist schon in Richtung Internet 3.0, das durch semantische Verknüpfungen neue Möglichkeiten eröffnen will.

Mrz 272013
 

Corpus I

Manchmal läuft es einfach nicht rund. Was normalerweise wohl eher einen anstrengenden Tag bedeutet, ist in diesem Fall volle Absicht. Rasenreich nennt sich die Erfindung der Woche und knüpft eher an Zeiten an, als die bekannte „Wuchtel“ noch über den Fußballplatz gekickt worden ist. Man kennt es vermutlich aus dem Football, wo der Ball eine für uns eher ungewöhnliche Form besitzt und das Schießen desselbigen Übung erfordert. Die Form des Balles macht es einfach um so schwieriger ihn richtig einschätzen zu können.

Rasenreich, der übrigens in zwei Versionen erhältlich ist, geht noch einen Schritt weiter. Der völlig ungewohnte Corpus bildet für jeden Kicker ein absolut neuartiges Trainingsgerät und stellt ganz eigene Herausforderungen dar. So lässt sich mit Bestimmtheit sagen: wer diesen Ball unter Kontrolle hat, hat den fußballerischen Bogen raus!

Erfinder Mario Sinnhofer

Mario Sinnhofer, der Erfinder von Rasenreich, spielt schon seit Kindestagen Fußball und schildert wie er auf die Idee für das einzigartige Trainingsgerät gekommen ist.

Die Formen zum Trainingsball Rasenreich entstanden vorrangig aus künstlerisch-skulpturalem Interesse am System zum Aufbau eines normalen runden Fußballs. Ich wollte wissen, welche anderen geometrisch korrekten Formen aus fünf- und sechseckigen Einzelteilen zu bauen sind. Ich habe die daraus resultierenden Kunstobjekte selbst genäht und alle wollten sofort damit kicken.
So entstand die einfache These: Wer diese Objekte beherrschen kann, der kann das mit dem runden Ball schon lange!“


Wir sind hin und weg von Rasenreich und können es kaum erwarten, dass sich der letzte Schnee verabschiedet, damit wir uns der Herausforderung stellen können und unser fußballerisches Können an Rasenreich probieren. Rasenreich gibt es im erfinderladen für €95,95 und auf erfinderladen.com.

 

Mrz 262013
 

Bio-Produkte gibt es viele und Bio-Siegel ebenso. Abgesehen von der Frage welche Qualitätsgüte diversen Siegeln tatsächlich zuzuschreiben ist, ist es doch verwunderlich – gerade bei Bio-Produkten -, dass diese dennoch oft in Plastik verpackt sind. Diesen Gedanken hatten auch Bettina Reichl und Susanne Meininger vor einigen Jahren. Um Bio-Produkte ebenso bio zu gestalten bzw. zu verpacken, haben sich die beiden vor einigen Jahren daran gemacht verschiedenste Verpackungslösungen zu kreieren.

Susanne Meininger (vorne) und Bettina Reichl, Quelle: www.meinbezirk.aat

Bettina Reichl und Susanne Meininger leiten seit über 20 Jahren das Verpackungszentrum in Graz und machen sich sozusagen seither Gedanken, wenn es darum geht umweltgerechte Verpackungen zu kreieren. Das kreative Duo konnte mit den innovativen Entwicklungen wie Becher aus Zellulose, Schalen aus Holzschliff etc. schon etliche Preise abräumen.

Der Energy Globe Styria wiederum geht an ihre neueste Kreation: einer kompostierbaren Netzverpackung für Bio-Gemüse. Seit Dezember sind die umweltfreundlichen Netze beispielsweise bereits bei Billa für Zwiebeln, Kartoffeln und Karotten im Einsatz. Demnächst werden auch Zitrusfrüchte im Bio-Netz abgepackt. „Und andere Handelsketten stehen schon vor der Tür“, berichtet Reichl.

Ideen für neue, innovative Bio-Verpackungen gibt es sicherlich noch zur Genüge und die kreativen Erfinderinnen blicken auch sehr optimistisch in die Zukunft, da für immer mehr Firmen umweltfreundliche Verpackungen interessanter werden. „Die Zeit für nachhaltige Verpackungsideen wird erst jetzt so richtig reif. Und durch die steigenden Ölpreise nähern sie sich preislich immer mehr dem Plastik an“, erklärt Reichl. Wir gratulieren den Preisträgerinnen ganz herzlich und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß beim Entwickeln neuer Verpackungsideen!

 

Mrz 252013
 

Über einen Mangel an Ideen kann der Salzburger Erfinder Gottfried Perdolt mit Sicherheit nicht klagen. Zu verschiedensten Problemen hat der Produktentwickler bereits Lösungen gefunden. Zuletzt haben wir gerade über seine neueste Erfindung – das Klappauto Shuttle Fox – berichtet. Grund genug dem interessanten Salzburger einige Fragen zu stellen:

Erfinder Gottfried Perdolt, Quelle: Veichtlbauer

Erfindungen, so könnte man sagen, pflastern Ihren Weg. Uns interessiert natürlich, woher die Inspiration zu Ihren Ideen kommt.
Man könnte sagen das Erfinden ist eine Faszination, die mich einfach nicht mehr loslässt. Oft spüre ich „da ist ein Problem“ und Lösungen entstehen. Dabei arbeite ich aber nicht verkrampft an Lösungsansätzen. Oft kommen mir Lösungen ganz unerwartet in den Sinn, allerdings beschäftige ich mich seit Jahren mit Erfindungen und halte meinen kreativen Geist damit auf Trab. Zwar bin ich mit Herzblut dabei, trotzdem ist es wichtig über genügend Vorstellungsvermögen zu verfügen, um zu erkennen, ob eine Erfindung am Markt Potential besitzt und in die Zeit passt.

Erst kürzlich haben wir über Ihre neueste Erfindung, den Shuttle Fox, berichtet, aber wodurch besticht das Klappauto im Besonderen?
Der Shuttle Fox kann sich per Knopfdruck von 3,4m auf 2m Länge verkürzen. Damit benötigt er nur wenig Parkplatz, was besonders in Ballungsräumen von Vorteil ist. Somit braucht der Shuttle Fox nur einen halben Parkplatz, da der Fahrer ganz praktisch querparken kann.

In welchem Stadium befindet sich der Shuttle Fox derzeit?
Derzeit bin ich in Kontakt mit verschiedenen Herstellern.

Als erfahrener Erfinder haben Sie sicherlich einige Tipps für angehende Erfinder.
Worauf muss man gefasst sein; was ist unbedingt vonnöten?
Ich war selbst lange Zeit Obmann des Erfinderverbandes Salzburg und habe im Besonderen immer wieder zwei Probleme beobachtet. Zum einen wollen Erfinder oft zu hoch hinaus. Zum andern existiert jedoch auch ein großes finanzielles Risiko, das sich von der Entwicklung, Patentanmeldung bis zur Vermarktung erstreckt. Das darf nicht unterschätzt werden. Große Firmen mit dem nötigen Kleingeld haben eigene Konstrukteure und sind wenig interessiert an externen Lösungen. Kleine Firmen mit wenig Geld können allerdings nicht genug finanzielle Unterstützung leisten. So haben kleinere Erfindungen prinzipiell größere Chancen als große, da diese leichter umgesetzt werden können.

In Ihrem Leben haben Sie bereits etliche Erfindungen entwickelt. Auf welche sind Sie am meisten stolz?
Am meisten freut mich immer, wenn eine Erfindung möglichst vielen Menschen das Leben erleichtert. Insofern bin ich besonders auf meine Verfugungsgeräte für Pflastersteine stolz, die seit über 35 Jahren eine enorme Arbeitserleichterung bedeuten.

Wir bedanken uns recht herzlich für das Gespräch mit dem Salzburger Erfinder Gottfried Perdolt und wünschen viel Erfolg mit derzeitigen und zukünftigen Erfindungen!

Mrz 232013
 

Es folgen zwar keine neuen Erfindungen, aber einige Ideenanregungen, wie Sie Ihr Zuhause in einem schönen Licht erleuchten und dabei effektiv Strom sparen können. Außerdem helfen Ihnen unsere Tipps, auf lange Sicht mit einem guten und grünen Gewissen leben zu können.

Die ideale Beleuchtung am Schreibtisch

Wer viel am Schreibtisch arbeitet, braucht genau dort eine entsprechende Beleuchtung, um angenehm lesen und schreiben zu können. Für solche Fälle eigenen sich die Lampen von Lampenwelt besonders gut, die entweder auf dem Tisch stehen oder mit einer Klammer am Tischrand befestigt werden. Das Licht sollte möglichst von oben direkt auf die Arbeitsplatte leuchten, sodass Sie sich nicht selbst im Licht sitzen. Die Verwendung dieser einen Lampe sollte für die Arbeit ausreichen. Versuchen Sie, auf die Deckenlampe zu verzichten, sondern setzen Sie lieber eine starke Leuchte in die zentrale Lampe auf dem Schreibtisch. Wer den Schreibtisch direkt an das Fenster rückt, kann zumindest im Sommer eine Zeit lang häufig komplett ohne künstliches Licht arbeiten.

Übrigens: Viele Lampen, beispielsweise in Dielen und Hausfluren, kann man auch mit einem Sensor ausstatten, sodass diese nach einer bestimmten Zeit einfach von alleine ausgehen – ähnlich wie bei dieser Straßenlaterne.

Bild: © Comstock Images/Thinkstock

LED-Leuchten: günstig und Strom sparend

Viele Leuchten sind vermehrt mit LED als Leuchtmittel ausgestattet. Dies hat natürlich den einen wichtigen Grund, dass sie längst nicht so viel Strom verbrauchen wie herkömmliche Birnen. Auch das lästige Problem der Kompaktleuchtstofflampen, nämlich dass man Minuten warten muss, bis die eigentliche Lichtintensität erreicht ist, gibt es bei LED nicht. Die Vorteile der LED-Technologie liegen also auf der Hand: günstige Anschaffung, geringer Stromverbrauch, optimale Leistung. Auch der frühere Nachteil, dass LED-Leuchten kein warmes Licht schaffen, gehört mittlerweile der Vergangenheit an, denn auch LEDs schaffen eine warme Atmosphäre – obwohl diese noch nicht ganz so ist, wie wir sie von einer Glühbirne kennen.

Das heißt also: Auch die kleine Nachttischlampe oder den Energie fressenden Deckenfluter können Sie in Zukunft bald mit LED ausstatten.

Mrz 222013
 

Wie schön ist es, wenn man etwa den neuen Tisch in den eigenen vier Wänden stehen hat und noch keine Delle die Oberfläche ziert. Doch manches Mal ist ein anderer Eindruck gefragt, nämlich dann, wenn es rustikal hergehen soll. Da ist Charakter gefragt. Damit sich die Suche nach Althergebrachtem vereinfacht und auch einfacher gestaltet, können sich nun Interessierte an die Firma Stainer Schriften & Siebdruck in St. Martin bei Lofer wenden. Dort ist ein Verfahren entwickelt worden mit dem Holz ein rustikales Aussehen erhält. Mit dieser Innovation trumpfte das Unternehmen auch sogleich beim Salzburger Wirtschaftspreis 2012 auf, wo der dritte Platz in der Kategorie „Bestes KMU“ erreicht werden konnte.

Quelle: www.stainer.co.at

Eine weitere Variante... Quelle: www.stainer.co.at

Im Zuge des innovativen Verfahrens werden große Drei-Schicht-Platten aus heimischem Fichtenholz im Format fünf mal zwei Meter in einem ersten Schritt an der Oberfläche gebürstet und gehackt. Danach wird mit einem speziellen Druck- und Beschichtungsverfahren ein Altholzmotiv aufgebracht.
Im Anschluss kann das Holz kaum von echtem Altholz unterschieden werden, ist dabei aber günstiger und kann in größeren Formaten produziert werden. Darüber hinaus ist das „gedruckte Altholz“ ebenfalls leichter zu verarbeiten und auch in den Brandschutzklassen B1 und A2 erhältlich.

Gerade im Innenausbau bewähren sich die Rustikalplatten. Besonders gerne greifen verständlicherweise Hotels, wie überhaupt der gastronomische Bereich, und auch Shops auf das neue Angebot zurück. Aber auch im Möbelsektor ergeben sich durch die Innovation aus dem Hause Stainer neue Möglichkeiten. „Unser Holz ist frei von Schadstoffen wie etwa Formaldehyd. Dadurch sind die Platten auch für Innenräume geeignet, sogar in Wellnessbereichen und Saunen. Wir können garantieren, dass auch bei 90 bis 100 Grad Celsius keine schädlichen Dämpfe austreten“, erklärt Firmenchef Arno Steiner. Die Nachfrage des „neuen Altholzes“ ist enorm, sodass inzwischen nicht nur nach Deutschland und Holland sondern auch nach Russland und Frankreich geliefert wird.

 

 

Mrz 212013
 

Der HELIOtube ist ein innovativer Sonnenlichtkonzentrator der Firma HELIOVIS AG. Durch ein innovatives technisches Konzept verspricht der Hersteller eine Kostenreduktion von bis zu 50 Prozent für das Solarfeld im Vergleich zu heutigen Solarkraftwerken. Der HELIOtube besteht großteils aus Kunststofffolien und verfügt im aufgeblasenen Zustand über eine lange zylindrische Form. Eine längs verlaufende Spiegelfolie teilt dabei den HELIOtube in zwei luftdichte Kammern. Dabei gewährleistet ein kleiner Druckunterschied zwischen diesen Kammern, dass sich die Spiegelfolie nach unten wölbt. In Folge entsteht eine Spiegelrinne, die das einfallende Sonnenlicht fokussiert. Ein weiteres Plus der Konstruktion: je größer der Durchmesser, desto kleiner ist der notwendige Druck, um die Folien zu spannen und umso stabiler wird die gesamte Konstruktion.

HELIOtube, Quelle: www.heliovis.com

Das einfallende Licht wird durch die reflektierende Schicht oben in einem Fokusbereich gebündelt, Quelle: www.heliovis.com

Das Sonnenlicht tritt zunächst durch die transparente obere Folie in den HELIOtube ein, wird durch die gewölbte Spiegeloberfläche reflektiert und auf einen Fokusbereich in der oberen Kammer gebündelt. Dort wird das Licht in thermischen Absorbern zur Erzeugung von Dampf genutzt, der dann für industrielle Prozesse oder zur Stromerzeugung verwendet werden kann. Alternativ können jedoch ebenso Hochleistungssolarzellen angebracht werden, die das Licht in elektrischen Strom umwandeln.

Aber nicht nur in puncto Energieausbeute auch in den Bereichen Materialeinsatz, Produktion und Logistik punktet der patentierte Sonnenlichtkonzentrator. Pro Quadratmeter Spiegelfläche kommen etwa 5kg an Material zum Einsatz. Zudem kann der HELIOtube zentral produziert werden. Das Innovationsprodukt wird in einem einzigen Prozesschritt aus aufgerollten Kunststofffolien hergestellt. So kann der HELIOtube auch als fertiges Produkt auf eine Rolle gewickelt werden, was die Transportproblematik erheblich entlastet.

Mrz 202013
 

Ostern steht vor der Tür und die bunten Eier schmücken bereits die Supermarktregale. Beim traditionellen Ostereiertitschen (Ostereier „pecken“) kommt sicher dem einen oder anderen die Frage in den Sinn:  Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Vielleicht kann uns die heutige Erfindung der Woche eine Antwort liefern…

Gestatten - iHuhn, Quelle: erfinderhaus

Das Urproblem der formalen Logik ist wohl die Suche nach dem Beginn der Kausalkette (kurz Kaukette) von Huhn und Ei. Erst durch eine Antwort ließe sich auch die Folgefrage lösen, was zuerst war: Brathühnchen oder Eierspätzle. Das Henne-Ei-Dilemma hat Philosophen von Aristoteles bis Zacherl beschäftigt und bis heute wurde leider keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Das Explizieren der Prämissen (Klären von Voraussetzungen) führte stets zu einem sog.  infiniten Regress (einer endlosen Fragekette), doch indem die Gelehrten Jordanius und Mutexus den Satz vom ausgeschlossenen Dritten („ein Ding kann nicht sein und zugleich nicht sein“, bzw. „ein Ding ist nun mal das, was es ist und zur gleichen Zeit nichts anderes“) durch einen eivolutionären Schritt gebrochen haben, konnte endlich die Lösung schlüpfen:

Die iHuhn-Spiegelform erschafft ein Wesen, das zugleich Huhn und Ei ist und damit den Naturgesetzen eigentlich widersprechen müsste. Zuerst hatten die Forscher Angst, ob ihre Entdeckung eventuell die Welt aus den Fugen reißen und die bloße Existenz eines solchen Unwesens die Apokalypse einleiten würde, doch die Erkenntnis, dass das Ei allgegenwärtig ist und vielleicht die Grundform der Existenz selbst darstellt, führte zum Mut einer Umsetzung: Die Erde ist bekanntermaßen weder eine Scheibe, noch gänzlich rund, sondern in Form eines Eis ausgeprägt. Die Erdkruste erinnert darüber hinaus an die Struktur einer Eierschale und der flüssige Kern unseres Planeten selbstverständlich an den lavafarbenen Eidotter im Inneren eines Eies. Damit lebt die Menschheit geradezu auf einem übergroßen, kosmischen Ei, sodass die Allmacht des Eis nicht verwundert. Vom Mörtel und den Farben in der sixtinischen Kapelle bis hin zum Eierwurf auf Helmut Kohl hat das Ei immer wieder entscheidende Momente der Weltgeschichte geprägt. Natürlich muss auch das Huhn in diesem Gedankengang seine Erwähnung finden, denn wäre die Menschheit nicht durch sein allmorgendliches Krähen geweckt worden, hätte sie vermutlich die Evolution verschlafen. Damit scheint der Missing Link zwischen hochentwickelten Primatenäffchen und dem Homo Sapiens wohl der erste Mensch zu sein, der ein Huhn domestiziert hat (Homo Gallus Domesticus). Auch die Schutzfunktion des Eies hat die Menschheitsentwicklung stark beeinflusst: Der „Panic room“ der Tierwelt hat den Menschen dazu bewogen, das Nomadentum aufzugeben und sich eine dauerhafte Behausung zu suchen. Fraglos haben sich auch die ersten Ritterrüstungen aus dem Verzehr und Schälen eines Eies entwickelt und es steht außer Frage, dass insbesondere die Idee eines Helms zum Schutz des menschlichen Denkorgans aus den Schalenresten eines geköpften Eies entstand (somit kann man darauf schließen, dass das Anpicken des Eies vor dem Kochen u.a. der Ursprung der preußischen Pickelhaube ist).

In der sprachanalytischen Philosophie hat sich die Untersuchung von Alltagssprache als Methode zum Klären grundlegender Fragen des menschlichen Daseins bewährt und kann damit weitere Erkenntnisse zur Bedeutung des Eies liefern: Nachdem die Hunnen das Huhn in Europa eingeführt haben, hat es sich sowohl in ausgewachsener, als auch Frühform tief ins kulturelle Gedächtnis und damit die Sprachen der Welt eingeprägt. Die Hessen als Nachfahren von Dschingis „Oliver“ Kahn, sind deshalb eine eitymologische (sprachhistorische) Fundgrube für Verweise auf den Einfluss des Eies: „ei verbibscht“ beschreibt die Erkenntnis eines Fehlers, „ei gucke ma da“ die Einsicht in ein Problem und die Formulierung, man habe jemandem „ein Ei geschwenkt“ dient als Ausdruck einer Konfliktlösung durch Faustschlag. Das phonetische „I“ im Englischen als Ausdruck des Selbst zeigt in Verbindung mit Gegenständen wie Eipad oder Eitunes, dass das Ei als Mittel zur Selbstverwirklichung dienen kann. Dagegen kann sprachunabhängig das misslungene Zubereiten eines Spiegeleis auch die gegenteilige Wirkung für das Selbstbewusstsein erzielen: Ohne den iHuhn-Former weiß man nie, welche Form das Ei am Ende annimmt und öffnet damit Tür und Tor für esoterische Quacksalber, die aus der Form eines Spiegeleis die Zukunft lesen wollen. Dies verunsichert viele Menschen und ein solch loser Einstieg in den Tag führt oftmals zur Zerfaserung der gesamten Tagesstruktur. Dem wirkt die iHuhn-Form entgegen und kann so das Leben vieler Menschen nachhaltig verbessern.

EiFormVollendet, Quelle: erfinderhaus

Im amerikanischen Englisch wird beim Zubereiten eines Spiegeleis oftmals die Frage gestellt: „Sunny side up or sunny side down?“, je nachdem, ob das Eigelb erhalten bleiben oder flach gebraten werden soll. Diese Formulierung zeigt, dass das Eigelb der auf- oder untergehenden Sonne ähnelt und somit sogar bei Depressionen zur Tageslichttherapie eingesetzt werden kann. Die heilsame Wirkung von Eiern ist sogar schon Kindern bewusst: Sie nutzen den Ei-Begriff, um Schmerz wegzustreicheln („ei, ei“), ebenso wie sie durch ein „eitschi-bum-beitschi“ in erholsamen Schlaf gesungen werden. Aber gerade für jene kleinen Menschen erfüllt das iHuhn auch eine Bildungsfunktion: All jene Kinder, die Kühe für durchweg Lilafarben halten und denken das gemeine Ei sei eine Erfindung von Apple verstehen durch die iHuhn-Spiegeleiform erstmals die Herkunft desselben.

Eiphone hin oder her – Fakt ist, dass es die Hühnerform aus rostfreiem Edelstahl zum Gestalten von Spiegeleiern im erfinderladen aber auch im Onlineshop um €9,95 zu kaufen gibt.

Mrz 192013
 

Wir, die Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH mit Zweigniederlassung in Österreich, casten ab sofort wieder neue PraktikantInnen im Bereich Marktanalyse und Research für den Standort Salzburg!

Seit über 10 Jahren gehören wir zu den Pionieren im Bereich Patentmarketing. Wir überprüfen die Neuheit und Machbarkeit von Ideen, entwickeln praxisorientierte Lösungen und Konzepte zur Patentverwertung und unterstützen unsere Klienten aktiv bei der Lizenzierung und Vermarktung von Erfindungen und Schutzrechten.

Ab sofort suchen wir engagierte, dynamische PraktikantInnen für mindestens 30 Stunden oder Vollzeit (bevorzugt) für mindestens 3 Monate.

Folgende Aufgaben gehören bei uns zu deinem täglichem A und O:

  • Informationsbeschaffung, Recherche und Analyse von Märkten, Branchen und Unternehmen
  • Neuheitsrecherche und Konkurrenzanalyse im Internet und in Datenbanken (nach Produkten und Schutzrechten)
  • Erarbeitung von Suchstrategien
  • Identifikation von Zielfirmen
  • Aufbereitung und Durchführung der Vermarktungsstrategie
  • Nach Absprache diverse Presse und Marketingarbeiten

Das bringst du ein:

  • Affinität für die Bereiche Internet und Online Research
  • Gute Englischkenntnisse für anfallende Übersetzungsarbeiten
  • Teamfähigkeit, Engagement, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, analytisches Denken, journalistische Kenntnisse von Vorteil
  • Versierter Umgang mit Microsoft Office
  • Unternehmerisches Denken und Handeln

Du wirst sowohl zur Unterstützung unserer laufenden Projekte eingebunden, als auch mit eigenständigen Aufgaben betraut.
Wir bieten dir die Möglichkeit begleitend zu deinem Studium Erfahrungen in einem praxisorientierten Berufsumfeld sammeln zu können.

Hast du den nötigen “Erfindergeist”?
Dann setz dich an deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben+Lebenslauf)
und ab damit an:

Kontaktdaten
Mag. Florian Strobl, Head of Research
email: strobl@erfinder.at
Phone: 0662 243301-11

Firma:
Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH
Zweigniederlassung Österreich
Innsbrucker Bundesstraße 54
A-5020 Salzburg

Dienstort: Innsbrucker Bundesstraße 54, 5020 Salzburg
Dienstbeginn: ab sofort
Gehalt (€/h): Praktikumsentschädigung
Job-Bezeichnung: Praktikum im Bereich Marktanalyse und Research
Arbeitsverhältnis: mind. 30 Stunden, bevorzugt Vollzeit

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