Feb 282013
 

Flybelt: Click & Go, Quelle: www.flybelt.com

Gerade bei größeren Flughäfen ist es ratsam sich wirklich die empfohlenen zwei Stunden vor Abflug einzufinden. Immerhin stehen nach dem Check-In die Sicherheitskontrollen an, die mitunter viel Zeit beanspruchen können.
Jacke, Handgepäck und Tickets – ab damit in den Korb zum Scan. Ach ja, die Uhr nicht vergessen. Sind noch Münzen in den Taschen? Nein? Gut. Uh, genau – der Gürtel muss auch noch ab. Das ist schon ein bisschen umständlich, besonders wenn man seine sieben Sachen wieder abholt und der Gürtel wieder schnell angelegt gehört. Die Kontrollen sind notwendig, das steht außer Frage.

Während jedoch Personen, die nur gelegentlich eine Strecke fliegen, diese Prozedur auch schnell wieder abhaken, stellt sie für Vielflieger eine wiederholte lästige Angelegenheit dar. Glücklicherweise präsentiert die Flybelt GmbH nun eine praktische Alternative zu herkömmlichen Gürteln.

 

Flybelt, der innovative Gürtel aus Österreich, ermöglicht ein rascheres Passieren des Sicherheitscheck, denn die Zeiten des Gürtel-Ablegens sind damit passé. Mit nur einem Handgriff kann nämlich die Gürtelschnalle – FlyClick – vom Gürtel gelöst werden und der Gürtel selbst kann bleiben wo er ist. Die zeitsparende Erfindung wurde übrigens von Michael Rohrmair in Zusammenarbeit mit der Firma Condor Gürtel entwickelt und patentiert. Ein weiterer Vorteil des neuartigen Gürtelsystems besteht natürlich in den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten. Gürtelschnallen können rasch gewechselt werden.

Eine Flybelt-Variante der Economy-Class, Quelle: www.flybelt.com

Der Verbraucher kann zwischen verschiedenen Ausführungen wählen: First Class, Business Class, Economy und Stealth, wobei in der Produktion nur hochwertige Materialien zur Verwendung kommen. Flybelts der First Class sind schwarz und aus Schlangen- oder Krokodilleder, während die Schnallen aus Silber bestehen. Preislich müssen zwischen €248 und €418 gerechnet werden. In der Business Class wird auf Rindsleder in den Farben Schwarz, Braun und Cognac zurückgegriffen. Die Metallschnallen präsentieren sich in vier Varianten. Hier sind €118 bis €134 zu zahlen. Die Economy-Flybelts wird in drei Schwarztönen sowie Braun und Cognac angeboten und es kann ebenfalls zwischen vier verschiedenen Gürtelschnallenmodellen gewählt werden. Kosten: €99 bis €110. Die günstigste Variante – Stealth greift auf Kunststoff zurück und kostet €75 bis €79.

An der Produktpalette wird in jedem Fall weiterhin gefeilt. So ist beispielsweise auch eine Damenkollektion in Entwicklung. Erhältlich sind die praktischen Flybelts vorerst noch unter www.flybelt.com, allerdings sind sie bald schon in Flughafenshops und über den Bordverkauf von Fluglinien im deutschsprachigen Raum zu erstehen. Click & Go 🙂

Feb 272013
 

Der Fels in der Brandung... ähm, auf dem Bürotisch

Was findet sich wohl auf jedem Bürotisch und auch zuhause neben Laptop oder Computer? Richtig, die Kaffeetasse oder das Glas Wasser.

So praktisch und oft auch unverzichtbar diese Kombination auch ist (besonders im Falle von Kaffee), so gefährlich kann sich das Duo am Tisch präsentieren. Eine unbedachte Bewegung oder ein unabsichtliches Verrücken der Tischutensilien und die Katastrophe ist perfekt. Die Tasse kippt um und der Inhalt verteilt sich auf dem Laptop bzw. der Tastatur. Hastiges Aufwischen folgt – verbunden mit Stoßgebeten, dass ja alles in Ordnung ist…

Damit genau derartige Alltagsunfälle nicht mehr passieren, sei unsere Erfindung der Woche empfohlen: der Mighty Mug!
Der Name kommt in diesem Fall nicht von ungefähr, schreibt sich die Tasse doch auf die Brust gegen Umkippen resistent zu sein. Skeptisch waren auch wir im Büro und haben uns sogleich an den Produkttest gemacht und waren im Anschluss verblüfft! Der Mighty Mug steht standfest und kann wirklich nicht umgekippt werden. Trotzdem passiert das Hochheben der Tasse mühelos. Bei stoßartigen, seitlichen Bewegungen allerdings weicht der Mighty Mug keinen Zentimeter vom Platz.

Stoß- und kippfest ist der Mighty Mug durch seine spezielle SmartGrip-Technologie mittels der er sich nahezu an jeder glatten Oberfläche festsaugt, gleichzeitig jedoch ein Anheben ermöglicht. Neben seinen Qualitäten als Fels in der Brandung ist der Mighty Mug außerdem noch mikrowellengeeigent und spülmaschinenfest. Weiters besitzt der Tausendsassa eine Isolierung, sodass Kaltes kalt und Heißes heiß bleibt. Bei uns gibt es den Wunderbecher in den Farben rot, weiß und türkis.
Die etwas andere Sicherheitsausstattung fürs Büro gibt es bei uns im erfinderladen und im Online Shop für €19,95.

 

Feb 262013
 

Die Leoganger Firma Zöggeler Baumaschinen und Nutzfahrzeuge KG ist beim Salzburger Wirtschaftspreis keine Unbekannte. Vor zwei Jahren konnte das Unternehmen mit einem intelligenten Harvesterkopf den dritten Platz erreichen. In der innovativen Maschine sind verschiedene Funktionen vereint. So können Baumstämme entastet, geschnitten und nach Holzsorten sortiert werden. Eine enorme Arbeitserleichterung.

Zöggeler Baumaschinen und Nutzfahrzeuge KG - immer für Innovationen gut, Quelle: portal.wko.at

Auch in diesem Jahr trumpfte die Firma mit einer Entwicklung auf, die mehrere Maschinen ersetzt. Das „3-Seil-Kombi-YARDER-System“ kann zudem auf bereits bestehende Holzerntemaschinen aufgebaut werden. „Früher hat man eine Maschine für den Seilzug und eine für die Verarbeitung benötigt. Beide Arbeitsschritte kann nun ein Fahrzeug bewältigen. Die besondere Herausforderung war, dass die beiden Arbeitsabläufe harmonisiert werden und alles in einem Vorgang gemacht werden kann“, erklärt Zöggeler. Forstunternehmer nehmen die neue Maschine gut an, ermöglicht sie doch ein kostengünstigeres und energieeffizienteres Arbeiten. Darüber hinaus kann durch die Kombination von 2-in-1 ebenso der Waldboden geschont werden, da nun lediglich ein Fahrzeug den Arbeitsablauf übernehmen kann. Ein weiteres Argument, welches die Jury überzeugt und zur Verleihung der Siegertrophäe in der Kategorie „Bestes Kleinstunternehmen“ bewegt hat.

Feb 252013
 

Holz ist ein vielseitiger Werkstoff. Das haben auch die zahlreichen Teilnehmer am Wettbewerb „Souvenir aus Holz“ bestätigt. Bei dem Ideen- und Designwettbewerb für moderne und innovative Geschenke aus Südtirol musste die Jury ihre Favoriten aus 298 Ideen filtern. Keine leichte Aufgabe bei all den kreativen Einreichungen…

Schlussendlich haben sich drei Projekte durchgesetzt, die wir Ihnen nun natürlich auch nicht vorenthalten wollen.

Das Südtiroler Bergdorf, Quelle: www.studiosvs.eu

Den ersten Platz belegte „Das Südtiroler Bergdorf“. Die Möglichkeit verschiedene Charakteristiken einzelner Dorflandschaften widerspiegeln zu können, verbunden mit dem Umstand, dass durch unterschiedlichste Holzmaserungen optisch sehr ansprechende Produkte entstehen, machen es zum perfekten Souvenir. Da sich jedes Bergdorf aufgrund des verwendeten Holzes grundsätzlich unterscheidet, nimmt der Tourist auch praktisch sein Einzelstück mit nach Hause, wo es als Schreibtischset gute Figur macht. So können in der Kirche praktisch Stifte wie auch Post-Its aufbewahrt werden. Das Dach bietet etwa Platz für Büroklammern und der Kirchturm ist mit Maßangaben versehen, sodass er schnell als Lineal dienen kann. Das Siegerprojekt wurde übrigens von studiosvs konzipiert.

Einfach bezaubernd, Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

Auf Platz zwei befindet sich ein besonders charmantes Produkt: ein „Weinscheit“. Im Weinscheit findet der erstklassige Südtiroler Wein die passende Verpackung. Zugegeben, noch muss die endgültige Entscheidung hinsichtlich der Art des Holzes, dem Gewicht und dem Preis gefällt werden, doch die innovative Weinhülle schafft einen besonderen Eindruck. Das Weinscheit beeindruckt und verbindet zwei typische Südtiroler „Rohstoffe“ – Holz und Wein. Natürlich verpackt 🙂

Ein Bergstopp, Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

Zu Südtirol gehören die Dolomiten wie der Deckel auf den Topf. Das dachte sich auch die Erfinderin des „Dolomitenstoppers„. Türstopper à la Südtirol belegen den dritten Platz und werden in diversen Varianten angeboten. Die verschiedenen Silhouetten der Dolomitenketten kommen dabei entweder als Modell aus einfachem Nussholz zur Anwendung oder aber die Holzsilhouette ist mit einem Fuß aus Laaser Marmorquader ergänzt.

 

Feb 222013
 

Rollkragen – ein bewährtes Modemodell

Zugegeben, die Entdeckung des Rollkragenpullovers ist nicht mehr ganz so neu, dennoch hat sie einen Platz in unseren Reihen verdient. Denn vor allem in den kalten Wintermonaten hilft sie den Menschen dabei, ihren Hals zu schützen. Darüber hinaus gilt sie mittlerweile als modisches Accessoire: Der Rollkragen ist und bleibt eine erfolgreiche Erfindung.

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Feb 222013
 

Drück dem Ei deinen Stempel auf!

Wer kennt das nicht: morgens am Frühstückstisch – da treffen doch oft Welten aufeinander: Morgenmuffel trifft auf Morgenstrahl.

Während der eine in die Küche geschlurft kommt und sich ohne eine Wort zu sagen an den Frühstückstisch setzt, sich dabei hinter einem großen Becher Kaffee und der aktuellen Zeitung verkriecht, lässt der Morgenstrahl keine Gelegenheit aus seine gute Laune kund zu tun, was das ohnehin bereits strapazierte Nervenkostüm des Morgenmuffels noch weiter ausreizt. Ein Schwall der strahlenden Worte – der wie ein Sturm über den Küchentisch hinwegfegt, erreicht den unvorbereiteten Morgenmuffel. Unfähig zu reagieren entfährt ihm nur ein brummeliges Grummeln.
Und der Streit ist vorprogrammiert! Doch das muss ja nicht sein.

Für alle Morgenmuffel gibt es ab sofort eine neue Form der Kommunikation: Die OVO egg stamps – sags durch das Ei! Ob zustimmend, ablehnend, fröhlich oder gar traurig- mit den OVO egg stamps tritt eine ganz neue Art der nonverbalen Kommunikation ein, die beide Seiten glücklich macht!

Das Stempelset eignet sich natürlich auch bestens für Kinder, die mit den beiden Stempeln ihre Frühstücks– oder auch Ostereier mit lustigen, traurigen oder verrückten Gesichtern verzieren. Morgenspaß am Küchentisch! Also ran an den Eierkarton, Stempel raus und los geht der Spaß 🙂

Positiver Nebeneffekt: bunte Eier, die mit ihren ausdrucksstarken Gesichtern für ordentlich Stimmung sorgen, gibt es nicht nur zu Ostern! Die OVO egg stamps im schönen Eierkarton verpackt, sind bei uns im erfinderladen und auch im Online-Shop für €12,95 zu haben.

Feb 212013
 

Wir, die Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH mit Zweigniederlassung in Österreich, casten ab sofort wieder neue PraktikantInnen im Bereich Marktanalyse und Research für den Standort Salzburg!

Seit über 10 Jahren gehören wir zu den Pionieren im Bereich Patentmarketing. Wir überprüfen die Neuheit und Machbarkeit von Ideen, entwickeln praxisorientierte Lösungen und Konzepte zur Patentverwertung und unterstützen unsere Klienten aktiv bei der Lizenzierung und Vermarktung von Erfindungen und Schutzrechten.

Ab sofort suchen wir engagierte, dynamische PraktikantInnen für mindestens 30 Stunden oder Vollzeit (bevorzugt) für mindestens 3 Monate.

Folgende Aufgaben gehören bei uns zu deinem täglichem A und O:

  • Informationsbeschaffung, Recherche und Analyse von Märkten, Branchen und Unternehmen
  • Neuheitsrecherche und Konkurrenzanalyse im Internet und in Datenbanken (nach Produkten und Schutzrechten)
  • Erarbeitung von Suchstrategien
  • Identifikation von Zielfirmen
  • Aufbereitung und Durchführung der Vermarktungsstrategie
  • Nach Absprache diverse Presse und Marketingarbeiten

Das bringst du ein:

  • Affinität für die Bereiche Internet und Online Research
  • Gute Englischkenntnisse für anfallende Übersetzungsarbeiten
  • Teamfähigkeit, Engagement, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, analytisches Denken, journalistische Kenntnisse von Vorteil
  • Versierter Umgang mit Microsoft Office
  • Unternehmerisches Denken und Handeln


Du wirst sowohl zur Unterstützung unserer laufenden Projekte eingebunden, als auch mit eigenständigen Aufgaben betraut.
Wir bieten dir die Möglichkeit begleitend zu deinem Studium Erfahrungen in einem praxisorientierten Berufsumfeld sammeln zu können.

Hast du den nötigen “Erfindergeist”?
Dann setz dich an deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben+Lebenslauf)
und ab damit an:

Kontaktdaten
Mag. Florian Strobl, Head of Research
email: strobl@erfinder.at
Phone: 0662 243301-11

Firma:
Erfinderhaus Patentvermarktungs GmbH
Zweigniederlassung Österreich
Innsbrucker Bundesstraße 54
A-5020 Salzburg

Dienstort: Innsbrucker Bundesstraße 54, 5020 Salzburg
Dienstbeginn: ab sofort
Gehalt (€/h): Praktikumsentschädigung
Job-Bezeichnung: Praktikum im Bereich Marktanalyse und Research
Arbeitsverhältnis: mind. 30 Stunden, bevorzugt Vollzeit

Feb 202013
 

Hilft der Orthografie auf die Sprünge, Quelle: www.lernstift.com

„Wir sitzen am Tisch und unser Sohn muss einen Text schreiben. Schon bei den ersten Wörteren sind einige Fehler dabei. In dem Moment hat Mandy die richtige Idee! ‚Ein Stift, der bei jedem Fehler ein Signal abgibt.‘ „ So beschreiben die Erfinder wie sie auf die Idee zu ihrem Lernstift kamen.

Im Lernstift treffen sich Altbewährtes und HighTech. Neben der normalen Schreibfunktion steckt in dem Wunderstift einiges an aktuellster Technik, denn mittels der implementierten Elektronik werden Schreibfehler sofort erkannt und durch Vibration angezeigt. So werden Kinder ohne Verzögerung auf Fehler hingewiesen und können schneller aus ihren Fehlern lernen. Doch im Lernstift steckt sogar noch eine zweite Funktion. Durch einen kleinen Schieberegler kann vom Rechtschreib-Modus auf den Schönschreib-Modus umgeschalten werden. Nun reagiert der Lernstift, wenn das Schriftzeichen unleserlich oder falsch geschrieben wurde. In einem weiteren Schritt soll auch auf übermäßigen Druck hingewiesen werden, denn gerade Schreibanfänger tendieren dazu Stifte verkrampft zu halten und sehr stark aufzupressen.

Lernstift überrascht. Das eingebaute Netzwerkmodul ermöglicht sogar das Geschriebene oder auch Gezeichnete via WLAN auf den PC oder andere Geräte zu übertragen. Wenn also die Hausaufgaben verlegt oder auch vom Hund gefressen werden sollten – kann sofort auf die digitale Speicherung zurückgegriffen werden. Außerdem ist der Lernstift nicht unbedingt auf Papier als Untergrund angewiesen. Eine spezielle Bewegungserkennung ermöglicht das Erkennen von Gesten oder Symbolen, die in die Luft gemalt werden.

Schreiben und empfangen, Quelle: www.lernstift.com

Im derzeitigen Status sind erste Patente angemeldet und die Entwicklung des Stiftes läuft auf Hochtouren. Dabei ist das Projekt in drei Phasen abgesteckt. Nach der Präsentation der Idee wird ein funktionaler Prototyp entwickelt. Genau in diesem Stadium befinden sich die Erfinder gerade und freuen sich bereits darauf, wenn sie schließlich die Marktreife ihres Lernstiftes einläuten können.

Erste Investoren haben den Lernstift schon für sich entdeckt und halten bereits Anteile an der Lernstift UG. Ab Februar/März 2013 jedoch soll mittels Crowd-Funding die Entwicklung des Lernstiftes beschleunigt werden, da das Team erste Stifte bereits im August 2013 bereitstellen möchte. Wenn Sie von der Idee des Lernstiftes überzeugt sind, nutzen Sie also die Chance und unterstützen Sie dieses innovative Projekt. Ein positiver Nebeneffekt: je früher Sie investieren, desto mehr Anteile erhalten Sie für Ihr Investment. Der Lernstift, ein Stift, der bei schlechter Grammatik oder üblem Schriftbild sofort eingreift – eine Idee mit Potential. -> www.lernstift.com

Feb 192013
 

Quelle: www.epo.org

Am 11. Dezember 2012 haben sich 25 EU-Mitgliedsstaaten, ohne Spanien und Italien, auf eine verstärkte Zusammenarbeit zur Schaffung eines einheitlichen Patentschutz für ihre Hoheitsgebiete geeinigt. Und heute wurde im EU-Wettbewerbsrat das zwischenstaatliche Patentabkommen unterzeichnet.

Die wichtigsten Beschlüsse im Rahmen der Verordnung sind folgende:
Neben den normalen nationalen und europäischen Patenten bietet das europäische Patent mit einheitlicher Wirkung – Einheitliches Patent – den Anmeldern eine weitere Option. Dabei wird das Einheitliche Patent in allen 25 teilnehmenden Staaten von Wirkung sein – eine Einzelnennung der Staaten erübrigt sich also! Das Europäische Patentamt selbst (EPA) übernimmt in Folge neue Aufgaben. Neben der Führung eines Registers zum Einheitlichen Patent wird sich das EPA auch um die Erteilung bzw. Verwaltung der Jahresgebühren kümmern, deren Höhe wie auch Aufteilung an die teilnehmenden Staaten bislang noch nicht feststehen. Weiters besagt die Verordnung, dass die Sprachenregelung des EPA mit den drei Amtssprachen Englisch, Deutsch und Französisch übernommen wird. Das heißt konkret, dass der Patentinhaber innerhalb der Übergangszeit, die bis zu 12 Jahre dauern kann, eine englische Übersetzung vorlegen muss, wenn die Verfahrenssprache vor dem EPA Deutsch oder Französisch ist und umgekehrt ebenso eine deutsche oder französische Übersetzung, falls die Verfahrenssprache Englisch ist.

Das Einheitliche Patentgericht bzw. das Berufungsgericht wird seinen Sitz in Luxemburg haben. Die Zentralkammer des Gerichts erster Instanz wird in Paris situiert sein und über Zweigstellen in London und München verfügen. Und schließlich wird das Mediations- und Schiedsgerichtszentrum für Patentsachen in Ljubljana und Lissabon angesiedelt sein.

Insgesamt sind die Regelungen zum Einheitlichen Patent auf jeden Fall zu begrüßen. Mit einer Anmeldung wird in Zukunft der Schutz in den 25 teilnehmenden Staaten gewährt und mit dem gleichzeitigen Wegfall der einzelnen Übersetzungen von Ansprüchen und etlicher nationaler Behördengänge können Verfahren schneller abgewickelt werden. Zu guter Letzt dürfen sich zukünftige Patentinhaber jedoch auch über sicherlich deutlich geringere Kosten freuen, die wohl um €5000 liegen werden, wenn auch die konkreten Jahresgebühren noch nicht ausgearbeitet sind. Im Vergleich: eine jetzige Anmeldung und Validierung in den 27 Staaten kostet etwa €32.000.

Feb 182013
 

Noch sind wir leider mit frostigen Temperaturen konfrontiert, wenn auch die befürchtete Kältewelle bislang ausgeblieben ist. Um die Heizkosten möglichst niedrig zu halten, gibt es diverse Strategien. Ein wichtiger Aspekt ist in diesem Bereich natürlich eine entsprechende Isolierung. Schwachstellen sind meist Fenster, die durch schlechte Wärmedämmung die Heizkosten in die Höhe treiben. Im Zuge des internationalen Forschungsprojektes Mem4Win wird nun an der Produktion von rahmenlosen Fenstern mit bahnbrechenden Eigenschaften geforscht.

Glas mit viel Know-How, Quelle: science.apa.at

Gemeinsam mit dem Weltmarktführer auf dem Gebiet der Glasbearbeitungsmaschinen und Pionier in der Isolierglasfertigung aus Niederösterreich, LiSEC, hat sich das Forschungsteam rund um Mem4Win einiges vorgenommen. Durch den Einsatz von wärmebehandeltem Dünnglas soll das Gewicht der Fenster um die Hälfte reduziert werden. Weiters soll die Fassade Energie liefern und die Wärmedämmung im Vergleich zu bisher erreichten Wärmedämmwerten um die Hälfte reduziert werden. Eine weitere Zielsetzung besteht darin die Lärmdämpfung ebenfalls deutlich zu steigern.

Neben diesen Zielsetzungen steht natürlich die Wirtschaftlichkeit und die industrielle Umsetzbarkeit im Vordergrund. Im Vergleich zu Gläsern mit ähnlichen Eigenschaften wird angestrebt die Herstellungskosten um etwa 15 Prozent zu reduzieren.

Ebenfalls mit im Boot bei diesem Projekt ist PROFACTOR. Das Steyrer Unternehmen fokussiert sich im Zuge des Projektes auf funktionelle Oberflächen und Nanostrukturen. So sollen etwa organische Photovoltaikzellen und organische Leuchtdioden mittels Inkjet-Druck auf die Oberflächen aufgetragen werden. Während die Photovoltaik die Energie liefert, sorgen die Leuchtdioden bei Dunkelheit für die Beleuchtung des Innenraums. Die Erforschung des besseren multifunktionellen Glases ist also in vollem Gange – so wird in einigen Jahren hoffentlich das eine oder andere Gebäude durch Fenster mit vielfältigen Vorzügen aufgewertet.

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