Okt 282011
 

Eigentlich wollte ich euch heute die letzten zwei Nominierten des österreichischen Klimaschutzpreises vorstellen. Da bei uns aber am Mittwoch den 26. Oktober ein großer Feiertag war, präsentiere ich heute nur einen. Den letzten Finalisten in der Kategorie Öffentliche Einrichtung & Regionen beschreib ich euch dann am Montag. Heute dreht sich also alles um das Dorf Vorderstoder.

Wenn in einem Dorf das Wirtshaus und die Fleischerei schließen, dann stirb langsam auch der Ort selbst. Genau das ist den Bewohnern der Oberösterreichischen Gemeinde bewusst geworden, also der Nahversorger  zugesperrt hat. Doch sie haben die Initiative ergriffen und von der Gemeinde aus kam die Idee einen Verein zu gründen. Bereits im Juni hatten sie die erste Sitzung (Vereinsgründung) und dort wurde beschlossen, dass der Verein die Leitung des Geschäftes übernimmt. Im September war es dann soweit, der Laden öffnete seine Pforten.

Dort finden die Dorfbewohner jetzt wieder alles was sie so brauchen. Nicht nur Lebensmittel führt das Geschäft auch manche Produkte, für die man sonst etwa 60 km weit fahren müsste. Außerdem hat der Bergladen Arbeitsplätze geschaffen und legt großen Wert auf regionale Produkte. Jeden Freitag ist Bauerntag und da gibt es dann beispielsweise frisches Bauernbrot. Was die Produktgestaltung angeht ist man im Geschäft sehr flexibel und geht gerne auf die Kundenwünsche ein. So findet man dort auch manches, was es in den Supermärkten gar nicht gibt. Das ist sicherlich mit ein Grund, warum der Laden floriert.

Dadurch das natürlich auch viele Einkaufskilometer von den Einheimischen gespart werden, gibt es nicht so viele Abgase. Außerdem wurde das Haus an das Biomasse Heizwerk angeschlossen. Somit sparen sie innerhalb eines Jahres ca. 7000 l an Heizöl ein. Somit ist das Projekt also für den Klimaschutzpreis geeignet und sie können online oder morgen telefonisch voten.

Okt 272011
 

Heute geht es weiter mit der nächsten Kategorie des österreichischen KlimaschutzpreisesÖffentliche Einrichtungen & Regionen„. Die Jury hat wieder 4 tolle Projekte ausgesucht die ich euch heute und morgen präsentieren werde.

Das erste Projekt ist von der Holzwerkstatt der Landwirtschaftlichen Fachschule Bruck. Sie haben eine neue Holzwerkstatt erbaut und geplant war eigentlich, sie mit Fernwärme zu heizen. Doch vor allem der zuständige Landesrat (als Bauherr) hatten einen anderen, ehrgeizigeren Plan. Sie wollten ein Projekt mit ausschließlich solarer Wärmenutzung. Viele Techniker haben gesagt, dass dies nicht möglich sei und deshalb klemmten sie sich noch mehr dahinter. Auf der Hinterseite der Halle verbirgt sich nun die Lösung des ganzen Hokuspokus. Mit mehr als 600 m² Solarfläche wird die Energie eingefangen. Die Kollektoren sind so steil ausgerichtet, dass sie vor allem im Winter die ideale Ausbeute erzielen. Ein Pufferspeicher lagert die Wärme und beheizt einen Betonkern, nämlich das Fundament der Halle.

Aber nicht nur die Werkstatt ist mit einer Solaranlage ausgestattet, denn auch der Speisesaal hat eine fassadenintegrierte Photovoltaik-Anlage, die einen Teil des Strombedarfs deckt.

Das zweite Projekt geht von dem Umwelt Bildungszentrum in der Steiermark aus. Der Stundenplan in so ziemlich allen Schulen ist voll mit Mathematik, Deutsch und Englischunterrichtsstunden. Da bleibt nicht wirklich Platz für außerordentliche Projekte. Mit dem Projekt CSI STYRIA will das Umwelt Bildungszentrum dies nun ändern und den Schülern mehr über den Klimaschutz beibringen.

Mehrere steirische Schulen nehmen bereits an dem Projekt teil und die neue Mittelschule Mooskirchen ist eine davon. Denn viele Lehrer trauen sich nicht über so konkrete Themen drüber. Da ihnen auch oft die genauen Details dazu fehlen und so sind sie froh wenn sie Hilfe von einem Profi bekommen. Beispielsweise im Alpen Experiment wird gezeigt wie sich die Klimaerwärmung auf unsere Berge auswirkt. Wenn etwa die dauernd, gefrorenen Böden langsam auftauen und Starkregen drauf fällt, entsteht eine Mure. Der Zusammenhang zwischen Umwelteinflüssen und Naturkatastrophen ist erwiesen und hat auch die Kinder nachdenklich gemacht.

Auch im Umfeld erforschen die Mitglieder wo Verbesserungen möglich sind. Keine Ecke, keine Ritze und kein Elektrogerät ist vor den Umweltkriminalisten sicher. Das tolle an dem Projekt ist das man mehrere Personen auf einmal über den Klimaschutz informieren kann. Denn man fängt mit den Schülern und Lehrern an, das gelernte wird dann an die Eltern weitergetragen und diese wiederum erzählen es Freunden. Diese Tatsache macht das Projekt erst klimaschutzpreiswürdig.

Bitter vergesst nicht eure persönliche Meinung kund zu tun und votet mit. Denn unter allen die telefonisch oder per Internet mitstimmen wird auch ein Publikumspreis verlost.

Okt 262011
 

Überall schauen sie einen schon an – schaurig schöne Grimassen in kunstvoll geschnitzten Kürbissen, Hexengesichter und andere unheimliche Gestalten! Und bald werden diese Gestalten auch wieder durch unsere Gassen huschen und wehe dem, der keine Süßigkeiten parat hat – für den gibt’s Saures!

Süßes, Saures und noch viel mehr, gibt’s auch bei uns im Erfinderladen und an Halloween sogar manches mit Rabatt!!! Ausgenommen von dieser Aktion sind Süßwaren und
Online-shop-Bestellungen.Vorbeikommen und staunen!

Okt 252011
 

Jeden Tag aufs Neue, berichte ich euch über eine tolle Erfindung. Meist präsentiere ich euch schon ein fertiges Produkt und viele wissen gar nicht wie viel Arbeit eigentlich hinter so einem Projekt steckt.

Am Angang gibt es da immer die Idee. Die Gedanken kehren immer wieder mal zu dieser Idee zurück und schwirren einem Tage oder sogar Monate lang im Kopf herum. Manche Leute versuchen die Idee einfach zu verdrängen! Denn sie glauben, dass sie ja sowieso keine Chance auf dem jetzigen Markt hätten. Doch Andere stellen sich der Herausforderung und geben nicht auf. Sie machen sich im Internet schlau, fühlen schon einmal vor ob es etwas ähnliches am Markt gibt und beginnen vielleicht auch schon mit dem Prototypbau.

WICHTIG!!!!
Natürlich sollte man jetzt schon aufpassen, dass die Idee nicht in die falsche Hände gerät. Zum Schluss wird sie noch vom Nachbarn geklaut, von dem man sich etwas Material geborgt hat. Das kann im Nachhinein dann ziemlich ärgerlich sein.

Viele bauen dann einen super Prototyp, wissen aber gar nicht wie man die Idee am besten Vermarktet. Sie sind also technisch begabt, haben aber von Kundengesprächen und Lizenzverträgen keine Ahnung. Genau hier kommt die Firma erfinder.at Patentverwertungs GmbH ins Spiel.

Wir können ihnen in vielen Sachen weiter helfen, egal in welchem Entwicklungsstand sich ihre Idee gerade befindet. Füllen Sie einfach den Innovations Check aus und führen sie ein kostenloses Erstgespräch mit einem unserer Erfinderberater.

Für diejenigen die sich jetzt ein wenig in die Erfinderszene begeben möchte, habe ich jetzt die passende Veranstaltung. Am Wochenende kann man sich in Nürnberg schlau machen. Dort findet nämlich von 27. – 30. Oktober die iENA statt.

iENA von 27. - 30 Oktober 2011

Für vier Tage wird die Erfindermesse zur vielbeachteten Drehscheibe für Innovationen und zur Plattform für hochwertige Kontakte zwischen Erfindern und Vertretern aus Industrie und Wirtschaft. Der Bogen der vorgestellten Erfindungen spannt sich von Hightech bis Lowtech und umfasst 2011 vor allem Entwicklungen und Neuheiten aus den Bereichen:

  • Elektrotechnik
  • Elektronik und Solartechnologie
  • Energietechnik
  • MaschinenbautechnikUmweltschutz
  • Sicherheitstechnik und Alarmeinrichtungen
  • Medizintechnik/ Medizin,
  • Kommunikationstechnik/ Computertechnik
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Bauwirtschaft
  • Hauswirtschaft und Ernährung
  • Spiel und Sport
  • Verkehrstechnik

Außerdem werden 98% der ausgestellten Erfindungen in Nürnberg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt!

Okt 242011
 

Die Trophäe befindet sich derzeit noch im erfinder.at Office!

Unverhofft kommt oft – das Sprichwort passt für alle Lebenslagen. Und so kommt ein österreichischer Erfinder mit einem innovativen Produkt, von erfinder.at unterstützt, zum diesjährigen Innovationspreis des Schweizer Etzel Verlags. Über 250 Leser und ein interessiertes Messepublikum haben abgestimmt und der Gewinner in der Kategorie Ausbau heißt Klaus Planinz, Erfinder des Terrafloor. Anlässlich der Messe „Bauen & Modernisieren“ stellte der führende Verlag für Architektur-, Bau-, Umbau-, Wohn- und Design-Publikationen nämlich innovative Ideen und Produkte aus dem Bausektor vor. Der eigens kreierte Preis wurde übrigens schon ein paar Mal verliehen – aber nach Österreich ging er bisher noch nie.

„Wir sehen den Innovationpreis des Etzel Verlages als besondere Anerkennung für den Erfinder Klaus Planinz. Es ist schön, dass die Arbeit und Mühen eines österreichischen Erfinders auch in der Schweiz gewürdigt werden. Als Patentverwertungsunternehmen ist es eine unserer vielzähligen Aufgaben den Erfinder auch in diesem Bereich zu unterstützen“, so Klaus Weissenbäck, Geschäftsführer von erfinder.at.

Die Urkunde bleibt bei uns und sie wurde auch schon im Besprechungszimmer aufgehängt!

Die offizielle Preisverleihung fand natürlich in der Schweiz statt, direkt beim Verlag selbst. Also ist unser Chef Klaus Weissenbäck kurzerhand ins Auto gesprungen und die knapp 500 km mit dem Auto nach Zug bei Cham gedüst – der Erfinder selbst, war natürlich auch mit vor Ort. „Es war eine tolle Fahrt, die Landschaft ist gigantisch und so kann ich wenigstens behaupten mal ganz kurz in Liechtenstein und in der Schweiz gewesen zu sein. Für einen Kaffee und ein Foto mal eben von Salzburg in die Schweiz und zurück – das erlebt man schließlich nicht alle Tage!“

Den Preis bekam Herr Planinz übrigens für seinen Terrassenboden „Terrafloor“. Durch eine spezielle Fräsung in jeder Holzdiele, erlaubt er ein schnelles Abfließen von Regen- und Spritzwasser. So trocknet das Holz schnell auf, fühlt sich beim Barfußlaufen gut an und die Haltbarkeit des Materials wird auch wesentlich erhöht. Mit diesem innovativen Produkt hat der Erfinder bereits beim built Ideenwettbewerb den 2.Platz gewonnen und wurde dazu auch in deren Förderung aufgenommen. Der Terrassenboden bleibt also nicht am Boden, sondern geht hoch hinaus – wer weiß, wo er noch überall einschlägt!

Wir gratulieren dem Gewinner und freuen uns sehr, über den Innovationspreis 2011!

Okt 212011
 

Gebäude in der Biberstraße

Heute geht es weiter mit den letzten zwei Nominierten des österreichischen Klimaschutzpreises.

Vorgestern und Gestern wurden sie bereits in der Sendung Konkret vorgestellt und hiermit möchte ich sie euch nicht länger vorenthalten.

Am Mittwoch drehte sich alles um ein altes Gebäude. Genauer gesagt um das Jahrhundertwendehaus in der Biberstraße 5 in Wien. Bis vor kurzem war das Gebäude Sitz der Postgewerkschaft. Da der ÖGB es künftig aber vermieten möchte musste es vorher saniert werden. Genau da lag die Herausforderung und es war aber leichter gesagt als getan. Denn das Denkmalamt hatte da auch ein Wörtchen mitzureden.

Die Firma AUCON Real Estate Group bekam den Auftrag das Gebäude unter modernsten, ökologischen Aspekten zu renovieren. So wurden die beiden Feuermauern von innen gedämmt, die Kastenfenster komplett renoviert aber erhalten und in die Decke wurden zusätzlich Kühlung und Lüftung integriert. Besonderer Wert wurde auch auf die Auswahl der Materialien gelegt. So sind beispielsweise die Böden aus heimischen Hölzern (umweltfreundlich Impregniert).

Die Beleuchtung und die neue, moderne Haustechnik bringen gemeinsam eine Energieersparnis um etwa ein Drittel. Die Heizung wird zentral gesteuert. Man kann aber auch individuell für den jeweiligen Arbeitsplatz angepasst werden.

Der maßgeschneiderte Kriterienkatalog für dieses Projekt wird in Kürze veröffentlicht und dann kann jeder ein „grünes Haus“ aus einem alten Gebäude machen.

Alle Maßnahmen gemeinsam bringen eine Verringerung des Heizwärmebedarfs auf die Hälfte des früheren Wertes.

Familie Kraßnitzer

Bei dem vierten und letzten Nominierten geht es wiederum um ein Gebäude allerdings nicht um die Renovierung. Im Kärntner Gurktal auf 1100 m Seehöhe liegt der Hof der Familie Kraßnitzer, umgeben von Wiesen und Feldern.

Durch innovative Maßnahmen hat es der Betreiber geschafft, völlig energieautark zu wirtschaften. Seit über 20 Jahren lebt diese Familie klimafreundlich. Angefangen hat die ganze Sache mit einer selbst gebastelten Solaranlage. Diese ist auch heuer noch in Betrieb und mit zusätzlich installierten Anlagen wird sogar ein Überschuss an Solarstrom produziert.

Auch die drei Traktoren werden, so wie die Kühe und das Pferd, biologisch gefüttert. Denn der Biodiesel aus altem Speiseöl bringt eine deutliche Verringerung vom CO2.

Sie führen also ein Leben im Einklang mit der Natur und für die Natur. Dass das in Zukunft so bleibt, dafür wird der Nachkomme Richard Kraßnitzer sorgen.

Die Kategorie Landwirtschaft & Gewerbe ist mit den beiden Projekten vollständig und wir können nächste Woche in einen neuen Bereich eintauchen. Bitte nicht vergessen mit zu voten, damit Ihr Favorit auch eine Chance auf den Gewinn hat.

Okt 202011
 

Es ist wieder so weit…

Genau wie letztes Jahr werden seit Montag die Finalisten des Klimaschutzpreises im ORF 2 vorgestellt. Die Sendung Konkret TV stellt jetzt jede Woche vier Nominierte der Kategorien vor und Sie als Zuschauer können mit voten.

Heute beginnen wir mit den ersten zwei Finalisten aus der Kategorie Landwirtschaft & Gewerbe. Morgen werde ich euch dann das nächste Duo vorstellen.

Den Beginn machen wir mit dem Unternehmen Sonnentor. Dies ist ein nachhaltig agierender Vorzeigebetrieb, der neben Klima– und Umweltschutz in sämtlichen Unternehmensbereichen großen Wert auf Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung legt. Sonnentor arbeitet nicht nur mit 150 regionalen Biobauern zusammen, sondern ist auch verlässlicher Partner zahlreicher Entwicklungsprojekte.

1988 hat ein junger, arbeitsloser Waldviertler eine Idee. Er überzeugt einige Landwirte deren biologisch angebauten Produkte auf Märkten zu vertreiben.  Johannes Gutmann zieht sich seine Lederhose an und streift durch die Länder. Heute wurde aus den einstigen Ambitionen ein florierender Betrieb, der mehreren hundert Menschen Arbeit gibt und dabei noch auf Ökologie und Nachhaltigkeit achtet.

Früher bekam Herr Gutmann immer zu hören was auf dem Bauernhof nicht funktioniert, was nichts bringt und auch nichts wert ist. Das hat ihm irgendwann gereicht und umso begeisterter war er dann von den ersten BIO-Bauern in der Region. Anfangs waren sie die absoluten Spinner und jetzt die absoluten „Winner“.

In seinem Unternehmen werden nur ausgesuchte, hundertprozentig biologisch, angebaute Pflanzen verwendet. Dafür erhalten die Bauern eine Abnehmergarantie und faire Preise. Landwirte können bei Sonnentor auch selber Hand anlegen und die eigenen Kräuter aussortieren. Dafür bekommen sie auch zusätzliches Geld.

Auch bei der Verpackung wird Ökologie großgeschrieben. Verwendet werden Papier und Folien aus Zellulose und Teebeutel aus Maisstärke. Diese verrotten rückstandslos und belasten daher die Umwelt nicht.

Das zweite Unternehmen, das ich euch präsentiere ist das Parkhaus Elbl.

Elektrobetriebene Fahrzeuge sind auch heute bei uns noch eher eine Seltenheit. Auf der einen Seite liegt das an der Industrie, denn das Angebot ist ziemlich überschaubar und auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Andererseits fehlt auch die nötige Infrastruktur, wie etwa ausreichend Stromtankstellen. Genau hier setzt jetzt der Wiener Garagenbetreiber an.

Die e-Carage verbindet Parken und gleichzeitig auch das Tanken. Vorerst sind es drei Parkplätze die Fahrern von Elektroautos zur Verfügung stehen. Das Prozedere ist ganz einfach. Das Auto wird angesteckt und mit dem Parkticket muss man sich dann anmelden. Während man dann also arbeitet oder einkauft, schöpft zumindest das Fahrzeug neue Kräfte. Der dafür benötigte Strom ist Ökostrom und wird von einer Solarpaneele auf dem Dach gewonnen.

Aber auch für Leute die noch kein eigenes E-Mobil haben ist die Garage ein Hit. Man kann sich hier auch ein Gerät ausleihen. Das funktioniert ganz einfach über das bekannte Internet. Man meldet sich an und wählt gleich das gewünscht Modell und die Zeit aus. Erstbenutzer bekommen bei der Übergabe noch eine kurze Einschulung in die neue Welt der E-Mobilität.

Die Kosten bei einer Stunde Fahrradfahren liegen bei 3,- € und mit dem Auto (12,-€) wird es natürlich komfortabler aber auch teurer. Ein ganzer Tag mit dem Fahrrad kostet aber höchstens 19,- und mit dem Auto 59,- €. Wie die Nachfrage zeigt, ist dies ein durchaus fairer Preis.

Okt 192011
 

„Und täglich grüßt das Murmeltier…?“ Von wegen! „Zurück in die Zukunft“ lautet das Motto, wenn wir Büro und Erfinderladen betreten. Nachdem unser Alltag von innovativen Ideen und kreativen Menschen bestimmt wird, leben wir eigentlich nicht in der Gegenwart und schon gar nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft!

Einer von vielen Gründen, warum wir und unsere Produkte vom Erfinderladen ausgewählt wurden, am 1. Zukunftskongress in Wien teilzunehmen. Im vergangenen Jahr hatten unsere Kollegen vom Erfinderhaus.de in Berlin bereits das Vergnügen, beim Pedant in Frankfurt am Main dabei zu sein, bei der Premiere in Wien 2011 könnt ihr nun uns besuchen!

Quelle:studio44.at

Stattfinden wird der Zukunftskongress am Donnerstag, dem 3. November, im Studio 44, dem Veranstaltungsbereich der Österreichischen Lotterien, im dritten Wiener Gemeindebezirk (Rennweg 44). Initiator ist das Zukunftsinstitut, das als einer der einflussreichsten Think-Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung gilt.

Um einen Überblick über die aktuell wichtigsten Veränderungen zu geben und Antworten aus Theorie und Praxis bezüglich neuer Zukunfts-Chancen und -Märkte zu liefern, wird Matthias Horx, der Gründer des Zukunftsinstituts, am 3. November eine hochkarätige Expertenrunde versammeln. Zum Thema “Megatrends und Märkte” werden Persönlichkeiten wie Dr. Carl Naughton (Linguist und Wissenschafts-Kabarettist), Petra Marada-Seletzky und Silvia Sverak (Gründerinnen Mobilistin) sowie Dr. Armin Wolf (stv. Chefredakteur des ORF) inspirierende Vorträge halten.

Das Programm beginnt um 10 Uhr, beinhaltet Lunch und eine Kaffeepause und endet etwa um 18 Uhr bei Get-together & Drinks. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr hier. Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeischaut!

Okt 182011
 

Die Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich einen anderen Arbeitsplatz. Der Arbeitsfrust ist hoch, doch die Unternehmen können dagegen etwas tun. Im Büro der Zukunft, dass heute in Wien eröffnet wurde, wird gezeigt wie es geht.

In der neuen Österreich Zentrale der Firma Microsoft wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die fixen Arbeitsplätze weg genommen. Dies geschah aber einvernehmlich! Nun arbeiten alle wo sie wollen und wann sie wollen. Der eigene Schreibtisch ist passe, stattdessen wird dort gearbeitet, wo eben gerade Platz ist. Geblieben ist ihnen nur ein eigener Spint.

So kommt es, dass selbst die Chefin Frau Petra Jenner ohne Büro auskommen muss. Sie erzählt: „Man kann durchaus sagen, dass am Anfang sehr viel Skepsis da war. Das ist ja fast immer so wenn Veränderungen anstehen, auch wenn diese positiv sind, trifft man erstmals auf Wiederstand. Doch nun sind alle ziemlich begeister mit dem Resultat der Umbauten“

Es gibt für jede Tätigkeit die passende Arbeitsumgebung in passender Stimmung. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Meeting-Räumen in diversen Designs. Diese sind alle mit Beamer und drahtlosem Netzwerk ausgestattet. Teilweise sehen die Räume auch aus, wie die Raucherkämmerchen am Flughafen. Allerdings handelt es sich hier um schalldichte Räume die für wichtige Telefonate genutzt werden können.

Nur mehr 15% der Mitarbeiter haben noch fixe Dienstzeiten. 85 % kommen und gehen wann sie wollen und das ohne Genehmigung der Chefin. Viele fragen sich jetzt sicher wie kann das funktionieren?

Der Geschäftsführerin Frau Jenner ist es nicht wichtig wo und wie viel Stunden ihre Mitarbeiter arbeiten, sondern das die gesetzten Ziele erreicht werden. Diese Ziele sind in der Zielvereinbarung festgelegt. Diese werden zwei Mal im Jahr überprüft und gegebenen falls angepasst.

Hier wird der Traum jedes Gartenarchitekten war, denn die Grünpflanzen wachsen auf den Wänden und die Bewässerung funktioniert voll automatisch. Bei einem Technologiekonzern wie diesem Licht, wird natürlich das Licht, die Klimaanlage und Co. per Computer gesteuert.

Die Leute sind super Begeistert von dem Konzept und „hängen“ nur in der neuen Designzone herum. Haben aber genau die gleichen Meetings wie bisher. Aber was spricht denn dagegen, wenn man die Meetings in einem Raum abhält, der wie ein Wiener Kaffeehaus oder ein Tiroler Landgasthof aussieht? Nichts, denn das sind alles Atmosphären die wir mögen und dort arbeitet man dann auch gerne.

Wer nun die tolle Rutsche statt dem Lift benutzen möchte und das Büro der Zukunft besichtigen möchte, hat jetzt die Chance. Ab sofort werden Führungen durch die Büroräume angeboten.

Okt 172011
 

Landespreis 2011

Jetzt ist der Fast Forward Award gerade erst verliehen worden nun gibt es auch in Oberösterreich tolle Neuigkeiten. Bereits am 26. September, wurden die kreativsten Unternehmen des Landes mit dem „Landespreis für Innovation 2011“ im ORF-Landesstudio Oberösterreich ausgezeichnet. 94 Einreichungen von 92 Firmen und Forschungseinrichtungen kämpften in fünf Kategorien um die vordersten Plätze.

Bei diesem Landespreis werden Klein-, Mittel- und Großunternehmen für die beste Innovation ausgezeichnet. Außerdem gibt es noch zwei Sonderpreise. Einmal für die beste Forschungseinrichtung und einmal für die radikalste Innovation. Heraus kristallisierten sich die ART Asamer Rubber Technology GmbH, die KE KELIT Kunststoffwerk Gesellschaft m.b.H. und die BWT Aktiengesellschaft.

railwayNoise-Protect von ART
Das Kleinunternehmen konnte mit einer Lärmschutzwand für Eisenbahngleise überzeugen. Die Wand kann aufgrund ihres Aufbaus direkt am Gleiskörper aufgestellt werden und bekämpft den Lärm unmittelbar dort, wo er entsteht. Dadurch ist dieses neue System wirkungsvoller als konventionelle Lärmschutzwände. Weitere Vorteile sind eine Kostenreduktion im Vergleich zu bestehenden Lärmschutzwänden und die niedrige Bauweise, die keine Sichtbehinderung für Bahnreisende und Anrainer mit sich bringt.

Schweißmuffe für Fernwärmemantelrohre von KE KELIT
Fernwärme wird immer gefragter und das bemerkte auch das Mittelunternehmen KE KELIT. Sie entwickelten eine spezielle Verhakungstechnik und holten sich somit den ersten Preis.

Wassertechnologie von der BWT Aktiengesellschaft
Eine neue Technologie soll dem Menschenein neues und einzigartiges Geschmackserlebnis bringen. Bei der Pufferung wird der pH-Wert nur leicht alkalisch. Deshalb schmeckt auch der damit zubereitete Tee oder Kaffee deutlich besser. Die Quellung der Kaffeebohne wird maximiert, die Aromastoffe zur Gänze extrahiert und letztlich hat man ein neues Geschmackserlebnis.

Der Sonderpreis für Forschungseinrichtungen ging mit der Entwicklung eines lagerlosen Segmentmotors an die ACCM GmbH in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz.

In der Kategorie „Sonderpreis für Radikale Innovation“ war Green Thitan mit einem langfristigen, ökonomischen und ökologischen Stromspeicher in Form von verwertbarem Methan („CO2 – Speicherung“) siegreich.

Wir gratulieren ganz herzlich und hoffen, dass nächstes Jahr wieder so tolle Ideen eingereicht werden.

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