Es ist mal wieder Freitag und die Woche ist schon wieder rum. Zeit also für den Erfinder-Freitag, bei dem wir euch wöchentlich Erfindungen und Produkte aus unserem Erfinderladen vorstellen. Aber nicht nur dafür – für viele heißt Freitag: feiern, chillen und die Woche ausklingen lassen. Schon Pläne für’s Wochenende? Wir haben den ultimativen Begleiter für alle Partygänger und Feierwütigen unter euch! Egal ob Open-Air, Sommerfete, Poolparty  oder Indoor-Location – der Trinkfreund verhilft zu mehr Bewegungsfreiheit, ist absolut stylish und das Muss für jeden Trendsetter!

Diese Probleme kennt sicher jeder: entweder man befindet sich auf einer Stehparty und weiß nicht, wo man mal das Glas abstellen kann oder die Bude ist brechend voll und selbst wenn es Tische gibt, man kommt einfach nicht hin und muss sein Glas die ganze Zeit in der Hand halten. Verschütten durch angerempelt werden und damit klebrige Finger inklusive. Und wirklich gestikulieren und sich durch Zeichensprache unterhalten ist auch nicht drin – bei lauten Feierlichkeiten wirklich ein Problem! In manchen Locations ist es dazu leider auch nicht wirklich ratsam, das Glas abzustellen – es könnte schließlich das Falsche darin landen und dann hat die Feierei schnell ein böses Ende. Also schnell austrinken und eine Feierpause einlegen? Jetzt nicht mehr!

Mit dem praktischen Trinkfreund hängt man sich sein Glas einfach um den Hals und kann jederzeit weiterfeiern UND weitertrinken. Es funktioniert wirklich – der Selbstversuch hat’s bewiesen. Sowohl im Biergarten, als auch im Club – mit dem Trinkfreund macht man eine gute Figur, kann sich problemlos unterhalten und wild weitertanzen. Und es sieht übrigens sehr lustig aus, wenn man sich dann gegenseitig zuprostet, denn auch dafür muss das Glas nicht aus der Halterung genommen werden. Diese Erfindung hält, was sie verspricht: ob Wein- oder Sektglas, Bier- oder Wasserflasche und immer sind die Hände frei. Auch beim Public Viewing ist der Trinkfreund ein idealer Begleiter! Die Lieblingsmannschaft schießt ein Tor? Hände hoch und klatschen! Die Lieblingsband gibt ein grandioses Konzert? Hände hoch und klatschen! Der Trinkfreund hat das Bier immer fest im Griff. Nicht nur auf Musik-Festivals, sondern auch auf dem Spielplatz mit Sohnemann unterwegs sein: die Flasche Wasser immer dabei. Mit dem Trinkfreund lassen sich noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten finden – ein echter Freund eben! Und auch die Tragevarianten sind grandios: entweder um den Hals oder einfach nur über die Schulter geworfen. Jeder wie er mag.

Die Idee und Entwicklung des Trinkfreundes stammt von Tobias Fink. Am Anfang war der gehäkelte Gläschenhalter, der bei Weinfesten zum Einsatz kam. Doch etwas Praktischeres sollte her, etwas für verschieden große Getränkebehältnisse. Es folgten diverse Prototypen bis hin zum fertigen Produkt, das alle Ansprüche erfüllen sollte. Schließlich wurde getestet und verbessert. Daraufhin entstand unter anderem der längenverstellbare Tragegurt. Zudem sollte auch das Glas separat abgenommen werden können- wichtig beim Ein- und Nachschenken. Daher der praktische Klippverschluss. Die Auswahl des Materials, welche das Getränk halten sollte, wurde jedoch zu einer Herausforderung: es sollte elastisch sein und so die verschiedensten Getränkebehältnisse halten können. Außerdem sollte es färbbar sein, um die verschiedensten Geschmäcker zu treffen. Die Wahl fiel auf thermoplastisches Elastomer. Dieses Material kennt man auch von Zahnbürstengriffen. Der Trinkfreund ward geboren! Und das hat sich gelohnt, denn der Trinkfreund erhielt 2009 den red dot design award- einer der weltweit renomiertesten Preise für Produktdesign!

Den witzigen Begleiter gibt’s  in den Farben magenta, petrol, cyan, silber und schwarz. Erhältlich für 7,80€ im Erfinderladen oder im Online-Shop. Einer trendigen Feier steht also nichts mehr im Wege!

 

Da wird das Tee trinken zur tier.time

…den Schnabel oder noch besser das Maul.

Im wahrsten Sinne des Wortes kann man jetzt sowohl die Schnauze aber auch den Schnabel in der Hand halten. In der Kategorie Design ging der Hauptpreis nämlich an das Projekt “Tier-Time“. Hierbei handelt es sich um einen Trinkbecher, der tierisches Teevergnügen garantiert. Die innovativen Schnabeltassen stehen auf soliden Füßen und geben ihre wahre Identität erst preis, wenn sie hochgehoben und zum Mund geführt werden.

Das 8-köpfige Schülerinnen Team der HLA für Mode und Bekleidungstechnik sowie künstlerische Gestaltung (Die Herbststraße) aus Wien, hatte anfangs ein paar Startschwierigkeiten. Denn es war gar nicht so leicht die richtigen Tiere für die Tassen zu finden. Es sollte natürlich extravagant, sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet sein und bei der Produktion keine Schwierigkeiten machen.

Maria Groiss und ihre Kolleginnen machten sich also auf die Suche nach Schnauzen mit Stehvermögen. Anfangs wurden die Kuhmäuler als 3D Modell skizziert und erst dann ging es an das Modellieren. Mit der Zeit entstanden Entenschnäbel, Hundeschnauzen, Löwenmäuler und noch viele mehr. Seht doch einfach selbst!

Da das neue Design sehr gut bei der Jury ankam, konnten sie nicht nur mit 2.000,- € mehr in der Tasche nach Hause fahren. Nein! Sie bekommen zusätzlich auch die Möglichkeit ihre Idee auf der IENA in Nürnberg zu präsentieren.

IENA ist eine internationale Erfindermesse die auch heuer wieder vom 27. bis 30. Oktober stattfindet. Dort werden nicht nur preisgekrönte Projekte sondern auch über 800 Einzelerfindungen ausgestellt.

 

HLFS Ursprung/Salzburg

Heute geht es weiter mit den Siegern des Jugend Innovativ Wettbewerbes. In der Kategorie Science konnte die HLFS Ursprung überzeugen und so den Hauptpreis mit nach Salzburg nehmen. Die 25 Schüler und Schülerinnen mussten hart arbeiten, doch die Arbeit hat sich gelohnt. So entstand das Projekt “Geschmäcker sind verschieden – Gene auch!

Die Schüler stellten fest, dass ein Zusammenhang zwischen dem Geschmacksempfinden von Stevia (einem natürlichen Süßstoff), und dem menschlichen Erbgut besteht. Sind Gene also ausschlaggebend dafür, ob uns ein Lebensmittel schmeckt oder nicht? – Das ist hier die Frage!

Allgemein werden Gene als Erbanlage oder Erbfaktor bezeichnet, da sie die Träger von Erbinformation sind, die durch Reproduktion an die Nachkommen weitergegeben werden. Beim Menschen sind 25 Gene für die Rezeption von bitterem Geschmack bedeutsam. Ganz besonders gut untersucht wurde das Gen TAS2R38. Die Ergebnisse zeigten, dass man es an drei Stellen variieren kann. Je nachdem wie das Gen also aufgebaut ist, kann man eine andere Wahrnehmung von einem Bitterstoff haben. Deshalb gibt es manche die bereits bei geringsten Mengen von einem gewissen Bitterstoff angeekelt das Gesicht verzieht, während ein andere ihn selbst bei sehr hoher Dosierung nicht wahrnimmt.

Sie nahmen DNA-Proben von über 400 ProbandInnen. Die mussten Bitterstoffkonzentrationen kosten und bewerten. Hierfür wurden sowohl Stevia gesüßte Nahrungsmitteln sowie eigens entwickelte Apfelbeeren-Getränke verwendet.

Vor allem ein Resultat verblüffte das Forscherteam: Jene Versuchspersonen, die bitteren Geschmack besonders fein wahrnehmen, empfanden die Stevia-Süße nie als unangenehm. Das Experiment widerspricht somit der gängigen Meinung, der zufolge Menschen dieses Genotyps den Geschmack der Stevia nicht mögen.

Das innovative Projekt hat auch das Department of Molecular Genetics am Institute of Human Nutrition beeindruckt, das Projekt wird demnächst beim Kongress der European Stevia Assocoation vorgestellt.

Für die tolle Leistung der Schüler und der Projektleiterin Eva Schitter bekamen sie 2.000,- € und einen Reisepreis zum 23. European Union Contest for Young Scientist in Helsinki.

 

Spaghetti Portionierer in weiß/grün

Zwiebeln, Tomaten, Faschiertes….. und fertig ist die Sauce Bolognese.

Jetzt noch schnell die Spaghetti in das heiße Wasser und fertig. Plötzlich fällt einem wieder ein, dass letzes mal so viele Nudeln über geblieben sind. Also stellt sich erneut die Frage wie viele geb ich davon jetzt in den Topf?

Bei dieser Antwort gehen die Meinungen definitiv auseinander. Die einen sagen 500g für 4 Personen die anderen sagen 300g Rohgewicht für 2 Personen. Aber wiegt man die Nudeln vorher mit der Waage ab damit man weiß wie viel Gramm man gerade in der Hand hält?

Schlussfolgerung daraus ist, dass man wieder nach Gefühl in den Topf schmeißt und am Ende entweder zu wenig oder zu viel Nudeln hat. Um übriggebliebenen Spaghetti´s und hungernden Gästen vorzubeugen, gibt es nun den Spaghetti Measure. Der Portionierer ist die perfekte Lösung!

Einfach Spaghetti durch und los gehts!

Hierbei handelt es sich um einen runden Kreis der seitlich einen kleinen Hebel hat. Mit diesem kann man die Portionen von 1-4 Personen einstellen. Einfach die Spaghetti durch die Öffnung stecken und die Personenanzahl einstellen.

Ich hab´s für euch getestet und…… es funktioniert!

Hab für meine Kollegin und mich Wasser aufgestetz um Spaghetti  zu kochen. Zuerst wusste ich nicht recht wie ich anfangen soll. Dann hab ich einfach eine Hand voll genommen und durch die Öffnung gesteckt. Ich stellte fest, dass es ein bisschen zu wenig waren. Stellte den Hebel also nochmal auf vier Personen, damit ich die zusätzlichen Spaghetti leichter rein bekam. Danach drehte ich den Hebel wieder nach unten und schon hatte ich genau die richtige Menge.

Es blieb also keine Nudel im Topf zurück und keiner musst hungrig wieder an die Arbeit.

Den Spaghetti Measure gibt´s in drei verschiedenen Farben (rot, weiß und grau) für 10€ im Erfinderladen oder im Onlineshop!

 

Quelle: jugendinnovativ.at

Die Gewinner in der Kategorie Business kommen von der BHAK/BHAS St. Johann im Pongau. Rosemarie Gruber, Rupert Winter und Lukas Wallner heißen die Schüler, die die Experten-Jury mit ihrem Projekt “Libra F&B-Manager” überzeugen konnten.

Der Konkurrenzkampf zwischen Gasthöfen, Restaurants und Bars wird immer größer. Jeder versucht irgendwelche Besonderheiten wie beispielsweise XXL-Schnitzel mit Blattgold oder Kaviar auf der Karte zu haben. Die Köche versuchen kreativ zu sein und denken sich immer wieder neue Rezepte aus. Wenn dann das neu Gericht auf dem Tisch steht, stellt sich die Frage – Was können wir dafür verlangen?

Die Preiskalkulation ist für viele eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Welche Preis bietet die Konkurrenz und auf welche Kriterien muss ich Rücksicht nehmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler der BHAK St. Johann im Pongau.

Anhand ihrer Recherchen konnten sie feststellen, dass viele kleine Gastronomiebetriebe schon bei der Suche nach wirtschaftlich erfolgreichen und kostengünstigen Kalkulationsmodellen Schwierigkeiten haben. Denn es fehlen die geeigneten Rechenwerkzeuge.

Das brachte die 3 auf die Idee eine Datenbank zu entwickeln, die kleinere Gastronomiebetriebe dabei unterstützt, adäquat kalkulierte Verkaufspreise zu ermitteln.

Gemeinsam mit deren Projektbetreuerin Monika Ellmer legten sie besonderen Wert drauf, dass das neue Tool benutzerfreundlich gestaltet wird. Es soll außerdem preis- und sortimentspolitische Entscheidungen erleichtern und somit auch für Unternehmerinnen und Unternehmern mit geringen EDV-Kenntnissen geeignet sein.

Die zusätzliche Hilfe von Elisabeth Winter, die als Wirtin arbeitet, war Gold wert. Denn so konnten sie reale Daten aus der Almwirtschaft verwenden, diese laufend anpassen und ergänzen.

“Vor-, Haupt- und Nachspeisen haben fein säuberlich getrennt in der Datenbank Platz gefunden, auch unterschiedliche Zubereitungen, Zutaten, Mengen und Preise werden nach Prinzip der Zielkostenrechnung berücksichtigt. Ob roh oder gar, fest oder flüssig, am Teller oder im Glas serviert. Der Libra F&B-Manager ist auf alles gefasst: Mit übersichtlichen Formularen und einem verständlichen Handbuch führt er per Mausklick zum empfohlenen Verkaufspreis.”

 

Die drei glücklichen Gewinner!

Heute stell ich euch den ersten Gewinner vom Jugend Innovativ Wettbewerb vor. In der Kategorie Engineering konnte sich das Trio Florian Durst, Christian Siber und Thomas Rosenstatter von der HTBLuVA Salzburg durchsetzen.

Die kreativen Schüler entwickelten einen Hightech-Dummy mit messbarem Herzschlag und simulierten Kreislaufschwankungen namens FRED. Mit vollem Namen heißt das Erste-Hilfe-Übungsgerät First Aid Rescue Education Dummy.

Das Projekt kam erst durch eine ausführliche Studie über gängige Dummies, deren Fehler und Defizite ins Rollen. Mit der Unterstützung von ihrem Lehrer Herrn Gottfried Haiml und dem Notarzt Alexander Franz ging es Schritt für Schritt voran. Weil Puls und Sauerstoffsättigung im Notfall besondere Bedeutung zukommt, wünschte sich der Notarzt eine Verbesserung der Pulsoxymetrie.

Ein Pulsoxymeter wird zur Messung des Pulses und der Sauerstoffsättigung verwendet. Diese Funktion wurde bis jetzt bei noch keinem Trainingsdummy realisiert. Der Fingerclip wird wie bei einem echten Patienten am Finger der Puppe angebracht, wodurch man jedes beliebige Pulsoxymeter verwenden kann, und ist so für den Übenden sehr realitätsnah.

Die Idee war, dass die Lebenszeichen des Dummies von einem Prozessor kommen, der die Impulse drahtlos an das Messgerät des Arztes bzw. der Ärztin weiterleitet. Nach eingehender Überprüfung der Vorteile von Wireless-LAN und Bluetooth entschied sich das Team für die zweite Variante.

Wer also mit FRED für den Notfall trainiert, kann außerdem verschiedene Signale für unterschiedliche Herzfrequenzen bzw. Krankheiten einstellen und muss– wie im wirklichen Leben – selbst herausfinden, wo die EKG-Clips sitzen müssen, damit die Messung relevante Daten ergibt.

Die Schüler konnten die Jury mit ihrem tollen Projekt überzeugen und somit 2.000,- € und einem Reisegutschein zum Londoner International Youth Science Forum mit nach Hause nehmen.

 

Bereits am 27. Mai 2011 wurden im WELIOS Science Center in Wels die Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend Innovativ ausgezeichnet. Sechs Teams aus den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg und Wien konnten sich in ihren Kategorien gegen insgesamt 549 Projekte durchsetzen.

Wie ich euch bereits am 10. Mai 2011 berichtet habe, ist Jugend Innovativ ein ideales Sprungbrett für Nachwuchsforscher, die ihre neuen Ideen in ausgereifte Produkte und Dienstleistungen umsetzen. Alle Teilnehmer erwerben Schlüsselqualifikationen für den späteren Berufseinstieg, wie Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenz. Außerdem können sie erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen, die später einmal hilfreich sein könnten.

Der jährlich stattfindende Schulwettbewerb wird vom Wirtschaftsministerium und vom Unterrichtsministerium finanziert und von der Förderbank austria wirtschaftsservice (aws) abgewickelt. Die klassischen Bereiche wie Engineering, Business, Science und Design wurden mit Unterstützung der Sponsorpartner um die Sonderpreis-Kategorien Klimaschutz und IKT erweitert. Im Finale der aktuellen Wettbewerbsrunde setzten sich folgende Projekte durch:

Engineering:
Florian Durst, Christian Siber und Thomas Rosenstatter von der HTBLuVA Salzburg mit dem Prjekt “FRED

Business:
Rosemarie Gruber, Rupert Winter und Lukas Wallner der BHAK/BHAS St. Johann im Pongau mit ihrem Projekt “Libra F&B-Manager

Science:
HLFS Ursprung aus Salzburg mit dem Projekt “Geschmäcker sind verschieden – Gene auch!

Design:
8-köpfige Schülerinnen-Team der HLA für Mode und Bekleidungstechnik sowie künstlerische Gestaltung mit dem Projekt “Tier-Time“.

Sonderpreis IKT:
Patrick Marksteiner und Patrick Neulinger der HTBLA Perg mit dem Projekt “AVIO

Sonderpreis Klimaschutz:
Bianca Biebl, David Hirt, Richard Reizelsdorfer, Michael Haider und Alex Seifriedsberger von der HTL Wels entwickelten ein “Beschattungssystem für Wintergärten“.

Die Siegerinnen und Sieger von Jugend Innovativ erhalten Geldpreise in der Höhe von insgesamt 32.000,- Euro. Zudem werden die Teams zu internationalen Innovations- und Wissenschaftswettbewerben in Europa, in die USA und nach Asien entsandt.

In den kommenden Tagen werde ich euch genauer über die Siegerprojekte informieren und euch wichtige Details erklären.

 

Ansfelden Oberösterreich

Wenn sie nach einer Radtour in Oberösterreich in ein Hotel – Restaurant in der Nähe von Linz einkehren wollen, können sie schon von unterwegs via Mobiltelefon bestellen. Noch besser ist, sie sparen damit auch noch Geld. Nur serviert wird noch nicht von der Multimedia Maschine.

Ein Hotelrestaurant in Ansfelden OÖ geht neue ungewöhnliche Wege. Es ist dort jetzt möglich Getränke und Speisen per Handy oder Laptop zu bestellen.

Gaswirt Thomas Stockinger erzählt: ” Die Gäste haben eigentlich sehr viel Spaß beim bestellen. Wenn sie es das erste mal probiert haben, kann es schon vor kommen das die Leute süchtig danach werden. Teilweise haben die Stammgäste schon eigene Benutzernamen und so wissen wir sofort – ah das bekommt dieser Gast.

Die Sache ist ganz einfach. Man steigt ins Internet ein und wählt die Homepage des Restaurants an. Dann klickt man auf die Online Speisekarte wählt das gewünscht Produkt aus und dann ergibt ein Schritt den nächsten. Außerdem ist die Tischnummer und das Passwort wichtig. Diese Informationen findet man auf den kleinen Kärtchen am Tisch im Restaurant. Wenn das eingegeben wurde, darf man natürlich nicht vergessen auf den “Bestellen”- Button zu drücken. Wenige Minuten später wird dann das Gewünschte Getränk oder das Gericht serviert.

Gäste die das Restaurant des Öfteren besuchen, bestellen auch oft schon von zu Hause aus. So kann man das Mittagsgericht schon bestellen und bis man dort angekommen ist, steht das Backhendel schon fertig auf dem Tisch!

Diese neu Art der Bestellung funktioniert aber nicht nur in der Gaststube, im Restaurant oder an der Bar, sondern auch im Hotelzimmer.

Ein ganz großes Plus an der ganzen Aktion ist, dass diejenigen die Online bestellen auch noch einen Rabatt bekommen. Denn für den Weg, den sich der Kellner erspart, erhalten die Gäste einen Nachlass von 10 %.

 

Bite Away Modell: Maus

Egal ob gegen Bremsen, Gelsen oder Fliegen – jedes Jahr kommen wieder neue Mittelchen, gegen die lästigen Plagegeister, auf den Markt. Eine wirkliche Hilfe ist aber leider Gottes keines, weder für Menschen noch für Tiere. Die Produkte, die es beispielsweise für Pferde gibt, stinken furchtbar. Doch schon nach der ersten Runde Galopp fangen die Tiere an zu schwitzen und das Mittelchen zeigt keine Wirkung mehr. So kommt es immer öfters vor, dass nicht nur das Pferd sondern dann auch noch gleich der Reiter gestochen wird. Und was dann???

Jeder belehrt einen: ” Hör doch endlich auf, nicht kratzen!” Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn so einfach ist es nicht, die Finger von dem juckenden Stich zu lassen.

Mit der neuen Erfindung bite away sollen aufgekratzte, juckende Stiche Geschichte sein.

Laut Hersteller arbeitet dieser Stichheiler ganz ohne Chemie und wirkt nur mit Wärme, die über eine patentierte Mikrochip-Technologie erzeugt wird. Man kann das Gerät immer und überall gegen jeden Insektenstich bzw. Biss einsetzen. Außerdem hilft bite away auch bei Angriffen von Nesselquallen oder ähnlichem Getier. Das Gift, das den Juckreiz verursacht besteht zu Teilen aus Histamin – also Eiweiß. Dieses wird durch die Wärme zersetzt und verschwindet ganz schnell.

Das Gerät selbst ist sehr handlich und es gibt nur 2 Knöpfe – die Bedienung ist also sehr simpel. Entweder man verwendet das Gerät sofort nach dem Stich, dann wird der Juckreiz und die Schwellung vermieden. Oder man wendet es erst später an, dann wird der Juckreiz sofort stark verringert.

Auf der Unterseite des Produktes befindet sich eine vergoldete Kontaktfläche, die direkt auf den Stich gedrückt wird. Mit dem Druck auf den Knopf beginnt sich die Fläche über einen Mikrochip auf ca. 50°C zu erwärmen. Hier kann man nun zwischen dem 3 und 6 Sekunden Knopf auswählen. In der Beschreibung wird empfohlen, bei Kindern und wärmeempfindlichen Personen, die geringere Zeit zu wählen.

Da ich leidenschaftlich gerne reite, sind meine Beine voll mit Bremsenstichen. So kam ich nicht nur einmal in den Genuss das Gerät für euch zu testen.

Als ich das Gerät zum ersten Mal ausprobiert habe, war ich sichtlich geschockt und musste sogar einen kleinen Schrei los lassen. Denn man spürt deutlich, dass der Metallpunkt heiß wird. Ich stellte also fest, dass ich zu den wärmeempfindlichen Personen zählte.

Beim zweiten Versuch hielt ich die 3 Sekunden aber durch und dann… nichts. Ja wirklich nichts! Das Jucken ist weg und bleibt weg. Und für die Heilung braucht es absolut keine Chemie – sondern nur Wärme.

Bei der lokalen thermischen Behandlung der Einstichstelle durch den integrierten Einchip-Thermostat-IC des Stichheilers erfolgt ab einer Temperatur von ca. 50°C teilweise eine Zersetzung von Giftbestandteilen des Insektes sowie eine Unterbindung der Ausschüttung von Histamin. Die kontrollierte Erwärmung des Heizmoduls wird durch die interne Verknüpfung von Temperatur- und Zeitsteuerung sichergestellt. So lässt sich nach Empfindlichkeit der Nutzergruppe, eine gut verträgliche Anwendung sicher stellen.

Wir können nicht verhindern, dass Sie gestochen werden  – aber zumindest können wir die Heilung vorantreiben und den lästigen Juckreiz abstellen. Zu kaufen gibt’s den tollen Sommer-Begleiter für 29,90€ im Erfinderladen oder im Online-Shop.

 

MMag. Barbara Edelmann, Steuerberaterin, Senior Manager Deloitte Tax Wirtschaftsprüfungs GmbH

Überblick.

Das Einkommen, welches ein Steuerpflichtiger innerhalb eines Kalenderjahres bezieht, ist grundsätzlich der Einkommensteuer zu unterziehen. Ganz allgemein wird zwischen betrieblichen Einkünften und außerbetrieblichen Einkünften unterschieden. Diese Unterscheidung ist deshalb wesentlich, weil die Veräußerung einer Erfindung im außerbetrieblichen Bereich nicht der Einkommensteuer unterliegt, während die Veräußerung einer Erfindung im betrieblichen Bereich zu versteuern ist.

Kürzlich befand nun der Verwaltungsgerichtshof (VwGH 28.10.2010, 2007/15/0191), dass im Fall einer Erfindertätigkeit grundsätzlich betriebliche Einkünfte vorliegen. Veräußerungsgewinne aus Erfindungen sind damit steuerpflichtig!

Sachverhalt.

Ein Wirtschaftsingenieur entwickelte im Jahr 1994 einige Patente, meldete diese an und betrieb über mehrere Jahre Patentverfahren im In- und Ausland. Im Jahr 2000 veräußerte er diese Patente. In den Steuererklärungen wurden die Erlöse aus der Veräußerung nicht erklärt, da es sich nach Ansicht des Steuerpflichtigen um den Verkauf einer außerbetrieblichen Einkunftsquelle handelte. Im Zuge einer Betriebsprüfung gelangte das Finanzamt jedoch zu der Ansicht, dass diese Einkünfte als betriebliche Einkünfte zu behandeln sind, und damit die Veräußerungsgewinne zu versteuern sind.

Mag. Eva Maria Wernitznig, Steuerberater-Berufsanwärterin, Senior Tax Assistant Deloitte Tax Wirtschaftsprüfungs GmbH

Ansicht des VwGH.

Der VwGH (Verwaltungsgerichtshof) führte in seinem Erkenntnis aus, dass die Erfindertätigkeit zu betrieblichen Einkünften aus Gewerbetrieb führt, wenn eine selbständige, nachhaltige Betätigung vorliegt, die mit Gewinnabsicht unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt.

Zufallserfindungen führen im Gegensatz dazu nicht zu betrieblichen Einkünften, außer der Erfinder trifft umfangreiche und planmäßige Maßnahmen zu Verwertung seiner Erfindung. Des VwGH geht jedoch wie auch der deutsche Bundesfinanzhof davon aus, dass solche Zufallserfindungen in der Praxis kaum vorkommen.

Conclusio.

Dies bedeutet, dass sobald der Erfinder umfangreiche und planmäßige Maßnahmen zur Verwertung seiner Erfindung trifft, bereits betriebliche Einkünfte vorliegen. Sogenannte Zufallserfindungen kommen sowohl nach Ansicht des VwGH demnach in der Praxis kaum vor. Werden daher Patente veräußert, so sind die Veräußerungsgewinne in der Einkommensteuererklärung grundsätzlich zu versteuern. Der Steuersatz beträgt bis zu 50%.

Kontakt:

Dieser Gastbeitrag wurd von Frau MMag. Barbara Edelmann und Frau Mag. Eva Maria Wernitznig von der Firma Deloitte Tax Wirtschaftsprüfungs GmbH verfasst.

www.deloitte.at/yestech
www.deloittetax.at

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