Mai 312011
 

Lampe VeloLa

Ressourcen gebrauchen, nicht verbrauchen! oder Das Ende des alten muss der Beginn des neuen Produktes sein!

Diese Sätze verwendete Herr Mag. Georg Scheicher bei der Frühlingsvernissage in Adnet. Er wollte zeigen warum er mit RIOF konsequent grüne Wege in die Architektur und Interior Design geht.

Eigentlich war Herrn Scheicher der Beruf bereits in die Wiege gelegt, denn schon sein Vater war Architket, Tischlermeister und Unternehmer. Zusammen mit seinem Bruder Hans leitet er die Firma Architekten Scheicher in Adnet und deshalb haben sie auch zusammen die Produkte designt. Auch der dritte im Bunde, sein Bruder Rudolf, hat die Finger im Spiel. Er ist der gelernte Tischler und hilft mit technischem Know-how weiter.

2010 war es dann soweit die Marke RIOF wurde geschützt und ein zusätzliches Unternehmen gegründet. Ein Projekt, das in all den Jahren gedanklich mitgetragen wurde und gewachsen ist.

Egal ob Tisch, Sessel, Regal oder Trennwand, seit wenigen Wochen gibt es die kompostierbaren Möbeln am Markt. Viele Möbel die heute produziert werden, sind Sondermüll.

Deshalb bestehen die neuen Möbel fast zur Gänze aus heimischem Holz, ungebleichter Pappe, Leinen, Loden, Biobaumwolle und Bakelit als Plastikersatz. Geliefert werden diese in robusten Stoffsäcken.

Fertig ist die kompostierbare Lampe

Unter den zahlreichen kompostierbaren Möbeln sticht besonders die Lampe „Velola“ hervor. Verpackt ist sie in einem dunkelbraunen Rohr aus Pappe. Diese Verpackung ist gleichzeitig auch der robuste Fuß der Lampe. Die Kabelisolierung, der Schalter und der Stecker enthalten weder PVC noch Plastik und sind wiederverwertbar. Der Lampenschirm besteht aus Naturleinen und wird mit massiven Buchenholzstäben gehalten. Man könnte Velola also ohne schlechtes Gewissen auf den Komposthaufen werfen.

Mai 252011
 

Die Erfinderin: Frau Mühlbauer

Sommerzeit ist Grillzeit und bedeutet Spaß für die ganze Familie! Auf Balkon, Terrasse, Garten, Wiese oder Park, finden sich überall nette Plätze für einen gemütlichen Grillabend. Hochwertiges Grillzubehör, verschiedene leckere Fleisch- und Wurstwaren und diverse Grills in unterschiedlichen Formen – für jeden Geldbeutel und Geschmack ist etwas dabei. Nur wenn es dann um das unvermeidliche Saubermachen geht, hört der Spaß meistens auf. Vor allem die ungeliebte Rostreinigung kostet unnötige Zeit, Kraft und Nerven.

Die innovative Erfindung von Herta Mühlbauer aus Wien schafft hier dauerhafte und kurzweilige Abhilfe. Der neuartige Grillrostreiniger verspricht rasche und gründliche Säuberung ohne Kraftaufwand und Dreckspritzer, mit sorgfältiger Aufbewahrung für das nächste Grillabenteuer.

Die hilfreiche Erfindung besteht aus einer rechteckigen oder einer runden Form aus Kunststoff, mit Bodenschale und Deckel, die passgenau und dichtend aufeinander gesetzt werden können. Durch das Verschließen der beiden Schalen wird der Rost eingeklemmt. In jeder Schale ist eine große Bürste befestigt, so dass der verschmutzte Rost von unten, wie auch von oben, in gleicher Weise gereinigt wird.

Da das Reinigungsgerät wasserdicht verschlossen werden kann, können problemlos Wasser und Reinigungsmittel eingefüllt werden, was ein längeres Einweichen des Grillrosts ermöglicht. Die mechanische Reinigung erfolgt dann durch manuelle Betätigung einer Kurbel. Mithilfe dieser Hebelwirkung werden die Bürsten im Inneren in kreisförmige Bewegung gesetzt und rotieren um den Grillrost. So wird der Rost gleichmäßig und mit geringem Kraftaufwand gereinigt und steht für den nächsten Einsatz bereit. Nach ablassen des Reinigungsmittels, kann die Kiste auch als hygienische Aufbewahrung für den Rost dienen. Da der Hebel von außen abnehmbar ist, sind die Reinigungskisten auch stapelbar.

Den Grillrost zu reinigen ist kurz gesagt eine unschöne Kraftanstrengung und bereitet weniger Vergnügen. Geheimrezepte, Spezialbürsten sowie Tipps und Tricks finden sich viele – und die ein oder anderen helfen vielleicht sogar, altes Fett und Speisereste zu entfernen. Bei der neuartigen Erfindung von Frau Mühlbauer ist die schnelle und spritzfreie Reinigung jedoch garantiert. So wird man beim Saubermachen nicht schmutzig und unangenehme Gerüche bleiben ebenfalls im Inneren verschlossen.

Wenn man aber auch keine Lust auf Kurbel drehen hat, dann schau hier mal rein.

Mai 242011
 

IXSO Erfrischungsgetränk

Eine kleine Firma aus Hof will zeigen, dass man Erfrischungsgetränke in österreichischer Bio-Qualität aus rein natürlichen Zutaten herstellen kann.

Die Bodengraf GmbH & Co KG hat sich auf Dosengetränke aus 100% natürlichen Zutaten spezialisiert und bieten auch für die kleinen Kunden ein neues Getränk. Die Zielgruppe der Firma sind ernährungsbewusste Personen bzw. Eltern über 30, die Wert auf hochwertige Produkte legen.

IXSO heißt das neue Getränk, bei dem auf künstlichen Zucker, Säuerungsmittel, Konservierungs- oder Stabilisierungsmittel komplett verzichtet wurde. Trotzdem hat das Getränk einen vollen Geschmack und enthält auch einen Schuss Koffein. Vergleichsweise so viel wie ein klassischer Espresso.

Leider kommet es immer wieder vor, dass Getränke an Kinder verkauft werden, die völlig ungeeignet sind. Auch hier will die Firma mit guten Vorbild voran gehen und hat auch ein Erfrischungsgetränk für Kinder entwickelt. Da IXSO Kids zum Großteil aus Gerstenmalzextrakt und Fruchtsaft zubereitet wir, kann es problemlos an Kinder weitergegeben werden.

IXSO für Kids

Das Herstellungsverfahren ist sehr aufwändig und ähnelt ein bisschen dem Herstellungsprozess vom Bier. Das Gerstenmalz wird aber nicht alkoholisch vergoren, sondern mit Milchsäure alkoholfrei fermentiert. Das heißt die Lebensmittel werden ohne Einsatz von chemischen Zusätzen haltbar gemacht.

Bei der Auswahl der Fruchtsäfte wird darauf geachtet, dass die Früchte nicht aus fernen Ländern kommen. Es wird auf heimisches Obst wie Äpfel und Trauben zurück gegriffen.

Beim Mischverfahren kommt es für den Braumeister nochmal zu einer Herausforderung, denn das Obst und die Gerste schmecken nicht jedes Jahr gleich. Deshalb wird IXSO vor jeder Abfüllung geschmacklich abgestimmt und darauf geachtet, dass es möglichst so wie das vorher gebraute schmeckt.

Als Verpackungsmaterial haben sie die Aluminiumdose gewählt, weil sie leicht ist und deshalb den Transportaufwand senkt. Außerdem ist die Dose auch luft- und lichtdicht, was den natürlichen Inhaltsstoffen gut tut.

Mai 202011
 

Daniel Mattes, Gründer und CEO

Die Geschichten von Menschen, die von der Malerin zur einer der erfolgreichsten Sängerinnen Österreichs wird oder vom Tellerwäscher zum Millionär geworden sind, sind im 21. Jahrhundert selten geworden.

Immer mehr Leute wurden und werden durch die moderne Informationstechnik unvorstellbar reich. Beispiele sind etwa Microsoft Gründer Bill Gates, der Google Entwickler Larry Page oder der Facebook Boss Marc Zuckerberg. Was die wenigsten wissen: Auch ein Österreicher spielt in dieser Liga mit! Daniel Mattes hat nicht nur die Internet-Telefonie mitgestaltet, er arbeitet jetzt auch an einem sicheren Zahlungssystem für das World Wide Web.

Mattes hat Wirtschaftsinformatik studiert, das Studium aber abgebrochen. Denn er wollte sofort in das Berufsleben einsteigen um die Theorie in der Praxis anwenden zu können. 2005 hatte er gemeinsam mit einem Freund (Roman Scharf) einen Geistesblitz. Sie wollten das Telefonieren über Handy und Festnetz mit Hilfe des Internets billiger machen. Wichtig war, dass die Sache einfacher werden sollte. Er wollte das bestehende Telefon verwenden und nicht mit Kopfhörern vor dem Computer hängen.

Internettelefonie-Firma Jajah wurde geboren und binnen kurzer Zeit zum Erfolg. Die Plattform hatte ca. 25 Millionen Kunden weltweit und konnte so 2009 für 145 Millionen Dollar an Telefonica verkauft werden.

2010 gründete Mattes sein nächstes Start-Up Unternehmen namens „Jumio„. Bei dem Projekt Jajah wurde nicht nur das Telefonieren von dem Unternehmen abgewickelt, sondern auch der Zahlungsvorgang. In diesem Zuge haben sie festgesellt, das das Bezahlen im Internet sehr umständlich ist. Er hat sich also auf die Suche nach Ideen gemacht und lernte 2 israelische Forscher kennen, die bereits ein Patent angemeldet und einen Prototypen entwickelt hatten.

Das neue bezahlen soll ganz einfach werden und Privatanwendern wie auch Firmen ihr Maximum an Sicherheit geben.

In einem Interview mit der Studentenzeitschrift Unifon erzählt er: „Von der Idee bis zu einem Produkt ist es ein weiter Weg. Ich empfehle jedem, der es wirklich ernst meint, sich hinzusetzen – am Abend, am Wochenende – und einen Prototypen zu bauen. Diesen dann im Freundes- und Familienkreis testen, um zu sehen, ob die Menschen das tatsächlich annehmen. Und wenn das auf Anhieb nicht der Fall ist, dann muss man das Projekt in den Mistkübel hauen und sich an das nächste machen.“

Mai 192011
 

Der neue 3D-Drucker!

….. noch nicht vorbei!!

Nutzen Sie die nächsten Tage noch, um das tolle Museum im Erfinderladen Salzburg zu besuchen. Seit unserer Eröffnung (1. April) haben wir mit der Fachhochschule Salzburg zusammen einen Showroom gestaltet.

Wir haben den Raum komplett mit schwarzen Stoff abgehängt, denn so nimmt sich die Umgebung zurück und man konzentriert sich mehr auf das wirklich Wichtige, nämlich die Exponate. Man ist allein mit der Erfindung und folgt im Kopf den Gedankengängen der Erfinder.

Nicht jedes der ausgestellten Modelle wird den Schritt schaffen, oder aber in der fertigen Form viel anders aussehen. Aber auch das ist Erfinden.

Wir haben also den Raum zur Verfügung gestellt und die Studenten haben die einzigartigen Prototypen geliefert.

Ein Teil der Prototypen ist aus Holz gestaltet worden, der andere Teil wurde mit einem CAD- Zeichenprogramm entworfen und dann in 3D ausgedruckt.

Diese 3D-Drucker sind in der Lage, Daten aus CAD Zeichenprogrammen in einer 24-bit-Farbtiefe plastisch darzustellen. Dabei wird schnell aushärtender Kunststoff Schicht für Schicht übereinandergelegt. So entsteht in wenigen Stunden ein Prototyp an dem man sonst Jahre lang gebastelt hätte.

Hier ein kleines Beispiel!

Markus Hatzenbicher (l) und Klaus Stadlmann (r) mit ihrem Mikro-Printer!

Wissenschaftler der Technischen Universität Wien haben nun ein kleineres Gerät zur Herstellung dreidimensionaler Objekte gebaut.

Dieses ist nur mehr 1,5 Kilogramm schwer, nicht größer als eine Milchpackung. Mit dem erstaunlichen Preis von 1.200,- Euro liegt es auch noch in einer günstigen Preisklasse.

Aber nicht nur bei der Größe und dem Preis handelt es sich um einen Unterschied. Auch bei der Lichtquelle gibt es eine Änderung. Bei dem Modell der TU Wien werden Leuchtdioden verwendet, die eine sehr hohe Lichtintensität auf sehr kleinem Raum ermöglichen.

„Wir werden den Drucker noch weiter verkleinern – und auch der Preis könnte sicher noch spürbar sinken, wenn man ihn in größerer Stückzahl erzeugen würde“, ist Stadlmann zuversichtlich.

Mai 182011
 

Verkostung!! Foto: FH OÖ Campus Wels

Eine obergärige Spezialität mit leicht fruchtigen Aroma, milden Charakter und champagnerähnlichen Spritzigkeit. So beschreibt die Salzburger Privatbrauerei die neue Stiegl-Weisse.

Aber genau dieser Name sorgt für Schlagzeilen, denn ein Streit zwischen Stiegl und der Kleinbrauerei von Herrn Hans Georg Gmachl scheint zu eskalieren. Er hat sich im Jahr 1996 eine Wortbildmarke „Die Weisse“ schützen lassen und fühlt sich jetzt auf den markenrechtlichen Schlips getreten. Er kündigt eine Klage gegen Stiegl an.

Diese Probleme werden die Schüler der FH OÖ Campus Wels hoffentlich nicht haben. Denn auch Sie haben ein neues Bier entwickelt.

Beim Bierbrauen werden die Bierzutaten Wasser, Malz und Hopfen miteinander vermischt und teilweise durch Hefe biochemisch verändert. Das sogenannte Jungbier wird anschließend in Lagertanks geschlaucht und nachgegoren. Dadurch erhält das Bier seine Reife und den endgültigen Geschmack. Ein normales Bier hat dann rund fünf Prozent Vol. Alkohol.

Die Studenten und Forscher des Studiengangs „Bio- und Umwelttechnik“ machten das schier Unmöglich  möglich. Sie brauten ein Bier mit sage und schreibe 15 Prozent Vol. Alkohol.

Zwei Jahre lang wurde an dem Bier gearbeitet. Die Schwierigkeit lag darin, Hefe zu finden, die den hohen Alkoholgehalt (16% Alkohol) aushält, also trotzdem zu gären beginnt. Denn normalerweise wirken bereits 15 Prozent abtötend. Aus über 20 Hefen haben die fünf Studentinnen selektiert und die „Turbohefe“ entdeckt. Alexander Jäger und Robert Burgholzer entwickelten schließlich ein besonderes Malzverfahren, das dem schottischer Whiskybrauer ähnelt, um das Bier herstellen zu können.

Das neue Welser FH-Bier wurde nun erstmals verkostet und bekam den schlichten Namen „15“ oder „Fifteen“ – wie es von den Studenten ausgesprochen wird. Der Geschmack ist äußerst süß und mit der goldgelben Farbe würde es sich gut als Aperitif eignen.

Die Fachhochschule Wels steht derzeit schon in Verhandlungen, damit das Brauverfahren von einer Brauerei übernommen wird. Sollte dies der Fall sein, dann wäre das süße Bier frühestens im Herbst 2011 für jedermann erhältlich.

Mai 172011
 

Bolus der erste Teil des Sensorsystems

Lange hat es gedauert, doch jetzt ist es soweit. Der Bauernhof wird mit Hightech Geräten ausgestattet. Seit kurzem gibt es einen neu entwickelten Melkroboter. Hier können sich die Kühe selbst aussuchen, wann sie gemolken werden und natürlich auch wie oft. Das computergesteuerte System erfasst von jeder Kuh sämtliche Daten. Wie viel Milch gibt die Kuh am Tag, wie oft lässt sie sich melken, wie viel frisst sie usw.

Die Landwirte, die mit Laptops auch von zu Hause aus überwachen können, was im Stall vor sich geht, sind begeistert. Auch wenn es noch Leute gibt, welche die Maschine belächeln, man kann schon erste Erfolge sehen. Die Kühe geben mehr Milch und fühlen sich in den neuen Stallungen pudel wohl.

Heute legen wir aber das Hauptaugenmerk auf eine andere Erfindung, welche genau wie der oben angeführte Melkroboter, helfen soll das leibliche Wohl der Rinder zu steigern.

Mario Fallast und Stefan Rosenkranz heißen die kreativen Köpfe. Zusammen haben sie das Unternehmen smaXtec in Graz gegründet und eine Lösung für eine landwirtschaftliche Problemstellung entwickelt.

Ein Sensorsystem für Rinder soll eine laufende Kontrolle des pH-Wertes im Pansen der Rinder möglich machen. Dieser pH-Wert gibt Auskunft darüber, wie gut die Umwandlung von Nährstoffen durch die Pansenflora funktioniert und damit auch, wie gesund das Tier ist.

Zweiter Teil ist die Basisstation

Die smaXtec-Innovation ermöglicht in der Milchviehhaltung erhebliche Verbesserungen. Krankheiten können früher erkannt und dadurch Kosten gespart werden.

Das Produkte besteht aus zwei Teilkomponenten. Zum Einen gibt es da den Bolus, darin werden die gemessenen Daten gespeichert und bei Funkkontakt an die Basisstation weitergegeben. Zum Anderen gibt es noch die Basisstation. Sie ist das Herzstück und die Zentrale des Systems. In regelmäßigen Abständen wird Kontakt zum Bolus aufgenommen und die Messwerte abgespeichert.

Damit nicht nur den Rindern geholfen werden kann, arbeitet das Team bereits mit Partnern aus Holland und Deutschland zusammen. So werden hoffentlich bald neue Innovationen im Beriech Tiergesundheit auf den Markt kommen.

Mai 162011
 

Reinhold Mitterlehner Foto:BMWFJ/Ernst Kainerstorfer

Um Investitionen unterstützen und somit für Wachstum und Arbeitsplätze sorgen zu können, will Wirtschafsminister Reinhold Mitterlehner eine neue Mittelstand-Offensive aufbauen. Er glaubt fest daran die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft weiter steigern zu können und deshalb wird die Entwicklung von Innovationen künftig noch stärker unterstützt.

Beispielsweise wird über die FFG künftig ein zusätzlicher Innovationsscheck im Wert von je 10.000 Euro angeboten. Die FFG ist die nationale Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung in Österreich. Sie unterstützen österreichische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem umfassenden Angebot an Förderungen und Services und vertreten österreichische Interessen auf europäischer und internationaler Ebene.

Mit der Förderung wollen sich noch mehr kleine und mittlere Unternehmen zum Einstieg in die Forschung und Entwicklung motivieren. Den Gutschein können die Firmen dann für den Zukauf von Leistungen wie Machbarkeitsstudien, Testverfahren, Marktforschung oder aber auch Produktentwicklungs- und Strategieberatung verwenden.

Zusätzlich zu den bestehenden F&E-Förderungen profitieren innovative Unternehmen von der am 1. Jänner 2011 in Kraft getretenen Erhöhung der Forschungsprämie von acht auf zehn Prozent. Damit wurde ein wichtiger Anreiz geschaffen, damit Forschungsprojekte auch in Zukunft in Österreich und nicht im Ausland realisiert werden.

Aber auch das Wirtschaftsministerium unterstützt die Betriebe. Mit Hilfe der Förderbank Austria Wirtschaftsservice kurz AWS erhalten sie Zuschüsse, zinsgünstige Kredite und Haftung. Allein heuer wird das Wachstum der Wirtschaft mit einem Fördervolumen von rund 800 Millionen Euro angekurbelt. Davon gehen 98% als Förderung an Klein und Mittelbetriebe.

Mai 122011
 

Quelle: GPixS360.com

Wer war noch nicht am Salzburger Airport?

Nicht nur das große Vorfeld mit den verschiedenen Flugzeugtypen ist es einen Besuch wert, auch der Blick auf den Hangar 7 ist eigentlich nur mit dem Wort traumhaft zu beschreiben. Ab jetzt kann sich jeder der Lust und Laune dazu hat, den Flughafen in Salzburg anschauen. Wie soll das funktionieren?

Dank einer neuen Internetanwendung kann man einen virtuellen Spaziergang durch den Flughafen machen. Denn das Salzburger Unternehmen GPixS 360 hat den Airport im World Wide Web quasi nachgebaut.

Die Firma ist ein junges Unternehmen mit Sitz in Salzburg. Das Unternehmen ist spezialisiert auf geo-referenzierte Visualisierungen zur Online-Nutzung und bietet ein breites Portfolio an unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Einerseits werden Produkte im Bergsportbereich, wie Skipisten, Wander- und Bikerouten angeboten, andererseits zählen Visualisierungen von privaten und öffentlichen Infrastrukturen zu den weiteren Kompetenzen des Unternehmens.

Vergessen Sie langweilige Kartendarstellungen – GPixS 360 füllt jedes Kartenmaterial mit Leben und Emotion. Möglich macht dies eine große Anzahl an 360° Panoramafotos und Videos.

Mit AirportPixS kann man sich vom Parkplatz , über den Check-in Schalter bis hin zu Rollwegen und Landebahn, die man aus Pilotensicht befahren kann, ein Bild machen. Das System ist derzeit weltweit einzigartig und sie versuchen, alle Flughäfen im deutschsprachigen Raum im Internet zu visualisieren und damit einen elektronischen Airport-Atlas zu erstellen.

Am besten machen Sie sich selbst „ein Bild“ davon!

Mai 102011
 

Auch heuer heißt es wieder, wer hat die beste Innovation. Jugendliche können kreative Ideen einreichen und werden mit tollen Geld-, Reisepreisen und attraktiven Sonderpreisen dafür belohnt.

Der Ideenwettbewerb Jugend Innovativ wurde im Schuljahr 1987/88 erstmals ausgeschrieben. Damals war Projektunterricht und fächerübergreifendes Arbeiten noch ein Fremdwort. Trotzdem setzte sich die Idee durch und so ist es auch heute noch so, dass jährlich die Auszeichnung spezieller Projekte stattfindet. Das Ziel von Jugend Innovativ ist, die Berührungsängste gegenüber neuer Technologien abzubauen. Somit ist der Wettbewerb zur pädagogisch wertvollen Alternative zum normalen Unterricht geworden.

Das Halbfinale haben die Schüler schon hinter sich, die Finalisten stehen also schon fest. Jetzt sind alle gespannt auf das Bundes-Finale. Vom 30.-31. Mai 2011 werden die Ergebnisse öffentlich auf einer Messe ausgestellt und müssen der Jury persönlich präsentiert werden.

Viele tolle Projekte haben es leider nicht in die engere Auswahl geschafft. 3 davon möchte ich euch hier ganz kurz vorstellen, damit Ihr sehen könnt, wie einzigartig die Ideen der heutigen Jugend sind. Ich wünsch allen Projekten viel Glück und hoffe, dass das ein oder andere auch in die Wirklichkeit umgesetzt wird.

Sockenmaschine

Das erste Projekt ist von Patrick Friedl und Tobias Sternbauer. Sie haben eine aktive Anziehhilfe entwickelt. Diese soll beeinträchtigten Menschen beim Anziehen von Socken oder Strümpfen helfen.

Das Kleidungsstück wird dabei zuerst über ein Drahtgestell gezogen. Ein Knopfdruck genügt und die Maschine zieht dir den Socken an. Dies macht der Gleichstrommotor, kombiniert mit einem Zahnriemenantrieb und Führungsschienen, möglich.

Bei dem zweiten Projekt handelt es sich um einen flotten Rasenmäher, der selbständig das Gras schneidet. Viele denken jetzt sicher, „Das gibt es doch schon“. Ja das stimmt, auf dem Markt gibt es bereits Akku-Rasenmäher die selbständig durch den Garten rollen. Allerdings fahren die nach dem Zufallsprinzip.

Der Rasenmäher von Armin Pointinger und Maximilian Peterlechner wird das erste Mal mit der Fernbedienung gesteuert. Dabei speichert sich die Maschine den Weg und kann so selbständig immer wieder die gleiche Route abfahren.

Das dritte und letzte Projekt ist ein Automatik Fahrrad. Autos mit Automatikschaltung ist schon längst Realität und so soll es nun auch beim Fahrrad sein. Einfach treten, ohne einen Finger zu krümmen, ist die Devise. Dort wo sonst die Trinkflasche hängt, wird die Box für die Schaltung befestigt. Diese misst wie viel Kraft aufgewendet wird und legt dann den entsprechenden Gang ein. Der Schaltvorgang soll sehr weich sein, sodass der Radfahrer kaum etwas mitbekommt.

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