Nov 302010
 

Photovoltaikanlagen und LEDLampen sind in unserem Alltag keine Seltenheit mehr – sie gehören mittlerweile zum Leben dazu. Dass sich aber ein Handwerksbetrieb komplett energieautark selbst versorgt und damit einen gewaltigen Schritt für die Umwelt tut, das ist neu im Salzburger Land. So geschieht es im Tischlereibetrieb Schwab in Schleedorf, der für sein Umweltengagement sogar ausgezeichnet wird.

Quelle: http://www.tischlerei-schwab.at

Das Familienunternehmen Schwab hat sich vor allem auf den Schwerpunkt Innenausbau spezialisiert. Dabei sind ihnen die Wünsche der Kunden genauso wichtig, wie das Wohlfühlklima im Unternehmen. Jetzt wird zusätzlich auch noch was für die Umwelt getan. „Mich stört die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Ich will unabhängig sein vom Ausland.“ So Geschäftsführer Fritz Schwab. Für den Ausbau dieser Idee bekommt Schwab am Donnerstag eine Auszeichnung vom Umweltminister Niki Berlakovich für die „Steigerung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe“.

Deswegen wurde der Betrieb komplett umgekrempelt. Die Energie kommt jetzt zum größten Teil vom Hackgut – also den Abfällen, die in der Tischlerei anfallen. Der Strom kommt von drei Fotovoltaikanlagen auf den Dächern und auf einem Erdwall. Damit versorgt sich der Handwerksbetrieb selbst mit Strom und ist der erste energieautarke Betrieb in Salzburg. Gleichzeitig wird auf Energiesparlampen, energiesparende Arbeitsgeräte und treibstoffarme Fahrzeuge geachtet. Die Ziele sind aber noch lange nicht erreicht: „In den nächsten fünf bis acht Jahren wollen wir es schaffen, auch bei der Mobilität auf erneuerbare Energie umzustellen“ so Fritz Schwab.

Wohntraum Tischlerei Schwab

Umweltschutz ist und bleibt ein wichtiges Thema in unserem Alltag. Die Möglichkeiten sind offensichtlich noch lange nicht ausgeschöpft und wenn’s dann auch noch Preise dafür gibt, ist der Anreiz gleich doppelt hoch! Wer weiß was Salzburger Unternehmen noch alles einfällt!

Nov 292010
 

Quelle: http://www.opev.at

Ihre Idee ist gut, aber Sie haben keine Ahnung von der Verwertung oder Administration? Fristen, Steuerermäßgung und Fremdverwertung sind für Sie böhmische Dörfer? Dann sind Sie genau richtig beim Dezember-Workshop des OPEV, des österreichischen Innovatoren-, Patentinhaber- & Erfinderverbandes. In Wien wird der Präsident des OPEV, Ing. Helmut Jörg, am 07.12.2010, von 17-20Uhr, für Erfinderinnen und Erfinder Licht ins Dunkel bringen.

Bringen Sie ihr Problem mit in den Workshop! Vielleicht findet sich ja vor Ort direkt eine Lösung. Die Themen sind vielfältig:

  • Eigen- oder Fremdverwertung
  • Fristen, Kosten – günstige Zeitpunkte
  • Suche nach Lizenznehmern
  • Verhandlung, Verträge
  • 50% Steuerermäßigung
  • Betriebsgründung, Finanzierung, Marketing
  • Fallen und deren Vermeidung
  • Investitionsfalle

Die Teilnahme lohnt sich! So können Sie sich Tipps und Tricks für die Weiterführung Ihrer Erfindung holen. Für OPEV-Mitglieder kostet der Workshop 10€, für Nicht-Mitglieder das Doppelte. Veranstaltungsort ist das Büro des Erfinderverbandes – TGM, Labortrakt, Wexstraße 19-23. Anmeldungen werden unter der Telefon- bzw. Faxnummer 01/603 82 71 oder per Email an office@erfinderverband.at, entgegen genommen.

Der Workshop wurde bereits mehrfach mit Erfolg durchgeführt und zeigt, dass durchaus Bedarf an diesen Themen besteht. Wer diesmal keine Zeit hat – der nächste Workshop dieser Art findet am 01. Februar 2011 statt, gleicher Ort, gleiche Zeit.

Professionelle Hilfe zahlt sich übrigens aus! Erfinder sollten sich von Administration und unverständlichem Geschäftsjargon nicht abschrecken lassen – hierfür gibt es Unterstützung. Und man kann ja nicht immer alles können! Gleichzeitig trifft man auf solchen Workshops aber auch Gleichgesinnte und interessante Mitbewerber – mitmachen lohnt sich also!

Nov 262010
 

Quelle: Pero LKW-Zubehör

Immer wieder bleiben LKW´s wegen einem Reifenplatzer am Straßenrand liegen. Oftmals stellen die Fahrer dann ein Pannendreieck auf und starten einen waghalsigen Reparaturversuche. Auch jetzt im Winter müssen die Fahrer oft aussteigen um Schneeketten zu montieren. Doch die meisten unterschätzen die Gefahr, am Straßenrand übersehen zu werden. Ein Pannendreieck war Bernd Balzer zu unsicher und so entwickelte er einen aufblasbaren Schutzengel, auch protection pal genannt, für liegengebliebene Fahrzeuge.

Auf die Idee ist Herr Balzer gekommen, weil er selbst auf dem Autobahn-Pannenstreifen stand und Reifen wechseln musste. Während ein Fahrzeug nach dem anderen bei ihm vorbeibrauste, bekam er es immer mehr mit der Angst zu tun. Denn die nachkommenden Autofahrer könnten ihn ja übersehen und so ganz konnte er sich auf das kleine Pannendreieck auch nicht verlassen.

In seinen Gedanken hatte er eine Vorrichtung die schon von Weitem optisch vor einem Auto mit Panne warnt. Es sollte irgendetwas sein, das über dem Auto schwebt und schon aus der Ferne gut sichtbar ist.

Doch die Idee brauchte ein paar Jahre bis sie verwirklicht wurde. Er traf zufällig auf die Firma No Problaim in Niederösterreich. Das Unternehemen in Tresdorf stellt seit 1995 aufblasbare Werbeträger her, darunter auch „Air Dancer“, die mit Luft gefüllt sind und herumflattern. Von da an war es nicht mehr weit zu jenem aufblasbaren Schutzengel, mit dessen Vermarktung Balzer bereits begonnen hat.

Wie funktioniert´s….?
Wenn also ein Fahrzeug eine Panne hat wird der Kunststoff-Engel an den Zigarettenanzünder angeschlossen und am Fenster befestigt. Dieser bläst sich langsam auf und schwebt dann ca. eineinhalb Meter über dem Fahrzeug.

Die erste Serie richtet sich speziell an Fernfahrer, weil sie auf der 24-Volt-Stromversorgung von Lkw basiert. Deshalb wird der Protection pal auch von der Firma PERO (LKW Zubehör) und Jonas vertrieben. Aber auch für PKW Fahrer soll es früher oder später eine Serie geben. Allerdings haben die Autos öfters ein Batterieproblem und so ist der Zigarettenanzünder dann keine Option. In weiterer Folge wäre sogar ein Schutzengel-Airbag denkbar, der bei einem Aufprall automatisch hinten aus dem Autodach aufsteigt. Und auch als Baustellen-Absicherung käme er in Frage.

Nov 252010
 

Lucia Nr. 3; Quelle: Hypnagoge Lichterfahrung

Nahtod-Erlebnisse, tiefe, meditative Entspannung oder extremer Leistungssport aktivieren Selbstheilungskräfte im Gehirn – davon haben wir schon gehört. Aber nur die wenigsten von uns machen im Alltag diese Erfahrungen. Stress, Burnout oder Krankheit kennen dagegen viele. Tiroler Wissenschaftler haben dafür eine Lösung gefunden: mit dem Neurostimulator Lucia Nr. 3 können sie mit Hilfe von Licht ähnliche Stimulationen erzeugen und die heilenden Kräfte beeinflussen. Für diese Erfindung wurden sie auf der internationalen Erfindermesse in Genf mit der Bronzemedaille und auf der Erfindermesse im Mittleren Osten mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Grundlage der Erfindung ist die so genannte hypnagoge Lichterfahrung. Bereits in den 80er Jahren konnten Forscher feststellen, dass die Konfrontation mit einem sehr hellen Licht, körperliche und geistige Regenerationsprozesse auslöst, die sich positiv auf den gesamten Organismus auswirken. Dies haben sich der Tiroler Psychologe Dr. Winkler und sein Team aus Neurologen, Psychologen und Therapeuten zu Nutzen gemacht. Sie haben eine leistungsstarke Neurostimulationslampe erfunden, die bereits bei kurzfristigem Therapie-Einsatz beim Patienten ein EEG (Elektroenzophalogramm) erkennen lässt, wie es normalerweise erst nach langjähriger Meditationserfahrung üblich ist.

Die Nutzung der Licht-Stimulation im klinisch-psychologischen Bereich bewirkt unterschiedliche Zustände beim Patienten:

  • Rasche und anhaltende Tiefenentspannung
  • Das Gefühl, sich außerhalb seines Körpers aufzuhalten
  • Spirituelle Erfahrungen bzw. Transzendenzerlebnisse
  • Zeit- u. Raumlosigkeit
  • „Entschleunigung“
  • Gesteigerte Lebensfreude
  • Erhöhte Lern- bzw. Leistungsfähigkeit

Bei psychischen Beeinträchtigungen ist häufig eine Selbstwertschwäche zu erkennen – die Begründung des therapeutischen Effekts der Lichterfahrung liegt hier z.B. in der Stärkung des Selbstwertes. Obwohl die Behandlung mit Licht bereits in vielen Therapien eingesetzt wird, konnte die zwar bekannte, aber dennoch unerklärliche Aktivierung der Selbstheilung bisher nicht zur Gänze wissenschaftlich erklärt werden. Fest steht, dass das Gehirn die meisten Krankheiten, selbst im fortgeschrittenen Stadium, bei richtiger Aktivierung selbst heilen kann. Licht- und Wärmeempfinden spielen hierbei eine große Rolle.

Die Anwendungen für den Lichtstimulator sind vielfältig:

  • Angst und Depression
  • Traumatisierung und anderen psychischen Symptomen
  • Schmerzen
  • Abhängigkeit und Sucht (in Prävention und Therapie)
  • Lebens- und Sinnkrisen
  • Burn-Out
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Sexualstörungen und Libidoverlust

Eine Revolution in der klinisch-psychologischen Therapie! Vor allem, weil der Stimulator auch leicht zu handhaben und zu transportieren ist. Die Anwendung ist übrigens auch für Kinder geeignet. Auf Nahtod-Erfahrungen mögen einige zwar mit Sicherheit gerne verzichten, aber eine Tiefenentspannung oder Stressreduktion klingt doch sehr vielversprechend! Vor allem, wenn wir damit rechtzeitg unsere Selbstheilungskräfte aktivieren können, bevor wir z.B. dem Burn-Out erlegen sind!

Nov 242010
 

T-Stripe - nie mehr Kondenswasser; Quelle: T-Stripe

Alle Jahre wieder: draußen ist’s mal wieder so kalt, dass man am liebsten nie die Fenster aufmachen möchte. Lüften wäre aber neben dem Heizen sehr wichtig – sonst bildet sich ganz schnell Kondenswasser am Fensterrahmen. Aber wer weiß wirklich, wie das eigentlich richtig geht? Ein österreichischer Erfinder, Ing. Maximilian Hron, hat sich über dieses Problem Gedanken gemacht und T-Stripe erfunden: eine spezielle Fensterheizung, die den kalten Randbereich nasser Fenster mit geringstem Stromeinsatz erwärmt und so Kondenswasser- und Schimmelbildung verhindert.

„Ich habe mir im Dezember 2003 eine neue Wohnung gekauft und schon bald festgestellt, dass es an allen Fenstern ein massives Problem mit Kondenswasser gab. Ich entschloss mich schließlich, nach langem Forschen, eine – auf die speziellen Bedürfnisse der Fenster abgestimmte – Fensterheizung produzieren zu lassen und konnte damit meine Probleme der nassen Fenster auf Dauer lösen.“ So Hron, der mittlerweile aus T-Stripe ein Unternehmen gemacht hat und schon zuvor einige Erfindungen patentieren ließ.

Funktion: Kondenswasser und in der Folge Schimmel entstehen meistens in den Ecken und Randzonen der Fenster. Bei großen Unterschieden zwischen Innen- und Außentemperatur kommt es auch bei hochwertigem Isolierglas zu einem Temperaturabfall an den Rändern der Fenster. Dem wirkt T-Stripe entgegen. Das 3,8mm flexible, elektrische Heizelement wird am Randbereich der Scheibe aufgeklebt und mit Strom (230 Volt) betrieben. Mit der Erwärmung der Fensterränder wird einer Unterschreitung des Taupunktes entgegen gewirkt und das obwohl die Heizung kaum sichtbar ist. Durch die Abstrahlung der Wärme wird auch gleich das Wohlfühlklima im Raum erhöht. Kurzes Lüften reicht dann auch schon aus.

Klare Sicht ohne Kondenswasser; Quelle: T-Stripe

Der Einbau ist ganz einfach und kann durch Montagepartner oder Elektriker schnell erledigt werden. Das System passt auf neue, aber auch auf bestehende Fenster und kann nachträglich eingebaut werden. Das österreichische Institut für Baubiologie und – ökologie (IBO) hat die flexible Fensterheizung kürzlich erforscht und seine direkte Wirkung bestätigt. „Durch T-STRIPE werden die Grenzwerte für Kondensat- und Schimmelbildung nicht unterschritten, es bildet sich daher weder Kondenswasser noch Schimmel,“ fasst DI (FH) Felix Heisinger, der das Gutachten durchgeführt hat, zusammen. Erhältlich ist T-Stripe bei ausgewählten Händlern oder im Webshop des Unternehmens.

Zum Glück gibt’s immer wieder Erfinder, die sich auch über Alltagsprobleme Gedanken machen und für uns alle eine Lösung finden!

Nov 232010
 

Mozart-Ente; Quelle: Austroducks, Foto: Klaus Hantinger

Wer träumt nicht davon mit seinem persönlichen Held in die Badewanne zu steigen? Ein Salzburger denkt da zum Beispiel an Wolfang Amadeus Mozart – im Bade-Enten-Format. Die herkömmliche, gelbe Quietsche-Ente hat ausgedient: Austroducks bringt österreichisches Flair in heimische Badezimmer. Erfinder.at hat mit dem Erfinder der Mozart-Ente, Rudolf Doppelbauer, gesprochen.

Herr Doppelbauer, was genau ist Austroducks?

Austroducks ist der erste Anbieter von Quietsche-Enten mit speziellem Österreichbezug. Die Mozartente ist aber erst seit dem 03. August 2010 auf dem Markt – also noch relativ neu.

Mozart-Ente in Peking; Quelle: Austroducks

Wie und wann kam es zu dieser witzigen Idee und warum ausgerechnet Mozart?

Ich bin sehr stolzer Österreicher – liebe Salzburg und Musik und das hab ich einfach in der Ente vereint. Anfang Jänner 2010 hatte ich die Idee in der Badewanne als ich meine vorhandene Bade-Enten-Sammlung betrachtet habe. Angefangen hat alles 2005, als ich auf meiner Reise nach Peking eine Gummi-Ente entdeckte, die bei Kontakt mit Wasser zu leuchten begann und die Farbe wechselte. Das war das erste Sammlerstück – bis heute bin ich stolzer Besitzer von 50 Quietsche-Enten aus aller Welt. Na und dann hab ich mir überlegt, ob es wohl schon personifizierte Enten gibt und so wurde dann die Mozart-Ente geboren.

Mozart-Ente vor der Salzburger Festung Quelle: Austroducks

Was ist neben dem Aussehen noch das Besondere an den Enten?

Sie sind ein reines Naturprodukt mit welchem auch schon die Kleinsten große Freude haben können! Schwimmt, quietscht und macht Spaß! Die Enten sind gesundheitsfreundlich aus Latex gefertigt und werden auch in nachhaltigen, umweltfreundlichen Verpackungen verkauft. Sie sind also ungefährlich für Kleinkinder und damit für jedes Alter geeignet, von 0 bis 99.

Wo bekomme ich diese Bade-Enten?

Gott sei Dank schon in vielen Geschäften in Salzburg und in Wien, in allen Mozarthäusern, in unserem Internetshop und auch schon bei Duckshop.de – dem größten Anbieter für Bade-Enten im Internet.

Mozart-Ente vor Fischerbastei in Budapest; Quelle: Austroducks

Welche Figuren gibt es bis jetzt?

Zusätzlich zur Mozartente werden gerade Sisi, Franz Josef und Sigmund Freud entwickelt – die Imperialenten sind dann ab Sommer 2011 erhältlich. Wir planen langfristig eine Ente pro Jahr – aber ausschließlich welche mit Österreichbezug, damit wir unserem Image treu bleiben!

Auf der Homepage gibt es viele Fotos von der Ente, z.B. in München vor dem Siegestor oder in Paris vor dem Eiffelturm. Was hat es mit der Ente auf Reisen auf sich?

Nachdem sowohl Mozart als auch Herr Doppelbauer gerne reisen, war es naheliegend auch die Ente reisen zu lassen. Es macht inzwischen sehr vielen Menschen großen Spaß, uns Fotos zukommen zu lassen – und uns große Freude!

Wer also eine Ente besitzt ist herzlich aufgerufen, Fotos zu machen und sie an die Firma Austroducks zu schicken. Schließlich ist Mozart ja auch weit gereist und es gibt so viele Plätze auf dieser Welt, an denen die Ente noch nicht war.

Mozart-Ente in Mexiko; Quelle: Austroducks

Herr Doppelbauer, gibt es denn einen Ort, an den die Ente unbedingt noch reisen möchte?

Ja sicher, viele. In Begleitung des Erfinders zu allen modernen Weltwundern und zu den schwimmenden Inseln am Titicacasee – um ebendort von Einheimischen “Alle meine Entlein”, auf Deutsch gesungen, zu hören!

Na, wir sind gespannt ob das mit dem Singen klappt! Vorerst wäre das aber auf jeden Fall die weiteste Reise, die die Mozart-Ente unternimmt.

Wo soll die Entwicklung hingehen, was ist für die Zukunft geplant?

Wir planen mehrere Erweiterungen. Zum Beispiel zusätzliche Kleinigkeiten in Entenform – die teuerste Bade-Ente der Welt, die aber schon realisiert ist und wir wollen T-Shirts machen mit Entenbezug – wie das schon erhältliche “Duck me Amadeus” – Shirt.

Mozart-Ente in Marrakech; Quelle: Austroducks

Die Mozart-Ente ist also ein Muss für jeden Salzburg-Touristen und auch die Einheimischen können sich den Bade-Spaß mit Mozart versüßen! Für die witzige Erfindung gab’s beim Salzburger Wirtschaftspreis sogar den 3. Platz in der Kategorie „Bester Buinessplan„. Informationen gibt’s übrigens unter www.austroducks.com

Nov 222010
 

Vereiste Autoscheiben, kalte Finger bzw. Füße,……man kann den Schnee schon förmlich riechen!

Prototyp des Luftbefeuchters Quelle: Privat

Jeder möchte es natürlich im Haus kuschelig warm haben. Deshalb wird nicht nur die Heizung auf „Vollgas“ gedreht, zusätzlich wird noch der Kaminofen, für ein tolles Ambiente, eingeheizt. Durch die aufgeheizte Luft sinkt allerdings die Luftfeuchtigkeit im Raum und so kann die trockenen Luft sogar zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

Wie in früheren Zeiten wird dann als Nothilfe ein Handtuch über den Heizkörper gelegt, oder gar eine Wasserschüssel darauf gestellt. Zum einen bewirken diese Maßnahmen wenig, zum andern sind sie selten dekorativ, ein Beispiel hierfür ist der Wäscheständer im Wohnzimmer. Diese Erfahrung  machten auch zwei Tüftler aus Oberschwaben, Klaus Ruf und Hans Kuster aus Laupheim. Sie entwickelten eine kostengünstige und effektive Lösung, nämlich den Raumluftbefeuchter für (Kamin)Ofenrohre.

Es gibt mehrere Möglichkeiten die Luftfeuchtigkeit zu steigern. Ein Beispiel wäre der Nebelbrunnen oder diverse Luftbefeuchter, welche mit Strom betrieben werden. Insbesondere bei Geräten die nach dem Verdampferprinzip arbeiten entstehen dadurch jedoch nicht unerhebliche Kosten und deswegen verzichten viele auf die Raumbefeuchtung. Kaltluftbefeuchter haben den Nachteil das diese meist nicht regelmäßig gereinigt werden da dies zeitaufwendig und teuer ist. Zwangsläufig kommt es dann zu einer  Verunreinigung der Atemluft durch gefährliche Nasskeime.

Manche Leute unterschätzen die Auswirkungen, die zu trockene Luft in einem Raum haben kann. Sie führt zu trockener Haut bzw. Schleimhaut. Daraus folgt ein hohes Risiko von Erkrankungen der Atemwege und ein ständiges Brennen der Augen schränkt die Lebensqualität ein. Das betrifft nicht nur uns Menschen sondern auch Haustiere.

Die zwei Erfinder auf einer Ausstellung Quelle: Privat

Eine kostengünstige und Gesundheit fördernde Erfindung haben Klaus Ruf und Hans Kuster aus Laupheim gemacht. Es handelt sich um einen Raumluftbefeuchter der direkt am Ofenrohr befestigt wird. Dieser Befeuchter wird allerdings nicht elektrisch betrieben sondern es wird ausschließlich heiße  Abluft genutzt um Wasser zur Verdampfung zu bringen. Das heißt man kann sich die enormen Kosten für den Strom sparen, geräteabhängig sind dies bei stetig steigenden Strompreisen derzeit 20-40€/Jahr. Gleichfalls leistet jeder Nutzer einen wertvollen Beitrag zur CO2-Reduktion im Rahmen des Klimaschutzes.

Der Luftbefeuchter besteht im Prinzip aus zwei Bauteilen: Einem  Befestigungselement, welches direkt mit dem Ofenrohr verbunden ist und den Flüssigkeitsbehältern. Mit einer Verbindung- und Spanneinrichtung wird erst mal das Befestigungselement am Ofenrohr angebracht. Danach ermöglicht die Fixierung über einen Stift eine Beweglichkeit der Flüssigkeitsbehälter, d.h. durch einfaches distanzieren zum Ofenrohr wird die Verdampfungsgeschwindigkeit geregelt . Zum Befüllen können die Behälter gefahrlos abgenommen werden. Zudem schließt die Position eine Gefährdung kleiner Kinder aus.  Form, Anzahl und Größe der Flüssigkeitsbehälter können beliebig bestimmt werden. Als hitzebeständiges Material bietet sich eine Aluminiumlegierung im Druckgussverfahren an. Aufgrund der Vielzahl von möglichen Designvarianten  und der einzigartigen Funktionsweise dürfte sich die Neuheit in vielen Wohnzimmern rasch etablieren.

Der Raumluftbefeuchter der auf dem ersten Bild zu sehen ist, ist für vertikale Ofenrohre geeignet. Grundsätzlich ist das System aber auch für horizontale Ofenrohre verwertbar.

Nov 192010
 
Quelle: salzburg.com

Quelle: salzburg.com

Heute stell ich euch den letzten Preisträger des Salzburger Wirtschaftspreises, im Bereich Innovation, vor. Die Firma A. B. Mikroelektronik GmbH ging als großer Sieger nach Hause. Nicht nur in der Kategorie „Großunternehmen“ haben sie gewonnen, sie sind außerdem zum Landessieger 2010 gewählt worden.

Das Unternehmen aus der Stadt Salzburg hat eine Traktionselektronik zur Steuerung für Elektrofahrzeuge entwickelt, die für den kombinierten Einsatz von Hochstrom und Hochspannung geeignet ist.

Gegründet wurde AB Elektronik 1979 und im Laufe der Jahre gewannen sie einige Innovationspreise. Heute entwickeln und produzieren sie als kompetentes Dienstleistungsunternehmen hochwertige kundenspezifische Elektronikmodule für Hochtemperatur-, Leistungs- und Sonderanwendungen.

Die neu entwickelte Elektronik ist für die Steuerung eines Elektrofahrzeuges gedacht und wurde auf kleinstem Raum realisiert. Deshalb benötigt sie nur wenig Platz beim Einbau in das Fahrzeug. In dem kompakten Steuergerät wird zudem die Hochspannung von 300 Volt für die Steuerung des Motors in 12 Volt für die Steuerung kleinerer elektronischer Geräte wie Hupe, Blinker und Licht umgewandelt.

Das erste Testgerät in dem die Traktionselektronik eingesetzt wird, ist ein Motorrad von KTM. Auch renommierte Automobilhersteller haben bereits großes Interesse an der Technologie aus Salzburg bekundet.

Bei dieser Innovation spricht man von einer großartigen Ingenieurleistung. Dem Spezialisten ist eine absolute Neuerung in der Automobilbranche gelungen. Nicht nur die Berücksichtigung der kleinen Baumaße auch die thermische sowie mechanische Beanspruchung waren der Grund für drei Patentanmeldungen.

Die automotive Branche ist derzeit in einer Phase der Umstrukturierung in Richtung Elektromobilität. Mit der Traktionselektronik schafft es A. B. Mikroelektronik, den Fuß in der Tür einer neuen Technologie und zur Gewinnung neuer Kundenschichten zu haben.

Nov 182010
 

Firmengebäude in Kuchl Quelle: Untha.com

Am 12. Oktober fand in der Fachhochschule Salzburg, im Campus Urstein die Verleihung des Salzburger Wirtschaftspreises statt. Mehr als 400 Gäste besuchten die Veranstaltung, da der Preis mittlerweile zu einer der bedeutsamsten Auszeichnungen für die heimische Wirtschaft geworden ist.

In der Kategorie der mittleren Unternehmen setzte sich die Anton Unterwurzacher Maschinenbau GmbH mit dem Nachzerkleinerer TR durch.

Die Firma mit Sitz in Kuchl ist seit über 40 Jahren ein zuverlässiger und kompetenter Partner in der Zerkleinerungstechnik. Durch modernste Technologie und hochqualifizierte Mitarbeiter produzieren sie innovative und maßgeschneiderte Zerkleinerungsmaschinen. Dabei sind deren Kunden der zentrale Orientierungspunkt für das Denken und Handeln.

Produkt TR 400, Quelle: Untha.com

Der neue Nachzerkleinerer ist in Zusammenarbeit mit der TU Graz auf den Markt gebracht worden. Die Maschine wird bei der Zerkleinerung von Sperrmüll eingesetzt. Das gewonnene Material ist ein wertvoller Brennstoff, der etwa in der Zement- oder Papierindustrie oder bei Kraftwerksanlagen verwendet wird. Mit dem eigens entwickelten Schneidesystem können wesentlich größere Mengen an Müll verarbeitet werden als mit bisherigen Systemen.

Der Nachzerkleinerer TR ersetzt bis zu drei konventionelle Geräte samt Fördertechnik. Außerdem wurde bei der Anlage auf eine deutliche Verringerung der Lärmemission geachtet.

Aber nicht nur darauf wurde großen Wert gelegt. Durch geringere laufende Kosten, die gesteigerte Effizienz und die verkürzte Amortisationsdauer blieb dem Geräte nur der Markterfolg. Aufgrund dessen muss das Unternehmen die Produktionsfläche um nahezu 100% erweitern und somit entstehen zusätzlich bis zu 20 weitere Arbeitsplätze.

Nov 172010
 

Quelle: Pistenmanagement.at

Wie euch Steffi gestern schon geschrieben hat, das Jahresende rückt immer näher und so werden nun die ganzen Awards bzw. Preise vergeben. Als Salzburgerin ist es mir eine Ehre euch, in den nächsten 3 Tage, die 3 Gewinner vom Salzburger Wirtschaftspreis im Bereich Innovation vorzustellen.

Die PowerGIS Geografische Informationssysteme GmbH konnte die Jury mit deren Projekt überzeugen und in der Kategorie „Bestes Kleinstunternehmen“ gewinnen.

Die Firma aus Wals-Siezenheim hat sich auf die Präparierung von Pisten spezialisiert. Sie wollen mit ihren Projekten die Produktion von Schnee so niedrig wie möglich halten und so die Kosten senken. Außerdem wird versucht die Sicherheit auf den Pisten zu steigern.

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Pisten Management System (ARENA), welches via Internet für alle Mitarbeiter zur Verfügung steht. Es stellt sicher, dass Prozesse rund ums PistenManagement sauber dokumentiert, analysiert, geplant und gesteuert werden können.

Mit Hilfe von GPRS wird die Schneehöhe in Echtzeit gemessen. Der Fahrer der Pistenraupe kann so den Schnee gleichmäßig verteilen. Die Daten werden über das GSM Netz an einen Datenserver geliefert und mit hochauflösenden Wettervorhersagen kombiniert.

Damit kann die Beschneiung und Präparierung von Skipisten effizient gemacht und Ressourcen wie Wasser, Energie und Treibstoff eingespart werden. Außerdem vermindert das System Flurschäden und der Betrieb könnte früher aufgenommen und im Frühjahr verlängert werden. Aber es profitieren auch die Skifahrer denn gut präparierte Pisten erhöhen deutlich die Sicherheit für die Wintersportler.

Kurz gesagt: Die Piste im Griff – die Kosten auch.

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