Sep 302010
 

Das Leben kann sich innerhalb einer Sekunde, schlagartig ändern. So ist es schon bei sehr vielen Menschen vorgekommen, dass sie durch einen Unfall plötzlich querschnittsgelähmt wurden. Als wäre es nicht schon tragisch genug, dass sie mit dem Gedanken leben müssen, nie wieder laufen zu können. Nein sie müssen sich auch noch mit den unpraktischen Rollstühlen herumschlagen und versuchen den Alltag zu bewältigen.

Der free4 mit Verwandlungstalent soll das Leben der Rollstuhlfahrern etwas leichter machen. Das besondere an dem neu entwickelten Rollstuhl ist, das man sowohl eine 3-Rollen als auch eine 4-Rollen-Konstuktion draus machen kann. Dies ist außerdem keine langwierige Sache mehr sonder geschieht im Handumdrehen.

Bei diesem Rollstuhl gibt es also 2 Varianten. Zum einen gäbe es da die Everyday-Variante. Sie bietet dem Fahrer dank der Gewichtsverteilung auf vier Rollen optimale Stabilität bei kurzen Wegen in der Stadt und ermöglicht das leichte Aufkippen des Rollstuhls bei größeren Hindernissen wie etwa Bordsteinkanten.

Mit der anderen Leisure-Variante ist der Rollstuhl bereit für die Natur. Dank der tieferen Sitzposition läuft der Fahrer nicht Gefahr, bei Erschütterungen und Schieflagen durch den unebenen Untergrund den Halt zu verlieren. Dies wird möglich, weil die beiden Lenkrollen zu einer Doppelrolle zusammengeführt und miteinander verbunden werden.

free4 ist ein Aktiv-Rollstuhl-Konzept, das zum Ziel hat, gehbehinderten Personen mehr Mobilität, Freiheit und Selbstständigkeit im Alltag und im Speziellen bei der Freizeitgestaltung zu ermöglichen.

Free4 ist im Rahmen einer Diplomarbeit 2009 von Bernd Stelzer entwickelt worden. Er studierte an der FH Joanneum. Diese University of applied sciences bietet 22 Bachelor-Studiengänge, 12 Master-Studiengänge und zwei Diplom-Studiengänge in den vier Fachbereichen „Gesundheitswissenschaften“, „Information, Design & Technologien“, „Internationale Wirtschaft“ und „Leben, Bauen, Umwelt“ an.

Sep 292010
 

Quelle: JKU Linz

Zu viele Menschen sitzen übermüdet hinter dem Steuer und Verkehrsunfälle aufgrund von Sekundenschlaf haben meist verheerende Folgen. Erst vor ein paar Tagen verstarb wieder ein Autolenker wegen einem Sekundenschlaf am Steuer. Aktueller Artikel

Die Johannes Kepler Universität in Linz hat eine intelligente Sitzmatte entwickelt, die das Fahrverhalten steuern soll.

Ursprünglich wurde die drucksensitive Matte für medizinische Zwecke konstruiert. Die Matte wurde aber weiterentwickelt und so ein neuer Einsatzbereich für sie gefunden. Die Entwicklung soll als Schnittstelle zwischen Mensch und Auto dienen. Das heißt, sie soll die Sicherheit im Verkehr erhöhen und den Fahrer entlasten.

Bis zu 5.000 Sensoren einer Matrix vermessen ununterbrochen die Bewegungen des Fahrers und schließen daraus, in welcher Gemütslage er sich befindet. Ohne das der Fahrer irgendetwas machen muss, verarbeitet das System die Informationen und erkennt ob sie beispielsweise müde oder gestresst sind. Wenn die Sitzmatte erkennt das sie müde sind, kann sie beispielsweise zu vibrieren beginnen. Aber auch plötzliche laute Musik kann ertönen. Alles nur, damit man irgendwie wach bleibt und nicht einschläft.

Im Fall der Verwendung von drucksensitiven Matten auf Autositzen würde die Sicherheit im Verkehr erhöht und die Belastung der Autofahrer verringert. Derzeit arbeitet das Institut an entsprechenden Prototypen. Aus technologischer Sicht könnten solche Systeme schon bald zum Einsatz kommen.

Sep 282010
 

Brücke noch in senkrechter Position

Heute stell ich euch wieder einmal ein Projekt der TU Wien vor. Es handelt sich um eine spezielle Brückenbaumethode, die Zeit und Kosten sparen soll.

Die Brücke soll sich, laut Professor Johann Kollegger und seinen Mitarbeitern von der technischen Universität Wien, wie ein Regenschirm aufspannen.

Die einzelnen Teile der Brücke werden zunächst aus Beton-Elementen hergestellt, deren Wände nur einige Zentimeter dick sind. Die Teile werden senkrecht montiert und zu einem etwa 26 Meter hohen, schlanken Turm aus Beton zusammengefügt, der dann mithilfe eines Krans auseinandergeklappt wird.

Trotz anfänglichen Schwierigkeiten, konnten die Leute der TU Wien am 24. September 2010 doch noch beweisen, dass die Methode funktioniert. Denn beim ersten Versuch die Brücke auszugklappen, gab es technische Probleme. Diese verhinderten ein erfolgreiches Aufspannen der Konstruktion. Zunächst standen die Tragepfeiler zu senkrecht, um automatisch aufzuklappen. Und als es dann doch soweit war, dass Bewegung in das Gebilde kam und die Arme begannen, sich von der Senk- in die Waagrechte zu bewegen, kam der Ruck zu schnell und ein Teil der Konstruktion löste sich aus der Sicherungsschiene des Krans.

Bereits fertig aufgeklappt

Zusätzlich ist es in Zukunft möglich in nur kurzer Zeit eine Tragekonstruktion aufzustellen, welche dann nur noch ausbetoniert werden muss. So müssen keine langen Straßensperren errichtet werden. Auch für die Umwelt soll die Brückenbauweise ein Vorteil sein. So wird keine aufwändige Schalungskonstruktion mehr benötigt und auch die Belastung des Baustellenumfelds wird deutlich verringert.

Sep 232010
 

Momi ist ein junges Salzburger Haubenlabel. Die Mitarbeiter stricken Hauben in allen Farben und Variationen, individuell angepasst an deren Kundenwünsche.

Zuerst haben sie begonnen deren eigenen Hauben für den Winter zu stricken. Diese waren original mit einem „Pommel“ und einem Innenfutter aus Flies ausgestattet. Aufgrund des ausdrucksstarken Design, zogen sie die Aufmerksamkeit auf sich und bekamen positives Feedback.

momi in Wagrain

Als der Frühling kam wollten sie aber nicht auf deren Hauben verzichten. So kam es, dass sie eine 3/4 Haube und neue Muster kreierten. Die Inspiration dafür waren die Reisen rund um die Welt.

Da sie nun eine Haube für den Winter und für die Übergangszeit hatten, entwarfen sie noch ein leichtes Modell für den Sommer. Diese Haube wird aus einer leichteren Wolle gestrickt und hat auch kein Innenfutter aus Flies. So kann man sie perfekt für Ausflüge verwenden. Denn am See oder am Berg kann es schon mal windig sein.

Das besondere an den Hauben ist zum einen, dass es jede Haube nur einmal gibt und somit ein Einzelstück ist. Zum anderen wird in jeder Situation gestrickt. Egal ob man auf der Parkbank oder im Zug sitzt, die Mitarbeiter nutzen wirklich jede Möglichkeit um zu stricken.

Strickrunde am Mozartplatz

Die 3 Hauben sind nicht die einzigen Produkte die momi anbietet. Außerdem gibt es noch Stirnbänder, Armlinge und Legwarmer. Selbstverständlich sind auch diese Handgemacht und individuell. Die Lieferzeit beträgt derzeit ca. 1 Monat und die Bestellung kann per Mail oder auf Facebook erfolgen.

Ein besonderes Highlight für momi war unter anderem die Fashion Show in Salzburg. Dort zogen sie wie immer die Blicke auf sich und konnten ihre Arbeit präsentieren.
Film

Sep 222010
 

Quelle: Hecus XRS

In den letzten Tagen, habe ich euch bereits über vier Gewinner des Fast Forward Award berichtet. Nun fehlt nur mehr der Gewinner in der Kategorie Kleinunternehmen und der Gewinner des Public Forward Award.

Der Kategoriesieg bei den Kleinunternehmern ging an die Firma Hecus X-Ray Systems GmbH. Die Firma hat ihren Sitz in Graz, produziert und entwickelt nanoanalytische Röntgenapparate.

Aus einer langjährigen Forschungskooperation entwickelte die Firma Hecus X-Ray den S3-MICROcaliX. Eine Nanoröntgenkamera gibt Aufschlüsse über die Struktur von Materialien. Ein Kalorimeter bestimmt die Wärmeaufnahme und Abgabe.

Bei der neuen Entwicklung wurden die beide oben genannten Messverfahren kombiniert und so können nun die Messungen gleichzeitig von einem Gerät durchgeführt werden.

Es handelt sich um ein neues System im Labor für die Nahrungsmittelindustrie aber besonders auch für die Pharmazie.

Den Public Forward Award hat ein Unternehmen aus der Steiermark gewonnen. Darüber habe ich euch bereits am 4. August 2010 berichtet. Es handelt sich um die Firma Formingruen GmbH.

Quelle: johannesleitner.com

Das Unternehmen entwickelte ein Bepflanzungssystem, das ermöglicht insbesondere vertikale Flächen kreativ zu begrünen. Dadurch ist es möglich, neben dem ästhetischen Erscheinungsbild, klimaverbessernde aber auch akustisch dämmende Eigenschaften zur Verbesserung des menschlichen Wohlbefindens zu schaffen. Wandflächen werden mit bereits begrünten Modulen auf im Fassadenbau bekannte Unterkonstruktionen montiert. Die computergesteuerte Bewässerung mit Sensoren und ein Ablaufsystem ist in den Modulen bereits integriert. Somit wird eine asthetische und funktionelle Aufwertung von Gebäuden und einzelnen Flächen ermöglicht.

Land-der-Erfinder.at

Sep 212010
 

ACC Geschäftsführer: Claus Repnik

Der nächste Gewinner des Fast Forward Award in der Kategorie Großunternehmen, ist die ACC Austria GmbH.

Als Produktionsbetrieb zur Erzeugung von hermetischen Kältekompressoren für Haushaltskühlgeräte ist die Firma 1982 gegründet worden. Der Betrieb ist stetig gewachsen und 2005 gründen sie gemeinsam mit regionalen Partnern das „itz“. Durch dieses Innovations- und Technologiezentrum in Fürstenfeld steht den neuen Innovationen und Synergien nichts mehr im Weg.

So ist es ihnen gelungen den neuen Kältekompressor DELTA zu entwickeln. Ein Kompressor bestimmt die Kühlleistung den Energieverbrauch und die Geräuschentwicklung des Gerätes.

Das besondere an Delta ist, dass der Kompressor alle technischen Komponenten integriert hat. Zusätzlich wird der Einbau des Gerätes durch das neue Montagesystem erleichtert. Denn die kompakte Bauweise macht Delta um die Hälfte kleiner und leichter, als bestehende Produkte.

Außerdem konnte der Kältetechnische Wirkungsgrad fast 20 % verbessert werden. Das heißt, mehr Leistung mit weniger Energieverbrauch.

Sep 202010
 

Quelle: Alutechnik Matauschek

Bienenwaben und das Fell von Eisbären hat sich Alutechnik Matauschek zum Vorbild für ein innovatives Aluminiumfester genommen, das einen um 60 Prozent besseren Wärmedämmwert als herkömmliche Fenster aufweise. Dafür gab es den Sieg beim Fast Forward Award in der Kategorie „Mittleren Unternehmen“.

Die Firma Matauschek wurde 1913 als Hufschmiede gegründet. Nach einer Weiterentwicklung zur Schlosserei konzentrierten sie sich mehr auf die Entwicklung von Alu Fenstern. Heute produzieren 110 Mitarbeiter auf über 5000m² Produktionsfläche jährlich ca. 20.000 Fenster aus Aluminium und Aluminium-Holz sowie 300 Wintergärten.

BIONIUM heißt das neu entwickelte Fenster des Unternehmens. Der Name Bionium wird aus zwei Wörtern zusammen gesetzt und zwar aus Bionik und Aluminium. In den letzten fünf Jahren hat die Firma intensiv versucht, ein Aluminiumfenster für den Passivhausbau zu entwickeln. Unzählige Versuche wurden durchgeführt, aber brachten nicht den gewünschten Erfolg. Erst ein zufällig geführtes Gespräch mit einem befreundeten Imker und die Kombination des privaten Interesses für Eisbären führte uns zur Bionik.

Die Fellhaare des Eisbären sind hohl und mit Luft gefüllt. Diese geniale Konstruktion des Natur ermöglicht es dem Eisbären auch tiefste Temperaturen zu überstehen, da sein Fell perfekt isoliert. Die Biene ist ein genialer Baumeister der Natur und entwickelt mit ihrer Wabentechnik perfekte statische Konstruktionen.

Die Kombination dieser beiden Naturentwicklungen machte den perfekten Dämmbereich im Fenster erst möglich. So ist BIONIUM mit Abstand das beste Aluminiumfenster weltweit.

Sep 172010
 

Quelle: YLOG GmbH

Heute stelle ich euch den Gewinner in der Kategorie Kleinstunternehmen vor.

Die Firma YLOG GmbH konnte die Jury vom Fast Forward Award, mit deren neuen Idee überzeugen.

Das Unternehmen verfolgt als oberstes Ziel, wertvolle Ressourcen in der Logistik so effizient einzusetzen, dass nachhaltige und geschlossene Prozesse entstehen.
Dies führt zu komplett neuen Lösungen herkömmlicher Probleme, praktisch zu einer „Grünen Logistik”, die sowohl in Bezug auf Abbildung moderner Logistikanforderung als auch in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz neue Maßstäbe setzt.

Auf diese Art trägt YLOG GmbH zur Einsparung von Energie und Rohstoffen in modernen Lagern und Produktionsstätten bei und liefert damit einen nachhaltigen Beitrag zur Schonung unseres Heimatplaneten.

Auch mit deren neuer Entwicklung AiV (Autonomous intelligent Vehicle) soll so mancher Ablauf leichter funktionieren.
Es handelt sich hier um kleine Roboter, die für neue Wege in der Lager und Transportlogistik sorgen. Diese Roboter bewegen sich einzeln in den Lagerregalen und erkennen sich gegenseitig. Natürlich beachten sie auch die Vorrangregeln und Einbahnen, damit es zu keinen Kollisionen kommt.

Sie erledigen die Aufträge vollkommen autonom, also ohne Eingreifen und Koordination eines zentralen Rechners. Durch das an Bord befindliche Koordinationssystem, berechnen und finden die AiV´s den optimalen Weg durch das Regal.

Sep 162010
 

Quelle RCPE

Die Gewinner des Fast Forward Award 2010 stehen endlich fest, und ich werde euch in den nächsten Tagen ein paar davon vorstellen.

Heute präsentiere ich euch den Gewinner in der Kategorie: Institutionen der F&E

Es handelt sich um die Firma Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH (RCPE). Mit deren Entwicklung PoP-Pills on Paper konnten sie die Jury überzeugen.

Das Unternehmen hat ihren Sitz in Graz und ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung. Sie haben sich im Bereich der Medikamentenentwicklung und -herstellung, mit dem Fokus auf technikbasierten Methoden positioniert.

Mit dem Projekt PoP hat die Firma einen großen Schritt in der personalisierten Medizin gemacht. Aufgrund der Unterschiedlichkeit von Personen ist ein „fixes“ Arzneimittel, mit seiner nicht änderbaren Zusammensetzung an Wirkstoffen nicht für alle Personen gleich gut geeignet. Immer wieder werden Arzneimittel deshalb über- oder unterdosiert. So wurde ein Verfahren entwickelt, das speziell auf die Eigenschaften des Patienten wie Alter, Geschlecht und Körpergröße abgestimmt ist.

Arzneimittel in Pulverform werden aufgelöst und in einer Art Druckpatrone, wie in einem Tintenstrahldrucker verwendet. Tröpfchenweise wird die Medizin nun auf ein Blatt Papier gebracht und so kann man die Dosierung individuell auf jeden Patienten anpassen. Die mit mehreren Wirkstoffen bedruckten Papierstreifen, werden in eine Gelatinekapsel gerollt und sehen dann wie herkömmliche Tabletten aus.

Sep 152010
 

LivingColor von Philips

Wie abhängig der menschliche Körper vom Licht ist, kann man täglich an einem selbst sehen. Wenn also das Wetter eher trüb ist und es eventuell auch noch regnet, dann ist man etwas träge und schläfrig. Scheint allerdings die Sonne und weht noch ein kühles Lüftchen so ist die Stimmung gleich viel besser und alles geht etwas leichter von der Hand.

Für die dunklen Abendstunden haben wir das künstliche Licht, erzeugt durch die Glühbirne. Die meisten können die Lampe nur Ein und wieder Ausschalten. Eine Lösung von Philips macht es nun möglich das Licht per Fernbedienung zu dimmen.

Abhilfe schafft jetzt das LivingAmbiance-Konzept von Philips. Mit einer einzigen Fernbedienung ist es möglich, alle Leuchten im Raum zu steuern. Entweder einzeln oder auch alle gemeinsam.

Herzstück des Systems ist die LivingAmbiance-Fernbedienung. Mit ihr lassen sich die Lampen und Leuchten einzeln oder gemeinsam ansteuern, ein- oder ausschalten und – sofern sie dafür geeignet sind – in der Farbe und/oder Helligkeit verändern. Außerdem können bis zu 50 unterschiedliche Lichtquellen kontrolliert werden. Die jeweils gefundene Einstellung kann gespeichert werden und lässt sich jederzeit per Tastendruck wieder abrufen. So kann mit einem einzigen Tastendruck aus einem Raum mit kühler, sachlicher Arbeitsatmosphäre eine entspannende Wohlfühloase werden.

Zusätzlich können die neuen LivingColors Leuchten in das System integriert werden. Hierbei handelt es sich um Lampen die nach unten hin warmweißes Nutzlicht und nach oben farbiges, dekoratives Licht strahlen. In welcher Nuance, das lässt sich über eine Farbskala auf der zugehörigen Fernbedienung einfach auswählen. Die Farbsättigung, wie auch die Helligkeit des weißen Lichts, kann stufenlos verändert werden.

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