Apr 302010
 

Quelle: österr. Patentamt

Ungefähr vor einer Woche, hab ich von dem österreichischen Patentamt einen Newsletter bekommen. Der Inhalt lässt so manches Patrioten Herz höher schlagen.

Trotz der wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten, setzten viele österreichische Unternehmen auf Innovationen. Sie folgten nicht dem internationalen Trend, denn hier sanken die Zahlen der Patentanmeldungen. Im Jahr 2008 waren es allein in Österreich 3488 Erfindungsanmeldungen und im 2009 ist die Zahl praktisch unverändert. Es wurden 3486 Erfindungen angemeldet, das heißt, die Zahl ist nur minimal um 0,1 Prozent gesunken. Auch die ersten paar Monate im Jahr 2010 sind bereits positiv verlaufen. So vertraut das Patentamt weiterhin auf ihr Motto: „Patente von heute sind das Wirtschaftswachstum von morgen“

Bei dem durchgeführten Erfindungsranking, gewann, wie im Jahr davor, wieder das Unternehmen AVL List. Das in der Steiermark ansässige Unternehmen liegt mit 60 erteilten Erfindungen, bzgl. Antriebssystemen mit Verbrennungsmotoren, klar an der Spitze. Auf Platz zwei ist die Firma Vaillant Austria vorgerückt. Siemens hat zwar einen Platz einbüßen müssen, befindet sich aber trotz alle dem im Spitzenfeld mit 21 Erfindungen.

Außerdem wurde aus einem Bundesländerranking ganz deutlich der Sieger ersichtlich. Mit 765 Anmeldungen geht Oberösterreich unangefochten an die Spitze. Salzburg wurde im Vergleich zum Vorjahr von Kärnten und Tirol überholt und liegt nun auf Platz acht und nur noch vor dem Burgenland.

Haben Sie keine Scheu und verwirklichen Sie Ihr Idee!

Apr 292010
 

Quelle: Salzburger Nachrichten

In letzter Zeit kommen immer wieder neue Ideen zum Thema Energiesparen auf den Markt. Deshalb berichte ich euch auch heute wieder über eine Solche. Dieses Mal stecken gleich 3 schlaue Köpfe aus der HTL-Braunau hinter der innovativen Erfindung. Bei Julian Glechner, David Stockinger und Werner Pollhammer, dreht sich zur Zeit alles um den Latentwärmespeicher.

Fast jeder kennt bereits die kleinen Handwärmer, die für kurze Zeit Wärme von sich geben, um so die Finger wieder auf zu wärmen. Das Pinzip ist ganz einfach.

In diesem Kissen befindet sich flüssig gemachtes Natriumacetat und ein kleines Metallblättchen. Wird nun dieses Blättchen gedrückt, löst das eine Reaktion aus und das Natriumacetat kristallisiert. Die dabei entstehende Wärme, erwärmt das Kissen auf ca. 50° C und bleibt längere Zeit warm. Nach dem Abkühlen des Kissens kann es in einem Wasserbad wieder erhizt werden. Das heißt, das Salzhydrat wird bei 60°C wieder flüssig und der Vorgang kann einige male wiederholt werden.

„Es sollte doch möglich sein, mit einem solchen System ein Haus zu heizen“, sagte Pollhammer. Mittlerweile hat er mit seinen Freunden bereits ein Testprojekt bei ihm im Keller aufgebaut. Die Konstruktion besteht aus gedämmten Kunststofftanks, 1000 kg Natriumacetat (bereits in flüssiger Form) und einem Rührwerk im Tank damit sich das Acetat nicht absetzt.

Wenn man nun einen kurzen elektrischen Impuls gibt, passiert das gleiche wie im Handwärmer. Das Natriumacetat kristallisiert und gibt die Wärme über einen Wärmetauscher frei. Die nötige Energie zum verflüssigen des Natriumacetates wird im Sommer über eine Solaranlage gewonnen. So kann man die Wärme problemlos bis in den Winter speichern und wieder verwenden.

Das Projekt wird von der Firma Xolar nicht nur finanziell, sondern auch mit Know-How und Material unterstützt.

Unter anderem haben die 3 schon zahlreiche Preise bzw. Auszeichnungen für diese tolle Erfindung bekommen. Eine davon ist beispielsweise der Energy Globe Austria 2008 in der Kategorie „Jugend“.

Quelle: Salzburger Nachrichten

Apr 282010
 

Quelle: trainingbull.at

Heute berichte ich euch einmal über ein Trainingsgerät für alle Sport Begeisterten. Es handelt sich genauer gesagt um eine Multipresse zum Gewichtheben.

Viele Leute werden durch die  ersten Sonnenstrahlen aus ihren Häusern gelockt und beginnen sich schön langsam wieder sportlich zu betätigen. Andere beginnen ihr Training im Fitnesstudio. Dort muss man sich oft über zu viel Gewichte am Trainingsgerät ärgern. Mit dem neuen Training Bull ist das jetzt Geschichte.

Die Multipresse kann sowohl im Fitnesstudio wie auch zuhause genutzt werden. Es sind vorerst 2 Versionen entwickelt worden. Einmal gibt es die Mulipresse Light. Hier kann man das Gewicht von 10 kg bis 105 kg steigern. Bei der zweiten Version Multipresse Heavy ist das minimale Trainingsgewicht 100kg und kann bis zu 195 kg gesteigert werden.

Eigenschaften die beide Versionen haben sind, dass das Trainingsgerät für effektives Ganzkörpertraining benutzt werden kann und die Gewichtseinstellung elektronisch und stufenlos erfolgt. Das heißt, das lästige Aufstehen zwischen den Übungen, um das Gewicht zu ändern, gibt es nicht mehr. Zusätzlich kann das Gewicht während einer Übungsausführung erhöht oder reduziert werden.

Hierfür wird einfach nur das Wasser in die Behälter hinein oder hinaus gepumpt. Außerdem wird kein Wasseranschluss benötigt. Beim Aufbau wird das spezielle Wasser eingefüllt und kann zwei Jahre lang im Gerät bleiben. Im Rahmen des ersten Service wird es dann ausgewechselt.

Hier das Gerät im Einsatz!

Den Training Bull gibt es aber nicht nur zu kaufen, man kann es selbstverständlich auch Leasen. Ab 149 € monatlich zuzüglich Mehrwertsteuer stellen sie die Multipresse inklusive verstellbare Trainingsbank zur Verfügung. Genauer Informationen und Anforderung eines Angebotes bekommen sie unter leading@trainingbull.com

Apr 272010
 

Quelle: pervasive.jku.at

Heute habe ich wieder eine Erfindung gefunden die uns allen beim Energie sparen helfen soll. Das Institut für Pervasive Computing an der Johannes-Kepler-Universität haben einen Powersaver (Energie Sparer) entwickelt.

Fast jedes elektronische Gerät in einem Haushalt hat eine Standby Funktion. Das heißt, wenn wir den Fernseher nicht ganz vom Strom trennen, dann schaltet er den Standby Modus ein. Bei dem Modus bleibt die Empfangsbereitschaft des Gerätes vorhanden und verbraucht so auch Energie.

Leider Gottes nimmt das Ein- und Ausschalten von den ganzen Haushaltsgeräten sehr viel Zeit in Anspruch. Viele Leute sind gestresst von der Arbeit und haben diese Zeit gar nicht, oder sie vergessen einfach darauf. Andere sind körperlich so eingeschränkt, dass es ihnen gar nicht möglich ist alle Geräte auszuschalten.

Der Powersaver ist ein ganz kleiner Computer, den man beispielsweise in einem Schlüsselanhänger oder in den Hausschuhen verstecken kann. Er versucht diesen Energieverlust, der in dem Modus entsteht wieder zurück zu holen.

Erstmals werden alle Haushaltsgeräte auf einem Computer erfasst und jede Steckdose mit einem speziellen Adapter versehen. Der kleine Sensor in den Hausschuhen merkt sich nun unsere Tagesaktivitäten, egal ob wir liegen, stehen oder gehen. Wenn wir jetzt beispielsweise in das Wohnzimmer gehen, schaltet der Fernseher von selbst in den Standby Modus.

Durch den Computer, der hinter dem ganzen System steht, können wir das Musterverhalten noch etwas genauer abstimmen. Eventuell wird am Montagmorgen die Kaffeemaschine gebraucht, am Sonntagabend hingegen der Fernseher. Durch dieses tägliche Muster lernt das System welche Geräte man wann braucht.

Durch den Powersaver wird einem das Ein- und Ausschalten jedes Gerätes erspart. Außerdem ist es egal wenn man mal vergisst etwas auszuschalten, da der Sensor das ganz automatisch regelt.

Quelle: der Standard

Apr 262010
 

Quelle: Kraker.at

Auch die heutige Erfindung wurde im Erfinderland präsentiert! Es handelt sich hier um einen ganz bestimmten Werkzeugkoffer.Brigitte und Arnulf Kraker versuchen mit ihrem neuen lady tool kit durchzustarten.

Der Sitz des Unternehmens, wie sollte es auch anders sein, liegt natürlich in der Steiermark. Mit Hilfe von 17 Mitarbeitern versucht der Betrieb, die Kunden so gut wie möglich zufrieden zu stellen. Dabei halten sie sich alle an die Mission: „Das richtige Produkt, zum richtigen Zeitpunkt, an den richtigen Ort, in der richtigen Qualität, in den richtigen Mengen, mit dem richtigen Datensatz zu den geringsten Gesamtkosten zu liefern.“

Nie mehr Streit um den Werkzeugkasten, denn Frau hat jetzt ihren eigenen!

Die Idee mit dem Werkzeugkasten entstand, weil manche Frauen die Reparaturarbeiten im Haus selbst ausführen wollten. Da manche Maschinen doch schwer zu bedienen sind, machten sich 20 Frauen als Testerinnen an das Werk. Ausprobiert wurde wie handlich und brauchbar die Werkzeuge sind. Außerdem überprüften sie, ob die Qualität ausreichend ist.

Laut Aussagen von den Erfindern, wurden zwei verschiedene Werkzeugsortimente kreiert. Jedes Sortiment wird wiederum in 3 Varianten erhältlich sein, nämlich in „Basic“, „Top“ und „Premium“. Hast du nun Lust darauf bekommen, dann einfach online bestellen!

Quelle: sfg.at

Apr 232010
 

Quelle: bestofsteiermark.com

Am 22. April 2010 wurde wieder einmal ins ERFINDERLAND Steiermark eingeladen. Unter anderem ist dort die neu Erfindung Kre – Go vorgestellt worden.

Der Erfinder Gottfried Krempl konnte mit dem Motto „Kreativ bewegen“ relativ gut Punkten. Die neu Erfindung soll Anfänger zum Könner machen und Könner helfen zum Profi zu werden.

Im Alltag laufen sehr viele Prozesse ganz automatisch ab. Beim Autofahren werden die Fußpedale gedrückt ohne auch nur einen Blick nach unten zu werfen. Der Musiker schaut auch nicht auf seine Finger beim Spielen. Es würde noch zahlreiche Beispiele geben, die man erwähnen könnte. Das Wichtige ist aber, dass man es am Anfang einmal richtig lernen muss um es dann in Routine umwandeln zu können.

Genau hier setzt Kre-Go an. Es handelt sich dabei quasi um eine Halskrause die dem Fußball oder Basketballspieler die Sicht auf Füße, Beine und Hände verhindert. Durch gezieltem und regelmäßigem Einsatz des Gerätes, werden körpermotorische Abläufe ohne Sehbegleitung erlernt, nachhaltig gefestigt und zur Routine.

Hier sehen sie Kre-Go im Einsatz.

Das System kann aber nicht nur für Fußball oder Basketball angewendet werden. Nein auch in einer Therapie- bzw. Reha Phase ist es ein gutes Hilfsmittel. So kann es dazu beitragen, dass man nach Bein- Fußverletzungen die Gehsicherheit wieder schneller bekommt.

Die Erfindung ist bereits auf dem Markt und kann hier gleich online bestellt werden.

Apr 222010
 

Quelle: Fotolia.com

Was ist eine Marke?

Eine Marke ist ein besonders, rechtlich geschütztes Zeichen. Mit Hilfe dieses Kennzeichens sollen Waren und Dienstleistungen von konkurrierenden Unternehmen unterschieden werden. Außerdem kann damit ein ganzes Unternehmen oder ein Leistungsangebot eines geografischen Orts eindeutig kennzeichnen.

Es gibt mehrere Markenformen, die häufigsten sind jedoch die Wort- und die Bildmarken. Auch eine kombinierte Form von einer Wort- und Bildmarke ist möglich.

Wie und warum soll ich sie schützen?

Auf diese und noch viel mehr Fragen hat Dr. Thomas Schneider sicher eine Antwort. Am 18. Mai ist es wieder so weit, es findet im WIFI Salzburg (Saal 1) ein Informationstag „Markenschutz & Design – So machen Sie es richtig!“ statt. Der auf Marken-, Design- und Urheberrecht spezialisierte Rechtsanwalt versucht von 13:30 bis 16:30 sämtliche Unklarheiten zu beseitigen.

Er wird auch auf grundlegende Fragen eingehen, beispielsweise wann es überhaupt sinnvoll ist, eine Marke oder ein Muster anzumelden. Außerdem zeigt er wie eine Anmeldung überhaupt erfolgt und erklärt wie man sein geistiges Eigentum sonst noch schützen kann.

Wer nun Interesse bekommen hat sollte sich gleich, telefonisch oder per Mail, für den Informationstag anmelden. Man soll keine Scheu haben sich über die Schutzrechte ausreichend zu informieren. Es lohnt sich.

Tel.: 0662 / 88 88 436 oder 442               E-Mail: office@innovationsservice.at

Apr 212010
 

Quelle: lawinenball.com

Auch in diesem Winter fand man fast täglich einen Bericht über ein Lawinenunglück in den Medien. Trotz neuen Techniken und Methoden die Opfer zu orten, endet so ein Unglück leider Gottes meistens mit einem Todesfall. In der Regel ist der Grund dafür, dass die Leute mit den Geräten nicht umgehen können bzw. dieses noch nie bedient haben. Eine Untersuchung brachte das Ergebnis, dass 93% der Verschütteten den Lawinenabgang überleben, jedoch zu spät gefunden werden. Eine Entwicklung (Avalanche Ball) von Daniela Venier und Herbert Fournier soll nun weiter helfen.

Eigentlich wollten die beiden die Entwicklung für deren eigene Sicherheit verwenden. Viele Kollegen schwärmten aber immer wieder von den enormen Vorteilen die der Avalanche Ball mit sich bringt und deshalb entschieden sie sich damals eine Entwicklungs- und Testzeit zu starten.

Quelle: lawinenball.com

Der Avalanche Ball soll eine zusätzliche Hilfe für die suchenden Leute sein, damit sie den Verschütteten schneller orten können. Die zeitaufwendigen Suchaktionen sind Geschichte. In Zukunft genügt ein Blick nach einer roten Boje und schon ist das Opfer gefunden.

Für diesen Lawinenball sind keine technischen Kenntnisse erforderlich. Das System wird mit einem Rucksack kombiniert und wenn der Verwender in eine Lawine kommt, brauch er nur eine Reißleine zu ziehen. Mittels Federkraft wird der Ball aufgefaltet. Der Benutzer ist durch eine Leine, die zu einem Bauchgurt führt, mit dem Ball verbunden. Da der Ball ein sehr geringes Gewicht hat, bleibt er an der Lawinenoberfläche und Kollegen können den Verschütteten problemlos bergen. Sofort nach dem Zusammenlegen des Balles ist er wieder einsatzbereit. Durch Zahlreiche Tests wurde bewiesen, dass das System einwandfrei funktioniert. Auch nachkommenden Schneemassen kann der Ball ausweichen.

Die Kosten des Systems liegen bei 179 € und kann sofort bestellt werden.

Apr 202010
 

SolarVenti SV14 schwarz Quelle: Waermewelt.at

Zur Zeit wird das Thema UMWELT ja großgeschrieben und man versucht sie so gut wie möglich zu schützen. Auch beim Thema Energiegewinnung gibt es große Fortschritte, denn immer wieder kommen neue Entwicklungen auf den Markt und so drängen sich auch Doris und Rudolf Prammer in den Vordergrund.

Mit der Firma RP Wärmewelt versuchen die beiden ihre Produkte an den Mann zu bringen. Der Sitz des Unternehmens liegt in Gramastetten in der Nähe von Linz. Frau Doris Prammer sorgt hier für das Marketing und den Vertrieb. Herr Rudolf Prammer hingegen macht sich über die Technik Gedanken.

SolarVenti heißt deren neue Entwicklung. Es handelt sich dabei um einen  Sonnenluftkollektor. Die Hauptaufgabe des Kollektors ist, die Luft in einem Raum zu verbessern und die Luftfeuchtigkeit zu minimieren. Das besondere ist, dass dieser Kollektor ohne Zufuhr von Strom arbeitet.

Quelle: waermewelt.at

Durch eine Solarzelle wird Strom erzeugt und der treibt wiederum einen Ventilator an. So entsteht eine Luftzirkulation, wobei die bereits erhitze Frischluft in das Haus geblasen wird.

Das System ist ganz einfach zu montieren und erspart dadurch viel Zeit und Ärger. Außerdem kann man durch den Einsatz des Kollektors auch den Wärmeverlust reduzieren und sich so natürlich auch Heizkosten sparen.

Es gibt bereits viele verschiedene Modelle die sich hauptsächlich in der Größe unterscheiden, also ist sicher für jeden etwas dabei. Außerdem sind alle Modelle geräuscharm, haben eine Ein/Aus Funktion und man kann sich die Farbe aussuchen (schwarz / weiß / silber).

Ein kurzes Video finden sie hier.

Apr 192010
 

Wie versprochen haben wir Schokolombo kontaktiert und konnten so mit ihm eine Reise starten!

Reise nach Californien

1. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Das Ausschlaggebende war, dass meine Tochter Victoria versuchte Pralinen selber herzustellen.

2. Schuld an dem ganzen warst also du Victoria? Erzähl doch mal!

Ich und meine beste Freundin haben Pralinen gemacht. Das Rezept war aus irgendeiner Fernsehsendung.  Papa hat sich dann gefragt: „Wie macht man eigentlich eine Tafelschokolade?“ So ist die Idee entstanden und wir haben es einfach mal ausprobiert.

3. Wie waren so die ersten Versuche? Wie seid ihr an die Sache heran gegangen?

Anfangs wollten wir eigentlich eine gefüllte Schokolade machen, doch ich bin ja kein Konditor und kenne mich da nicht so gut aus. Auch das Equipment das wir hier benutzen ist für eine gefüllte Schokoladen nicht geeignet, daher versuchten wir eine Schokolade zu gießen.

Erst mal haben wir eine herkömmliche Tafel Schokolade im Wasserbad flüssig gemacht und diese etwas verfeinert. Die ersten Tafeln waren noch ohne Gussform aber wir haben uns sehr viel Mühe gegeben. Danach wurde sie unter anderem an die Kindergartentante von Victoria verschenkt und wir bekamen nur positive Rückmeldungen.

Der nächste Schritt war dann, dass wir uns einfach im Internet eingelesen haben, denn da findet man extrem viele Informationen. Im letzten Sommer sind wir auch noch zu Arne Homborg ( unser Schokolatier) gefahren und haben uns den Ablauf in einer richtig professionellen Fabrik angeschaut. Also Fabrik kann man ja eigentlich nicht sagen. Es ist mehr eine Manufaktur die nur aus einem Raum besteht. Er macht alles mit der Hand und ganz alleine. Die einzige Hilfe die er hat ist eine Temperier Maschine, die sozusagen die Schokolade auf der optimalen Temperatur haltet, damit man sie richtig abfüllen kann.

Schokooooladeee 😉

4. Wie kamen sie auf die Idee mit Schokolombo?

Auf die Idee kamen wir, weil wir alle sehr gerne und viel unterwegs sind. Da fiel uns das Thema mit der Reise und Columbus ein und so entstand Schokolombo. Wobei der neue Aufhänger eher der Schokourlaub sein wird.

5. Was macht ihre Schokolade so einzigartig?

Wir haben uns schon relativ viel einfallen lassen bei den einzelnen Schokoladen und Gewürzen. Außerdem verwenden wir eine sehr hochwertige Schokolade, bei der man den Kakao auch noch schmeckt. Die einzelnen Tafeln sollen kein Massenprodukt werden, dass würde auch nicht wirklich funktionieren.

Wieso nicht?

Wir verwenden die Kakaosorte Criollo, diese ist eine besondere Sorte und wegen ihrem Geschmack werden weltweit nur 5% produziert. Forastero hingegen ist nicht so anfällig gegenüber Schädlingen und liefert gute Erträge. Diese Kakaosorte schmeckt aber nicht annähernd so gut und intensiv wie eine Criollobohne. Deshalb können große Schokoladehersteller diese besonderer Criollobohne gar nicht verwendet, weil es die Mengen, die benötigt werden, gar nicht gibt.

6. Nehmen sie die Gewürze von den Reisen gleich mit nach Hause?

Nein die bekommen wir von hier, nur die Ideen werden dort aufgeschnappt! Ein entfernter Verwandter von uns hat eine Gewürzfirma in Obertrum. Dieser hat natürlich auch Zugang zu den ausgefallenen bzw. hochwertigeren Sachen. Wenn wir jetzt beispielsweise eine Lavendelschokolade machen, benutzen wir nur das Lavendelöl, denn alles andere ist von der Intensität nicht gut genug.

Ist in der Erdbeer-Schokolade auch nur eine Essenz drinnen?

Nein, um Gottes Willen! Wir verwenden ausschließlich gefriergetrocknete Erdbeeren für unsere Fruchtschokolade. Bei der Gefriertrocknung werden frische Früchte sozusagen schockgefroren und dabei getrocknet. Das Aroma bleibt dabei fast zu 100% erhalten. Wenn Sie unsere Erdbeerschokolade probieren ist es so, als ob Sie in eine frisch gepflückte Erdbeere reinbeißen. Die gefriergetrockneten Früchte werden einerseits in Pulverform verarbeitet, um diese wunderbare rosa Farbe zu bekommen und andererseits in kleinen Stückchen, damit man auch was zu Beißen hat.

Ginkoöl

7. Nach welchen Kriterien wird dann entschieden ob die Schoko jetzt gut ist oder nicht?

Es wird einfach mal eine Sorte kreiert die uns 3 schmeckt. Dann wird sie an Bekannte verteilt und jeder muss dann ein Urteil abgeben. Aber es ist trotzdem immer wieder eine Bauchgeschichte wofür man sich entscheidet. Es macht mir einfach Spaß und für mich selbst, ist das Entspannung pur.

8. Wie viel Sorten kann man kosten bis man nichts mehr schmeckt??

Naja wenn man zwischendurch ein paar Crissini und Wasser zu sich nimmt, kann man 4-5 Schokoladen kosten. Man muss sie nur in der richtigen Reihenfolge essen. Also immer von der weißen zur dunklen Schokolade.

9. Wie kam die Idee in die Presse?

Von der Arbeit her bin ich oft in Wien und übernachte dort in dem Hotel Wein&Design. Es ist ein Genuss Hotel und die haben jetzt Schokolombo in ihre Minibar aufgenommen. Die Pressebetreuerin von diesem Hotel hat das mitbekommen und ich glaube deren Bekannte ist die Chefredakteurin vom Kurier hier in Salzburg. Die Dame hat mich angerufen und dann ist im Radio Arabella und eben im Kurier darüber berichtet worden.

10. Wer hat das Designe von der Verpackung bzw. Homepage entwickelt?

Meine Frau Diana ist ja aus Rumänien und ihre Freundin kommt aus Bukarest. Sie hat eine eigene Design Firma und hat uns die 2 Verpackungsvarianten entworfen. Die eine Variante ist eben eine durchsichtige Plastik Hülle mit einer Banderole drum herum. Etwas hochwertiger schaut die 2 Variante aus, da ist die Schokolade in einer Schachtel eingepackt. Wobei sich die simplere Variante mit der Banderole besser verkauft als die mit Schachtel.

Unsere Webseite und Webshop hat eine Grazer Werbeagentur gebaut, die einem Freund von mir gehört. Er war ein Studienkollege von mir. Also wir schauen schon, dass wir solche Leistungen bzgl. Marketing, professionell, aber doch irgendwo im Bekanntenkreis bekommen.

11. Auf der Homepage steht, dass Schokolombo wieder auf Reisen ist, gibt es schon neue Produkte?

Ja die gibt es! Wir haben wieder verschiedene Themen. Unter anderem Süd Africa und Mauritius. Ich komme ja aus dem Ennstal und jetzt machen wir eine Zirbenschokolade. An der haben wir ziemlich lange herum getestet. Dann machen wir noch eine für Rümänien, weil ja Diana Rumänin ist. Ach ja und für das Wiener Hotel machen wir auch eine spezielle Schoki. Diese werden so in 2-3 Wochen erhältlich sein.

12. Hilft Victoria jetzt auch noch mit oder war sie nur die Inspiration?

Die Produktion ist ja nach Deutschland zu Arne ausgelagert worden und primär ist hier in Salzburg ja nur das Marketing zu machen, da kann Victoria nicht viel helfen.

Aber neue Sorten werden hier bei uns durchprobiert bis sie fix und fertig sind. Man muss sozusagen eine genaue Abstimmung der Zutaten haben, das ist ja auch ein riesen Thema. Es gibt ganz viel verschiedene Varianten die man ausprobieren kann und beim Experimentieren ist Victoria schon live dabei.

Zu guter Letzt machten wir mit der Familie Pilz noch eine Reise nach Californien und kreierten eine Schokolade aus 45% Milch- und dem Rest dunkle Schokolade. Die Zutaten waren Walnüsse, Pinienkerne und Ginko Öl. Mhhhhm lecker!

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