Okt 302009
 

Gastbeitrag von Mag. Franz Filzmoser (Innovation Network Austria GmbH)

Hört man Innovation, denkt man sofort an Produktinnovationen. Im geschäftlichen Alltag spielen jedoch Änderungen bei Prozessen, in der Organisation und im Marketing, eine mindestens gleich große Rolle.

Was sich jedoch derzeit im Marketing abspielt kann man nur mit Umbruch der Strukturen, oder Beginn eines neuen Zeitalters der Kommunikation bezeichnen. Die Gefahr ist nicht eine die sich aufbaut, weil man die neuen Werkzeuge benutzt, sondern sie wird größer, je länger man sich den neuen Instrumenten der Kommunikation verschließt.

In der Werbung, einer der herausragenden Instrumente des Marketings, nimmt die Effizienz klassischer Werbeformen stetig ab. Das gleiche gilt für die Öffentlichkeitsarbeit. Web 2.0 und soziale Netzwerke haben in kurzer Zeit nicht nur einen neuen Weg aufgezeigt, sondern sind schon mittendrin im Umbau unserer Verhaltensweisen. Eine neue Kommunikationskultur hat Einzug gehalten und verändert das Marketing grundlegend.

E-Mail, obwohl erst ein Jahrzehnt im allgemeinen Gebrauch, ist schon wieder alt und auch nur eine Einweg Kommunikation. Die neuen Tools heißen Facebook, Xing, LinkedIn, YouTube oder Flickr, um nur die wichtigsten zu nennen. Was Verbreitungsgeschwindigkeit einer Nachricht, einer Botschaft betrifft ist jedoch Twitter, mit seinem 140 Zeichen Universum derzeit nicht zu schlagen.

Gastautor-Steckbrief

Name: Mag. Franz FilzmoserMag. Franz Filzmoser

Unternehmen: Innovation Network Austria GmbH

Die Innovation Network Austria GmbH unterliegt primär der Unternehmensberatung mit dem Fokus der Technologie- und Innovationsbranche.

Position: Geschäftsführer und Eigentümer, weiters Herausgeber des „InnovationSpirit“, ein Magazin für Innovationen.

Franz Filzmoser über sich selbst:

Selbst würde ich mich als Unternehmer und Betriebsberater bezeichnen, der schon mehrere Unternehmen mit innovativen Produkten (Automation, Maschinenbau, Robotertechnik) gegründet, aufgebaut und auch wieder verkauft hat. Meine Tätigkeit verteilt sich auf ein Büro in Wien und eines in Wels, falls ich nicht gerade unterwegs bin. Halte viel von Sport und gesunder Ernährung. Den Winter in Österreich geniesse ich mit möglichst vielen Skitouren in den Alpen. Im Sommer laufe ich und hole mir meine Kondition in der Umgebung in der ich mich gerade aufhalte.

Okt 292009
 

Der österreichische Erfinder, der es sogar bis in die deutsche Zeitung Welt zur Erfindung der Woche geschafft hat ist der 21-jährige Wiener Neustädter Norbert Barabas.

Sieht schnell aus

Sieht schnell aus...

Die Idee entstand beim Nachtrodeln mit Freunden. Wir kennen das, es soll schnell gehen und Spass machen. Mit verrosteten Kufen werden aber keine Siege gewonnen. Das Hochziehen der schweren Rodel und diverse Stürze taten den Rest um den Erfinder anzuspornen, ein neues Sportgerät zu entwickeln.

Gelenkt und gebremst wird ein Snowbull mit dem gesamten Körper. Aufgebaut ist das Gefährt auf Carving-Ski, was ihm die nötige Dynamik und perfekte Lenkbarkeit verleiht. „Es ist ein Gefühl, als ginge es direkt mit dem Rücken die Piste hinunter“, sagt der Erfinder glaubwürdig der den Trend der Rückkehr des Rodelsports erkannt hat.

SNOWBULL wurde in Österreich erfunden, entwickelt und soll auch in Zukunft ein österreichisches Qualitätsprodukt bleiben!“, so der Geschäftsführer und gleichzeitig Erfinder des SNOWBULL.

Bei der Suche nach Partnern und Lizenznehmern setzt der Erfinder auf unseren Marktplatz für Erfindungen. Dort gibt es auch ein feines Video der neuen Sporterfahrung. Da ja im Süden von Salzburg schon vor einiger Zeit die ersten Lifte geöffnet wurden, bin ich schon jetzt sehr gespannt auf dieses Gerät und werde nach einer brisanten Testfahrt, hoffentlich wieder hier berichten.

Okt 292009
 

Für nur € 11,99 jetzt downloaden!

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Guide für die Eigenverwertung von Erfindungen mit vielen Links

Dieser Guide erklärt in einfachen Schritten mit vielen Links und Tipps wie man mit Hilfe kostenloser Tools seine Ideen an Unternehmen verkaufen kann. Das Ziel ist, dem Leser zu ermöglichen mit seiner neuen Idee für einen neuen Schreibtisch an einen großen Möbelhersteller heranzutreten.

Das Buch ist geeignet für jeden, der eine Idee hat und sich nicht sicher ist, wo er jetzt damit hin soll. Ein erfolgreicher Verkauf folgt in der Regel einem Plan. Dazu gehören unter anderem Schutz und Promotion.

Die ersten Seiten des Buches Beschäftigen sich mit Grundlagen die nicht direkt mit der Verwertung zusammenhängen aber wichtige Regeln enthalten. Das gesamte E-book hat 25 Seiten.

Dieser Guide ist bei Xinxii erhältlich.

Über den Autor:Gerhard Muthenthaler

Der Berliner Unternehmer Gerhard Muthenthaler ist seit über 10 Jahren als Erfinderberater tätig. Seine Erfahrungen im Verkauf von Ideen hat er in dieser Zeit an tausende Erfinder weitergegeben.

Okt 282009
 

Auswurfmaschine

So beschreibt der Erfinder Herr Niederer sich selbst und präsentiert seine neueste Errungenschaft, welche viele Jahre in Anspruch genommen hat.

Vor allem aber inspiriert durch die Natur und den Wegen verschiedener Wälder, gaben den letzten Entschluss, die Idee wahr werden zu lassen.

Die Power Schneefräse mit integriertem Beschleunigungsrad stellt bei gleichem Antriebsverhältnis eine noch höhere Leistung dar und minimiert die Energienutzung um bis zu 50 Prozent. Diese Effizienzsteigernde Wirkung wird erst durch das patentierte Auswurfrad, welches in der Power-Schneefräse integriert ist – erzielt. Nähere Informationen finden Sie auf unserem Marktplatz für Erfindungen.

Okt 272009
 

Carl DjerassiDer am 29. Oktober 1923 in Wien geborene Carl Djerassi,

gelang 1950 der Durchbruch mit dem Sexualhormon Namens Norethisteron. Diese Entwicklung wurde ein Jahr später, gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern vertieft und ausgebaut. Gemeinsam gelang es den Wissenschaftlern 1951 der Antibabypille ein Geburtstjahr zu geben.

Der gelernte Chemiker und Anfang der 80er Jahre auch leidenschaftliche Schriftsteller, erfand außerdem eine neue Roman-Gattung, nämlich die Sience-in-Fiction.

Dieses Zusammenspiel, zwischen Wissenschaft und Literatur waren schon damals eine Herausforderung der er sich immer wieder stellte. So kommentierte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Mai 2008 gegenüber mit den Worten:

„Chemiker sind Machos, die Forschung im Labor betreiben und nicht kapieren, dass Literatur viel schwieriger ist. Da bin ich total alleine. Ich habe da niemanden, aber ich kann auch niemanden brauchen.“

Okt 232009
 

Bei der heutigen Erfindung handelt es sich um eine wirklich praktische Sache. Erfunden wurde der XEROBIKE Kettenschutz von dem Steirer Dr. Günther Erlbeck.

Um den Kofferraum eines Fahrzeuges beim Transport von Fahrrädern vor Verschmutzung durch die Kette zu schützen und die Kette und andere empfindliche Teile, wie den Kettenwerfer vor Beschädigung zu bewahren wurde diese Erfindung erdacht. Sie besteht aus zwei Kunststoffschalen die um die Kette gelegt und dann zusammengeklappt miteinander verbunden werden.

Eine praktische und sinnvolle Angelegenheit für alle, die oft ihr Fahrrad transportieren um ausgiebige Touren zu unternehmen.

(Ende)

Okt 222009
 

Wir alle saßen – wenn nicht live im Stadion – dann mindestens einmal vor dem Fernseher um ein Fußballspiel zu betrachten und um mitzufiebern. Hin und wieder entpuppte sich unvermeidlich ein „parteiischer“ Schiedsrichter, pfiff dann schon mal für den Gegner und setzte somit in den Köpfen der Fans unterschiedliche Aggressionen frei.

Patentschrift von August MusgerGlücklicherweise hat sich schon in der Zeit des 18. Jahrhunderts als die Kinematografie bekannt wurde, der Österreicher Herr August Musger Gedanken um das Erfinden eines Apparates gemacht, um die Aufnahme von einer Zeitlupe gewährleisten zu können.

1907 gelang ihm die Entwicklung eines Serienapparates zum Aufnehmen in Zeitlupe und revolutionierte dadurch eine Dokumentationsart. Vor allem bei der Einhaltung bestimmter Regeln im Sportbereich oder dem Betrachten des „Golden-Goals“ findet diese – mittlerweile abzuspielende – Software hohen Anklang bei den Schiedsrichtern, Kommentatoren und natürlich den Zuschauern.

Okt 212009
 

Der Tag der Erfinder wurde ins Leben gerufen um an die Erfinder der Vergangenheit zu erinnern und den Erfindern unserer Zeit den gebührenden Respekt zu zollen.

Nehmen Sie an der Blogparade teil!

Nehmen Sie an der Blogparade teil!

Am Tag der Erfinder soll uns bewusst werden, dass alles was uns umgibt, jeder Gegenstand und jedes Produkt ihren Anfang in der Idee hatte. Erfinder haben unserer Welt zu mehr Positivem verholfen als Politiker oder Feldherren. Dabei standen sie zu Beginn meist alleine da. Gute Ideen sind eben nicht immer auf Anhieb zu erkennen und je großartiger die Erfindung war, umso mehr wurde der Erfinder belächelt.

Aus diesem Anlass starten wir auf Land-der-Erfinder eine Blogparade (Blogkarneval), zu der wir Sie gerne einladen möchten. Schreiben Sie einfach einen Artikel über Ihre Lieblingserfindung oder was Sie denken was noch unbedingt erfunden werden muss. Oder was Ihnen sonst zu dem Thema einfällt.

Die Artikel und Kommentare werden dann auf den „Land der Erfinder“ Blogs vorgestellt.

Wir freuen uns sehr auf rege Teilnahme und spannende Artikel.

Ihre Land-der-Erfinder.at Redaktion

Okt 202009
 

Helene Winterstein-Kambersky

Die Bühnenerfahrungen der 20iger Jahre brachten die Österreicherin Helene Winterstein-Kambersky – der Ururenkelin eines Komponisten der in Salzburg von der Mozartfamilie das Musikalische Feingefühl beigebracht bekam – einen sensationellen Welterfolg.

Sie erfand die erste wasserfeste Wimperntusche der Welt. Nach unzähligen Experimentierversuchen patentierte sie die Rezeptur der Wimperntusche unter dem Namen La Bella Nussy. Sie entdeckte ein Verfahren, das spezielle Inhaltsstoffe verbindet und einen Mascara in perfekter Cremeform anbietet, die allen äußeren Kräften widerstand und einfach zu entfernen war.
Damit wurde Sie in kürzester Zeit eine Weltbekannte Frau.

1936 gründete Helene Winterstein-Kambersky ein Kosmetikunternehmen, das bis heute in den Händen der Familie liegt und die Traditionen der Gründerin achten.

Okt 192009
 

H5N1 Virion

H5N1 Virion

Schon im frühen Kindesalter experimentierte der Vorarlberger Norbert Bischofsberger mit selbst hergestelltem Schwarzpulver und ließ den örtlichen Dorfbriefkasten dabei in die Luft fliegen. Gott sei Dank wurde seine Experimentierwut durch diesen Vorfall nicht gebremst, denn Jahre später entwickelte der Biochemiker den Grippeimpfstoff Tamiflu gegen die Vogelgrippe.

Trotz verschiedener Angebote europäischer Chemie-Konzerne wandert Norbert Bischofberger 1981 in die USA aus und absolviert an der Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts, sein Postgraduales Studium. Danach verblieb er in den USA und arbeitet seit 1990 für die Firma Gilead Sciences, deren Vizepräsident er seit 2000 ist.

Inspiriert durch die Präparate „Amantadin“ und „Rimantadin“, die jeweils nur einen Grippetypen bekämpfen konnte und zudem starke Nebenwirkungen zeigten, entwickelte Bischofberger mit seinem Team 1994 das Medikament „Tamiflu“ und in der Folge sieben weitere, hoch wirksame Mittel gegen Viruserkrankungen.

Nach umfangreichen Prüfungen wurde das Medikament 1999 in den USA zugelassen. Der Schweizer Pharmagigant Roche erwarb schließlich die Tamiflu Lizenz. Dabei fließen vom Erlös jeder Packung, in Österreich kostet das Medikament ca. 40,- Euro, zehn Prozent in die Kassen von Gilead.

(Ende)

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