Alexandra Walter

In der Kategorie Bussiness des Ideenwettbewerbes Jugend Innovativ, konnte Alexandra Walter den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis abräumen.

Die sportliebende Niederösterreicherin musste sich den Preis nicht teilen, den sie präsentierte ihr Projekt ganz alleine. Im Rahmen ihrer Fachbereichsarbeit entwickelte sie ein Trainingsprogramm für Klein- und Vorschulkinder und vertrat somit das Borg Scheibbs auf dem Ideenwettbewerb.

Im Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) kann man 3 Unterrichtszweige wählen. Einmal kann man es mit Bildnerischen Gestaltung und Werkerziehung wählen oder mit Instrumentalunterricht. Es ist aber auch Möglich das Oberstufenrealgymnasium mit Informatik zu absolvieren.

Viele Kinder haben eine schlechte Motorik und Defizite bei der Konzentrations-, Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Diese Probleme erfuhr Alexandra Walter im Zuge ihrer Ausbildung zur staatlichen Fit-Lehrwartin.

Diese Tatsachen ließen ihr keine ruhige Minute und sie begann diverse Bücher zu lesen. Ihr kam die Idee ein Trainingsprogramm zu entwickeln. Es soll die Koordination von Klein- und Vorschulkindern verbessern.

Mit einer Kindergartengruppe aus Linz konnte sie die ersten Tests starten und die Ergebnisse waren erfreulich. Ein maßgeschneiderter Übungskatalog und zwei Koordinationstests halfen ihr dabei die Fortschritte der Kinder vor und nach der Übungsphase zu dokumentieren. Klettern, Werfen, Fangen und Springen standen in Testzeitraum als Pflichtfach auf dem Stundenplan.

Alle Ergebnisse sprechen definitiv für eine stärkere Schulung der koordinativen Fähigkeiten im Vorschulalter.

 

Gewinner des Sonderpreis "Klimaschutz"

Auch heute werde ich euch wieder einen Gewinner des Ideenwettbewerbs Jugend Innovativ vorstellen. Heute handelt es sich um den Sonderpreis Klimaschutz, der von der Raiffeisen gesponsert wurde.

Die Schülerinnen der HLFS Ursprung konnten mit deren Enzym-Projekt, auch “Amylase 2.0″ genannt, die Jury von ihrer Idee überzeugen.

Die HLFS Ursprung versucht den Schülern durch den Lehrbetrieb eine bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen. Die Schule sieht sich als Bildungs- und Ausbildungsstätte im Dienste der österreichischen und europäischen Landwirtschaft, des Umweltschutzes und der Umweltsicherung. Sie wollen die Absolventen optimal auf die hohen Anforderungen in der freien Wirtschaft vorbereiten. Viele Projekte erfolgen interdisziplinär und die Ergebnisse werden über die Medien der Öffentlichkeit präsentiert. So geschah es auch mit dem Enzym Projekt namens Amylase2.0.

Bei Amylasen handelt es sich um Enzyme. Beispielsweise spalten diese Stärke in Zucker und bewirken, dass eine Semmel nach längerem Kauen süß schmeckt. Aber auch in der Industrie spielen die Enzyme eine große Rolle. Unter anderem werden sie für die Ethanolproduktion verwendet um die Stärke für die Produktion vorzubereiten. Allerdings sind für die Verarbeitung der Amylasen hohe Temperaturen (Energieaufwand) notwendig. Jedes Grad, das dabei eingesprat werden kann, senkt die Herstellungskosten und den CO2 Ausstoß.

Genau hier setzten die Schüler der HLFS Ursprung zur Lösung des Problems an. Sie haben die synthetische Biologie verwendet und eine zusätzliche Aminosäure eingefügt. Das bewirkt, dass die neue Amylase bei niedriger Temperatur wirksam ist.

 

Die beiden Gewinner! Quelle: OÖ Nachrichten

Der Ideenwettbewerb Jugend Innovativ wurde im Schuljahr 1987/88 erstmals ausgeschrieben. Damals war Projektunterricht und fächerübergreifendes Arbeiten noch ein Fremdwort. Trotzdem setzte sich die Idee durch und so ist es auch heute noch so, dass jährlich die Auszeichnung spezieller Projekte stattfindet. Das Ziel von Jugend Innovativ ist, die Berührungsängste gegenüber neuer Technologien abzubauen. Somit ist der Wettbewerb zur pädagogisch wertvollen Alternative zum normalen Unterricht geworden.

Die Sieger in der Kategorie “Sonderpreis IKT” war die HTL Braunau. Mit dem Projekt “Universal Robot Control” konnten die beiden Schüler bei der Jury punkten.

Geold Lechner und Andreas Grimmer entwickelten ein kleines, wendiges Spezialgerät. Es soll als innovative Plattform dienen. Ausgestattet mit Sensoren und Kameraauge kann es bodennahe Bilder samt Geräuschkulisse in bester Qualität einfangen. Das besondere an diesem Roboter ist, dass er von jedem Punkt der Erde aus gelenkt werden kann. Da das Gerät mit einem WLAN-Modul ausgestattet wurde, ist es kein Problem den Roboter mittels Browser zu konfigurieren und ihn per Handy oder PDA zu steuern.

Die zwei Schüler haben jetzt von der Sponsorfirma “T-Systems” eine Einladung nach Berlin bekommen und dort wird es ihnen möglich gemacht ihre Innovation vor zustellen.

Alle Gewinner der verschiedenen Kategorien haben im kommenden Jahr die Chance

Quelle: OÖ Nachrichten

 

Schüler Testen den Kocher Quelle: Hauptschule Gaspoltshofen

Heute berichte ich euch über die letzte Erfindung der ATV Reihe. Eine Hauptschule aus Gaspoltshofen macht das Kochen mit der Sonne möglich.

Im letzten Jahr beteiligten sich ca. 500 Schüler, mehrere Eltern und alle Lehrer der Schule an einem Großprojekt. Dieses umfasste mehrere Einzelprojekte, die hauptsächlich zum Energie sparen dienen sollen. Unter anderem bauten sie verschiedenste Modelle von Solarkochern.

Die Solarküche der Schule ist im Garten aufgebaut worden, denn logischer weiße braucht man zum Kochen die Sonne. Die Küche besteht aus sieben Solarkochern, mit denen man für etwa 2-3 Klassen das Mittagessen zubereiten kann. Egal ob Eintöpfe, Pizzas oder Knödel gekocht werden es muss nur Schönwetter sein.

Der Solarkocher besteht aus einem Brennspiegel (polierte Alufläche), der einen Durchmesser von 1,4m hat. Dieser bündelt die Sonnenstrahlen und reflektiert diese auf einen im Brennpunkt befindlichen mattschwarzen Topf. Bei der richtigen Ausrichtung des Kochers, beträgt die Leistung jeweils 600 Watt. So kommt es zu einer Hitzeentwicklung, bis zu 250°C und man kann optimal kochen.


Solarküche auf ATV.at

Bei guten Einstrahlungsverhältnissen dauert das kochen solang, wie man mit einem Elektroherd braucht. Wenn man Beispielsweise einen Rollbraten in den Topf hineinlegt, kann man mit ca. 4 Stunden Kochzeit rechnen.

 

Letzte Woche wurde der Begriff “Erfinder” im Fernsehsender ATV großgeschrieben. Von 14. – 18. Juni 2010 stellten sie täglich praktische Projekte vor, die für den Umweltpreis Energy Globe World Award eingereicht wurden.

Am Montag wurde ein Reinigungsmittel von der Firma Bischof vorgestellt. Der Betrieb befindet sich in einer kleinen Gasse mitten im Herzen von Wien. Sie bezeichnen sich selbst als “Hinterhoffirma”, denn sie sind fernab von der Hektik der Großstadt aber doch zentral.

Mit dem entwickelten Reinigungsmittel werden bei Ihnen Teppiche gewaschen. Schon unsere Urgroßmütter haben ihren Teppich mit Sauerkraut gepflegt. Genau diese Tatsache war für Herrn Thomas Van Stinnsen (Firmeninhaber) der Ausgangspunkt für das spezielle Mittel.

Das ökologische Mittel besteht aus Milchsäure Bakterien, die man beispielsweise im Joghurt oder Käse findet. Die zum Backen verwendeten Hefekulturen sind auch enthalten und zusätzlich enthält es noch Photosynthese Bakterien. Verdünnt man diese verschiedenen Bakterien mit Wasser und kombiniert es obendrein noch mit Salz, wird die Lösung zum Waschmittel. Bereits eine sehr geringe Menge reicht für 4-5 Teppiche.


ökologische Teppichwäsche auf ATV.at

Aber nicht nur die Teppiche werden damit gereinigt. Die eingesetzten Bakterien sorgen sogar für eine Reinigung des Abwassers. Außerdem zerstören sie eventuell vorhandene Motteneier und entziehen Milben die Lebensgrundlage.

Die eingesetzten Mikroorganismen sind für Mensch und Tier vollkommen unbedenklich.

 

Ein Screenshot der entwickelten Software Quelle: Futurezone

Da schon die ersten 3-D-Fernseher verkauft wurden können viele Fußballfans die ersten Spiele schon genießen. Doch man könnte das ganze Match noch mehr genießen, wäre da nicht diese blöde Active-Shutter-Spezialbrille. Diese Brille macht das 3D Sehen erst möglich.

Auch wenn in letzter Zeit sehr viel Werbung für den 3-D-Fernseher gemacht wird, weißen die Hersteller auf Nebenwirkungen hin. Mögliche Auswirkungen wie Schwindel, Übelkeit und Ermüdungserscheinungen können auftreten. Man sollte also genügend Abstand zur Leinwand bzw. TV Schirm halten.

An der TU Wien wird bereits an einer Konvertierungssoftware geforscht. Diese Software soll dabei helfen, dass 3-D Bilder aus verschiedenen Perspektiven geräteunabhängig und kopfschmerzfrei betratet werden können.

Der Vorteil ist, dass man ohne den Einsatz einer Brille Fern sehen kann. Frau Mag. DI Dr. Margrit Gelautz forscht mit ihrem Team schon eine längere Zeit. Sie versuchen wie bei den herkömmlichen Verfahren zwei Bilder dar zu stellen. Um es so auf das rechte und linke Aug bringen zu können.

Um die Bildinformation genau auf das passende Auge zu lenken werden Linsen eingesetzt. Doch mit dem Einsatz von Linsen wird die Bildauflösung etwas reduziert. Deshalb sind die Geräte derzeit noch nicht als normaler Fernseher zu verwenden.

Hier kommt dann die neu entwickelte Software ins Spiel. Sie dient dazu, aus den ursprünglichen zwei Ansichten, künstliche Ansichten herzustellen. Jedem Pixel wird gesagt wie weit der Punkt von der Kamera entfernt war und so entwickelt die Software eine Tiefenkarte. Diese dient als Grundlage für die Darstellung der 3-D Inhalte.

Aber die Software dient nicht nur für 3-D Ansichten, sie wird überall eingesetzt, wo man Entfernungen abschätzen muss. Beispielsweise bei Rollstühlen, die autonom navigieren und Hindernisse erkennen sollen.

Quelle: ORF Futurezone

 

Das Öldesaster im Golf von Mexiko nimmt einfach kein Ende. Noch immer sprudeln täglich tausende Liter Öl in das Meer. Der Eigentümer der Ölplattform ist das Unternehmen BP (British Petroleum). Sie versuchen den Ölteppich mit einer, in England bereits verbotener, Chemikalie zu bekämpfen. Experten vermuten, dass die giftige Brühe noch gefährlicher als das Öl selbst ist. Labortests haben ergeben, dass Korallen und Fische daran sterben.

Eine Lösung der Katastrophe könnte eine biologische Waffe aus Wien sein. Die Firma Bioversal Austria hat ein Mittel aus pflanzlichen Wirkstoffen entwickelt. Leider ist es in Amerika noch nicht zugelassen und trotz positiven Testverfahren wird es nicht zur Bekämpfung verwendet.

Bioversal heißt das flüssige Sicherheits- und Reinigungsprodukt für den Einsatz in der freien Natur. Es besteht aus einem pflanzlichen Wirkstoff und aus natürlichen oberflächenaktiven Substanzen. Es löst bei den Mikroorganismen in der Natur, den Appetit auf Öl an. Das heißt, die Verunreinigung wird in kleine Partikel zerlegt und eingekapselt. Da es zu einer enormen Populationsvergrößerung kommt, wird das Öl in extrem kurzer Zeit abgebaut. Die Produkte die beim Abbau überbleiben sind unbedenklich und das ökologische Gleichgewicht kann rasch wieder hergestellt werden.

Außerdem ist es nicht wassergefährdend, nicht toxisch und ph-neutral. Das heißt, sollte Bioversal in eine offene Wunde oder sogar in die Augen gelangen, ist das unbedenklich. Auch den Wassertieren, Pflanzen, Algen und Krebsen schadet das Mittel nicht. Dies wurde durch ein Gutachten bestätigt.

Das Mittel wird aber nicht nur zur Beschleunigung des Öl Abbau verwendet, es ist auch als Löschmittel für die Brandklassen A und B zugelassen.

Aktueller Artikel!

 

Messgerät Quelle: lipometer.com

Manche haben den Winterspeck bereits wieder herunter trainiert und andere sind noch dabei eine perfekte Bikini Figur für den Sommer zu bekommen. Damit man den Erfolg einer Diät genauer messen kann, als mit einer herkömmlichen Waage, gibt es nun den “lipometer”.

Die herkömmlichen Geräte zur Ermittlung des Körperfettes können lediglich Auskunft über den gesamten Körperfettanteil geben. Sie sind nicht in der Lage die individuelle Verteilung des Körperfettes zu beschreiben.

Zur präzisen Messung des unter der Haut liegenden Fettgewebes, dienen 15 klar definierte Körperstellen vom Nacken bis zur Wade. So entsteht für jede Person ein anderes Profil und dieses wird mit einer Datenbank verglichen.

Die Position der Fettanteile ist ausschlaggebend! Quelle: lipometer.com

Nicht das absolute Körperfett ist ausschlaggebend für die unterschiedlichsten Auswirkungen auf den Stoffwechsel, sondern die Verteilung des Fettes ist entscheidend. Übergewicht für häufig zu Herzinfarkt und Schlaganfällen, mit dem lipometer kann man jetzt sogar bei gesunden Personen ein mögliches Gesundheitsrisiko feststellen.

Bis zum marktreifen Serienprodukt war es ein langer weg. Rund 2 Jahre hat die Entwicklung des Lipometers gedauert. Es wurde 2009 europaweit zertifiziert und so öffnete sich ein großer Markt. Nun kann es nämlich von Ärzten, Diätassistenten oder Fitness- und Wellnessbetrieben eingesetzt werden. Erfinder des Lipometers ist her Univ.-Prof. Dr. Reinhard Möller von der Medizinischen Universität Graz.

 

Vorgefertiges passgenaues Steckelement

Bei diesen Temperaturschwankungen muss man die Heizung teilweise auch im Sommer in Betrieb nehmen. Damit man sich etwas Heizöl sparen kann, ist es von Vorteil wenn das Haus dann wenigstens gut gedämmt ist. Hierfür gibt es eine neue Entwicklung von der Firma Isocell.

Das Unternehmen beschäftigt sich in den Bereichen Zellulosedämmung und Luftdichtheitssysteme. Hier konnten sie sich in den letzten Jahren in der Baubranche einen guten Namen machen. Die Firmenzentrale befindet sich in Neumarkt am Wallersee und von dort wird auch der europaweite Vertrieb gesteuert. Die Zellulosedämmstoffe werden aber in den Werken Hartberg (Steiermark), in Schoppen (Belgien) und in Plourin-lès-Morlaix (Frankreich) produziert.

WoodyFIX heißt das neue Dämmmodul. Es ermöglicht eine einfache Dämmung der obersten Geschossdecke.

Da die Wärmedämmung der obersten Geschoßdecke gesetzlich vorgeschrieben ist und auf herkömmliche weiße einen erheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt, hat sich Isocell etwas einfacheres einfallen lassen.

Module werden aufgestellt

Die Basis Module sind leicht zu transportieren und sind ganz einfach zusammengesteckt. Folgend müssen sie in einem Abstand von ca. 80 cm aufgestellt werden.

Danach dienen sie gleich als Auflagefläche für den Bodenbelag. Nach dem die Bodenplatten verlegt wurden wird der Hohlraum lückenlos und wärmebrückenfrei mit Dämmmaterial ausgeblasen.

Dämmmaterial wird eingeblasen

WoodyFIX ist standardmäßig in dei Konstruktionshöhen lieferbar und kann ihnen erhebliche Heizkosten ersparen.

Quelle: Renovation

 

So werden Unfälle verhindert! Quelle:cvisproject.org

Immer wieder kommt es auf Autobahnen, Schnellstraßen oder Schleichwegen zu schweren Autounfällen. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Mal ist es Unaufmerksamkeit mal sind es die Straßenverhältnisse. Das Wiener Christian -Doppler Labor für Funktechnologie wird den Autofahren mit deren neuer Erfindung etwas unter die Arme greifen. Das Projekt “Vehicular Connectivity” soll es möglich machen, dass Fahrzeuge miteinander kommunizieren können. Dadurch wiederum sollen Unfälle verringert werden.

Das ganze System funktioniert nur mit einer speziellen Funktechnologie (Sensoren). Entweder wird zwischen den Fahrzeugen oder zwischen dem Fahrzeug und dem Straßennetz kommuniziert.

Außerdem können bereits installierte Fahrzeugsensoren genutzt werden. Beispielsweise gibt es Sensoren die dem Autofahrer anzeigen, wenn Glatteisgefahr herrscht. Diese Information kann an das Straßennetz geschickt werden und dieses gibt die Warnung wiederum an den nachfolgenden Verkehr weiter.

Eine zusätzliche Idee, wo man die Fahrzeugkommunikation einsetzen kann, wären Kreuzungen. So kann man eventuell vor näher kommenden Einsatzfahrzeug im Querverkehr gewarnt werden. Außerdem kann die Information über die Ampelphase und in wie vielen Sekunden das Signal auf rot umspringt, an die heran rollenden Autos weiter gegeben werden.

Quelle: ORF Futurezone

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