Gartenhaus … denken sie da auch gleich an den klassischen Schrebergärten, Kleingartenanlagen oder -kolonien. Mitten im urbanen meist städtischen Leben sind sie der Inbegriff von Ruhe und Erholung.. aber auch von irgendwie spießig.

Da muss einfach nur das richtige Gartenhaus her.. mit Design, Witz und Innovation. Individuell und hervor hebend aus der Masse..

Design Gartenhaus Cubus-Royal-380

Dieses Design Gartenhaus Cubus Royal bietet mit 380 x 380 cm reichlich Platz für Gartengeräte und -möbel. Schlicht gehalten ist es im Garten ein Hingucker .. irgendwo lässt sich immer ein Ecke finden oder?
Denn so ein Gartenhaus ist viel mehr.. dort gibt es meist die schönste Feste und Parties, die besten Spielenachmittage oder auch die besten Geschichten zu hören.. Kinder lieben es einfach. Es ist ein Lieblingsort für alle.. außer man hat schon eins.

Man ist einfach näher an der Natur, mehr im Gartengeschehen drin und läßt den Alltag einfach mal hinter sich. Ich denke da oft an unser grünes altes Gartenhaus aus meinen Kindertagen.. für uns zum Spielen ein Traum.. auch nicht viel größer als dieses. Mit einem Dach zum Raufkrabbeln, Brombeeren ernten von oben und gut zum Versteckspielen im Innern. Eine Idylle die wir uns so einfach holen können.

Die Gartenhaus GmbH hat jede Menge Ratgeber für den Bau parat, berät bei individuellen Lösung für Design Gartenhäuser oder ist einer der größten Anbieter für Gartenhäuser. Das Angebot ist einfach erstaunlich.

 

Die Lederne bequem zu tragen, foto: ferschmann

Seit Jahren ist wieder Tracht angesagt. Dirndl und Lederhose sind in den Kleiderschränken erneut gut vertreten und werden insbesondere im Sommer und Herbst gerne getragen. Sei es zum 1. Mai oder bei diversen Stadt- und Dorffesten. Die Auswahl ist dabei groß – auch bei Lederhosen. Letztlich ist es jedoch natürlich Geschmackssache welches Modell bevorzugt wird. Mittlerweile kann man jedoch die Lederne auch auf andere Art und Weise tragen – nämlich als Tasche!

Eveline Strasser, Absolventin der Modeschule Hallein, kam auf die Idee die Lederne als praktische Tasche anzubieten. Die unterschiedlichsten Anpassungen – mit Tieranhängern, Hirschmotiv-Druck, Quasterln, Korderln, etc. – stellen sicher, dass sich jede/r sein/ihr Lieblingsmodell findet. Ganz bewusst vertreibt die 36jährige ihre modischen Taschen NICHT über das Internet. Die Gefahr von Kopien ist im Online-Geschäft einfach zu groß. Die begeisterte Kundschaft stammt aus aller Welt. “Ich stelle auf Messen aus und ich gehe mit Mustermappen zum Beispiel auf den Ruperti-Kirtag, überall spreche ich die Frauen an und zeige ihnen meine Arbeit. So komme ich zu meinen Aufträgen”, erklärt Strasser.

Sonderanfertigungen sind bei der kreativen Näherin keine Ausnahme sondern der Regelfall. Als Besitzer dieser kuriosen Taschen darf man sich freuen, denn jedes Stück ist ein Unikat und kostet zwischen €39 und €49. Bei der Materialauswahl geht es ebenfalls kunterbunt zu – vom Fahrradschlauch bis zum Kunstrasenstreifen. Größe, Form, Materialien, Applikationen und Ausarbeitung – jede Tasche wird von den Kundinnen individuell konzipiert. Haben Sie Lust auf die innovativen Ledernen bekommen? Dann melden Sie sich bei Eveline Strasser unter +43 699 109 26 458.

 

Damit der geliebte Vierbeiner problemos ein- und ausspazieren kann, eignen sich Katzen- bzw. Hundetüren ideal. Natürlich können sich auch “fremde” Besucher einfinden. Ärgerlicher ist jedoch, dass sich der eigene Liebling, da er nicht der Standardgröße entspricht, womöglich durch die Klappe hindurchzwängen muss. Noch ärgerlicher gestaltet sich der Umstand, dass es wegen der Katzen-/Hundetür zieht und sich dort auch leicht Feuchtigkeit und so Schimmel bilden kann. Muss das sein? Die Wohnung oder das Haus sind endlich gut gedämmt, aber durch die Klappe verpufft die Wärme sinnlos nach draußen…

petWALK gibt es in verschiedensten Designs, Quelle: www.petwalk.at

petWALK geht hier neue Wege. Bei dieser innovativen Tiertüre haben Wind, Wetter und Kälte keine Chance. Darüber hinaus besitzen sie einen Alarm, sodass auch Einbrechern keine Tür offen steht. Das Zugangssystem von petWALK lässt übrigens auch keine Wünsche offen. Als Zutrittsschlüssel dient entweder ein bereits vorhandener, implantierter RFID Tier Chip oder ein kleiner Anhänger am Halsband. Alternativ ist auch eine Lösung per Bewegungsmelder möglich.

Ob Isolierverglasung, Tür oder Mauerwerk – durch die spezielle patentierte Technik findet petWALK überall einfach Platz. Austauschbare Dekorplatten kommen zudem jedem optischen Wunsch entgegen. Damit kann petWALK sowohl an der Innen- wie auch Außenseite perfekt an die vorliegenden Umstände angepasst werden. Mit dem Konfigurator auf der Shop-Seite lässt sich alles den eigenen Vorstellungen entsprechend anpassen.
petWALK – das innovative Tiertürsystem aus Österreich

 

Gerade erst vor kurzem konnte das österreichische Team mit seinem Ökohaus LISI (Living Inspired by Sustainable Innocation) den Solar Decathlon in den Vereinigten Staaten für sich entscheiden. Dieser Tage macht bereits ein anderes umweltfreundliches Wohnkonzept von sich reden.

Quelle: www.commod-house.com

Das COMMOD-Haus bietet ein Modulsystem, das aufgrund seiner flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten für jeden Lebensabschnitt ideale Möglichkeiten bietet. Der Kern einer jeden Einheit bildet ein Container, dessen Rahmen als Gerüst erhalten bleibt. Sämtliche restlichen Materialien sind absolut umweltfreundlich. Die Architektin Michaela Marsch, die zusammen mit Gerald Brencic das Konzept entwickelt hat, erklärt: “Vom Naturholzboden über die Wärmedämmung, die auf Zellulose basiert, bis zum Lehmputz sind alle Baumaterialien wieder verwertbar.” Prinzipiell kann der Container bei jedem “Umzug” mitgenommen werden. Das Modulsystem bietet zudem völlig neue Möglichkeiten, wie Marsch schildert: “Wenn zum Beispiel Kinder ausziehen, kann man überschüssige Container auch wieder verkaufen.”

Das bestechende Wohnkonzept, das nicht nur mit seiner Flexibilität sondern auch aufgrund des ökologischen Faktors beeindruckt, bringen die beiden Architekten mit ihrer Firma ContainMe! auf den Markt. Über mangelnde Nachfrage können sich die beiden Jungunternehmer nicht beklagen, haben sie doch schon zu Beginn Anfragen für etwa 700 Module bekommen.

 

Das Skifahren - beliebt, leider immer teurer und bald bricht wieder die Saison an. Neben dem Geldbörserl, das die Belastung zu spüren bekommt, meldet sich oft auch der Muskelkater am nächsten Tag. Zudem drückt oftmals der Schuh. Skischuhe sind nun einmal klobig und müssen fest sitzen, damit die Skiführung auch optimal umgesetzt werden kann.

©Franz Egger, der Skischuhdoktor. Franz Egger (Foto: APA/Reiter)

Franz Egger kennt sich mit Skiartikeln aus, ist er doch selbst Sportartikelhändler in Dorfgastein. Der erfinderische Pongauer hat sich seine eigenen Gedanken gemacht und überlegt, wie er das gängige System verbessern kann. Nachdem er seit Jahrzehnten passgenaue Skischuhe für seine Kunden anfertigt, ist er mit allen Problematiken vertraut. “Der Schuh ist das wichtigste Element im Skilauf. Mehr als 80 Prozent der Skifahrer verwenden zu große Schuhe. Die Folge: sie haben keinen Halt und sind unsicher unterwegs.” Vier Jahre lang tüftelte der Pongauer an einer speziellen Skischuheinlage. Sein System “Easystand” geht sozusagen einen Schritt weiter, denn mit ihr werden die Zehen höher als die Ferse gestellt.

Die Folge: durch den veränderten Stand wird der Skifahrer in eine Vorlagestellung gebracht, was eine exaktere Skiführung und somit eine bessere Kontrolle über die Ski ermöglicht. Franz Egger erklärt: “Ich drehe den positiven in einen leicht negativen Sohlenstand um. Der Skifahrer fällt bei einem erhöhten Zehenstand nicht nach hinten, er geht automatisch in die Stellung, die er beim Skifahren einnehmen soll. Dieser Vorteil kommt auch dem Kinderskilauf zugute. Kinder fahren mit starker Rückenlage und es gibt bis heute nachweislich keine geeigneten Skischuhe diese Position zu korrigieren.”

Weitere Vorteile liegen in einer Entlastung von Waden- und Oberschenkelmuskulatur wie einer Schonung der Gelenke. “Easystand” verbessert somit nicht nur die Kontrolle des Skifahrers über seine Bretter, sondern stellt auch eine Erleichterung für den Körper dar. Auf diese Weise mindert sich das Verletzungsrisiko. Derzeit wertet Head gerade Tests von Profi-Skifahrern mit “Easystand” aus. Der Salzburger Skilehrer-Ausbildner Gerhard Angerer kann die positiven Auswirkungen bereits bestätigen: “Kommt der Skifahrer in Rückenlage, bleibt der Druck auf der Sohle und er bringt den Ski noch um die Kurve. Bei einem herkömmlichen Schuh würde er viel leichter die Kontrolle über den Ski verlieren.”

Franz Egger hat den innovativen “Easystand” durch mehrere Patente bereits schützen lassen. Die Vorteile der neuartigen Skischuheinlage liegen auf der Hand und werden durch verschiedene Hersteller geprüft. Für den Abschluss der Erfinder-Erfolgsstory fehlt jetzt noch ein Lizenzvertrag.

 

In jedem Schrank zu finden: blue Jeans

Ein Kleiderschrank ohne blue Jeans? Fraglich, ob dieser existiert. Genauso wie jede Frau ein kleines Schwarzes besitzt, ist ebenso vorauszusetzen, dass die beliebte Hose – zumindest in einer Variante – im Kleiderkasten zu finden ist. Robust und praktisch – das sind Jeans allemal.

Je nach Schnitt sind sie einfach nur bequem, sexy oder schlichtweg lässig. Bisher war und ist vor allem der Umstand problematisch, dass speziell der Used-Look bei Konsumenten beliebt ist. Gerade für diesen waren bisher jedoch chemische Bleichvorgänge oder gesundheitlich bedenkliche Prozesse mit Sandstrahlen notwendig.

Christian Schimper von der Universität für Bodenkultur in Wien und Thomas Bechtold von der Universität Innsbruck haben ein völlig neues Verfahren entwickelt.

Hier wird nämlich auf biologische Enzyme gesetzt, die den Indigo-Farbstoff aus der Faser lösen. Ein grundlegender Vorteil des Prozesses ist dabei, dass die Enzyme bereits beim normalen Herstellungsverfahren für eine allgemeine Aufhellung der Jeans Einsatz finden. Für den beliebten Used-Look wird allerdings eine Aufhellung gewisser Partien benötigt. Dies haben die österreichischen Wissenschafter durch den Einsatz eines speziellen Enzym-Boosters namens “Acticell” geschafft. An jenen Stellen, wo dieser Booster aufgebracht wird, arbeiten die Enzyme verstärkt. Das Resultat: ein umweltfreundlicher Used-Look.

“Der Markt für Jeans ist milliardenschwer, gebleichte Jeans haben einen großen Anteil davon. Ein Verfahren, das einen gesamten Herstellungsschritt einspart und auch noch Umwelt und Gesundheit der in der Herstellung Beschäftigten schont, hat große Chancen”, zeigt sich INiTS-Geschäftsführerin Irene Fialka überzeugt. Das Verfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem universitären Gründerservice GmbH INiTS für die industrielle Anwendung weiterentwickelt.
Das wirtschaftliche Potential ist unbestritten groß. Der ökologische wie auch gesundheitliche Nutzen ebenso.

 

Der Winter steht vor der Tür, die Temperaturen sinken und so manche Insekten kämpfen ums Überleben, sind dabei aber leider nervige Gesellen. Spätestens, wenn die Fliege zum fünften Mal vom Essen verjagt werden muss, wünscht man sich eine schnelle Lösung. Die ausgewählte Erfindung der Woche (Fly-Goodbye-Gun) bietet eine Alternative zur qualvollen Fliegenklatsche.

Wir haben mit dem Erfinder Herrn Silvin Jancic gesprochen und er hat uns die ganze Geschichte zum Produkt erzählt.

“Wir wohnen auf dem Land – frische Luft, Wald, Wiesen, Tiere. Ich liebe Tiere, auch Fliegen und Wespen, aber nur wenn sie mich beim Essen in Ruhe lassen. Fliegen wühlen mit Vorliebe im Mist und möchten dann auch mein Mittagessen mit mir teilen, das habe ich nicht so gerne. Wespen sind OK, sie mögen aber, genauso wie ich, gerne Wassermelonen. Nicht toll, denn so ein Wespenstich auf der Zunge oder noch weiter im Hals ist nicht ganz ohne Risiken. Wir essen sehr gerne draußen auf dem Balkon. Fliegen und Wespen leisten uns Gesellschaft.
Eines Tages hatten wir hohen Besuch, es wurde das unbezahlbare Porzellan von der Großmutter rausgekramt und darauf serviert. Eine Fliege hat ihre Flügel auf dem Rand meines unbezahlbaren Porzellan-Tellers gepflegt. Da die Fliegenklatsche griffbereit war, habe ich vergessen, dass ich Tierliebhaber bin: Fliege war hin, Teller war hin, Stimmung natürlich auch. Da kam die zündende Idee: statt zerquetschen, soll man die Fliegen erschießen. So wurde die fly-goodbye Gun erfunden. Fliegen oder Wespen werden nicht erschossen, sondern nur in die Fangpatrone eingesaugt. Die Fangpatrone kann man aus der Gun herausnehmen, das mitgelieferte Vergrößerungsglas darauf montieren und die eingefangenen Monster bei 10facher Vergrößerung betrachten. Später können sie wieder in die große Freiheit entlassen werden.

Silvin 09Im Gegensatz zum Schrotflinte-Schießen auf eine Ente ist die Fliegen-Jagd mit der fly-goodbye ein echter Sport. Es bedarf viel List, eine ruhige Hand und Nerven aus Stahl. Man muss natürlich zuerst einiges über die Fliegen wissen. Wichtigstes Hilfsmittel der Fliegen ist ihr Facettenauge, das nicht nur einen fast unbegrenzten Rundumblick ermöglicht, sondern auch 300 Einzelbilder pro Sekunde unterscheiden kann. Beim Menschen verschwimmen bereits etwa 20 Bilder pro Sekunde zu einem Film. Zudem arbeitet das Zentralnervensystem der Insekten zehnmal so schnell wie das des Menschen. Kein Wunder also, dass die Startvorbereitungen einer Fliege nur rund 200 Millisekunden dauern. Das genügt, dass der Schlag, den ein Mensch ausführt, meist zu spät kommt.

Fliegen sind es also gewohnt, üblichen Bedrohungen dank ihrer hervorragenden Reaktionsfähigkeit zu entkommen. Sie flüchten erfahrungsgemäß aber erst, wenn sie sich bedroht fühlen. Bedroht fühlen sie sich, wenn man in ihrer Nähe schnelle Bewegungen macht. Wenn man sich also langsam Fliegen annähert, lassen diese das bis auf ca. 1 cm zu. Und genau das ist das Erfolgsprinzip von fly-goodbye.

Nach Betätigen des Abzugs schnellt das Fangrohr blitzschnell (ca. 1,5 cm) nach vorne und baut gleichzeitig einen starken Sog auf. Gegen diesen Sog hat die Fliege keine Chance. Sie wird in die Fangpatrone  eingesogen und bleibt hinter dem patentierten fly-gate gefangen.”

Wenn du jetzt also auch Lust auf Fliegenforschung hast dann hol die die Fly Goodbye im erfinderladen oder bestell sie einfach direkt im Onlineshop.

 

Auf den ersten Blick mutet es wie das perfekte Gadget für Sherlock Holmes an. CellScope, ein Aufsatz für das Handy, mit dem sich die normale Kamera in ein hochwertiges Mikroskop verwandelt. Ein international besetztes Forscherteam, mit österreichischer Beteiligung durch Eva Schmid von der University of California in Berkeley und Oliver Höller von der University of California in San Francisco, arbeitet seit mehreren Jahren an diesem ambitionierten Projekt. Die Vorteile eines mobilen Mikroskops sind vor allem in Dritte-Welt-Ländern zu sehen, wo die kleine Vorrichtung beispielsweise zur Diagnostik von Krankheiten herangezogen werden kann. Oftmals ist nämlich das Handynetz besser als das Gesundheitssystem ausgebaut – mittels CellScope könnten schnell Blutproben an Ärzte verschickt werden.

CellScope - ein hochwertiges Mikroskop für unterwegs ©APA/HOG

Allerdings kann das Handy-Mikroskop ebenso im schulischen Bereich oder auch in Museen zur Wissenschaftsvermittlung eingesetzt werden. Erste Versuche zeigen wie begeistert gerade Kinder CellScope nutzen. Insofern haben bereits einige Museen großes Interesse bekundet. Im derzeitigen Prototypen-Stadium schlägt sich die Vorrichtung noch mit €491 zu Buche, sobald eine Serienfertigung möglich ist, kann jedoch eine preisgünstigere Produktion beginnen.

CellScope hat es unter die sechs Finalisten des Open Access Preises geschafft. Der Open Access Preis selbst würdigt Pionierentwicklungen, die auf frei zugänglichen Forschungsergebnissen basieren und ist mit je €22.000 dotiert. Weiters soll unterstrichen werden, welche Entwicklungen mit uneingeschränkt zugänglichen Informationen möglich sind und welchen Nutzen diese für die Gesellschaft bringen können. Am 21. Oktober wird der Gewinner des Preises feststehen, wobei jeder der Finalisten für uns bereits ein Sieger ist.

 

Neben MUST, dem nationalen Sieger im James Dyson Bewerb, gibt es noch weitere interessante, österreichische Projekte, die unsere Aufmerksamkeit verdient haben. Ein solches Projekt ist zum Beispiel auch Lexie, die flexible Oberschenkelprothese. Im Gegensatz zu gängigen Prothesen für Kinder, die lediglich eine kleinere Version erwachsener Modelle darstellen bzw. insgesamt auf diesen basieren, möchte Lexie kindergerechte Ansprüche erfüllen.

©Maria Gartner

Die flexible Oberschenkelprothese besitzt modulare Elemente, welche eine Anpassung in Höhe und Breite ermöglichen. Derart kann die Prothese sozusagen das Wachstum des Kindes mitmachen und stets ideal eingestellt werden. Das Gehäuse von Flexie ist wasser- und schmutzabweisend. Ein besonders einfacher Fixiermechanismus stellt zudem sicher, dass die Prothese auch ohne Hilfe Erwachsener angelegt werden kann.

Lexie wurde in Zusammenarbeit mit einem fünfjährigen Kind entwickelt, sodass sichergestellt worden ist sämtliche Bedürfnisse zu erfüllen. Besonders an der Benutzerfreundlichkeit wie auch Strapazierfähigkeit ist intensiv gearbeitet worden. Hochwertige Materialien wie Carbon und Aluminium halten auch großen Anforderungen stand. Flexibel, vielseitig und anpassbar – Lexie, eine Prothese, die Schritt hält!

 

Wieder einmal sorgte ein ausgezeichnetes Projekt, das im Rahmen von Jugend Innovativ bereits Aufsehen erregte, für weitere erfolgreiche Schlagzeilen in einem internationalen Bewerb. Die Sprache ist einerseits vom Anastomose Robot Tool (ART) und andererseits vom European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) in Prag. EUCYS will den Austausch junger innovativer Projekte sowie deren Förderung unterstützen und versteht sich damit nicht nur als internationaler Wettbewerb sondern auch als Plattform zukünftiger Kooperationen. Dieses Jahr fand der Bewerb bereits zum 25. Mal statt, wobei sich das österreichische Projekte “Anastomose Robot Tool – ART” über den zweiten Platz in der Kategorie “Engineering” freuen durfte.

vlnr: Thomas Stenlechner, Yuki Trippel, Dominik Kovács. ©aws, Wolfgang Voglhuber

Thomas Steinlechner, Dominik Kovacs und Yuki Trippel sind die Köpfe hinter diesem exzellenten Projekt, das durch den Darmchirurg Dr. Enserer angeregt worden ist. Allgemein geht es um den schwierigen Operationsverlauf, der bei notwendigen Darmentfernungen, die bei fortgeschrittenem Darmkrebs oft anfallen, besteht. Der gängige Ablauf besteht zunächst in der Entnahme des Darmstücks. Im Anschluss wird ein Gerät namens Circular Stapler rektal eingeführt. Dann werden mittels einer Klammernaht die durchtrennten Darmenden verbunden. Klare Nachteile bestehen jedoch zum einen in der maximalen Reichweite von 30 cm wie zum andern in der notwendigen großen Erfahrung des Operateurs im Umgang mit der Vorrichtung, da weder eine optische noch taktile Kontrolle möglich ist. Eingriffe außerhalb der Reichweite müssen über die Bauchdecke erfolgen, was schmerzhafte und narbenreiche Operationen wie auch lange Rekonvaleszenzzeiten bedeutet.

Das Anastomose Robot Tool ist im Gegensatz zum Circular Stapler um einiges kleiner, kann jedoch gleich minimal invasiv eingesetzt werden. Taster und Servomotoren ermöglichen darüber hinaus eine viel einfachere und sicherere Bedienung. Ein weiteres großes Plus von ART besteht jedoch in einer etwa drei Mal so großen Reichweite und der Anzeige notwendiger Arbeitsschritte auf LED- und LC-Display.

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