Im Handumdrehen von Rollen auf Kufen. Quelle: www.meinbezirk.at

Die Vision des Erfinders Rupert Süß
Dieser hat nach langen und intensiven Entwicklungsetappen vor einigen Jahren seine Prototypen zur wandelbaren Wintersportrodel fertiggestellt. Der Perfektionist hat seine Vision einer Wintersportrodel mit Kufen und einer Sommersportrodel mit Rollen in einem einzigartigen Sportgerät vereint. “Dank meines stetigen Verbesserungs- und Perfektionsdrangs ist mir diese Einzigartigkeit gelungen”, erklärt der Erfinder Rupert Süß stolz. In Sekundenschnelle wandelt sich das Wintersportgerät in den flotten Sommerflitzer: die Kufen werden umgeklappt und die Rollen sichtbar. “Damit kann man auch auf asphaltierten Flächen und Wiesen fahren. Das Gerät weist eine ausgezeichnete Lenkbarkeit und sehr gutes Bremsverhalten auf. Die einzigartige Lenkbarkeit ist durch die besondere Konstruktion der Kufenbreitseite gegeben”, erklärt Süß.

Auf diversen Kunststoffmessen wie auch auf der weltgrößten Sportmesse Ispo in München konnte der Erfinder bereits wertvolle Erfahrungen und Kontakte knüpfen. Nachdem in unseren Breiten zur Zeit leider ein gewisser Schneemangel herrscht, wäre eine wandelbare Allround-Rodel tatsächlich der Hit. Vielleicht haben ja Sie Interesse am Ganzjahressportgerät: 15 Jahre Entwicklungsarbeit, ein handfestes Patent sowie etliche Testfahrten sprechen bereits für das innovative Sportgerät. Was meinen Sie?

 

Durch die weltweite Ölkrise in den 70er Jahren suchten Weltweit Erfinder sehr stark nach alternativen und kostengünstigeren Energiequellen. Der Brennstoff Pellets aus gepressten Sägespänen und anderen Holzresten war bereits aus industriellen Anlagen bekannt.

1983 entwickelte der amerikanische Flugzeugingenieur Jerry Whitfield aus Seattle den ersten Pelletofen für den privaten Gebrauch. Durch seine ersten Messeauftritte bekam das Produkt einen sehr großen Anklang und wurde sehr Erfolgreich.
In Europa entwickelte sich der Pelletofenmarkt zunächst in den Ländern wie Schweden und Dänemark, dann ab Mitte der 90er Jahre in Österreich und ab 1996 wurden Holzpellets in Deutschland als Brennstoff zugelassen.

Die Pelletofen sehen optisch genauso aus wie die herkömmlichen Kaminöfen. Das Innenleben und der Brennstoff sind die einzige unterscheide. Die Pelletofen werden elektronisch gesteuert und damit funktioniert seine Befeuerung viel einfacher. Über eine Zeitschaltuhr lassen sich viele Pelletöfen auch automatisch zu einer gewünschten Zeit starten. Diese Innovation ist ideal für alle Menschen, die tagsüber nicht daheim sind und abends gerne in eine geheizte Wohnung kommen möchten. Anders als bei einem Kamin, muss niemand das Holz anzünden. Die Verkleidung durch Ofenkacheln oder Speckstein sorgen dafür, dass die Wärme gleichmäßig abgegeben und gespeichert wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Stoffen wie Kohle oder Holz entsteht bei der Verbrennung jedoch keinerlei Schmutz oder Russ. Rückstände von Asche sind so gut wie nicht vorhanden.

Bild: Pelletofen – Wamsler – Ottoversand.at

Die schnelle Wärmeabgabe macht Ihr Zuhause sehr schnell kuschelig und gemütlich. Ein Pelletofen lässt sich ohne viel Aufwand in die Wohnung aufstellen durch einen passenden Anschluss für das Ofenrohr am Kamin. Einige Pelletofen Modelle verfügen über einen Wassertank und können so die eigene Zentralheizung unterstützen. Den Ofen kann man auch so einstellen, dass er sich automatisch abschaltet, wenn eine von Ihnen vorgegebene Raumtemperatur erreicht ist.

Bild: Pelletofen – ROWI – Ottoversand.at

Ottoversand bietet Ihnen im Onlineshop eine große Auswahl an Pelletöfen. Modelle wie Wamsler oder Rowi lassen keine Wünsche offen und macht die kalten Winternächte zu romantischen, warmen und kuschelig gemütlichen Nächten.
Da die Öfen recht schwer sind, mit einem Gewicht von rund 100 Kg, ist es sehr angenehm, dass Ihr Lieblings Pelletofen direkt zu Ihnen nach Hause geliefert wird. So ersparen Sie sich einen umständlichen und schweren Transport.

 

Erinnern Sie sich noch wie lange Sie gebraucht haben um gehen zu lernen? Glücklicherweise wohl nicht. Gehen ist ein komplexer Prozess und erst nach vielen, vielen Versuchen und Rückschlägen lernt man als Baby dann doch langsam auf wackligen Beinen loszutrappeln.

Können Sie sich vorstellen wie es ist, wenn man als Erwachsener noch einmal lernen muss zu gehen? Hoffentlich kommen Sie nie in die Lage, doch ein Unfall oder Schlaganfall kann leider allzu schnell dafür sorgen, dass das Gehirn Schaden nimmt. Wenn man nicht mehr auf den eigenen Beinen steht, werden fremde Hilfe und ein Rollstuhl zu neuen Fixpunkten des Lebens.

Oft helfen Therapien jedoch das geschädigte Gehirn sozusagen wieder neu zu programmieren, sodass das Gehen wieder erlernt wird. Spezielle Maschinen impfen dem Patienten den hochkomplexen Bewegungsablauf durch ständige Wiederholungen ein, sodass sich der Patient wieder an das Gehen erinnern kann.

Äußerst schwierig ist jedoch die korrekte Darstellung der Gehbewegung. Bislang konnte diese aufgrund zu hoher Kosten nicht wirklich imitiert werden. Die sch.epp OG möchte diesen Umstand ändern. Mit der Entwicklung der Therapiemaschine mit dem passenden Namen PerPedes, wird eine optimierte Gehmaschine angeboten. Mittels Lift wird der Patient vom Rollstuhl sicher auf die Maschine gehoben. Sensoren an der Maschine gewährleisten dabei eine Bewegungsüberwachung sowie eine genaue Ganganalyse. Selbstverständlich kann PerPedes individuell an Patienten angepasst werden.

Abgesehen von all den Optimierungen überzeugt PerPedes vor allem auch durch den Preis. Der Geschäftsführer Martin Schögendorfer erklärt: “Sie wird viel günstiger als die bisher am Markt befindlichen Maschinen. Der Preis wird etwa bei der Hälfte liegen. In einem konventionellen Rehabilitationsgerät braucht man bis zu acht Motoren, um die Gehbewegung simulieren zu können. PerPedes kommt mit einem aus.”

 

Modern, digital, effizient. Quelle: www.xitrust.com

In vielen Unternehmen gehört sie zum täglich Brot: die Unterschriftenmappe. “Diese Unterschriftenmappen werden dann meistens im Unternehmen kreuz und quer herum getragen oder bleiben im schlimmsten Fall einfach liegen. Die darin liegenden Dokumente warten oft wochenlang auf die Unterschrift, was zu erheblichen Zeitverzögerungen und Medienbrüchen führt”, erklärt Georg Lindsberger, CEO der XiTrust Secure Technology GmbH.

XiTrust bietet als Lösung eine Signaturplattform an. Diese befähigt den Auftraggeber innerhalb kürzester Zeit einen Signaturauftrag zu erstellen und beliebig viele Unterschreibende zum Unterschreiben des Signaturauftrages einzuladen.

Unterschreiben, wo immer man ist. Quelle: www.xitrust.com

XiTrust MOXIS – die Signaturplattform
“MOXIS soll als erste digitale Unterschriftenmappe für den Unternehmereinsatz dienen und ist in erster Linie auf Entscheidungsträger ausgelegt, denen wir ein Stückchen Freiheit zurückgeben wollen”, führt Lindsberger an. Eingeladene Unterschreibende können den Signaturauftrag einsehen und bei Zustimmung zum Inhalt per Handysignatur innerhalb weniger Sekunden rechtsgültig unterschreiben. So wird ein vieles an Zeit erspart, denn oft sind Vorstände oder Geschäftsführer zeitlich nur schwer greifbar. Das Signatursystem lässt sich in verschiedensten Bereichen einsetzen – überall dort, wo rechtsgültige Unterschriften vonnöten sind: von Leasingverträgen bis zu Polizzen.

XiTrust – ein Unternehmen, das einen zukunftsweisenden Schritt Richtung papierloses Büro setzt.

 

Die Idee zum Durchbruch hatte Wolfgang Oswald bereits mit 23 Jahren. Ausgangspunkt war die Mitarbeit im Pokalhandel des Vaters. Probleme bereitete oft das Verschicken der Pokale, da es beim Versand immer wieder zu Bruchbeschädigungen kam. “Außerdem machte die Verpackung viel Mist”, ergänzt der mittlerweile 52jährige Wolfgang Oswald. Seine Lösung waren aufblasbare Verpackungen, die den Artikel passend umschließen. “Die nehmen wenig Platz weg, sind stabil, können aus umweltfreundlichem Material hergestellt werden”, zählt der Kärnter die Vorteile auf. Die Inspiration zu dieser Idee kam ihm als er Kinder mit Schwimmflügeln sah.

Nach fast 30 Jahren zum Erfolg. Quelle: www.kleinezeitung.at

Mit dem überraschenden Tod seines Vaters waren sämtliche Pläne einmal hingeworfen. Das Studium der technischen Mathematik wurde abgebrochen, die Firma übernommen.

So traten die aufblasbaren Verpackungen zunächst in den Hintergrund bis Oswald Mitte der 90er Jahre schließlich einen Versuch wagte.

Interesse anderer Firmen bestand, doch leider wurde der finanzielle Aufwand unterschätzt. Die Firma ging schließlich pleite.Vor zwei Jahren jedoch bestärkte ihn ein Freund wieder in seinem Vorhaben und investierte in ihn.

Seitdem regnet es Anfragen und Aufträge – auch namhafte Firmen wie Apple oder Laica zeigen Interesse. Währenddessen tüftelt Wolfgang Oswald unentwegt an den Verpackungen, da noch ein gewisses Verbesserungspotential in ihnen steckt. Eine Erfindung mit Hürden und Rückschlägen bevor sie nun mit Aufwind Erfolg verspricht.

 

Jährlich kommt es immer wieder zu tragischen Jagdunfällen mit tödlichem Ausgang. Manchmal wird eine wahrgenommene Bewegung fälschlicherweise mit einem zuvor gesichteten Tier assoziiert und sich später verheerenderweise als Jäger auf der Pirsch entpuppt, zum Teil löst sich jedoch unversehens ein Schuss aus der eigenen Waffe. Damit zweiteres nicht mehr passiert, haben sich zwei Steirer eine Lösung überlegt.

Bernhard Neuhold und Ernst Gruber - ihr System rettet Leben. Quelle: www.kleinezeitung.at

Als passionierter Jäger weiß Bernhard Neuhold, dass viel zu einfach brenzlige Situationen entstehen. Insbesondere dann, wenn das Entspannen der Waffe vergessen wird, d.h. das Sichern der Jagdwaffe. Neuhold, Geschäftsführer von Gruber Mechatronik, unterstreicht: “Das ist brandgefährlich. Es sind schon tödliche Unfälle passiert.” Zusammen mit Ernst Gruber entwickelte er ein Sicherheitssystem für Jagdwaffen. Das System stellt letztlich eine elektronische Steuerung dar, die auf Schussposition programmierbar ist. Somit sichert sich die Waffe sozusagen automatisch, wenn sie nicht mehr in Schussposition liegt. Zusätzlich gibt eine LED-Leuchte den entsicherten Zustand an.

Neuhold und Gruber haben mit ihrem patentierten System auch das Interesse des Waffenherstellers Steyr Mannlicher erregt, der mittlerweile Partner ist. In Form des Modells “Steyr Mannlicher SM 12″ ist die Erfindung als System “Reset Action” bereits am Markt.
Mehr darüber gibt es auf der Internetseite www.jagdundnatur.tv.

 

Kreative Problemlöser können seit einigen Wochen ihre Projekte beim bekannten James Dyson Award einreichen. Mit Kristof Retezár ist der erste österreichische Beitrag einzusehen, der in jedem Fall erfrischend ist.
Fontus nennt sich das Projekt, bei dem es um eine Wasserflasche fürs Fahrrad geht, die sich selbst befüllt. Ja, genau: die sich selbst befüllt. Ganz simpel ausgedrückt sammelt die spezielle Apparatur durch Kondensation Wasser aus der Luftfeuchtigkeit, wobei Solarzellen die notwendige Energie liefern. Bis zu einem halben Liter Wasser kann Fontus in einer Stunde gewinnen.

Sauberes Wasser - kein Durst nach dem Sport. Quelle: http://www.jamesdysonaward.org/de/projects/fontus-2/

Während die selbstfüllende Flasche gerade bei sportlichen Radtouren die praktische Suche nach Frischwasserquellen obsolet macht, punktet das System insbesondere in heißen Regionen mit wenig Grundwasser und hoher Luftfeuchtigkeit.

Ein Wasserspender mit Nachfülleffekt. Quelle: http://www.jamesdysonaward.org/de/projects/fontus-2/

Wie funktioniert Fontus im Detail?
Damit Wasser kondensiert, muss die Luft entsprechend heruntergekühlt werden. Wir kennen diesen Effekt alle aus dem Sammeln von Wasser am kalten Glas im Sommer. Den Kühleffekt bei Fontus erzeugt ein Peltier Element durch die Energiezufuhr der Solarzellen. Beim Peltier Element selbst sind jedoch zwei Teile voneinander getrennt – die obere Seite wird gekühlt, während die Unterseite heiß wird. Beim Fahren strömt die Luft am unteren Peltier Element entlang und kühlt dieses ab. Wenn die Luft in die obere Kammer strömt, wird diese abgebremst und kann an den kalten Kondensatorfläche das Wasser abgeben. Die Wassertropfen sammeln sich schließlich in der eingehängten 0,5l PET Flasche.

 

Schluss mit umständlich!

Wir scharren alle in den Startlöchern, denn bald beginnt sie:
die heiß ersehnte Grillsaison!

Während Hardcore-Grillmeister bei jedem Wetter die Grillgabel schwingen, warten die meisten auf das passende schöne Wetter. Wenn der köstliche Duft brutzelnder Koteletts und Würstchen garniert mit einer Schale knackigen Gemüses durch den Garten schwebt, ist Sommerzeit – man hat einfach Spaß mit seinen Freunden und genießt den schönen Tag!

Lästig ist dann immer nur das Reinigen des Grills nach dem Gaumenschmaus. Irgendwie sind die meisten Lösungen einfach unhandlich und eher nervenaufreibend. Gut, dass sich die Wienerin Herta Mühlbauer Gedanken gemacht hat und mit ihrem praktischen Grillrostreiniger hartnäckigen Verschmutzungen an den Kragen geht!

 

Die Erfinderin, Frau Herta Mühlbauer

Einfach genial fand auch die gleichnamige Sendereihe des MDR, der sich die Erfindung zuletzt etwas näher betrachtet hat. Je nach Grillrostform wird der Grillrostreiniger in runder oder rechteckiger Form gewählt. Der Grillrostreiniger besteht aus einer Bodenschale mit Deckel. Der benutzte Grillrost wird mit Reinigungsmittel einfach in die Bodenschale gelegt, die eine große, zentral befestigte Reinigungsbürste aufweist. Nachdem der dicht schließene Deckel aufgesetzt ist, wird einfach die Kurbel außen am Grillrostreiniger betätigt. Dadurch bewegt sich die Bürste im Inneren.
Fazit: die Erfindung ist einfach zu benützen, effektiv und reinigt dabei den Grillrost im Nu. Das besondere Plus ist weiters die saubere Bedienung. Da die Reinigung sozusagen im Inneren des Grillrostreinigers geschieht und der Deckel passgenau sitzt, gibt es kein spritzen. Effektive Reinigung ohne schmutzige Hände – das gefällt!

Sie haben Interesse? Einfach diesem Link folgen.

 

Wenn es um Sonnenbrillen geht, können wohl zwei Konsumentengruppen unterschieden werden. Jene, die zu teuren Markenmodellen greifen und jene, welche billigere Produkte vorziehen, weil Sonnenbrillen gern einmal vergessen oder aus Unachtsamkeit zerstört werden. Oder wie oft ist es Ihnen bereits passiert, dass Sie sich aus Versehen auf Ihre Sonnenbrille gesetzt haben oder diese hinuntergefallen ist und sichtbaren Schaden davongetragen hat? Das ist natürlich ärgerlich. Zeuge genau dieses Ärgers wurde beispielsweise auch der Österreicher Christoph Egger. In diesem Fall stritt sich ein Pärchen, da der Begleiter sich auf die Sonnenbrille gesetzt hatte. So entstand die Überlegung des Zillertalers, dass einmal eine unzerbrechliche Sonnenbrille erfunden werden müsste.

Christoph Egger mit seinen Unbreakables. Quelle: www.gloryfy.com

Aus “einmal” und “müsste” entstand schnell ein “ich mach mich dran”. Das Tüfteln um den neuen Stoff stellte sich als kein Kinderspiel dar und Jahre intensiver Forschung mit allen Höhen und Tiefen folgten. Schließlich aber war die Sonnenbrille der nächsten Generation geboren: “Gloryfy“. Die Besonderheit liegt im Material g-flex, das – egal wie verbogen es wird – immer wieder in seine Ausgangsposition zurückkehrt (hier zum Ansehen). Damit gibt es nun endlich keine Draufsitzer mehr mit zerbrochenem Gestell!
Von Anfang an setzte man auf gutes Design und vor allem auch den Sportsektor. Hier punkten die Gloryfy-Brillen speziell durch das Vermeiden von Verletzungen im Gesicht bei Stürzen. Mittlerweile gibt es eine Reihe optisch sehr ansprechender Modelle – da lohnt sich ein zweiter Blick!

 

Man kennt es aus Werbungen, die zur Hygiene und vermehrtem Händewaschen auffordern. Sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln, über Kontakt von Türgriffen oder einem Handschlag – Keime und Bakterien wandern unsichtbar von Mensch zu Mensch. Schlimmer die Situation im Labor, wo eventuell unbemerkt Kontakt zu Giftstoffen besteht, die durch verschiedenste Umstände auf dem Labormantel gelandet sind.

Verfärbungen, die warnen ©Joanneum Research/Bernhard Bergmann

Forscher des Joanneum Research setzen genau hier an. Sie haben Textilien entwickelt, welche sich bei Kontakt mit giftigen Stoffen verfärben und damit schnell und sicher warnen. Intelligente Labormäntel warnen somit bei Berührung mit giftigen Gasen – etwa Kohlenmonoxid – oder Flüssigkeiten. Die Behandlung von Textilien mit den Sensorfarbstoffen stellt sich im Grunde sehr einfach dar, da sie durch ein Bad in wässriger Farbstoff-Lösung aufgetragen werden. Der spezielle Sensorfarbstoff wäscht sich nicht aus und ist natürlich für den Träger unbedenklich.


Dadurch, dass die Farbstoffe nach Kundenwunsch angepasst werden können, ergibt sich ein äußerst breites Anwendungsfeld. Projektleiter Gerhard Mohr erklärt: “Das heißt, der Farbstoff muss gezielt einen Gefahrenstoff erkennen, sich an die Qualität des Originaltextils anpassen und stabil haften.” Somit können speziell behandelte Textilien nicht nur in Labors eingesetzt werden, sondern beispielsweise zur Anzeige von Infektionen durch Verbandsmaterial dienen. Ebenso verfärben sich intelligente Waschhandschuhe, wenn der ph-Wert im Badewasser des Babys durch Zugabe des Duschgels für die Haut außerhalb des idealen Bereiches liegt.

Das Forschungsteam von Joanneum Research muss nun noch die Unbedenklichkeit der Sensorfarbstoffe zertifizieren lassen und ist derzeit auf der Suche nach einem Wirtschaftspartner für die marktreife Umsetzung. Gelingt dies, können schon bald intelligente Textilien in den eigenen vier Wänden wie auch an verschiedensten Arbeitsplätzen für mehr Sicherheit sorgen.

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