Nov 202017
 

Das Investorennetzwerk European Super Angels Club (ESAC), gegründet von KPMG und Venionaire Capital Partnern, startete dieses Quartal eine neue Roadshow mit ausgewählten europäischen Startups. Auch dieses Mal macht der Club nach Zürich und Amsterdam halt in Wien. Rund 90 Gäste, Investoren, Unternehmer, Business Angels sowie Innovation Manager trafen sich vergangenen Dienstag in den Räumlichkeiten der Semper Constantia Privatbank in Wien. Der Club versteht sich als eine pan-europäische Initiative, deren Ziel es ist, Expertise, Erfahrungsaustauch und die dringend notwendige Bereitstellung von Finanzierungen für europäische Talente zu fördern. Bereits in der ersten Roadshow im ersten Halbjahr 2017 konnte das Netzwerk für die damals teilnehmenden Startups 3,5 Millionen Euro einwerben.

Für die aktuellen Teilnehmer ist das Ziel nochmal deutlich erhöht worden: „In dieser Runde sind Firmen aus Deutschland, Österreich, Ungarn und der Schweiz mit einem gesamten Kapitalbedarf von rund 7 Millionen Euro dabei. Berücksichtigt man alle Firmen, die wir aktuell im Club gelistet haben, sprechen wir sogar von einer Summe von 18 Millionen Euro. Unsere Mitglieder stemmen gemeinsam sogenannte Super Angels Runden von einer bis zehn Millionen Euro und bringen sich darüber hinaus persönlich sehr stark ein. Super Angels sind in Europa ein wichtiger Co-Investor für Venture Capital Fonds geworden“, erklärt Berthold Baurek-Karlic, Vorstandsmitglied des European Super Angels Clubs und CEO von Venionaire Capital.

Startup-Bewerbungen für 2018 bereits möglich
Weitere geplante Stationen sind London, München und schließlich Hongkong als Side-Event. „Der European Super Angels Club wurde erst Anfang dieses Jahres aus der Taufe gehoben und hat sich bereits bewährt. Wir sehen von Investoren als auch von unseren KPMG Partnern in Europa viel Zuspruch. Für 2018 nehmen wir bereits neue Bewerbungen insbesondere im Bereich Cybersecurity von interessierten Startups auf der Webseite des Super Angels Clubs entgegen. Wir analysieren laufend und versuchen Startups sehr schnelles Feedback zu geben – rund fünf Prozent der Bewerber erhalten die Chance bei uns gelistet zu werden. Das klingt im ersten Moment hart, aber wir haben uns dazu verpflichtet, die besten Investments Europas für unsere Mitglieder hervorzuheben“, erklärt Michael Petritz, Partner bei KPMG und ebenfalls Vorstandsmitglied des European Super Angels Clubs.

Lokale Partner in Niederlande und Ungarn
Timan Rebel, Co-Founder von NEXT Amsterdam und lokaler Partner des European Super Angels Clubs: „Die Idee, die europäische Startup-Welt enger zusammenzubringen, treibt uns schon seit Jahren an. Der European Super Angels Club ist ein innovatives Projekt, um grenzübergreifende Investments zu unterstützen und das internationale Netzwerk zu stärken. Es hat uns sehr gefreut im November erstmals den European Super Angels Club in unserem Accelerator begrüßt haben zu dürfen und wir freuen uns schon auf die nächste Roadshow.“

„Bereits im August besuchte uns der European Super Angels Club für einen eigenen Pre-Roadshow-Event in Budapest und hat dabei eines unserer Portfolio-Unternehmen für eine Wildcard der aktuellen Roadshow nominiert. Dank der Untersützung und Expertise des Clubs hat dieses Startup einen sichtbaren Sprung vorwärts gemacht und wir sehen dem baldigen Abschluss der angepeilten Finanzierungsrunde sehr positiv entgegen“, sagt Bence Makai, Investment Director des ungarischen Accelerators Oxo Labs, der ebenfalls in Wien zu Besuch war.

Weitere Marktbeschleunigung
„Als eine von Unternehmern geführte Privatbank freuen wir uns ganz besonders gemeinsam mit KPMG Österreich und Venionaire Capital in Österreich als Partner dieser gelungenen Initiative auftreten zu können. Wir sind davon überzeugt, dass diese Veranstaltungsreihe auch einen positiven Mehrwert für unsere Kunden liefert und unser Dienstleistungsspektrum optimal ergänzt. Das große Interesse bestätigt uns zudem in unserer Entscheidung“, so Bernhard Ramsauer, Mitinhaber & Vorsitzender des Vorstandes der Semper Constantia Privatbank.

Die auf Wirtschafts- und Wirtschaftsstrafrecht spezialisierte Anwaltskanzlei PHH Rechtsanwälte zählt zu den Partnern der ersten Stunde des Investorenclubs. Für Rainer Kaspar, Partner bei PHH Rechtsanwälte, ist das internationale Matching von Startups und Investoren entscheidend: „Die Schaffung einer solchen institutionalisierten Kapitalbeschaffung für Startups ist wichtig für die weitere Marktbeschleunigung und hilft Investoren als auch Startups. Wir freuen uns deshalb sehr, dass der Super Angels Club sich für uns als rechtlichen Partner entschieden hat.“

Apr 282017
 

Die Smart Grids Week ist seit 10 Jahren der Branchentreffpunkt zum Thema Intelligente Energiesysteme in Österreich. Unter dem neuen Titel Smart Energy Systems Week Austria findet die Konferenz des BMVIT und Klima- und Energiefonds vom 15. bis 19. Mai 2017 in Graz statt. Im Zentrum der Fachvorträge, Diskussionen und Workshops stehen heuer die Systemintegration von Energietechnologien und die Flexibilisierung des Energiesystems.

Start-ups aufgepasst: Am Mittwoch, dem 17. Mai, gibt es zum zweiten Mal den Smart Service Innovation Day in Kooperation mit Oesterreichs Energie und Austria Wirtschaftsservice aws. An diesem Tag habt Ihr die Möglichkeit, gemeinsam mit Vertreter/innen von Energieunternehmen, Technologieanbietern, Forscher/innen und Stakeholdern neue Energie-Services und Geschäftsmodelle zu entwickeln. In einem Wettbewerb tretet Ihr in 5 Teams gegeneinander an. Die erarbeiteten Lösungen werden am Abend vor eine Jury gepitcht und das Gewinner-Team mit einem Award ausgezeichnet.

Die Challenge: Neue Energiedienstleistungen stellen die Kund/innen und Nutzer/innen in den Mittelpunkt. Neue Wertschöpfungsketten entstehen und neue Player übernehmen entscheidende Rollen. Einmal angenommen, die notwendigen Energietechnologien sind verfügbar, ebenso die Daten über die Erzeugung und den Verbrauch. Und angenommen, der rechtliche und regulatorische Rahmen kann für einen Tag außer Kraft gesetzt werden:

„Welche attraktiven Dienstleistungen könnten wir für verschiedene EnergiekundInnen, aber auch b2b im Energiesektor oder darüber hinaus entwickeln um z. B. erneuerbare Energien besser zu nutzen, um mehrere Energieträger (Strom, Wärme, Mobilität) intelligent miteinander zu verbinden, um Assets effizienter einzusetzen, um Geschäftsprozesse einfacher abzuwickeln?“

Das bringt Euch die Teilnahme:

Kontaktaufbau zu potenziellen Kund/innen und Partner/innen entlang neuer Wertschöpfungsketten Positionierung und Werbung durch Ausstellung eines Rollups und Broschüren etc. am 17.5.Chance, als Siegerteam einen Award zu gewinnen.

Mehr Infos unter http://www.seswa.at/programm.html

Mrz 082017
 

Die Zusammenarbeit zwischen Konzernen und Startups ist in Österreich im Vormarsch, wie eine aktuelle Befragung des Beratungs- und Beteiligungsunternehmens Venionaire Capital unter den größten heimischen Unternehmen ergab.

So haben bereits mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen mit Startups zusammengearbeitet. Besonders häufig wird hierbei die Teilnahme an Innovationswettbewerben genannt, wie beispielsweise die jährlich stattfindenden „Innovation to Company“ Startup Challenges, welche in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Wien entwickelt wurden. Mit diesem großen Interesse an Startups schließt Österreich auch international auf. Wie eine Studie der Business School INSEAD und „500 Startups“ aus dem Jahr 2016 zeigt, beschäftigen sich mehr als zwei Drittel der internationalen Top 100 Unternehmen mit diesem Thema. Globale Player suchen jedoch nicht nur die Zusammenarbeit mit Startups, sondern sie beteiligen sich auch aktiv mit Wagniskapital. Heimische Konzerne waren dahingehend bisher noch zögerlich, aber auch hier zeichnen sich Veränderungen ab.


Konzerne wollen Startup-Aktivitäten intensivieren
Ein guter Teil der befragten Unternehmen möchte sich in ausgewählten Fällen bei Startups beteiligen, etwa durch eine Partnerschaft mit dem European Super Angels Club. Überlegungen der Konzerne gibt es auch hinsichtlich eigener Akzeleratoren und Corporate Venture Fonds: „Konzerne scheuen insbesondere bei Akzeleratoren und gemeinsamen Innovationsstandorten nicht die Zusammenarbeit mit Partnern aus komplementären Industrien, wie wir am Beispiel des Talent Garden in Wien sehen. Bei Corporate Venture Fonds hängt die Offenheit sehr vom Ausmaß der strategischen Ausrichtung der Häuser ab. International kennen wir sowohl gemeinsame als auch eigenständige Vehikel von Konzernen mit ganz unterschiedlichen Strategien – wir erarbeiten daher auch in Österreich verschiedene Konzepte für unsere Kunden“, erklärt Berthold Baurek-Karlic, Gründer und Geschäftsführer von Venionaire Capital. Ein interessantes Detail ist, dass ausnahmslos alle Unternehmen, die bisher mit Startups zusammengearbeitet haben, ihre Aktivitäten in diesem Bereich intensivieren wollen. Konzerne, die noch nicht mit Startups zusammen gearbeitet haben, sehen Corporate Startup Engagement zumindest als potentiellen Bestandteil ihrer Digitalisierungsoffensive 2017.

Kosten senken, Innovation erhöhen
Die Motive für die Zusammenarbeit mit Startups decken sich mit der globalen Studie von INSEAD und 500 Startups: Etablierte Unternehmen erwarten sich dadurch mehr innovative Ideen bei gleichzeitig weniger Innovationskosten, die Möglichkeit neue Produkte zu testen und ein Abfedern der Bedrohungen durch neue digitale Geschäftsmodelle. Besonders interessiert sind heimische Unternehmen an Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz), aber auch das bessere Verarbeiten großer Datenmengen (Big Data) und die Digitalisierung von Maschinen, Infrastruktur und Gebäuden (Industry 4.0) sind relevante Themen.

Positive Verstärkung
Für Baurek-Karlic ist das österreichische Startup Ecoystem wie ein Schneeball, der einmal angestoßen, sich immer schneller zu drehen beginnt: „Die Professionalisierung der Startup-Teams bringt wachsendes Interesse von Investoren und Unternehmen, deren Interesse fördert neue Gründer, die wiederum neue Player anziehen. Gerade in unserer Arbeit im Zuge der ‚Innovation to Company‘ Startup Challenge und darüber hinaus mit Unternehmen wie beispielsweise A1, AccorHotels, Microsoft Österreich, New Frontier Group, Österreichische Post, Raiffeisen, Uniqa oder Verbund, zeigen uns, dass es hier großes und weiter wachsendes Interesse gibt. Jetzt gilt es diese Potentiale auch auf pan-europäischer Ebene auszunutzen und daher haben wir uns ganz bewusst von Anfang an für Talent Garden in Wien und die Gründung des European Super Angels Clubs eingesetzt.“

Nov 142016
 

Am 10.11.2016 wurde der NÖ Innovationspreis 2016 an herausragende Innovationsprojekte vergeben. Das Projekt SONIGait der FH St. Pölten wurde als Gewinner in der Kategorie „Innovationen von Forschungseinrichtungen“ ausgezeichnet. Unter den Finalisten befand sich zudem das Projekt Smart Inspection, das die innovative Inspektion von Brücken erforscht. Die Preise verliehen Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl im feierlichen Rahmen im Institute of Science and Technology Austria in Klosterneuburg.

Im Projekt SONIGait entwickeln ForscherInnen der FH St. Pölten eine Schuhsohle, die das Gehen hörbar macht. Über Kopfhörer erhalten Menschen die Information, ob sie gleichmäßig abrollen oder die Füße unterschiedlich belasten. Diese Information könnte in der Therapie zum Beispiel nach Sportverletzungen oder einem Schlaganfall eingesetzt werden. Gestern wurde das ForscherInnenteam der FH St. Pölten rund um die Projektleiter Jakob Doppler und Brian Horsak dafür mit dem NÖ Innovationspreis ausgezeichnet.

„SoniGAIT ist ein mobiles, auditives Feedbacksystem zur Gangschulung und Gangrehabilitation und soll Therapeutinnen und Therapeuten sowie Patienteninnen und Patienten helfen, Gangabweichungen festzustellen und das (Wieder-)Erlernen eines physiologischeren Gangbildes zu unterstützen“, erklären die Projektleiter Jakob Doppler und Brian Horsak. „Dabei verfolgen wir in unserer Forschung einen stark interdisziplinären Ansatz und bündeln Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen, etwa aus dem Feld der Physiotherapie oder der Digitalen Medientechnologien.“

Medienunterstützte Gesundheitsvorsorge
SONIGait ist Teil des Forschungsvorhabens CARMA (Center for Applied Research in Media Assisted Health Care for Motion and Activity) an der FH St. Pölten. Unter diesem Namen entsteht seit 2013 ein Zentrum für angewandte Forschung für medienunterstützte Gesundheitsvorsorge. In mehreren Projekten entwerfen Studierende und ForscherInnen Techniken, die Menschen in der Rehabilitation unterstützen oder Medizinerinnen und Medizinern sowie Therapeutinnen und Therapeuten ihre Arbeit erleichtern sollen.
An SONIGait beteiligen sind an der FH St. Pölten die Studiengänge Physiotherapie und Digital Healthcare sowie das Institut für Creative\Media/Technologies (IC\M/T).

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Bild: Brian Horsak, wissenschaftlicher Leiter des Projekts SONIGait, mit Landesrätin Petra Bohuslav und Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl.

Innovative Instandhaltung von Eisenbahnbrücken
Über eine Nominierung in der Kategorie „Innovationen aus Forschungseinrichtungen“ durfte sich das Projekt Smart Inspection freuen, an dem das Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung sowie das Institut für Creative\Media/Technologies an der FH St. Pölten beteiligt sind. Geforscht wird an einer Applikation für die integrierte Brückeninspektion mittels Tablet oder Smartphone, die etwa schadhafte Stellen wie Risse, Korrosion oder Abbröckelungen erkennen, aufnehmen und die Daten an eine zentrale Stelle weiterleiten soll.

„Infrastruktureinrichtungen befinden sich im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Effizienz und der Erfüllung hoher Sicherheitsstandards. Bis dato wurde die visuelle Brückeninspektion von geschultem Personal durchgeführt. Mit ‚Smart Inspection‘ soll künftig eine integrierte Inspektion mittels App möglich sein“, erklärt Frank Michelberger, Projektleiter und Leiter des Carl Ritter von Ghega Instituts für integrierte Mobilitätsforschung.

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Bild: Das Team von Smart Inspection: Hirut Grossberger, Kerstin Blumenstein und Frank Michelberger mit Landesrätin Petra Bohuslav und Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl.

„Die neuerliche Auszeichnung von Projekten der FH St. Pölten beim niederösterreichischen Innovationspreis zeigt die hohe Qualität der Forschung und die praktische Relevanz der Arbeiten. Wir sind im Bereich der Forschung in den letzten Jahren sowohl qualitativ als auch quantitativ kontinuierlich gewachsen. Heute zählt die FH St. Pölten zu den forschungsstärksten Fachhochschulen in Österreich“, sagt Hannes Raffaseder, Prokurist und Leiter des Bereichs Forschung und Wissenstransfer an der FH St. Pölten.

Über den NÖ Innovationspreis
Der NÖ Innovationspreis kürt jährlich herausragende Innovationsprojekte von niederösterreichischen Unternehmen sowie innovative Entwicklungen von Forschungseinrichtungen. Vergeben wurden diesmal drei Kategorienpreise (Innovationen aus Forschungseinrichtungen, Innovationen für die Wirtschaft, Innovationen für den Konsumenten), ein Sonderpreis im Bereich Digitalisierung / Industrie 4.0 sowie der NÖ Innovationspreis für den Gesamtsieger. Organisiert wird der Preis von TIP (Technologie- und InnovationsPartner), dem gemeinsamen Innovationsservice des Landes und der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Link Tipps:
NÖ Innovationspreis 2016
Projekt CARMA/SONIGait
Projekt Smart Inspection

Jun 172016
 

Die EM ist im vollen Gange und neben so einigen Überraschungen, gab es gestern auch die erste Nullnummer.
Args – schon wieder daneben getippt!

Besser beraten
Besser beraten sind Sie mit unserem Fußballergebniswürfel, dessen Ergebnisseiten die wahrscheinlichsten Ergebnisse bei Fußballgroßereignissen zeigen. Also einfach würfeln und das Spiel am Bildschirm verfolgen. Wenn Sie dann trotzdem noch einmal falsch liegen sollten, ist zumindest der Würfelgott Schuld. Der Fußballergebniswürfel – für stimmige Ergebnisse und dem hoffentlichen Sieg im Freundeswettkreis.

Würfeln – loslegen uuuund gewinnen!
Der Würfel des Fußballgottes, der Sie als großen Kenner auftreten lässt und mit dem Sie ohne großes Kopfzerbrechen goldrichtig liegen (können). Für mehr Spaß (und Erfolg) beim Tippen hier bei uns im Erfinderladen in Berlin wie auch im Onlineshop zu ergattern .

Sep 022015
 

Wasserstoff - vielfältig einsetzbar

Auersthal in Niederösterreich – vielleicht ein Ort, der bald Schlagzeilen machen wird. Dort ist nämlich ein vielversprechendes Pilotprojekt in Betrieb gegangen, das im wahrsten Sinne einen spannenden Ansatz hat. Ein Problem erneuerbarer Energiequellen besteht meist in dem Umstand, dass sich Wind- wie auch Sonnenenergie leider nicht nach den Bedarf richten, sondern eben dann Strom produzieren, wenn die Verhältnisse passen. So herrscht fast notgedrungen oftmals eine Schere zwischen Strombedarf und Angebot aus erneuerbaren Energiequellen.

Wind2Hydrogen
In dem Pilotprojekt wird der Strom der Windanlage zur Gewinnung von Wasserstoff genutzt. Wasserstoff kann als Energielieferant wiederum vielfältig eingesetzt werden und zusätzlich fällt beim Spaltungsprozess lediglich Sauerstoff als „Abfallprodukt“ an. Bei Wind2Hydrogen kommt zudem ein Prototyp einer Hochdruckelektrolyse zum Einsatz, bei dem Wasserstoff mit einem Druck von 163 bar erzeugt wird.

Maximal sollen am Tag 31kg Wasserstoff erzeugt werden, die in Folge verschieden eingesetzt werden können. Neben dem Abfüllen in Kapseln als Energiequelle für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, kann Wasserstoff beispielsweise in das Erdgasnetz bis zu einem gewissen Teil eingespeist werden.

Jun 262012
 

Quelle: www.whatisaninnovation.com

Um die Salzburger Kreativwirtschaft anzukurbeln, wird es ab September den VINCI, den Kreativwirtschafts-Scheck, geben. Mithilfe dessen sollen vermehrt Kooperationen zwischen klassischen Wirtschaftszweigen und findigen Querdenkern stattfinden.
Kerstin Wimberger von der Innovations- und Technologietransfer GmbH Salzburg erhofft sich mit diesem finanziellen Anreiz den Weg für viele neue Innovationen einzuleiten. Insgesamt sind 20 Mal jeweils 5000 Euro zu vergeben, wobei eine Jury entscheidet, welche Projekte sich für VINCI eignen. Zunächst gibt es den VINCI nur in Salzburg, aber falls der Kreativwirtschafts-Scheck mit Erfolg gekrönt ist, soll das Projekt auf ganz Österreich ausgedehnt werden. „Das ist natürlich eine große Chance für die Salzburger Wirtschaft, als erste an dem Projekt teilnehmen zu können,“ erklärt Wimberger.

Einen Informationsabend zu VINCI findet am 27. Juni in der TriBühne Lehen statt. Interessierte Unternehmen erfahren bei dieser Veranstaltung alles rund um diese neue Initiative. Dabei sind auch jene Unternehmen, welche noch kein konkretes Projekt haben, herzlich eingeladen sich zu informieren. „Es wird Thementische geben, wo ein Austausch und Brainstorming stattfinden kann.“ Bis heute können sich Unternehmen zu dieser Veranstaltung anmelden.

Gemeinsam innovativ, Quelle: www.ne-generation.org.uk

VINCI ist ein äußerst begrüßenswerter Anreiz vermehrt die Zusammenarbeit von klassischen Unternehmen und Kreativen anzukurbeln. Als Resultat erhoffen sich die Initiatoren interessante Produktinnovationen, die in weiterer Folge das Image eines jeden Unternehmen nicht nur verjüngen sondern auch aufpolieren und gleichzeitig dazu beitragen den Wirtschaftsstandort Salzburg zu stärken.

Der neue Kreativwirtschaftsscheck VINCI wird aus Mitteln der EU sowie des bmwfj finanziert und mit Unterstützung der ITG Salzburg pilothaft von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) an Salzburger Unternehmer vergeben.

Jan 122012
 

Es ist wirklich toll – weltweit gibt es es immer mehr und mehr Veranstaltungen zum Thema Innovation und Erfindungen. Mittlerweile haben einige Messen eine zusätzliche Erfinderschau inkludiert und andere haben sich sogar auf diesen Bereich komplett spezialisiert. Aber wie soll man da den Überblick behalten? Ich habe mich mal für euch schlau gemacht und hier eine Übersicht der Erfindermessen in Österreich zusammengestellt, bei denen das Datum für 2012 schon bekannt ist. Vielleicht habt ihr ja vor die eine oder andere zu besuchen oder vielleicht sogar selbst auszustellen? Übrigens: auf so mancher ist auch wieder der Erfinderladen vertreten – aber darüber berichten wir euch natürlich noch ausführlich.

Quelle: http://www.fj.creativsalzburg.at/index.html

Quelle: http://orion-messen.members.at

Den Anfang macht Creative Salzburg – vom 02. bis 04. März 2012: die internationale Fachmesse für Geschenkideen, Wohnaccessoires, Design– und Lifestyleartikel, Papier- und Schreibwaren, Floristik, Bastelbedarf, Kunsthandwerk, Souvenirs, Glas, Porzellan und Keramik, Trend– und Plüschartikel, Spielwaren, Modeaccessoires. Die gibt’s schon seit über 30 Jahren und es ist die einzige Fachmesse dieser Art in Österreich!

Im April folgt dann gleich die WISA in St.Pölten – heuer übrigens zum 30. Mal! Vom 19. bis 22. April 2012 treffen sich Aussteller und Besucher zu den Themen Auto, Bauen, Energiesparen, Wohnen, Freizeit, Gartenbau und natürlich gibt’s auch wieder eine Erfinderschau. Wir haben euch ja letztes Jahr schon darüber berichtet, was sich auf dieser Verbrauchermesse so alles tut.

Der Zukunftskongress in Wien hat sich heuer etwas nach vorne verschoben und wird bereits am 12. Juni stattfinden. Das ist übrigens die zweite Auflage – bei der ersten durfte übrigens der Erfinderladen dabei sein. Dieses Jahr lautet das Motto: Zukunft machen: das Innovationsgeheimnis. Wir dürfen gespannt sein, welches tolle Programm uns diesmal dazu erwartet.

Ende August heißt es dann wieder auf nach Linz zum Ars Electronica Festival: vom 30.08. bis 02.09.! Hier könnt ihr dann auch den Erfinderladen wieder besuchen. Genauere Infos sind noch nicht bekannt, aber wir können uns sicher auf spannende Workshops und Aktivitäten freuen.

Im Oktober geht’s dann in die andere Richtung – nach Tirol zur Innsbrucker Herbstmesse. Vom 03.bis 07.10.2012 ist hier zum zweiten Mal eine Design- und Erfindermesse inkludiert. Wir haben euch bereits letztes Jahr über die größte Publikumsmesse in Westösterreich berichtet.

Den Abschluss bildet natürlich unser Tag der Erfinder – wie immer am 09. November! Es ist zwar keine Messe, aber trotzdem ein wichtiger Tag für Erfinder. In diesem Jahr werden wir uns was für euch einfallen lassen – ihr dürft gespannt sein!

Es gibt viel zu sehen, staunen, erfinden und zu tun in diesem Jahr. Wir werden euch wie auch im letzten Jahr immer über die Veranstaltungen informieren und vielleicht trifft man sich ja auf der ein oder anderen Messe!

Jan 112012
 

Quelle: http://www.vis-vitalis.com

Wir haben euch im November ja schonmal die Gewinner des Salzburger Wirtschaftspreises, in der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ vorgestellt. Könnt ihr euch noch an das Unternehmen vis vitalis gmbh erinnern, das in der Lebensmittelindustrie zu Hause ist? Richtig – es geht um die Frage, wie sich unsere auf unsere Gesundheit auswirkt und welche Lebensmittelzutaten eigentlich überhaupt noch gesund sind. Kennt ihr das – ihr steht im Supermarkt und es gibt eine riesige Auswahl an Produkten? Die wenigsten sind heutzutage ohne spezielle Eigenschaft– meistens haben sie eine Besonderheit: lactosefrei, zuckerfrei, glutenfrei, mit vielen Mineralien, etc. Florian Zehner, Vertriebs- und Marketingleiter, stellt daher eine umgekehrte Frage: sind die Produkte, die keine besondere Eigenschaft aufweisen dann eigentlich schädlich? Die Antwort: „Diese Frage kann relativ knapp beantwortet werden: Weniger das, was nicht in einem Nahrungsmittel enthalten ist, entscheidet über dessen biologische Wertigkeit, als was es letztlich enthält.

Mit Hilfe einer Förderung der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und des Landes Salzburg, konnte das Unternehmen einen bahnbrechenden Erfolg in der Herstellung von vitalstoffreichen Lebensmittelzutaten für eine neue Generation von Lebensmitteln, verbuchen. Das Lungauer Unternehmen forscht schon seit über 15 Jahren an dieser Fragestellung und ist sich sicher: das Beste kommt immer noch aus der Natur selbst und Gesundheit kann nicht durch künstlich erzeugte Zusatzstoffe entstehen. Mittlerweile sind ihre Lebensmittelrohstoffe international patentiert und versprechen eine gesunde Vitalität von Nahrungsmitteln.

Quelle: http://www.vis-vitalis-food.com

vis-vitalis®-Intelligent Natural Ingredients wurden auf Basis hochwertiger Getreidekeimlingen, Quinoakeimlingen, Kartoffeln, sowie Gemüse- und Fruchtextrakten entwickelt. Diese völlig neuartigen Lebensmittelzutaten enthalten alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in natürlicher, lückenloser und bedarfsgerechter Form.“ So das Unternehmen.

Unternehmen aufgepasst: Forschung ist in jedem Bereich wichtig und notwendig – aber auch teuer. Aus diesem Grund gibt es das gemeinsame Fördermodell Innovation & Forschung der FFG und des Landes Salzburg, für kleine, mittlere und große Unternehmen. Je nach Projekt können sogar bis zu 70% der gesamten Kosten gefördert werden. Weitere Informationen gibt es bei Herrn MMAg. Martin Hirscher, www.salzburg.gv.at/innovationen.

Nov 212011
 

Innovationskongress.at/Weichselbraun

Wie wir euch vergangene Woche bereits berichtet haben, fand am 17.11. und 18.11 der Innovationskongress in Villach statt. Unsere Marketingleiterin Stefanie Flöck nahm auch an der Blogparade teil, zu der die Verstalter des Kongresses aufgerufen hatten. Mit Erfolg! Sie war eine von drei glücklichen Gewinnern, die mit ihrem Beitrag eine Eintrittskarte geschenkt bekamen. Ihre Freude war groß, meine noch größer, denn als gebürtige Kärntnerin ließ sie mir, Bettina Lurz, den Vortritt.

So kam es also, dass ich einen Tag in Villach verbrachte, genau genommen im Congress Center umgeben von internationalen Experten aus den Bereichen Innovation, Technologie und Forschung. Wie über 1000 andere Besucher lauschte auch ich ihren Vorträgen, schmunzelte über den ein oder anderen Witz und nahm einige Denkanstöße mit nach Hause.

Innovation beginnt im Kopf“ –  dennoch müsse das Rad nicht immer neu erfunden werden, um erfolgreich zu sein, berichtete beispielsweise Prof. Dr. Oliver Gassmann, Professor für Innovationsmanagement und Vorsitzender der Direktion des Instituts für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen. Es lohne sich, so der international angesehene Experte, auch auf andere Unternehmen und deren Vorgehensweise zu schauen. Anhand von Praxisbeispielen erläuterte er verschiedene Unternehmensstrategien. Nescafé z.B. verschenkt seine Kaffeemaschinen  – bindet die Kunden, nachdem sie die passenden Kaffeekapseln kaufen müssen, aber dennoch an sich. Oder Mc Donalds: die Arbeitsprozesse sind so strukturiert, dass die Einschulung eines neuen Mitarbeiters – egal auf welchem Arbeitsplatz – nicht länger alls 30 Minuten benötigt. Im Ernst! Es geht aber noch minimalistischer, so Gassmann, der auch von einer Unterhaltung mit dem Ryanair-Chef Michael O’Leary erzählte. Nach einer Umfrage unter Passagieren der Billigfluglinie stellte sich heraus, dass viele über Platzprobleme klagten, wenn der Vordermann während des Fluges seinen Sitz zurückklappt. Die Ryanair-Lösung: „Dann wird man in Zukfunft die Sitze eben nicht mehr zurückklappen können.“

Auch DI Herbert Paierl, Präsident des Management Club Österreich, überraschte mit Ungewohntem. Innovationskongress-Moderator Armin Wolf (ORF) zeigte sich beeindruckt: „Sie haben etwas wirklich Innovatives gezeigt. Dass jemand auf einem Innovationskongress einen Vortrag ohne Power Point hält, habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Apropos: Seinen Augen kaum trauen konnte der ein oder andere, als Bestsellerautor Bernhard Wolff  fragte: „Welche drei Feler stecken in disem Satz?“ Die Aufklärung: es handelt sich hierbei nicht um optische Täuschung, sondern um einen Streich unseres Gehirns. In altbewährter Manier sucht es Schreibfehler und übersieht dabei, dass das Wort drei auch einen darstellt.  Wie man sieht lohnt es sich also ab und an die gewohnten Pfade zu verlassen und Platz für neue Ideen zu schaffen!

Innovationskongress.at/Weichselbraun

Die Teilnehmer des Projekts „Future Ideas Karawanks“ haben dies bereits gemacht. Im Rahmen des Innovationskongresses kamen nämlich nicht nur Experten sondern auch einfallsreiche „Laien“ zu Wort. Um der Abwanderung im Gebiet nördlich und südlich der Karawanken vorzubeugen, wurde das Projekt „Future Ideas Karawanks“ ins Leben gerufen und die zehn besten der insgesamt 67 Einsendungen im Congress Center Villach ausgezeichnet. Unter den Siegerprojekten finden sich unter anderem ein GPS-Halsband für Kühe, ein Jugendtheaterprojekt, eine Öko-zertifizierte Touristenagentur oder eine Alpen-Adria-Kultur-Card. Um die Ideen auch umsetzen zu können, wurden die Gewinner mit individuellen Beratungspaketen belohnt. „Im nächsten Jahr sollen bereits die ersten Ergebnisse realisiert werden„, erklärt Gesamt-Projektleiter Alexander Mann.

Wo wir gerade vom nächsten Jahr sprechen: 80 Prozent der Kongress-Teilnehmer von 2010 waren auch heuer wieder dabei. Natürlich würden auch wir uns freuen, wenn wir nächstes Jahr erneut eingeladen werden…

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