Dachschindeln aus Holz – ein Ausdruck von Tradition, aber auch eine schöne Option für ein ansehnliches Dach. Wenig überraschend also, dass in den letzten Jahren vermehrtes Interesse an Holzschindeln besteht. Um jedoch schnell zu gewünschten Mengen zu gelangen, wird bei der Herstellung oft auf das Putzen per Hand verzichtet. Hobelmaschinen sollen die Oberflächenbearbeitung effektiver erledigen.

v.l.n.r.: Lukas Tatzreiter und Lukas Six. Quelle:www.jugendinnovativ.at

Effizienz mit einem Pferdefuß
Das Problem bei Hobelmaschinen besteht leider darin, dass sie den natürlichen Faserverlauf des Holzes verletzen. In Folge gestalten sich derart gewonnene Holzschindeln als weniger witterungsbeständig. Die Lebensdauer verkürzt sich um etwa die Hälfte!

Lukas Tatzreiter und Lukas Six, zwei Schüler der HTBLuVA Waidhofen, haben sich Gedanken zu dieser Problematik gemacht. Ihnen schwebte eine Maschine vor, welche Holzschindeln wie von Hand bearbeitet.

Die beiden Schüler haben viel Zeit in die Entwicklung einer automatischen Holzschindelbearbeitungsmaschine investiert. So viel sei vorab verraten: es hat sich gelohnt, konnten sie doch beim Jugend Innovativ Wettbewerb den Anerkennungspreis der Kategorie Engineering erringen. In einem ersten Maschinenentwurf spaltete ein fixiertes Messer die per Motor vorangeschobenen Schindeln, die in Folge durch das Messer in Faserverlauf gespalten wurden. So viel zu einem ersten Prototypen. Inzwischen sind viele Feinheiten in intensiver Arbeit verbessert worden. Wir gratulieren den beiden Schülern zu ihrem ambitionierten Projekt!

 

Wir hatten bereits das Vergnügen ein durchdachtes Wohnkonzept in Form des Hauses CJ5 des Architektenteams Caramel vorzustellen. Heute möchten wir ein anderes äußerst ökonomisches Haus vorstellen: Ufogel.

Quelle: www.gizmag.com; Foto: Ufogel

Ufogel macht seinem Namen alle Ehre.
Der Mix aus Ufo und Vogel gestaltet sich derart, dass dieser Nestbau tatsächlich wie gerade erst gelandet wirkt. Der Ufogel besteht zu einem überwiegenden Teil aus Lärchenholz und verdankt seine Standfestigkeit einigen Stahlstützen, die auch ein Platzierung auf geneigten Hängen erlauben.

Quelle: www.gizmag.com; Foto: Ufogel

Der Kopf hinter dem Ufogel ist Designer Peter Jungmann, der es geschafft hat auf einer Wohnfläche von 45m² trotzdem genug Platz auch für ein Essen mit bis zu 8 Gästen zu bieten. Das ungewöhnliche Wohnkonzept beinhält alles, was man braucht: einen Küchen- und Essbereich, sowie eine Lounge, ein Badezimmer sowie ein Schlafzimmer, das bis zu vier Personen Platz bietet.

Auch ökologisch punktet der Ufogel, der mit Fußbodenheizung und Klimatisierung zusätzliche Wärme durch einen Holzofen gewinnt. Mit dem großzügigen Holzeinsatz lädt das sehr modern und minimalistisch designte Haus zum Entdeckung und Bewohnen ein. Ein gelungenes Wohnkonzept!

 

Quelle: www.robocup2014.org

Georg Kogler, Manuel Lux und Norbert Vas – das Dreamteam offensichtlich, wenn es um die Programmierung von Roboter geht. Die Schüler der HTL Weiz in der Steiermark schafften es, sich aus einem breiten Pool für die Weltmeisterschaft in Joao Pessoa zu qualifizieren. Der Wettbewerb namens “Robocup” ist dabei der weltweit größte seiner Art. Im Bewerb selbst stand jedes Team vor den gleichen Voraussetzungen. Alle Mannschaften bekamen einen Roboter und zwei Stunden Zeit diesen unter die Lupe zu nehmen und Programmierungen vorzunehmen.

Als jüngstes Team ging es schließlich in den “CoSpace-Rescue-Secondary” Bewerb. Hier musste der Roboter sozusagen auf eigene Faust durch das Spielfeld navigieren und Gegenstände sicherstellen.

“Unsere Aufgabe im Team bestand darin das geschriebene Programm und den Roboter an das Spielfeld anzupassen. So konnten wir heuer in den Vorrunden alle Teams – bis auf das japanische – besiegen”, erklärt Kogler. Im Finale ging es schließlich ans Eingemachte. Dort traf das österreichische Trio wieder auf das sehr erfahrene japanische Team. “Nach ein paar Verbesserungen hatten wir gegen sie dann doch die Nase vorne”, schildert Kogler, ein glücklicher Gewinner.

Hinter dem Sieg der Weltmeisterschaft stand jedoch vor allem auch Professor Anton Edl, der die Schüler der Abteilung Elektrotechnik ein Schuljahr lang auf das Turnier vorbereitet hat. Die nächste Zielsetzung ist im Übrigen bereits fixiert: die Robocup-Weltmeisterschaft 2015 in Shanghai! Wir wünschen dem Dreamteam, dass sie auch 2015 mit einem feierlichen Empfang zuhause begrüßt werden.

 

Ein schöner Schimmer aus der Weinflasche

Der Vollmond steht prächtig am Himmel, der Nachthimmel lädt zum Träumen ein und man genießt ein schönes Glas Wein – vielleicht auch mit einem guten Abendessen am Balkon. Für die ganz besondere Stimmung sorgen dabei leere Weinflaschen, die mit unserer Erfindung der Woche bestückt sind. Das Bottle Light wird nämlich einfach in die leere Flasche eingeführt, angedreht und schon hat man eine schön schimmernde Flasche, die dem abendlichen Beisammensein den ganz besonderen Flair verleiht.

Das Bottle Light eignet sich für sämtliche große leere Flaschen, da der Normverschluss für universellen Einsatz sorgt. Das weiße Licht des Bottle Lights dringt dabei durch das zuweilen gefärbte Glas nach außen, wodurch ein farbiger Schein entsteht.

Dr.-Ing. Peter Kitzenmaier und Odonchimeg Jamts haben uns berichtet, wie sie auf die einleuchtende Idee gekommen sind:

Portrait„Guter Wein ist ein Sinnbild für Arbeit, Dauer und Genuss und schafft Ambiente. Selbst leere Weinflaschen zeugen noch davon und vermitteln diese Stimmung weiter. Viele Weinflaschen sind schön gestaltet und geben ein angenehmes Licht – zu schade, um sie einfach zu entsorgen.

So sollten leere Weinflaschen, ohne dass Änderungen daran vorgenommen werden müssen, beleuchtet und als Beleuchtungsmittel nutzbar gemacht werden. Die Idee einer entsprechenden Hängelampe für Bars, Küchen etc. und einer einführbaren Stablampe als Bottle Light für Partys, Gartenpartys oder für die Wohnraumbeleuchtung war geboren.“

Wer auch in seinen Nächten Lichtakzente setzen möchte, findet das Bottle Light im Erfinderladen und wie immer auch in unserem Onlineshop. Schöne Momente garantiert.

 

Im Alter oder wenn gewisse Einschränkungen anderer Art gegeben sind, ist bei manchen Tätigkeiten Hilfe durch andere Personen gefragt. Wenn jedoch kein Verwandter oder Freund sozusagen verfügbar ist und auch in der Nachbarschaft keine große Hilfsbereitschaft besteht, wird es äußerst schwer.

Miju - ich helfe dir. Quelle: science.apa.at

Miju – Hilfe per Klick
Miju setzt gerade in diesem Feld an. Die App bringt hilfsbedürftige und hilfsbereite Personen zusammen. Über das System können einerseits Helfer ihre Dienstleistung anbieten, andererseits hilfsbedürftige Menschen schnell kostengünstige Hilfe erlangen.

In einem ersten Schritt ist eine Registrierung notwendig, wonach im zweiten Schritt über die App oder Webplattform Hilfe angefordert werden kann.

Potentielle Helfer können wiederum einsehen, wo welche Art der Unterstützung angefragt wird. Entschließt sich jemand eine Nachfrage zu bedienen, wird eine Mitteilung an die hilfsbedürftige Person geschickt. Nach einer Bestätigung eben dieser ist der Vertrag zwischen den Parteien abgeschlossen. Nach der Hilfeleistung wiederum bewerten beide Seiten die andere und die Bezahlung erfolgt. Eigentlich also ganz einfach.

“Wir wollen möglichst günstig Menschen mit Menschen zusammenführen”, erklärt Initiator Werner Bischof. Im Moment wird noch an der App gefeilt. Besonders wichtig ist schließlich nach einer Platzierung am Markt genug Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sodass eine entsprechende Vernetzung stattfinden kann. Für all jene, die übrigens Smartphones kritisch gegenüberstehen, wird ebenso an einer Telefonlösung gearbeitet.

Miju rangiert derzeit unter den drei Finalisten im Rahmen des “Urban Innovators Challenge 2014″.
Wir drücken die Daumen!

 

Welche ist Ihre Soulbottle? Quelle: https://www.soulbottles.com/de/konfigurator-shop/

Müllberge wachsen, der Ressourcenverbrauch steigt, der Energiebedarf wird bald nicht mehr zu decken sein…
Meldungen, die uns leider seit Jahr(zehnt)en bereits begleiten. Was tun?
Viele leisten einen Beitrag indem sie Müll trennen und Maschinen mit niedrigem Energieverbrauch kaufen. Andere gehen mit der eigenen Tupperdose einkaufen. Es sind die kleinen Beiträge, welche sich summieren und nicht unterschätzt werden sollten.

Haben Sie schon einmal überlegt wie viele Mineralwasser-Flaschen Sie im Jahr kaufen?

Soulbottles
Eine Wasserflasche in der Tasche für unterwegs ist praktisch. Meist wird es eine Flasche Mineralwasser sein. Eigentlich eigenartig, ist doch die Qualität des heimischen Leitungswassers hervorragend. Wir möchten Ihnen heute Soulbottles vorstellen, die aus dem ökologischen Gedanken eines nachhaltigen Produktes entstanden sind. Ebenso am Beginn des Unternehmens stand das Vorhaben des Gründers sich eine schöne Trinkflasche zu besorgen, die gänzlich ohne Plastik auskommt. Leider kam die Suche damals zu keinem Ergebnis. Ein erster Lösungsansatz bestand schließlich einfach in der Verwendung leerer Whiskey- und Vodka-Flaschen, was allerdings eher oft zu kuriosen Situationen geführt hat. So entstand letztlich die Idee doch einfach selbst eine schöne Trinkflasche mit ansprechenden Designs anzubieten.

Inzwischen ist viel Wasser den Bach hinabgeflossen, eine Crowdfunding-Campagne erfolgreich zu Ende gegangen, Investoren gefunden und das Produkt mit dem begehrten red dot Design Award ausgezeichnet. Sie selbst können bei Ihrer Soulbottle aus verschiedenen Designs wählen, von der Farbe des Verschlusses bis zum Tragegriff. Dabei kommt übrigens €1 pro verkaufter Flasche Projekten zu, welche Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen.

 

Die Seiser Alm sucht das neue Skidesign! Quelle: www.openinnovation-suedtirol.it

Seit dem 28. Juli sucht die Seiser Alm das neue Design für den Seiser Alm Kinderski.

Bis zum 18. September ist noch Zeit den eigenen Designvorschlag einzureichen. Gefragt ist ein Ski, der die Besonderheit der Ferienregion Seiser Alm unterstreicht.

Idealerweise spricht das Design natürlich Kinder an, für die der besondere Ski angeboten werden soll. Das Design, das sich letztlich den ersten Platz sichern kann, wird von einem professionellen Skihersteller produziert und im Einzelhandel verkauft. Zudem wird das Skimodell in den örtlichen Skischulen und dem Skiverleih Verwendung finden.

Wichtige Info für alle Designvorschläge
Die beiden Ski soll dasselbe Design zieren, wobei darauf zu achten ist, dass die Bindung das Design nicht störend verdeckt. Die Bindung selbst wie auch Skistöcke etc. fallen nicht unter den Wettbewerb. Insbesondere stellt das Zielpublikum Kinder im Alter von bis zu 10 Jahren dar. Skis werden passend dazu in 6 verschiedenen Längen produziert. Eingereicht kann allerdings nur das Design für den 100cm Ski werden! Gewisse Elemente müssen natürlich im Rahmen des Design enthalten sein: das Logo der Seiser Alm sowie des Skiherstellers sowei eines der Maskottchen der Ferienregion (z.B. Hexe Nix).

Sie haben Interesse, dann sollten Sie einen Blick auf die Wettbewerbsseite werfen. Einfach klicken.
Die ersten drei Topdesign dürfen sich übrigens über nette Preispakete freuen.

 

Die gute Couch vor dem Fernseher lädt zum gemütlich Lungern am Abend ein. Auch beim Lesen macht sie eine gute Figur oder bietet Platz, wenn Besuch da ist. Viele Sofas können dabei zu praktischen Schlafgelegenheiten umfunktioniert werden, indem sie einfach ausgezogen werden. Das Schlaf-Sofa Revolve verfolgt einen anderen Lösungsansatz, der eigentlich erschreckend einfach, doch noch nicht zuvor gesehen wurde.

Einfach umklappen - mehr braucht es nicht. Quelle: www.slashlife.at

Revolve besteht aus einem Sitzkern und zwei beweglichen Seitenelementen, die sich über die gesamte Länge erstrecken und auch die Hälfte der Breite umschließen. Soll eine Schlafgelegenheit geschaffen werden, wird die Rückenlehne um 180 Grad umgelegt. So simpel, wie effektiv und optisch bestechend, weshalb das Schlaf-Sofa Revolve des Design-Kollektivs Numen/For Use auch mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet worden ist.

"Umbau" - 1 Minute. Quelle: www.slashlife.at

 

http://futurezone.at

Auch in diesem Jahr ist die futurezone gemeinsam mit Philips auf der Suche nach spannenden Innovationen. Ideen für Kategorien Healthcare, Lifestyle, Licht oder Food werden gesucht.

Ein Preis für Sie? Quelle: http://futurezone.at

Dabei schwebt über dem Bewerb das Motto: “Erfinde ein Produkt, suche dir (online) einen Partner und mach aus deiner Idee ein serienreifes Produkt.”

Sie haben eine gute Idee? Dann feilen Sie mit Ihrem Partner daran und reichen Sie Ihre Erfindung bis Herbst ein. Dazu ist einfach iene Mail mit der entsprechenden Kategorie in der Betreffzeile an award@futurezone.at zu richten.

Die Jury ist nach äußert interessanten Einreichungen der letzten Jahre auf neues Material gespannt. Im Rahmen des Bewerbs wählt die Jury die besten Innovationen aus allen Einreichungen. Im Anschluss bestimmt allerdings das Online-Voting auf futurezone.at die Sieger. Zum abschließenden feierlichen Event werden schließlich die drei topplatzierten Teilnehmer eingeladen, wobei erst während der Abendveranstaltung der Sieger verlautbart und gekürt wird. Spannung ist somit garantiert!
“Auch 2014 unterstützen wir den futurezone-Innovation-Award wieder, um mit innovativen Ideen und unternehmerischer Kraft Österreich als Innovationsland zu stärken”, erklärt Robert Körbler, Generaldirektor Philips Austria, die Motivation hinter dem bereits jahrelangen Engagement des Unternehmens beim futurezone Innovation Award.

 

Wer hat nicht schon davon geträumt in fremde Welten einzutauchen?
Umsetzung fand dieses Konzept bereits im bekannten Holodeck bei Star Trek. Da konnte man schon neidisch auf die Technik blicken, welche ein absolut realistisches Abbild oder eigentlich eine absolut realistische Welt erschuf. Doch auch in unseren Zeiten werden computergenerierte Welten immer naturnäher. Animationsfilme sind bereits dieser Tage immer naturgetreuer. Besonders im Spielbereich werden Virtual-Reality Konzepte mit Nachdruck verfolgt, träumt doch jeder Spieler davon gänzlich in die Spielwelt abzutauchen.

Verspricht enormen Spielspaß! Quelle: www.kickstarter.com

Das österreichische Start-up Cyberith bietet mit ihrem Virtualizer letztlich den Traum aller Spieler an. Mit dem Virtualizer wird es möglich sich natürlich – durch eigene Bewegungen – im Spiel zu bewegen. Das System ist mit einer Virtual-Reality Brille gekoppelt, wie natürlich einem Controller. Der Spieler selbst befindet sich in einer Plattform eingespannt, die über Bewegungen vom Niederhocken bis Springen alles berücksichtigt. Cyberith versucht über Kickstarter derzeit Finanzen für eine Umsetzung zu akquirieren – noch ist beinahe ein Monat Zeit und das angestrebte Ziel von 250.000 ist denkbar nahe.
Sie sind ebenfalls begeistert? Ab zum Unterstützen!


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