Sie schauen in die Röhre
Nein, Marko Taferner und Michael Huainig fernsehen nicht aus Leidenschaft, sie kümmern sich darum, dass Beschädigungen in Rohrleitungen schnell und einfach erkannt werden. Mit ihrem Pipe Inspektor navigieren sie durch Rohre und kommen Lecks schnell auf die Schliche. Der Pipe Inspektor selbst gestaltet sich dabei sehr schnittig, da er wie ein Torpedo gestaltet mit einer kabellosen Rohrkamera ausgestattet ist. Grund genug dieses innovative Produkt mit dem Kärntner Innovationspreis auszuzeichnen!

 

Zwei Jahre lang haben die beiden mit ihrem Team am Pipe Inspektor getüftelt, der überdies auch hören kann und Lecks in bis zu 50 Kilometer langen Wasserleitungen findet. Der batteriebetriebene Pipe Inspektor kann überdies ebenso Druckaufzeichnungen über die gesamte Rohrlänge sammeln oder auch Trübungsgrad oder Temperatur feststellen. Mittlerweile sind die beiden mit ihrer Firma MTA international tätig. Verhandlungen mit der Mongolei sind beispielsweise ebenso in Gange, wo Fernwärmeleitungen kontrolliert werden sollen. Unter dem Firmengelände selbst ist sozusagen ein Testgelände angelegt. In 2,5 Kilometer langen Rohrleitungen können verschiedenste Rohrbrüche simuliert werden: weitere Optimierungen am Preisträger sind somit nicht ausgeschlossen ;-)

 

Völlig neue Generation im Holzbau
Vor geraumer Zeit haben wir uns in diesem Blog der Firma Kielsteg mit ihrer Entwicklung eines Hochleistungs-Leichtbauelements aus Holz gewidmet. Dieser Tage darf sich das Unternehmen über die Verleihung des “Patent des Jahres” freuen. Das Patentamt betonte die Erfindung setzt “neue Maßstäbe im Holzbau und ist zugleich nachhaltig”. Konkret kann mithilfe der Innovation aus dem Hause Kielsteg sozusagen Neuland betreten werden.

Preisträger. Quelle: www.kielsteg.at

Bislang unerreichbare Dach- und Deckenkonstruktionen können mit dem Fichtenholz, das durch schlanke Stege aus Sperrholz und Grobspanplatten verbunden wird, umgesetzt werden. Mit der neuen Holzkonstruktion werden Deckenspannweiten, die zuvor mit Holz in dieser Art nicht zu denken waren. Auskragende Dachüberstände, schlanke Konstruktionshöhen bei ästhetisch hochwertiger und unbehandelter Oberfläche sind weitere Charakteristika der Kielsteg Bauelemente.

Jetzt kommt endlich die angenehme Holzoptik bei weit gespannten Hallenbauten auch zum Einsatz. Der Unterschied zu kalten Metallkonstruktionen ist spürbar, schließlich vermittelt ein lebendiges Material wie Holz einfach ein ganz anderes Gefühl, das die Schwere anderer Deckenabschlüsse negiert.

 

Energiehungrig... Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schneekanone.jpg

Die Skisaison ist bereits seit einiger Zeit eröffnet und eifrig wedeln Skibegeisterte über die Pisten. Was ist, wenn der Schnee ausbleibt? Dann werden energiehungrige Schneekanonen angeworfen, damit dem Skispaß nichts im Wege steht. Ein Forscherteam von der Universität für Bodenkultur und der Technischen Universität Wien testet dieser Tage jedoch eine völlig neue Methode.

Die künstliche Wolke
Im Labor hat es bislang gut funktioniert – die künstliche Wolke brachte den erhofften Pulverschnee. Nun geht es jedoch ab in die freie Wildbahn. Im Tiroler Obergurgl soll die neue Methode nun unter realen Bedingungen getestet werden. Dort wird in einer dreieinhalb Meter hohen, ballonförmigen Kammer durch Einspritzen von Wassertropfen eine künstliche Wolke erzeugt. Indem in der Kammer Temperaturen von weniger als minus fünf Grad Celsius herrschen, kühlen die Tröpfchen ab ohne selbst zu gefrieren. “In diesen Nebel werden dann Kristallisationskeime eingebracht, die wie Magnete wirken und größere Kristalle bilden, die dann als Schnee aus dem Wolkenbehälter fallen”, erklärt Michael Bacher, wissenschaftlicher Leiter des Projektes, den Vorgang.

Besser als Schneekanonen
Mithilfe dieser neuen Technologie kann Schnee erzeugt werden, der aufgrund seiner geringen Dichte Pulverschnee sehr nahe kommt. Besonders vorteilhaft zeigt sich aber der deutlich reduzierte Energieverbrauch im Vergleich zu Schneekanonen. “Herkömmliche Schneekanonen können aus einem Kubikmeter Wasser nur rund zwei Kubikmeter Schnee erzeugen, wir können aus einem Kubikmeter Wasser bis zu 15 Kubikmeter Pulverschnee produzieren!”, gibt Bacher an. Den gesamten Winter über wandelt sich Obergurgl zur neuen Forschungszentrale – dort wird die gesamte Saison unter realen Bedingungen geforscht, denn nach dem Winter soll der erste Prototyp produziert werden. In vier Jahren, so hofft man, wird die innovative Technologie bereits flächendeckend zum Einsatz kommen.

 

Mit dem Sozialunternehmer/Innen-Wettbewerb „Bist du der nächste Ben & Jerry’s?“ suchte die Eismarke zusammen mit Ashoka in elf Ländern junge Unternehmer/Innen, die sich für einen positiven Wandel in der Gesellschaft einsetzen. Für Österreich überzeugte die Wienerin Mel Ruff mit ihrem Unternehmen „RUFFBOARDS“ (Longboards aus alten Snowboards, produziert mit Ex-Häftlingen) die internationale Jury, zu der auch Martin Hollinetz, Gründer von OTELO, Ashoka Fellow und Österreicher des Jahres 2013, gehörte.

RUFFBOARDS aus Wien sind die Gewinner des diesjährigen Sozialunternehmerwettbewerbs „Bist Du der nächste Ben & Jerry’s?“ von Ashoka und Ben & Jerry. In London setzte sich die sympathische Jungunternehmerin Mel Ruff mit ihrem Unternehmen durch und gewinnt damit 10.000 Euro finanzielle Unterstützung, ein 6-monatiges Mentoring von Ashoka Österreich und eine Reise mit allen Gewinnern des Wettbewerbs zum Stammsitz von Ben & Jerry’s nach Vermont / USA. Ausserdem wird das Logo von „RUFFBOARDS“ in der kommenden Eissaison 2015 auf dem Becher einer neuen Ben & Jerry’s Sorte abgebildet.

„Wir freuen uns sehr über den Gewinn des Wettbewerbs. Die finanzielle Unterstützung können wir sehr gut brauchen, um unsere Produktionsstätte zu optimieren und weitere Maßnahmen für den Vertrieb unserer RUFFBOARDS zu setzen. Ich persönlich freue mich auch sehr auf die Reise nach Vermont zum Ben & Jerry’s Headquarter und darauf, die Gründer Ben Cohen und Jerry Greenfield zu treffen und viele interessante Eindrücke mitzunehmen“, freut sich Mel Ruff, Gründerin von RUFFBOARDS.


RUFFBOARDS ist eine innovative Skateboard-Firma. Neben der Produktion von erstklassigeFreizeitgeräten verfolgt RUFFBOARDS auch das Ziel, über eine umfassende Produkt- und Produktionsphilosophiebei den Kund/innen und in der breiteren Gesellschaft einen Bewusstseinswandel zu erwirken.

RUFFBOARDS verwendet ausgediente Snowboards als Basis für neue Longboards und versucht, möglichst umweltfreundliche Verfahren einzusetzen, zum Beispiel durch Vermeidung von giftigen Lösungsmitteln und Verwendung von Epoxi-Harzen auf Pflanzenbasis. Produziert wird in einem integrativen Produktionsverfahren und ermöglicht damit Ex-Häftlingen mit geringen Berufschancen gezielt den Wiedereinstieg in die Gesellschaft.

Ein internationaler Wettbewerb
In 11 Ländern suchte Ben & Jerry’s gemeinsam mit der Organisation Ashoka junge Sozialunternehmer, die wie Ben Cohen und Jerry Greenfield ein Unternehmen gegründet haben, dass sich für einen positiven Wandel in der Gesellschaft einsetzt. Insgesamt wurden 22 Projekte für das Finale nominiert – zwei pro teilnehmendem Land. Die Ideen der Finalisten reichten von einer Spielzeugbibliothek über eine virtuelle Lebensmittelbank bis hin zu Upcycling-Projekten. Zu den Juroren gehörten Mitglieder von Ashoka, dem weltgrößten Netzwerk von Sozialunternehmen, sowie prominente Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft aus allen teilnehmenden Ländern. „Wir freuen uns sehr über die Gewinner und ihr Engagement die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Die Qualität ihrer Ideen zeigt uns, dass Social Entrepreneurship zunehmend an Bedeutung gewinnt,“ sagt Georg Schön von Ashoka Österreich.

Über Ben &Jerry’s
Mit der Eröffnung ihrer ersten Eisdiele starteten Ben Cohen und Jerry Greenfield 1978 die Erfolgsstory von Ben &Jerry’s. Heute, mehr als 35 Jahre später, gilt Ben &Jerry’s nicht nur weltweit als der Inbegriff für Eiscreme vom Allerfeinsten, Ben &Jerry’s ist darüber hinaus gefrorene Philosophie und Lebensart. Das liegt vor allem am sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Engagement, das zu Ben &Jerry’s gehört wie die wertvollen Zutaten und Sorten-Namen. Bis Ende 2012 wurde das gesamte Produktportfolio auf Fairtrade-Zutaten umgestellt.

Über Ashoka
Ashoka ist die erste und weltweit führende Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurship. In 72 Ländern identifiziert Ashoka gesellschaftliche Innovationen und unterstützt die dahinter stehenden 3.000 SocialEntrepreneurs (Sozialunternehmer) als Ashoka Fellows bei der Verbreitung ihrer Ideen – mit Stipendien, Beratung sowie einem globalen Netzwerk. SocialEntrepreneurs sind Personen, die mit Gründergeist und unternehmerischer Kreativität an der Lösung eines sozialen Problems arbeiten. Die Vision von Ashoka ist eine Gesellschaft, in der jeder Einzelne ermutigt und unterstützt wird, zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen und positiven Wandel zu gestalten – ein Changemaker zu sein.

Link Tipps:
RUFFBOARDS
Ben & Jerry’s Österreich
Ashoka Österreich
„Bist du der nächste Ben & Jerry’s?“ Wettbewerb

 

Wichtige Werte festhalten Quelle: http://mysugr.com

Diagnose Diabetes
Immer mehr Menschen müssen mit dem Los Diabetes leben. Mittlerweile ist bereits jeder zwölfte Österreicher betroffen. Der Zucker muss in den Griff bekommen werden, was nur mit Disziplin und vor allem der Änderung von Gewohnheiten einhergeht. Die regelmäßige Überwachung des Blutzuckers ist unumgänglich. Darüber hinaus muss die Ernährung angepasst und überwacht werden. Was Betroffene dabei vor allem auch stört, ist das regelmäßige Spritzen von Insulin, was insbesondere im öffentlichen Bereich als unangenehm empfunden wird.

Tame the beast! Quelle: http://mysugr.com

Zähme das Monster
Leicht kann man die Erkrankung auf keinen Fall nehmen, doch hilft die Wiener App “Diabetes Companion” die Erkrankung endlich auch einmal auf spielerische Art und Weise im Zaun zu halten. Wie andere Apps auch bietet es einen einfachen Weg Blutzuckerwerte, Mahlzeiten und Co zu überwachen. Dabei können durch Koppelung an das Handy beispielsweise Blutzuckerdaten des iBGStars bzw. BGStars importiert werden. Anders als andere Apps verbindet es diese notwendige Überwachung wichtiger Werte jedoch damit das Diabetes-Monster in Schach zu halten. Das Monster nörgelt und stachelt dich mit diversen Meldungen an und mit etwas Disziplin lässt es sich zähmen. Somit schafft die Einbindung spielerischer Ziele – es gibt gewisse Herausforderungen zu meistern – Unterhaltungswert in die sonst sehr trockene Materie.

Abgesehen von diesem begrüßenswerten Ansatz kommen leider andere willkommene Funktionen wie etwa ein Blutzucker-Reminder erst in der Kaufversion zum Tragen. Die App gibt es sowohl für iOS als auch für Android.

 

Gestern haben wir Ihnen die Ernährungs-App für erleichtertes Einkaufen bei Lebensmittelunverträglichkeiten näher gebracht, heute möchten wir den ersten Supermarkt für Lebensmittelunverträglichkeit vorstellen. Wiederum wurde die Idee aus eigener Betroffenheit geboren. Iris Bosich ist selbst Fruktoseintolerant und musste sich besonders nach der Diagnose ihres Sohnes auf Gluten- und Kaseinunverträglichkeit vertieft mit der Thematik befassen und die Ernährung umstellen.

Nicht mehr lange überlegen - Vitolerance machts einfach. Quelle: www.vitolerance.at

“Eine Diagnose wie Laktoseintoleranz oder Fruktoseunverträglichkeit grenzt das Lebensmittelangebot im gewöhnlichen Handel drastisch ein und macht das tägliche Einkaufen zum Spießrutenlauf”, bestätigt Bosich. Doch die Ernährungsumstellung bedeutet unweigerlich eine Verbesserung des Wohlbefindens. Deshalb hatte sich Bosich dazu entschlossen den Online-Shop “Vitolerance” zu eröffnen.

Vitolerance

Nur mal schnell einkaufen. Endlich! Quelle: www.vitolerance.at

Beim Einkauf können verschiedenste Unverträglichkeiten angeklickt werden, sodass im Anschluss nur passende Lebensmittel angezeigt werden. Das gestaltet den Einkauf um ein Vielfaches einfacher und lädt zum Verweilen und Schmökern ein. “Damit erspart man sich das mühsame Studieren von Etiketten, da weiß ja keiner was es bedeutet”, gibt Bosich an. Aufgrund großer Nachfrage eröffnete Bosich am 1. März zusätzlich ihre 1. Filiale in Wien und zwar im Einkaufszentrum Kagran 1 (K1) am Kagraner Platz. “Da habe ich auch die Möglichkeit Kühlware anzubieten, die ich ja sonst schwer verschicken kann”, freut sich die Vitolerance-Gründerin.

Sie möchten das Online-Portal erkunden? Hier gehts lang

 

Das Innovative Möbelstück ist ein Mobiles-Sofa mit einer 3fach-Funktion, das als Sofa, Buffetisch oder Bar verwendbar ist. Das Umfunktionieren des Möbelstücks ist dabei völlig einfach von einer Person zu bewerkstelligen! Insgesamt eignet sich das mobile Sofa für all jene Bereiche, wo Platzmangel herrscht oder/und Multifunktionalität im Vordergrund steht.

Beispiele für Verwendungsbereiche:
• Frühstückspensionen
• Hotel Empfangshallen
• Seminarräume
• Singlewohnungen
• Etc.

Das multifunktionelle Mobile Sofa schafft eine einfache Lösung, die von Bar zu Tisch mit Regal oder Couch einfach von nur einer Person umzuwandeln ist. Dabei besticht das System darin, dass bei sämtlichen Einsatzvarianten stets großer Komfort gegeben ist. Auf Wunsch sind ebenso Spezialausführung mit Leder oder etwa Rattan wählbar. Mit dem Mobilen Sofa schaffen Sie es in jedem Fall Terrassen, Seminarräume, Empfangsbereiche oder auch den eigenen Wohnraum für jeden Anlass entsprechend zu rüsten!

3B Möbel

 

Lebensmittelunverträglichkeiten können vielgestalt sein. Laktoseintolerenz, Glutenunverträglichkeit, Fructoseintoleranz etc. Gut, einmal ausgetestet ist wenigstens der Quell der Unwohlsamkeit aufgedeckt. Zukünftig soll also der Konsum zur Verminderung von Beschwerden entsprechend eingegrenzt werden. Das ist leicht gesagt.

Mosinzer, Krenn und Polanc (v.l.n.r.) Quelle: www.kleinezeitunga.t

Inhaltsstoff-Angaben auf einen Blick Quelle: play.google.com

Ein schneller Einkauf ist damit zumindest für die nächste Zeit Illusion. Jedes Lebensmittel muss unter die Lupe genommen werden – Inhaltsstoffe studiert. Wie zeitraubend das ist und zuweilen bei Lebensmitteln wie Obst und Gemüse nur über Tabellen möglich, wissen Silvia Mosinzer, Isabel Polanc und Markus Krenn aus eigener Erfahrung. “Betroffene müssen beim Einkauf auf jedem Lebensmittel die Inhaltsstoffe durchlesen”, schildert Polanc.

Um den täglichen Aufwand beim Einkauf zu reduzieren und schnelle Informationen zu Lebensmittel zu liefern, hat das Trio die Ernährungs-App entwickelt. Lebensmittel werden einfach in der Suchfunktion eingetragen. Im Anschluss zeigt die App an wie viel Lactose, Fructose, Gluten oder Histamin enthalten sind. “Zu jeder Intoleranz und auch zu Lebensmittelallergien kann man Symptome und Folgen nachlesen”, erklärt Mosinzer.

Am besten laden Sie die Ernährungstypen-App gleich im Google Play Store herunter. Hier der Link

Nov 192014
 

Schmackhafter Kreislauf Quelle: www.issmich.at

Nicht schön genug? Die falsche Größe oder gar unförmig?
Es gelten harte Kriterien für Obst und Gemüse, das in den Handel will. Handelt es sich um ein unförmiges oder optisch nicht ansprechendes Exemplar, wird es schnell aussortiert. Auf diese Weise landen Unmengen an letztlich absolut einwandfreien Lebensmittel Jahr für Jahr im Müll. Unfassbar

Sabine Schellander, Tobias Judmaier und Paul Streli gehen mit ihrem Catering- und Lieferservice “Iss mich!” einen anderen Weg. Das Trio bezieht verschiedenstes, aussortiertes Gemüse gratis aus dem Marchfeld und verkocht es zu köstlichen Gerichten.

Frisch und mmhhhh Quelle: www.issmich.at

“Wir kochen mit Gemüse, das aufgrund seiner Form oder Größe nicht im Handel verwendet wird”, betont Schellander. Die Bandbreite ist groß: von der Linsensuppe, zum Bohneneintopf oder Bioeistee reicht die Palette. So sieht man in Wien immer wieder Fahrradboten mit Weckgläsern durch die Straßen fahren. Mittlerweile wurden bereits 2,6 Tonnen Gemüse zu “Iss mich!-Gerichten” verarbeitet. “Riesige Mengen an Lebensmitteln, die sonst in die Mülltonne geschmissen worden wären”, ergänzt Schellander.

Neben dem Umstand, dass absolut einwandfreie Lebensmittel sinnvoll verwendet werden, versucht das Unternehmen auch soziale Aspekte nicht zu vernachlässigen.
So wird das Gemüse von Frauen geschnitten, welche in Frauenhäusern der Caritas untergebracht sind. Zukünftig sollen ebenso bislang arbeitslose Jugendliche angestellt werden.

Frisches Gemüse, köstlich verkocht und nach Hause geliefert? Das klingt nicht nur gut, sondern schmeckt auch ausgezeichnet. Mit dem Wissen um die Herkunft des Gemüses und der nachhaltigen Arbeitsweise des Unternehmens ist ein Verkosten fast zwangsweise vorprogrammiert.

 

Erinnern Sie sich noch wie lange Sie gebraucht haben um gehen zu lernen? Glücklicherweise wohl nicht. Gehen ist ein komplexer Prozess und erst nach vielen, vielen Versuchen und Rückschlägen lernt man als Baby dann doch langsam auf wackligen Beinen loszutrappeln.

Können Sie sich vorstellen wie es ist, wenn man als Erwachsener noch einmal lernen muss zu gehen? Hoffentlich kommen Sie nie in die Lage, doch ein Unfall oder Schlaganfall kann leider allzu schnell dafür sorgen, dass das Gehirn Schaden nimmt. Wenn man nicht mehr auf den eigenen Beinen steht, werden fremde Hilfe und ein Rollstuhl zu neuen Fixpunkten des Lebens.

Oft helfen Therapien jedoch das geschädigte Gehirn sozusagen wieder neu zu programmieren, sodass das Gehen wieder erlernt wird. Spezielle Maschinen impfen dem Patienten den hochkomplexen Bewegungsablauf durch ständige Wiederholungen ein, sodass sich der Patient wieder an das Gehen erinnern kann.

Äußerst schwierig ist jedoch die korrekte Darstellung der Gehbewegung. Bislang konnte diese aufgrund zu hoher Kosten nicht wirklich imitiert werden. Die sch.epp OG möchte diesen Umstand ändern. Mit der Entwicklung der Therapiemaschine mit dem passenden Namen PerPedes, wird eine optimierte Gehmaschine angeboten. Mittels Lift wird der Patient vom Rollstuhl sicher auf die Maschine gehoben. Sensoren an der Maschine gewährleisten dabei eine Bewegungsüberwachung sowie eine genaue Ganganalyse. Selbstverständlich kann PerPedes individuell an Patienten angepasst werden.

Abgesehen von all den Optimierungen überzeugt PerPedes vor allem auch durch den Preis. Der Geschäftsführer Martin Schögendorfer erklärt: “Sie wird viel günstiger als die bisher am Markt befindlichen Maschinen. Der Preis wird etwa bei der Hälfte liegen. In einem konventionellen Rehabilitationsgerät braucht man bis zu acht Motoren, um die Gehbewegung simulieren zu können. PerPedes kommt mit einem aus.”

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