Geburtstag & Kuchen
Ein Geburtstag ohne Kuchen, das ist in etwa so wie ein Regenbogen ohne Regen – einfach unmöglich. Oft ist es der beliebte Schokokuchen, der im Kreis der Freunde genossen wird. Der Kuchen wird angeschnitten, die Teller sind schon in Hab-acht-Stellung und der Tortenheber leistet Rekordarbeit. Vorsichtig manövriert man das gute Stück schließlich zum Teller. Was bei Kuchen noch weniger Feingefühl erfordert, wird bei Torten oft zum Balanceakt. Wenn man Glück hat, kippt das Tortenstück erst auf dem Teller um, ansonst landet die leckere Süßspeise wohl oder übel auf dem Tisch oder gar Boden. Ärgerlich!

 

Schlichtes Design, sichere Funktion Quelle: www.startnext.com/erfinderprofi-tortenheber

Das dachte sich auch Erfinder Christoph Möller und entwickelte einen Tortenheber, der ein Umkippen unmöglich macht. Sein Tortenheber ist mit einer Tortenhalterung bestückt, die beim Aufnehmen des Tortenstücks in dieses einsticht und sicher hält. Auf diese Weise gibt es keine Unfälle mehr. Mit der ergänzenden Gabel kann der Tortenheber schließlich sicher abgezogen werden. Bei der Entwicklung wurde auf das Feedback verschiedener Testpersonen Rücksicht genommen und an Funktionalität wie Design gefeilt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein schlichter Tortenheber, der unaufdringlich die perfekte Ergänzung zu jedem feierlichen Anlass bietet, bei dem Torten & Co zum Einsatz kommen. Derzeit wird auf der Crowdfundingseite startnext nach Unterstützern für den sicheren Tortenheber gesucht. Womöglich möchten auch Sie Herrn Möller unterstützen und sich selbst bald über die innovative Küchenhilfe freuen.

 

Die Chance auf den eigenen Apfelbaum Quelle: www.meinapfelbaum.at

Der eigene Garten
… bleibt leider oftmals Wunschtraum. So wird es, wenn möglich, eine Wohnung mit Balkon. Grünpflanzen haben zwar auch dort Platz, doch gilt es eine Wahl zu treffen. Welchen Raum gesteht man welchen Pflanzen zu? Thomas Lechner aus Puch/Weiz kennt dieses Problem nicht. Als Obstbauer pflegt er mehr als nur ein, zwei Bäume und darf sich am Ende über köstliche Früchte freuen. Damit ebenso andere die Möglichkeit auf den eigenen Apfelbaum haben, hat er sich etwas Besonderes überlegt: die Apfelbaum-Patentschaft.

Apfelbaum-Patenschaft
Hinter Thomas Lechners Idee steht ein einfacher Gedanke: “Eine Patenschaft für einen Waldbaum ist zwar gut, weil man sich den Baum anschauen kann, aber das ist es. Mit den Äpfeln nehmen die Menschen etwas Gesundes mit nach Hause.” Der Großteil seiner Kunden stammt – wenig überraschend – aus Städten und freut sich über die Möglichkeit selbst zu ernten. “Es ist eine Freude, die Überraschung in den Augen der Besucher über die große Ernte der meist noch jungen Bäume zu sehen”, erzählt Lechner. Oft nutzen Familien die Erntezeit um gleich ein paar Tage in der Region zu bleiben. Derzeit sind etwa 70 Patenschaften vergeben, wobei Lechner mit seinen etwa 9000 Bäumen durchaus noch genug Spielraum für weitere Paten hat.

Der Ertrag pro Baum liegt übrigens etwa bei 12 Kilogramm Äpfel. Falls Sie an dieser Idee Gefallen finden, sei noch erwähnt, dass insgesamt die Auswahl aus 5 Apfelsorten besteht: Kronprinz Rudolf, Jonagold, Idared, Golden Dilicious und Elstar. Die Pflege des Baumes inklusive Schnitten wird natürlich von Herrn Lechner übernommen und falls nicht selbst geerntet wird, wird die fruchtige Ernte auch gern verschickt. Nähere Informationen

 

Seit Jahrtausenden wird er benutzt und sorgt für eine erste Zahnreinigung: der Zahnstocher. In den Knigge hat es das praktische Zahnreinigungswerkzeug im 18. Jahrhundert geschafft und fehlt seitdem auf keinem Restauranttisch in Europa.
Meist befinden sich die kleinen Hölzchen in einer Dose und purzeln gleich allesamt heraus, obwohl man doch nur einen Zahnstocher benötigt. Möchte man sich diesem kleinen Missgeschick in Zukunft nicht mehr aussetzen, gibt es für diese Arbeit einen kleinen freundlichen Diener, den Pelikan.

 

In aller Ruhe pickt der süße Pelikan elegant den Zahnstocher auf um ihn im Anschluss mit angeborener Eleganz zu servieren. Stäbchen für Stäbchen, fein säuberlich und mit aller Geduld wiederholt er dieses Spielchen so oft sie möchten. Der Zahnstocherspender bringt nicht nur den geeigneten Spielspaß am Tisch, sondern überzeugt ebenso durch sein schlichtes Design. Mit dem neuem Gadget kann man sich nur auf das nächste Essen freuen :)

Falls auch Sie den kleinen treuen Diener auf Ihrem Tisch platzieren möchten, können Sie ihn im Erfinderladen in Berlin oder unserem Onlineshop erwerben.

 

Der James Dyson Award lockt jedes Jahr zahlreiche Industriedesigner mit kreativen Projekten. Während für den diesjährigen Preis bereits neue Ideen eingereicht werden können, möchten wir noch ein Konzept des vergangenen Jahres vorstellen. Laura Lang, Studentin Industrial Design an der FH Johanneum Graz, sorgte mit Nålinto für Aufmerksamkeit.

Liegt gut in der Hand. Quelle: www.jamesdysonaward.org

Nålinto
Der Name leitet sich von “nål”: Nadel und “lintu”: Vogel ab und lässt schon das Produkt erahnen. Bei Nålinto handelt es sich um eine handliche Nähmaschine, die aufgrund ihrer kompakten Maße auch auf Reisen mitgenommen werden kann. Zudem können Näharbeiten zuhause auch schnell einmal am Balkon oder auch im Garten erledigt werden.
Die Handnähmaschine ist durch den Akku-Betrieb mobil, sodass hier keinerlei Einschränkungen vorliegen. Der 30° gewinkelte Griff schmiegt sich perfekt an die Hand an und ermöglicht gleichzeitig eine gute Sicht auf die Naht. Auf diese Weise sorgt Nålinto für angenehmes Arbeiten. Der zweistufige Powerknopf lässt bei Bedarf langsam Nähen.

 

Mehr Infos: www.edison-der-preis.at

Ihre Idee ist gefordert!
2015 jährt sich die Ausgabe des EDISON-Preises bereits zum 6. Mal, doch noch bleibt kein Stein auf dem anderen. Wie könnte es auch sein? Schließlich richtet sich EDISON der Preis an spannende Ideen und will im Rahmen des Wettbewerbs die innovativsten Projekte auszeichnen.

Der Ideenwettbewerb ist ein Preis der Johannes Kepler Universität Linz, der Kunstuniversität Linz und der FH Oberösterreich und wird von tech2b mit Unterstützung von business pro austria und der CREATIVE REGION LINZ & UPPER AUSTRIA organisiert.

Noch wartet die Trophäe Quelle: www.edison-der-preis.at

Einreichen bis 28. Februar
Bis Ende Februar können Sie Ihre Idee einreichen, die eine Jury in der Eingangsphase auf Umsetzbarkeit und Potential hin bewertet. Dabei werden Projekte in eine der drei Kategorien eingerei(c)ht und lukrieren am Ende Preisgelder im Gesamtwert von €19.000:

technologie-orientierte Ideen
innovativ-orientierte Ideen
kreativ-wirtschaftliche Ideen


In der zweiten Phase werden die besten Ideen mit Unterstützung von Experten zu stimmigen Geschäftskonzepten weiterentwickelt, sodass die angestrebte Unternehmensgründung leichter fällt und sämtliche Faktoren berücksichtigt werden. Letztlich werden sich die marktfähigsten und innovativsten Konzepte durchsetzen und dürfen sich über die EDISON-Trophäe sowie über Preisgelder freuen.

 

Seit 2003 wird der Schweighofer Prize im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen, der sich in einen Hauptpreis und mehrere Innovationsawards gliedert. Dabei werden innovative Ideen, Technologien, Produkte und Services in Forst- und Holzwirtschaft ausgezeichnet. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Einzelpersonen wie auch Organisationen. Mit dem 1. November 2014 begann die Einreichphase, die noch bis zum 2. Februar läuft.

Knapp vor Einreichende Quelle: ssl.schweighofer-prize.org

Einreichen bis 2. Februar 2015 (14 Uhr)

Einzureichen ist übrigens ausschließlich online und zwar in Deutsch oder Englisch. Im Mittelpunkt der Auszeichnung steht letztlich der Werkstoff Holz als Innovationstreiber. Vielfältige und neuartige Einsatzmöglichkeiten werden durch den Schweighofer Prize gewürdigt und sollen zu weiteren Innovationen motivieren.

Unter anderem wurden im Rahmen des Schweighofer Prizes bereits die Entwickler von Kielsteg gewürdigt, über die wir bereits berichtet haben. Wer in diesem Jahr mit neuartigen Konzepten und Wegen die Jury überzeugt, wird noch spannend. Die Preisverleihung findet auf jeden Fall am 16. Juni 2015 – bis dahin warten wir und wünschen allen TeilnehmerInnen viel Glück!

 

 

Temperaturen unter dem Nullpunkt?
Damit Sie bei Minusgraden nicht ins Frieren kommen und gut verpackt durch winterliche Landschaften spazieren, sollten Sie unsere Erfindung der Woche –  zwei Gadgets, die Ihr Herz erwärmen – näher unter die Lupe nehmen.

Warme Jacken, gepolsterte Stiefel: ohne diese geht im Winter gar nichts. Schwachstellen bilden aber Kopf und Hände, die leider aus dem Wintermantel ragen und einmal kalt zu unangenehmen Kälteproblemzonen werden. Nicht nur kuschlig eingemacht, sondern bei Bedarf angenehme Wärme spendend – diesen Job erledigen unsere Fox Snowflake Handwärmer, die in jede Jackentasche passen. Die liebevoll gestalteten Handwärmer hüllen Ihre Hände in warmen Strick ein und sind mit einer Geheimwaffe ausgestattet: dem Hotpack. Fangen Sie doch mal zu frösteln an, dann einfach das Metallplättchen knicken und im Nu erwärmt sich das Hotpack auf etwa 50°. In dieser warmen Dreiviertelstunde ist genug Zeit wieder Gefühl in die Fingerspitzen zu bekommen und sich ordentlich aufzuwärmen. Zuhause wird das Hotpack einfach aus dem Handwärmer genommen und für ca. 10 Minuten in kochendes Wasser gegeben.

Brrr, wenn kalter Wind um die Ohren saust, kann das schon ordentlich unangenehm werden! Da helfen am besten Ohrenschützer, aber Moment! – wie bleibt da noch gut Platz für die Kopfhörer? Mit unseren Strick Ohrenschützern mit integriertem Kopfhörer müssen Sie nicht mehr zwischen Musik und kalten Ohren entscheiden.

Ab jetzt gibt es wohlig warme Ohren mit feinstem Musikgenuss. Einfach das Kabel ins Handy oder den MP3-Player stecken und Winterklängen oder einheizenden Rockstücken lauschen. Rock-on!

 

3D im Kino – 3D auf dem Fernseher und bald wohl auch 3D-Werbeanzeigen auf Screens in der Stadt. Wie das möglich ist?

Beeindruckend. Quelle: http://www.trilite-tech.com/

Wiener Forscher haben ein Lasersystem entwickelt, das es ermöglicht 3D-Effekte auch auf großen Bildschirmen im Außenbereich zu erzeugen. 3D-Pixel, sogenannte Trixel, auf dem Display bestehen aus Lasern und beweglichen Spiegeln. “Der Spiegel lenkt die Laserstrahlen immer wieder über das gesamte Sichtfeld, von ganz links bis ganz rechts. Währenddessen wird die Laserintensität laufend verändert, sodass unterschiedliche Laserblitze in verschiedene Richtungen geschickt werden”, erklärt Ulrich Schmid von TriLite Technologies. Auf diese Weise wird eine derart feine Winkelauflösung bewirkt, die dem rechten Auge ein anderes Bild als dem linken zeigt – ein 3D-Effekt ganz ohne spezielle Brillen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Anzeigetafeln mit dieser Technik ausgestattet sehr lichtstark sind, womit auch ein Einsatz am Tag möglich wird.

Aber bitte mit Abstand
Um den 3D-Effekt auch tatsächlich wahrnehmen zu können, müssen Passanten allerdings in einem bestimmten Abstandsbereich zur Anzeige sein. Befindet man sich sozusagen außer Reichweite wird lediglich ein normales 2D-Bild wahrgenommen. Der 3D-Bereich wiederum lässt sich wiederum nach Bedarf einstellen. Noch ist es zu früh um gespannt auf die erste 3D-Anzeigetafel zu warten, denn noch gibt es lediglich einen kleinen Prototypen, der allerdings bereits bewiesen hat, dass das System an sich funktioniert. Aufgrund vorliegender Ergebnisse wird allerdings eine Markteinführung für 2016 angepeilt.

 

Gesundes Futter für Hund und Katz. Quelle: www.barfspezialitäten.at

“Als ich gelesen habe, was auf den Packungen der Tiernahrung stand, die meine Freundin Katrin für unseren Australian Shepherd Berry einkaufte, ist mir der Gedanke gekommen, gesundes Hundefutter ohne chemische Zusätze zu kreieren”, erzählt Bernd Bodner. Das Know-How war schließlich bereits vorhanden, denn neben internationalem Management studierte Bodner später ebenso Ernährungslehre für Hunde. Mit dem Wissen, auf was es ankommt, machte sich der findige Tierbesitzer an die Entwicklung einer gesunden Hundenahrung.

Mit dem marktreifen Produkt samt Marketingkonzept stieß Bodner bei der Firma Wech auf offene Ohren. Nun wird seit dem Vorjahr aus Nebenprodukten der Truthahn- und Hühnerfleischproduktion, die für den Menschen nicht nutzbar sind, hochwertige Hundenahrung erzeugt. Sinn und Zweck von BARF sind für Bodner ganz klar definiert: “Hier geht es mir darum, den Hunden natürliches Futter zur Verfügung zu stellen. Also rohes Fleisch, Knochen, Gemüse ohne jegliche Zusätze. Ich will Hundehaltern, im Interesse der Tiere, die Abkehr vom Trockenfutter für Hunde erleichtern.”

Alles für den Hund
Das Produkt des tierlieben Besitzers nennt sich ganz passend BARF - biologisch artgerechtes, rohes Futter. Somit kommen nur möglichst frische, naturnahe Produkte zum Einsatz. Alles, was der Hund braucht. Neben einer Auswahl an verschiedenen Menüs, kann ebenso rohes Fleisch oder ein gesunder Smoothie für den Vierbeiner erworben werden. Auch für die Katze bietet BARF übrigens inzwischen perfekt abgestimmte Menüs an. BARF – eine interessante Erfindung, die Vierbeiner mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. 

 

Es war einmal…
ein junger Held, der als Softwareingenieur seine Brötchen erwarb. Doch seine geheime Leidenschaft, die Arbeit mit Holz, sowie der Spaß anderen Freude zu bereiten, führten ihn schließlich zu seiner wahren Bestimmung.

Natürlich ritterlich. Quelle: www.woodheroes.at

Etwa derart, wenn auch weniger geschwollen, könnte der Lebensweg Michael Leipolds in Kürze beschrieben werden. Neben seinem Beruf als Softwareingenieur zauberte er in der Tischlerwerksatt seines Schwagers so manches Holzspielzeug für die junge Verwandtschaft. Schließlich kam der Zeitpunkt als sich sein Sohn über eine komplette Ritterburg freuen durfte. Mit dabei, alles, was ein Ritterherz begehrt: die hart umkämpfte Zugbrücke, Belagerungsgerät, ein standhafter Bergfried und vieles mehr. “Natürlich wollte meine Tochter gleich die ganze Einrichtung dazu”, schmunzelt Leipold. Ein Bekannter, seines Zeichens Tischler, regte ihn schließlich dazu an aus seinem leidenschaftlichen Hobby mehr zu machen.

Ergebnis: Woodheroes

Laden und schießen - so bekämpft man Drachen. Quelle: www.woodheroes.at

“Unser Spielzeug wird aus heimischem Holz, frei von Weichmachern oder Giftstoffen und ohne die Verwendung von Kunststoffen – auch nicht bei der Verpackung – gefertigt”, erklärt Leipold die hohen Ansprüche seines jungen Unternehmens Woodheroes.

Kein leichtes Unterfangen, doch sollte gerade bei Kinderspielzeug kein Kompromiss eingegangen werden. “Einfach produzieren” – geht aufgrund der beweglichen, kleinteiligen Figuren nicht. Hier steckt großer Erfindergeist und ein kreativer Kopf mit hohem Ideenreichtum dahinter.

Mithilfe der Steirischen Wirtschaftsförderung konnten allerdings erste Hürden bewältigt werden. Die Kinder haben freilich noch viel mehr Spaß an der Sache. Nach dem Auspacken heißt es zunächst einmal: Bastelspaß! Und wer es bunt mag, kann vom Drachen bis zum Katapult alles nach eigenen Vorstellungen bemalen.

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