Wir verschwenden, tagtäglich
Lebensmittel sind kostbar. Trotzdem werden in österreichischen Haushalten jährlich bis zu 157.000 Tonnen an angebrochenen oder original verpackten Lebensmitteln entsorgt, die bei rechtzeitigem Konsum ohne Bedenken genießbar gewesen wären. Die Situation ist einfach pervers. Anderswo verhungern Menschen und in unseren Breiten wird noch relativ achtlos mit dieser hochwertigen Ware umgegangen. Oftmals landet auch noch eine Verpackung im Müll, weil das “Mindesthaltbarkeitsdatum” überschritten ist, wobei das Lebensmittel wohl noch in einwandfreiem Zustand wäre.

Viktualia-Preis
Viktualia ist ein Preis des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, der zu nachhaltigen Projekten rund um Lebensmittel anregen soll. Auch in diesem Jahr konnten einige Projekte die Jury überzeugen. Wir möchten ein, zwei Preisträger vorstellen.

I love Brot
Studio Dankl schaffte es mit diesem Projekt in der Kategorie Wirtschaft ganz nach oben. Zusammen mit der Bäckerei Felzl wurden tägliche Brot- und Gebäckabfälle minimiert. Möglich wurde dies durch Wiens ersten Brotautomaten, der Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten köstliches Brot zugänglich macht und der Idee übrig gebliebenes Brot zu leckeren Brotchips zu verarbeiten.

Nachhaltiges Essen im Jugendtreff Donaustadt
Mit Unterstützung des Lebensmittelpunkt. Donaustadt der Wiener Umweltschutzabteilung MA22 wurde dieses Projekt zum Erfolg geführt. Jugendliche holen gemeinsam von einem Supermarkt abzugebende Lebensmittel ab. Im Anschluss wird zusammen gekocht und gegessen. Auf diese Weise können Lebensmittelabfälle stark reduziert und zugleich soziale Aktivitäten gefördert werden.

Weitere preisgekrönte Ideen – hier lang.

 

Urlaub!
Kaum ein Wort, das freudiger erwartet wird – zumindest nicht dieser Tage, wenn der Sommer anklopft. Während manche einfach schnell die Koffer packen, sind andere mit Wohnmobil oder Kleinbus unterwegs und dabei bestens ausgestattet. Mit der gemütlich-kleinen Wohnung lässt es sich unterwegs jedoch auch gut den Urlaub genießen! Da es meist ans Gewässer geht, haben einige sogar einen Bootsanhänger mit dabei. Einige allerdings nur, da mit diesem ebenso mehr Umstände verbunden sind. Zunächst einmal die Anschaffungskosten und dann wird schließlich ein größerer Stellplatz benötigt.

Faltkatt - in nur 10 Minuten aufgebaut Quelle: www.faltkatt.eu

Ein zusammenfaltbares Katamaran
Erfinder Alfred Abele ist selbst immer bestens ausgerüstet unterwegs und hat für schöne Stunden auf dem Wasser einen speziellen Katamaran entwickelt. Der Clou: es handelt sich um einen zusammenlegbaren Katamaran, der problemlos auf dem Autodach transportiert werden kann und gemütlich Platz für zwei bietet. Der Aufbau gestaltet sich schnell und unkompliziert und vor allem ohne jegliches Werkzeug! In etwa zehn Minuten ist man startbereit. Die Bootskörper selbst werden mit Aluminiumstangen verbunden und auseinandergefaltet. Insgesamt ist der Faltkatamaran, der übrigens Faltkatt genannt wird, drei Meter Lang und 1,75m breit und mit lediglich 34 Kilogramm ein Leichtgewicht.

Erstaunlich wie einfach und effizient das System ist, das der Erfinder selbst bereits etliche Male im Urlaub getestet hat. Derzeit sucht Herr Abele Vertriebspartner für sein schlankes Urlaubskatamaran, das sicher etlichen Menschen den Urlaub versüßen würde. Am besten einfach auf die Faltkatt-Homepage schauen: www.faltkatt.eu

 

Kampf den Emissionen
Schadstoffemissionen eingrenzen, da denkt man zunächst an bessere Motoren oder allgemein Elektro-Autos. Besonders effizient werden Schadstoffe reduziert, wenn das Kraftfahrzeug abspeckt und eine im Vergleich schlanke Karosserie bewegt werden muss. Diese sogenannten L-Fahrzeuge, Leicht-Fahrzeuge, besitzen viel Potential. Denkt man gerade an Ballungszentren, die nicht nur mit hohen Emissionen, sondern auch Lärmbelastung und Verkehrsüberbelastung zu kämpfen haben, wird klar, dass Forscher deren Entwicklung vorantreiben wollen. Ein großes Problem ist jedoch die bislang aufwendige und kostenintensive Entwicklung und Herstellung dieser kompakten Vehikel.

EU-LIVE macht attraktiv
Hohe Preise bilden große Hürden für L-Fahrzeuge. Deshalb arbeiten Grazer Forscher im Projekt EU-LIVE (Efficient Urban Light Vehicle) gemeinsam mit elf Partnern aus verschiedenen Branchen daran die Effizienz in Entwicklung wie auch Design der Leichtfahrzeuge zu verbessern. Fahrzeughersteller sollen Modelle mit elektrischen und Plug-In-Hybrid-Antriebssträngen entwickeln können, wie auch die Karosserie an verschiedene Zielgruppen abstimmen können. “Die modulare Konzeption und Fertigung ermöglicht eine deutliche Kostensenkung, die diese Fahrzeuge für den Endkonsumenten wesentlich attraktiver machen wird”, zeigt sich Projektkoordinator Werner Rom überzeugt.

Besonders für Städte gefragt
L-Fahrzeuge überzeugen nicht nur durch ihre im Vergleich zu anderen Autos umweltfreundlichen Eigenschaften, ebenso die kompakte Karosserie macht sich in engen Stadtgebieten und auf der Suche nach Parkplätzen bezahlt. Leistbare Autos der L-Klasse würden sicher genug Anreize für etliche umweltbewusste oder einfach praktisch veranlagte Stadt- wie auch Vorstadtbewohner bieten.

 

Zieht eindeutig Blicke auf sich Quelle: www.aeyo.com

Im Sommer ist Hochsaison für viele Sportarten. So bevölkern auch wieder vermehrt Inlineskater Radwege und kurven oft sehr gefährlich die Strecken entlang. Da ist Vorsicht gefragt, denn manche sind bei weitem nicht so sicher unterwegs, wie man es sich wünschen würde. Der Wiener Andreas Epstein hat ein Sportgerät entwickelt, das die Nachteile “normalen” Inlineskatens auslöscht und Spaß macht.

Während manche ganz einfach Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht haben und mit Problemen beim Bremsen kämpfen, finden es andere schwierig z.B. Einkäufe mit dem rollenden Untersatz nach Hause zu bringen. Immerhin hat ein schwingender Einkaufssack enorme Auswirkungen auf den eigenen Schwerpunkt und das Gleichgewicht.

Aeyo räumt auf
Aeyo wiederum verbindet Inlineskaten mit einem Fahrrad. Genau genommen sind die Skates per Gelenkstangen mit dem vorderen Laufrad verbunden. Gleichzeitig ist durch eine Lenkstange, wie beim Fahrrad, Sicherheit gegeben. Weitere Ergänzungen wie ein Fahrradlicht oder auch die Möglichkeit einen Korb anzubringen, sind Punkte, die eindeutig als großes Plus zu bewerten sind.

So ist man auch im Dämmerlicht sicher unterwegs. Spannend klingt das Konzept schon.
Ein Roller zum Skaten – oder sind es eher Skates zum Rollen?

 

Klar, auf Fotos sind die kleinen Rasterpunkte unerwünscht, doch für eine ganze Generation sind pixelige Grafiken der Ausdruck herrlicher Jugenderinnerungen. Bei uns feiern Pixel in Form lustiger Gadgets dieser Tage als Erfindung der Woche ein Revival.

Die wohl putzigsten Teilchen des Grafikuniversums zaubern ein freundliches „Hello“ vor jede Wohnungstür. Die hochwertige Fußmatte sitzt dank gummierter Bodenfläche bombenfest und damit Sie noch lange Freude an der nostalgischen Matte haben, ist sie komplett fusselfrei.

 

Auch die Hand-Magnete im 8Bit-Style sind ein absoluter Eyecatcher – so bleiben Fotos und Notizen lässig an deinem Kühlschrank haften. 12 verschiedene Designs geben dir die Freiheit jede Meldung passend zu kommentieren.

Die Pixel-Uhr bildet unseren krönenden Abschluss und präsentiert sich als absoluter Hingucker für alle Gamer, Nerds und Geeks. Im C64-Gewand beherbergt sie neueste Technik und hält Sie trotz altem Look auf dem neuesten Stand.

Da bleibt nur noch zu sagen: It´s pixel-time!

 

Die Junge Industrie Steiermark hatte zum Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Wie wird Österreich zum “best place to be born”?
Etliche Teilnehmer haben mit viel Weitblick und Vorstellungskraft ihre Vorstellungen eingereicht.
Wir möchten die beiden Top-Platzierten kurz vorstellen, die mit ähnlichen Ideen in dieselbe Kerbe schlagen.

Mit Ihren Ideen zum Best Place. Quelle: http://bestplacetobeborn.at/

1a: Working Capital einmal anders, Georg Pöschl
Pioniergeist braucht Platz zum Entfalten. Zu diesem Zweck sollen frei zugängliche Werkstätten eingerichtet werden, in welchen Ideen schnell und einfach umgesetzt werden können und zwar analog wie auch digital. Unternehmen könnten Hallen, Werkstätten oder Garagen zur Verfügung stellen, wobei über Landes- oder/und Bundesmittel Werkstoffe und weiteres Material zur Verfügung gestellt wird. So kommt die österreichische Jugend in Kontakt mit neuen Technologien und kann ihren Geist an diesen schärfen.

1b: Kreative Spielplätze für alle Altersgruppen, Simon Reith
Entwicklungsschmieden in größeren Ballungszentren mit fachkundigen Betreuuern helfen Kindern, Jugendlichen wie auch Erwachsenen Technologien zu verstehen wie auch Ideen an diesen zu testen. Auf diese Weise verlieren Menschen die Scheu vor neuer Technik. Wiederum eine Idee für ein offenes Lernen.

Im Rahmen des Bewerbs sind jedoch noch viele andere Ideen eingereicht worden. Für alle Neugierigen: hier ist der Link.

 

Lego – allseits beliebt
Kaum jemand, der nicht im Kindesalter mit Lego in Berührung gekommen ist. Die Vielseitigkeit des Stecksystems in Verbindung mit robusten Steinen lassen den Vorstellungen freien Lauf. Von Burgen bis zu Autos lassen sich verschiedenste Gebilde zusammensetzen. Kein Wunder also, dass andere Hersteller von Spielsteinen diesem erfolgreichen Vorbild nacheifern. Nachdem das Patent für die Lego Bausteine inzwischen erloschen ist – ein Patentschutz kann maximal 20 Jahre betragen -, hat die Firma Lego seine Bausteine und Figuren als 3D-Marke schützen lassen. Für die Bausteine wurde die Anmeldung vom Europäischen Gerichtshof abgelehnt, bei den Figuren sieht es allerdings anders aus.

Der große Konkurrent von Lego, Best-Lock, wollte vor Gericht überzeugen, dass die Figuren eine technische Wirkung erzielen und somit nicht schützenswert sind. Das Gericht ist dieser Argumentation jedoch nicht gefolgt und hat den Markenschutz bestätigt.

Die Begründung im Urteil meint: “Mit der Form der charakteristischen Bestandteile der Figuren -also Kopf, Körper, Arm und Bein- ist offensichtlich keine technische Wirkung verbunden, da diese Bestandteile keine Verbindung mit ineinander steckbaren Bausteinen ermöglichen.” Die Wirkung ist vielmehr darin zu sehen, dass der Figur menschliche Züge verliehen werden. “Dass die in Rede stehende Figur eine Person darstellt und von einem Kind in einem entsprechenden spielerischen Rahmen verwendet werden kann, lässt sich nicht als technische Wirkung einstufen.”

Best-Lock wird in Berufung gehen. Bei Best-Lock gibt es ebenso mehrere Figuren, die sich zum Teil nur dadurch von Lego-Figuren unterscheiden, dass sie keine Noppen auf dem Kopf haben. “Ansonsten sind Form und Gestaltung identisch. Aber das ist Lego seit vielen Jahren bekannt”, erklärt Firmenchef Geller. Andere Figuren besitzen wiederum breitere Oberkörper oder kräftigere Arme. Gegen einige Figuren ist Lego im übrigen bereits rechtlich vorgegangen. Es wird also spannen bleiben wie der nächste Entscheid ausfallen wird.

 

www.netidee.at

Die Internet Privatstiftung Austria IPA ist auf der Suche. Auf der Suche nach Initiativen, die das Potential haben das Internet und den Umgang damit qualitativ und quantitativ weiterzubringen. Wie wird das Internet in Österreich gefördert?

Im Rahmen der Ausschreibung NETIDEE können dabei Organisationen ihre Idee einreichen, wobei der Preis bis zu €50.000 für konkrete Projekte vorsieht. Ein weiterer Pluspunkt: die Sieger dürfen ihre Projekte und Ideen während der Ars Electronica – von 3.-7. September – präsentieren.

Wer darf einreichen?
Ernst Langmantel, Vorstandsvorsitzender der IPA, erklärt: “Herzlich eingeladen zu einem Projektantrag sind alle, die eine spannende Internet-Innovation umsetzen möchten: Privatpersonen, Arbeitsgemeinschaften, Vereine und Organisationen, Firmen, Fachhochschulen und Universitäten. Ein “Proof of Concept” als Projektinhalt ist genau so möglich wie eine Produkt- bzw. Dienst-Entwicklung. Ein detaillierter Geschäftsplan ist nicht erforderlich! Die Rahmenbedingung OPEN SOURCE bedeutet, dass die Projektergebnisse Dritten zur Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung stehen.” 

Wem die Frist bis 15. Juli zu kurz ist, kann sich überlegen sich für netidee-Stipendien zu bewerben, die bis 21. Oktober 2015 offen für Einreichungen sind. Mehr dazu jedoch auf www.netidee.at

 

Nun einmal ehrlich: könnten Sie sich noch vorstellen im Auto ohne Navi in den Urlaub zu fahren? Es scheint beinahe unvorstellbar wie man früher nur mit Straßenkarte ausgerüstet von A nach B gekommen ist. Umständlicher war es allemal. Mittlerweile wird oft bereits das Navi angeworfen, wenn man zum ersten Mal zur neuen Wohnung eines Freundes fährt. Tatsächlich ist eine Orientierungshilfe aber gerade in weitläufigen Gebäuden von großer Hilfe, so beispielsweise bei Flughäfen. Hier kommt nun die neue Navigations-App der TU Wien ins Spiel. Was auf den ersten Blick wenig originell klingt, steckt doch voller Überraschungen, denn: die App greift nicht auf GPS-Daten zurück.

Wissen, wo es lang geht. Quelle: futurezone.at Foto: TU Wien

Navigations-App
Die App der TU Wien beschreitet neue Wege und folgt einem etwas anderen Ansatz. Das Bild der Handy-Kamera wird nämlich nach markanten Punkten durchsucht und mit einer gespeicherten Karte des Gebäudes verglichen. Auf diese Weise lässt sich die Position sehr genau bestimmen, und die App weiß genau, wo man ist und wohin man blickt. In Folge können auf dem Bild z.B. Wegweiser eingeblendet werden, die z.B. gerade beim schnellen Terminalwechsel hilfreich sind. Fortan sind also Irrwege ausgeschlossen.

 

Das Wetter mag uns derzeit einen Strich durch die Rechnung machen, aber unsere Erfindung der Woche lässt Grillerherzen wieder höher schlagen. Wie oft wünscht man sich einen praktischen, kleinen Grill, den man ganz einfach mitnehmen kann und der sich auch im Handling behaupten kann. Besonders all jene, die in der Stadt wohnen und gerne im Stadtpark brutzelnde Abende verbringen wollen, werden von unserer Erfindung der Woche begeistert sein.

Grilleimer
Der Grilleimer ist ideal nicht nur für die städtische Grillerei, auch beim Campen oder dem Festival weiß er zu überzeugen. Mit dem Griff lässt er sich umstandslos transportieren, der Kamineffekt sorgt für ausreichende Hitze und die Grillfläche bietet Platz für das leckere Steak. Das besondere Plus: er ist bereits fix und fertig – kein Aufbauen notwendig :-)

Mit Sti(e)l 
Tja, zu einer Grillerei gehören nun einmal Grillzange und Co. Ideal nun, wenn man dabei die Hände für das Erfrischungsgetränk noch frei hätte. Kein Problem mit unserer Ninja Grillschürze, die das Grillbesteck in Ninja-Manier gleich mitbringt und sicher hält.

Besser schnell zugreifen, anklicken, einpacken und auf zur Grillerei.
Hier gehts zum Online-Erfinderladen.

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes

Das “Land der Erfinder” Netzwerk

© 2010 Land der Erfinder Follow the trend, trend is your friend! Suffusion theme by Sayontan Sinha