Wie jedes Jahr darf man gespannt auf Gewinner des Ideenwettbewerbes Jugend Innovativ blicken, das heuer das Motto “Gib deinen Ideen Leuchtkraft!” auf den Fahnen trug. Schülerinnen wie Lehrlinge bis 20 Jahre können dabei Projekte in den verschiedensten Kategorien einreichen uns sorgen Jahr für Jahr für tolle Ideen. Äußerst ansprechend zeigt sich der Gewinner in der Kategorie “Design”, der im Anschluss an den 1. Platz bei Jugend Innovativ auch bei der Nürnberger Erfindermesse reisen darf.

v.l.n.r.: Christian Leitner, Petra Proprenter, Josef Rampitsch. Quelle: www.jugendinnovativ.at

CareBed – CareGood
Wer schon jemals aufgrund einer Verletzung ans Bett gefesselt und auf die Hilfe anderer angewiesen war, weiß wie stark die körperliche Belastung für Pflegekräfte ist. Mühsam gestaltet sich hier ebenso die Bettreinigung wie auch der Wechsel der Bettwäsche. Josef Rampitsch erlebte das Problem nach einem Unfall und machte sich mit seinen Teamkollegen Petra Proprenter und Lukas Rieger an die Entwicklung eines besseren Pflegebettes, welches die Arbeit von Pflegekräften erleichtern soll.

Zu diesem Zweck ging es erst einmal an den Ort des Geschehens: Pflegende wie Pflegebedürftige wurden zu ihren Erfahrungen befragt. Im Anschluss hieß es Ergebnisse auswerten und ein Design finden, das den Ansprüchen genügt.

Leichter gesagt als getan und trotzdem kam das Team zu einem äußerst gelungenen Ergebnis. Denn die fächerartige Stützkonstruktion ermöglicht das Anheben jeder Seite zu einem mittig angeordneten Drehpunkt, da beide Seiten sozusagen wie Finger ineinandergreifen. Die entsprechende Matratze setzt sich aus einzelnen Elementen zusammen, die jeweils auf die Finger aufgesetzt werden. Beim Wechsel können diese durch das Anheben der jeweiligen Seite einfach abgenommen bzw. aufgesetzt werden, während die andere Seite noch als Liegefläche für den Patienten dient. Dabei sind die Matratzenelemente sinnvoller Weise aus gut waschbarem und hautfreundlichem Material gefertigt. Auf Leintücher kann verzichtet werden, wobei ebenso das Trocknen und Reinigen des Pflegebettes entfällt.

 

Sehbeeinträchtigte Personen behelfen sich meist mit Stöcken um Hindernisse am Weg rechtzeitig zu erkennen. Das Unternehmen Tec Innovations hat genau für diese Zielgruppe nun einen Schuh entwickelt, der weitere Unterstützung im Alltag bietet.

Dieser Schuh hat es in sich!

Smart unterwegs. Quelle: http://de.tec-innovation.com/

Der Schuh mit dem passenden Namen Walkassist ist mit diversen Sensoren ausgestattet, die Hindernisse in bis zu fünf Meter Entfernung erkennen. Wird ein Hindernis detektiert, warnt Walkassist durch Vibration im Schuh oder einem akustischen oder visuellen Warnsignal. Welche Art der Warnung schließlich zur Anwendung kommt, entscheidet der jeweilige Schuhträger einfach im Vorfeld. Weiters erkennt die Sensorik sozusagen das allgemeine Umfeld und weiß somit, ob man sich in einer Menschenmenge bewegt oder über einen leeren Platz schreitet. Derzeit stehen noch letzte Testphasen an, um das System auszureifen.

Interesse an diesem Schuh mit Gespür hat übrigens auch das Bundesheer oder die Feuerwehr, die gerade im Einsatz bei schwierigen Sichtverhältnissen von intelligentem Schuhwerk profitieren können. Im Moment stehen jedoch noch wichtige Verhandlungen an. “Wir sind bereits mit namhaften Schuhherstellern in Kontakt, wie beispielsweise Waldviertler. Ein exakter Hersteller ist jedoch noch nicht selektiert”, erklärt Geschäftsführer Kein Pajestka. Fest steht wohl, dass der Walkassist dank individueller Anpassung und einem Preis zwischen 1200 und 1500 Euro kein Massenprodukt wird. Blindes Vertrauen sollte man dem smarten Schuh jedoch nicht schenken, denn wie bei jedem System, müssen Defekte oder z.B. ein leerer Akku stets miteingerechnet werden.

 

Im Rahmen seiner Doktorarbeit arbeitete der Verfahrenstechniker Daniel Treffer an der pharmazeutischen Schmelzextrusion. Diese spielt eine äußerst wichtige Rolle, denn schwer lösliche Wirkstoffe können dank dieses Verfahrens in ihrer Löslichkeit und Bioverfügbarkeit gesteigert werden. Denn was nutzt ein Wirkstoff, wenn der Körper diesen nicht aufnehmen kann? Konkret wird der Wirkstoff bei der pharmazeutischen Schmelzextrusion in eine Lösung eingebunden – also mit einem Trägerstoff verbunden.

Daniel Treffer auf Erfolgskurs. Quelle: www.sfg.at

Auf die Mischung kommt es an

Je nach Mischungsverhältnis werden Wirkstoffe mehr oder weniger kontrolliert freigesetzt. So gilt es das optimale Verhältnis von Wirk- und Trägerstoff herauszufinden und das gelingt nur durch Analysen von Prototyp-Tabletten.

Während Pharmakonzernen entsprechende Maschinen bereitstehen, die täglich etwa zwei neue Formulierungen testen können, lief bei Daniel Treffer zunächst alles schief, denn seine ersten Probe-Tabletten waren für Tests unbrauchbar.

In der Not…

Es musste eine Lösung her!
Und die fand Treffer schließlich nach einigen Überlegungen. Er entwickelte einen Apparat, in dem dünne Teflonfolien angebracht sind. Tabletten werden unter Hitze und Vakuum geformt und lassen sich anschließend leicht von der Folie lösen.
Voilà – perfekte Resultate in nur zehn Minuten! 
Das System besticht durch seine Einfachheit wie Effizienz, denn bei gängigen Maschinen ist es notwendig, diese erst komplett auseinanderzunehmen und gründlich zu reinigen bevor eine zweite Testserie gestartet werden kann. Bei Treffers Apparat ist nur die Teflon-Folie zu wechseln! Das sogenannte MeltPrep-Verfahren steht inzwischen kurz vor der Markteinführung, wobei das junge Unternehmen sicherlich für einige Furore in der Pharma- wie auch Kunststoffbranche sorgen wird.

 

App-Store Screenshot von Wave

Wer in Wien besser unterwegs sein will, sollte einen Blick auf die Wave-App werfen. Diese führt nämlich verschiedene Verkehrsmittel bzw. -angebote zusammen. Somit steht Usern das kombinierte Angebot aus Wiener Linien, Car2Go und CityBike in der Suche zur Verfügung. Da fällt der nächste Weg schon leichter.

Schneller wissen wie

Ob man nun wissen will, wo der nächste Car2Go Standort ist oder wie viele City Bikes in der Umgebung sind, Wave weiß die Antwort. Die Suche selbst gestaltet sich durch einfache Suchanfragen per Tastatur oder Spracherkennung denkbar einfach.

“Wann kommt die nächste U4?” – und schon kommt die Antwort. Dabei listet die App Informationen nicht nur auf dem Screen auf, sondern verlautbart die Antwort auch per Sprachausgabe. Ab sofort ist der schnellste Weg von A nach B in Wien somit leicht abzurufen. Wave erklärt den Weg kurz in einem Satz und listet danach die Verbindungen Schritt für Schritt auf.

Damit sämtliche Funktionen einwandfrei arbeiten, muss die App natürlich auf die eigenen Standortdaten zugreifen können. Dank Spracherkennung und -ausgabe ist Wave barrierefrei benutzbar, allerdings lässt sich die Sprachausgabe auf Wunsch nicht völlig deaktivieren.
Die Wave-App ist übrigens für iOS konzipiert. Wer mehr Infos zur App nachlesen will, sollte am besten diesem Link folgen.

 

Quelle: https://www.technikum-wien.at/robotics-day/

Drohnen, 3D-Drucker und mobile Einsatzroboter – hochaktuelle Produkte und Entwicklungen, die zu selten aus nächster Nahe betrachtet und sozusagen “im Einsatz” erlebt werden können. Einen spannenden Tag garantiert somit der Robotics Day der FH Technikum in Wien.

Dort findet nämlich eine Robotik-Leistungsschau am 2. Juni von 9 bis 16 Uhr statt. Wollten Sie also schon immer interessante Einblicke in die Welt der Robotik erhalten und verschiedene Aspekte der Robotertechnik kennenlernen, sollten Sie sich dieses Datum vormerken.

Es werde Licht!

Was Sie im Rahmen des Robotics Days erwartet?
Na, zum Beispiel erfahren Sie wie Roboter durch Sensordatenauswertung “Sehen” lernen. Auf welche Art und Weise sich Roboter fortbewegen, zeigen mobile Roboter. Weiters gibt es zum Beispiel Führungen durch die Speziallabors wie auch einen 3D-Drucker, der komplett von studentischer Hand entwickelt worden ist, in live Aktion zu bestaunen.

Eintritt ist frei
Eintritt ist bei diesem interessanten Tag nicht zu entrichten, bei Gruppen ab 5 Personen wird jedoch um eine Anmeldung gebeten.
Wo? Einfach diesem Link folgen 

 

Die Urlaubszeit rückt näher und damit auch – hoffentlich – entspannende Tage am Strand. Ein etwas komisches Gefühl hat man dann aber hin und wieder doch, wenn man, zwangsweise, gewisse Wertsachen am Strand zurücklassen muss, wenn es heißt ab ins kühle Nass. Zwar nimmt man nur Notwendiges mit, doch ein paar Habseligkeiten braucht man ja doch.

... und Wertsachen sind sicher. Quelle: https://1000x1000.at/BELSAFE

BELSAFE

Sicher unterwegs ist man mit Belsafe, einem Strandtresor, der derzeit auf der Suche nach Investoren ist. Etwa zwei Wochen ist noch Zeit das Projekt zu unterstützen und mitzuhelfen das Fundingziel zu erreichen.

Belsafe ist ein mobiler Strandtresor, der genug Platz für die Kamera, Smartphones, Schmuck und Co bietet. Ebenso mit dabei ist ein Akku-Pack, sodass den elektronischen Geräten am Strand der Saft nicht aus geht. Der Tresor selbst wird übrigens einfach am Sonnenschirm befestigt und per smartem Armband geöffnet.

Sie möchten mehr erfahren?
Am besten auf der Crowdfunding-Seite vorbeischauen.

 

 

Beim internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student treten Studententeams aus aller Welt mit ihrem selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. Wer am Ende die Nase vorn hat, konnte in verschiedenen Disziplinen wie Treibstoffverbrauch, Ausdauer, Beschleunigung und Querbeschleunigung überzeugen. Zwei der drei besten Teams dieses Jahr stammen dabei aus Österreich. Auf Platz zwei raste das Racing Team der Technischen Universität Graz. Den dritten Platz behauptete das Team der FH Joanneum für sich.

Full Speed. Quelle: https://fsaustria.at/fsa-2016/

No kangaroos
“There are no kangaroos in Austria” – oder kurz TANKIA heißt der Rennwagen des Grazer Teams, der sich nur dem Boliden des Stuttgarter Teams geschlagen geben musste. In der Weltrangliste rangiert man somit derzeit auf dem sechsten Platz. Auf Rang neun weltweit, beim Formula Student Wettbewerb jedoch an die dritte Stelle raste das Grazer Team, die Weasels, die noch dazu den Special Award im Powertrain Development errungen haben. Beide österreichischen Teams wurden übrigens 2003 gegründet und sorgen mittlerweile für einige Furore. Wer sich selbst ein Bild der schnellen Raser machen will, sollte sich am 1. bis 4. August am steirischen Red Bull Ring in Spielberg für das Formula Student Austria einfinden.

 

Köstliche Aussichten

Wenn sich die Äste biegen…

Sie haben einen Garten und dürfen sich im Herbst über die Früchte Ihrer Arbeit freuen? Ob Apfel-, Zwetschken- oder Birnenbaum – oft tragen die Bäume mehr Obst als man als Privatperson verbrauchen kann. Zwar kann man Früchte gut einkochen, doch die Speisekammer oder das eigene Tiefkühlfach sind halt nur so und so groß.

Schade aber, wenn das gute Obst dann schlichtweg verdirbt, zumal sich viele Personen leider aus Mangel eigener Gartenflächen über keine Ernte freuen können.

Obstbörse Vorarlberg

Die Obstbörse Vorarlberg bringt Angebot und Nachfrage zusammen, damit heimisches Obst gezielt verwertet werden kann. In vielen Fällen verfault sonst Obst auf Streuwiesen, da oft die Zeit oder die Möglichkeit zum Auflesen fehlt. Die regionale Obstbörse ist Anlaufstelle für alle, die einen Überschuss an frischem Obst haben und jene, die gerne verschiedenste Früchte ernten möchten.

Das Projekt ist dieses Jahr mit dem Viktualia-Award in der Kategorie Landwirtschaft und regionale Projekte ausgezeichnet worden. Bei Interesse sollte man sich am besten an einen der 22 teilnehmenden Obst- und Gartenbauvereine wenden, die als Vermittler Kontakte herstellen.

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein
Jedes Jahr aufs Neue bringt die Sommersaison nicht nur die lang ersehnten Sonnenstrahlen, Grillfeiern und lauen Abende mit sich, sondern auch das eine oder andere Insekt, das sich ebenso bei Speis und Trank erfrischen will. Fliegen wie auch Wespen schwirren da schnell um den Tisch herum, wobei insbesondere bei Wespen – auch ohne Insektengiftallergie – Vorsicht geboten ist. Landen die gelben Nervtöter nämlich unbeobachtet im Getränk, kann der nächste Schluck gefährliche Folgen haben. Gerade bei braunen und grünen Flaschen, wo die Sicht ins Innere durch das gefärbte Glas stark eingeschränkt ist, können Wespen leicht unbemerkt hineinfliegen.

Herr MöllerDen Erfinder Herr Jürgen Möller hat dies so gestört, dass er sich auf die Suche nach einer Lösung für diese böse sommerliche Überraschung gemacht hat. Nach einigen Versuchen ist die tolle Erfindung KippCap von dem Erfinder umgesetzt worden und heute auch für Sie verfügbar.

KippCap ist ein kleiner Verschluss, den man auf die Flaschenöffnung klickt. Durch die kleine Gitterstruktur ist es gerade Wespen unmöglich in die Flasche zu gelangen, sodass man sorgenfrei sein Getränk genießen kann.
Weiterer Pluspunkt: praktischer Weise sorgen die bunten KippCaps gleichzeitig dafür, dass man seine Flasche leicht wiedererkennt :-)

Die KippCaps werden aus lebensmittelechtem Material in Deutschland hergestellt und sind im bunten Zehnerpack für €2,99 im Erfinderladen erhältlich.

 

Mehr Infos: https://www.sticklett.com/webb/

Nicht nur süß, sondern vor allem funktionell ist der medizinische Marienkäfer coccinella medica von Sticklett mit dessen Entwicklung Michaela Schicho 2014 den build!Impuls Frauenpreis gewonnen hat. Im Blickpunkt steht dabei das Wohlbefinden von Kindern wie auch Babys.

Sind diese krank, können diese je nach Alter Beschwerden nicht mitteilen oder wehren sich gegen wiederholtes Körpertemperaturmessen, was Messergebnisse durchaus verfälschen kann. Eine schlimme Zeit auch für Eltern, die sich um ihre Kinder sorgen.

Quelle: www.sticklett.com/webb

Der medizinische Marienkäfer

Der medizinische Marienkäfer hilft Eltern den Vitalzustand des Kindes einfacher und effektiver zu beurteilen. Der Körper des Käfers ist mit verschiedenen Sensoren versehen.

Der Käfer selbst wird nach dem Sticklett-Verfahren an der Bekleidung angebracht und kann auch wieder abgenommen werden. Werte zur Körpertemperatur, Herzfrequenz und Atmung werden ganz ohne Kabelsalat an ein mobiles Endgerät gesendet.

Werden definierte Schwellwerte überschritten, wird am mobilen Endgerät ein Signalton ausgelöst. Mehr Ruhe für Eltern und Kind – mehr Infos: sticklett.

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