Sicher gehören geprüfte Tresore zu den sichersten Aufbewahrungsorten für persönliche Wertgegenstände. Allerdings lassen sich diese nur sehr schlecht mit auf Reisen nehmen und sind zudem sehr teuer. Besser sind da wohl Aufbewahrungsmöglichkeiten, die auf den ersten Blick unscheinbar sind und Platz für Geld oder Ähnliches bieten. Genau diesen Gedanken setzt unsere Erfindung der Woche um.

Gestatten: Geheimverstecke.

Geheimverstecke Erfinderladen Versteck2
Der Erfinder der Geheimverstecke, Stefan Neser hat sich glücklicherweise neuartige Verstecke einfallen lassen und uns berichtet, wie er auf die Idee gekommen ist:

„Im Sommerurlaub entstand die Notwendigkeit, Wertsachen wie Schmuck und Geld sicher zu verwahren, um sorgenfrei an den Strand oder ins Restaurant gehen zu können.
Wer vermutet schon wertvolle Dinge in einer Deodorantdose? Die Idee zur Tarnung von Tresoren in Alltagsgegenständen war geboren und wird inzwischen durch ein großes Sortiment von Produkten mit Geheimfach bestimmt. Die Bundespolizei befürwortet die Safes von PlasticFantastic.“

Geheimverstecke Erfinderladen VersteckGanz wie auch der Erfinder glauben auch wir, dass die besten Verstecke diejenigen sind, die man gar nicht als mögliches Versteck wahrnimmt. Daher sagen wir diese Woche: Vorhang auf für: Schraubenzieher, Sauerkrautdose und Bierdose und erheben die Geheimverstecke zur Erfindung der Woche!


 

Vom Snowboard zum Longboard
Die Snowboardsaison ist  zu Ende, also raus mit den Longboards! Seit Jahren laufen Longboards den klassischen Skateboards den Rang ab und je nach Können und Geschwindigkeit ist für jeden Begeisterten das passende Gerät am Markt zu kaufen. Das Wiener Start-Up Ruffboards vereint beide Sportgeräte. Wie das gehen soll?

Das 2. Leben ausgedienter Snowboards
Ruffboards nimmt alte Snowboards und baut diese zu Longboards um. So wird dem Snowboard ein zweites Leben geschenkt und kann sinnvoll weiter verwendet werden. Das Unternehmen selbst setzt dabei auf eine umweltfreundliche und faire Produktion, ach ja und auch auf die Hilfe von Ex-Häftlingen. Im 18. Bezirk werden täglich echt wienerische Longboards hergestellt. Klingende Namen wie “Pummerin” und “Fesches Sopherl” lassen keinen Zweifel am Ursprung der schnellen Bretter. Mit interessanten Designs zieht man zudem mehr als nur einen Blick auf sich.

Upcycling
“Wir können jedes alte Snowboard in eine neues Longboard verwandeln. Es darf nur nicht gerissen sein”, erklärt die Gründerin von Ruffboards Melanie Ruff. Dieses Jahr wird Ruffboards übrigens sein Sortiment erweitern. Eine Modelinie wie auch andere Sportartikel werden hinzukommen. Gürtelschnallen sollen z.B. aus Schnittabfällen der Longboards entstehen.

 

Die Suche nach dem besten Angebot
Beim Autokauf lohnt es sich Zeit zu investieren um die Angebote verschiedener Autohändler zu vergleichen. Der Vergleich lohnt – mit diversen Zusatzangeboten oder speziellen Rabatten lässt sich in einigen Fällen doch ein besserer Deal abschließen als anfangs gedacht. Zeit und Aufwand stehen jedoch dem Vergleich konträr entgegen. Häufig wird nach wenigen Händlern die Suche nach dem besten Preis beendet und die bislang beste Offerte angenommen.

crowd-o-moto
Dejan Stojanovic und Karl-Michael Molzer möchten den Autohandel kräftig in Schwung bringen und Kunden wie auch Händlern eine neue Plattform bieten. Das Wiener Start-Up entwickelte eine spezielle Plattform, die potenzielle Kunden mit Autohändlern zusammenbringt. Nachfrage und Angebot treffen idealer Weise aufeinander. “Wir wollen keine reißerischen Preisschlachten befeuern. In erster Linie möchten wir den Kunden eine schnelle Marktübersicht und den Autohäusern einen Online-Vertriebskanal bieten”, erklärt Molzer, Geschäftsführer von crowd-o-moto.


So funktionierts

Auf der Suche nach einem Neuwagen? Dann einfach bei crowdomoto.com registrieren. In den Wunschkriterien werden einfach die Angaben zu Marke, Modell und Motor angegeben. Daraufhin wird er mit Gleichgesinnten in eine Gruppe gegeben, wodurch Autohändler schnell erkennen, wo große Nachfrage herrscht. Der/die Kaufwillige wiederum sieht auf einen Blick welche Angebote und Zusatzleistungen verschiedene Händler anbieten. Wird schließlich ein spezielles Angebot angenommen, erhält man einen Gutschein, der die entsprechenden Konditionen sichert. Dann heißt es nur noch: mit dem Gutschein ab zum Händler!

Ein Blick auf die Seite. Quelle: crowdomoto.com

“Da die Kunden auf crowd-o-moto die Autohäuser und ihre Services auch bewerten können, funktioniert es für die Händler nur, wenn sie fair spielen”, ergänzt Molzer. Wem das Feilschen zu lästig ist, dem kommt crowd-o-moto sicher entgegen. Und wie profitiert crowd-o-moto? Bei Kaufabschluss erhält crowd-o-moto eine gewisse Vermittlungsprovision. Einige mutige Autohändler sind bereits auf der Plattform vertreten, weitere werden in Kürze hinzukommen. Ob die Plattform halten kann, was sie verspricht? Am besten einfach testen.

 

Noch ist die Smart Watch von Apple noch Zukunftsmusik für Österreich – es dauert noch bis sie auch die Läden unserer Lande erreicht. Doch bereits jetzt bietet die Tourismusregion Zell am See-Kaprun die eigene Sommerkarten-App auch für das moderne Gadget an.

Die Sommerkarten-App bietet Touristen der Region eine praktische Übersicht zu Sehenswürdigkeiten wie auch Strandbädern. Mit dieser einfachen Auffindung verschiedenster Museen, Ausflugszielen und Co können Touristen denkbar simpel ihre Tagesplanung bestreiten.


Sommerkarten-App
Zunächst soll die App Urlaubsgästen Mehrwert bieten. Das Durchblättern zig Flyer oder das Pilgern zu Touristeninformationsständen ist in Zeiten von Smartphones und Tablets out of Date. Das weiß auch die Tourismusregion Zell am See-Kaprun. Die Sommerkarten-App bietet rasche Übersicht zu interessanten Zielen auf einer Karte und listet dabei ebenso Bonuspartner für Ermäßigungen auf. Dass zudem weitere Informationen wie Beschreibungen und Öffnungszeiten eingesehen werden können, versteht sich von selbst. Besonders praktisch: die Karte mit sämtlichen Zielen ist ebenso Offline einzusehen, für das Navigieren zum gewünschten Zielpunkt muss jedoch natürlich eine Internetverbindung bestehen.

Wie gut kennen Sie die Salzburger Region?
Vielleicht ist die Sommerkarten-App durchaus für Einheimische interesssant.

 

Wenn die Sicht beeinträchtigt ist
Viele Autofahrer fahren nur sehr ungerne nachts. Die Sicht ist eingeschränkt, oft wird man durch Gegenverkehr empfindlich geblendet und wenn Fußgänger keine Reflektoren tragen, wird man erst spät auf diese aufmerksam. Schlimmer noch, wenn die Fahrbahn nass ist oder es stark regnet.

Dank weißer Straßenmarkierungen hat man meist keine Chance etwas auf der spiegelnden Fahrbahn zu erkennen. Fahren auf Vermutung lautet hier in vielen Fällen die Devise. Schlechte Sichtverhältnisse tragen leider Jahr für Jahr ebenso dazu bei, dass jährlich etwa zehn Fußgänger an ungeregelten Schutzwegen sterben. Der große Anteil kommt dabei in der Nacht ums Leben.

Ein Highlight setzen
Im Rahmen des Forschungsprojektes “Highlight – Wahrnehmbarkeitssteigerung im Straßenverkehr durch bedarfsgerechte Straßenbeleuchtung” haben Forscher untersucht welche Art der Beleuchtung zur Erhöhung der Sicherheit beiträgt. Dass Licht Aufmerksamkeit erregt und derart beitragen kann Unfälle im Vorfeld zu vermeiden, ist bekannt. Die Frage war allerdings, welche Lichtquellen konkret dabei einen größeren Beitrag leisten. Insbesondere soll dem Fahrer im Annäherungsbereich signalisiert werden, dass er/sie zu schnell unterwegs ist, sodass die Geschwindigkeit gedrosselt wird und ein Anhalten vor dem Schutzweg leichter fällt.

Lichteffekte wirken
Weißes LED-Licht, das bei Autos mit zu großer Geschwindigkeit auf eine rot-orange Farbe umspringt und dabei je nach Überschreitung schnell blinkt, konnten Autofahrer tatsächlich zum Abbremsen motivieren. Durchschnittlich wurden 4 bis 7 km/h gedrosselt, was für Bremsweg und Sicherheit einen deutlich spürbaren Effekt nach sich zieht. Fraglich bleibt nun nur, ob sich Autofahrer an die neue Lichtgebung gewöhnen und künftig weniger stark auf Lichteffekte reagieren. Langzeittests werden es erweisen.

 

Seit Jahren läuft der Prozess zum Patentstreit zwischen Apple und Samsung. Streitpunkt ist u.a. das geschützte Design des iPhones von Apple, und dabei insbesondere die abgerundeten Kanten des damaligen iPhone 3G. In einem ersten Verfahren wurde Samsung zu einer Strafzahlung von 1,05 Milliarden Dollar verurteilt. Eine Summe, die 2013 auf 930 Millionen Dollar korrigiert worden ist. Im Rahmen einer neuerlichen Berufung gab es nun eine Kehrtwende.

Abgerundete Kanten kein Monopol von Apple
Das Berufungsgericht kam nun zu dem Schluss, dass die abgerundeten Kanten nicht patentrechtlich geschützt werden können. Bestätigt wurden zwar patentgeschützte Techniken und Designs bestimmter Bauteile, jedoch nicht die gesamte iPhone Anmutung. Für die “Kopie” der iPhone Gestalt waren Samsung 380 Millionen Dollar aufgebrummt worden. Durch die Entscheidung, dass Apple kein Monopol auf abgerundete Kanten besitzt, muss nun die Geschworenenjury eine neuerliche Summe bestimmen. Vermutlich werden jedoch einfach die 380 Millionen Dollar von der 930 Millionen Dollar schweren Bußsumme abgezogen werden.

Interessant: wertvolle Kooperation
Trotz jahrelanger Prozesskämpfe sind Apple und Samsung jedoch eng verbunden. Tatsächlich bezieht Apple Hardwäre in Milliardensummen von den Südkoreanern und ist somit wohl als größter externer Kunde einzustufen.

Mai 212015
 

Es kann so schnell gehen
Unfälle passieren schneller als man denkt. Dabei gilt: je weniger Zeit bis zum Eintreffen von Hilfe verstreicht, um so besser die Chancen für alle Verletzten. Besonders schlecht sind leider generell Aussichten für in Unfälle verwickelte Motorradfahrer. Gerade diese Aussichten haben die begeisterten Motorradfahrer Christian Indra (Absolvent der Informationselektronik an der JKU) und Werner Richtsfeld (Student der Wirtschaftsinformatik, JKU) mit der Entwicklung einer BikerSOS-App etwas verbessert.

BikerSOS Quelle: www.bikersos.at

Die Idee wurde geboren
“Ein wegen zu großer Sorgen unserer Angehörigen ins Wasser gefallener Motorradurlaub war der Startschuss für die Idee und Entwicklung von BikerSOS. Wir wollten eine App entwickeln, die unseren Liebsten zuhause die Sorgen nimmt und uns selbst die Gewissheit gibt, dass bei einem Unfall schnell Hilfe gerufen werden kann”, erklären die beiden.

Die App erkennt, wenn sich ein Unfall ereignet und informiert den Notfallkontakt. Dank eines Dummys, der unzählige Tests standhaft über sich ergehen ließ, arbeitet die App verlässlich. Sollte die App doch einmal falsch liegen, hat man ein halbminütiges Zeitfenster um den Alarm abzubrechen. Neben der Alarmfunktion besitzt BikerSOS ebenso einen Live-Tracking-Modus, der zeigt wo man gerade unterwegs ist. Auf diese Weise haben Familie und Freunde stets die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist.  Abgesehen von der Sicherheit und schnellen Hilfe, die die BikerSOS-App – übrigens für Android und iOS - bietet, können auch Statistiken zur aktuellen Tour abgerufen werden.

Biker aufgepasst! So fährt man sicher.
Die Sommertouren mögen beginnen.

Hier gehts zu BikerSOS 

 

Nachts auf der Autobahn

Licht an und ab die Post – tja, ganz so einfach ist es nicht immer. Vielfach blendet der Gegenverkehr, gerade in Kurven, was bei schlechten Wetterverhältnissen oft noch unangenehmer wird. Die Sichtbeeinträchtigung durch entgegenkommendes Fernlicht tut sein übriges.

Letztlich sind wir als Autofahrer erschreckend oft ziemlich blind unterwegs und das speziell auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h! Wenig verwunderlich, dass sich insbesondere bei schwierigen Sichtverhältnissen etliche Unfälle ereignen.

Das Land Oberösterreich hat hier seinen Finger angesetzt und ein Projekt vergeben, in dessen Rahmen ein optisches Verkehrsleitsystem entwickelt werden sollte. Jakob Feldbauer und Maximilian Gruber, Schüler der HTL Braunau, sahen ihre Chance und haben sich mit diesem Problem beschäftigt. Im Zuge des Bewerbs jugendinnovativ konnten sie mit ihrem Projekt RoadLED den Anerkennungspreis der Kategorie Engineering erringen.

RoadLED
Ihre RoadLEDs sind an den Leiterplanken platziert und gestalten sich auf den ersten Blick wie Reflektoren. Ein Mikrocontroller aktiviert in zeitlicher Abstimmung die LEDs in jedem Modul, sodass ein durchlaufendes Signal entsteht, das den Fahrern Orientierung bietet. Das “Lauffeuer” verbraucht dabei wenig Energie. Das System greift nämlich auf Photovoltaikmodule zur Energieversorgung zurück, wobei das Licht nur bei herannahenden Fahrzeugen aktiviert wird, das sich in Fahrtrichtung rot, in Gegenfahrtrichtung weiß gestaltet.

 

Dieser Tage lassen die Österreicher aufhorchen: Nominierung für den europäischen Erfinderpreis, Entwicklung einer verbesserten MR-Tomografie und nun ein Linzer, der dem Computer das Erkennen von Musik beibringt. Der Linzer Computerwissenschafter Gerhard Widmer hat dem Computer musikalisches Gehör verliehen. Während wir Menschen schnell dem Takt des Basses folgen und im Takt mitwippen, fällt es einem Computer schwer aus dem vielfältigen Audiosignal bestimmte musikalische Elemente herauszufiltern.

Computer, mit musikalischem Gespür?

Widmer hat es im Zuge seines Forschungsprojektes geschafft ein Computerprogramm zu entwickeln, das ihm ein gewisses Musikverständnis verleiht. Dank des Programmes ist es dem Computer möglich ein Musikstück nach nur wenigen Takten zu erkennen und der Notenschrift in Echtzeit zu folgen. Dank satter Forschungsgelder in Form des EU-Förderpreises kann der Wissenschaftler nun mit seinem Team noch tiefer in die Materie eindringen.

Im Rahmen des neuen Projektes soll nun erforscht werden, ob Maschinen tatsächlich beigebracht werden kann die “Essenz von Musik” – den musikalischen Ausdruck – zu erkennen. Sollte dem Computer dies letztlich wirklich möglich werden, könnten in Folge Musikstücke nach gänzlich anderen Kriterien gesucht werden. Der User könnte speziell nach fröhlich-beschwingter Musik suchen oder aber der Computer könnte zu gewissen Situationen sozusagen selbstständig die passende Musikbegleitung einspielen.

Schaffen es Widmer und sein Team Maschinen das Erkennen von musikalischen Ausdruck beizubringen, wird diese Entwicklung viele Auswirkungen nach sich ziehen. Bis dahin wünschen wir dem Linzer Team viel Erfolg!

 

Powerwall!
Na, sagt Ihnen diese etwas? Mit ziemlicher Sicherheit haben Sie über den einen oder anderen Kanal “Powerwall” vernommen. In einer aufwändigen Präsentation hat das Unternehmen Tesla seine “Batterie” für Zuhause vorgestellt. An und für sich wäre dieses Energiespeicherkonzept nicht unbedingt etwas Neues, allerdings bietet Tesla seine Powerwall zu im Vergleich zum Markt sehr günstigen Preisen an, was den großen Run auf die Produktserie erklärt.

Energie intelligent nutzen/verwalten/speichern. Quelle: www.meo-energy.com

Das Grazer Start-up meo greift auf die Powerwall zurück um bestes Energiemanagement für die eigenen vier Wände bereitzustellen. Besitzer einer Photovoltaikanlage kennen das Problem: gerade, wenn die Anlage ein zu viel an Strom produziert und mit etlichen anderen in das System rückspeist, hätte man gerne genau diese Energie für späte Stunden, wenn der eigene Bedarf ansteigt.

Mit Powerwall wird es möglich dieses Extra an Energie mit einem Verlust von nur 8% zu speichern. meo bietet die komplette Steuerung mittels eines intelligenten Systems, das das gesamte Energiemanagement optimiert und überwacht an.

meo-Gründer Peter Käfer erklärt: “Mit unserem Entwicklungsvorsprung sind wir in der Lage, die Powerwall sofort nach Verkaufsstart in unsere Systemlösungen zu integrieren. Damit gibt es keinen Grund mehr Photovoltaikstrom zu Spitzenzeiten in die ohnehin überlasteten Stromnetze einzuspeisen.” Klingt nach einem spannenden und sinnvollen Ansatz, der beiträgt Energie effizienter und ressourcenschonender zu nutzen. An alle Photovoltaikbesitzer: am besten noch einmal genau nachlesen!

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