Weidezaun 2.0 - eine kluge Weiterentwicklung. Quelle: www.wko.at

Sie kennen das sicher noch: die Ermahnung als Kind nicht den Weidezaun zu berühren. Irgendwann passiert es dann doch und man spürt einen kleinen Stromschlag. Dieser ist zwar eigentlich dazu gedacht die Tiere auf der Wiese zu halten, doch wer das System testet, ist sozusagen selbst schuld.

Elektrischer Weidezaun – damit das System funktioniert muss der Zaun natürlich mit Strom versorgt werden. Eine Tatsache, die bislang relativ viel an Energie benötigt hat. Zwei Maturanten haben mit ihrem DC-Weidezaun eine verbesserte Variante vorgestellt und damit gleich den Tiroler-Nachwuchs-Ingenieur-Preis TINIP gewonnen.

Herkömmliche elektrische Weidezäune arbeiten mit Hochspannungsimpulsen. Johannes Erlacher und Armin Hofmann verwenden bei ihrem Weidezaun nun Gleichstrom und können damit den Energiebedarf bereits deutlich senken. Zugleich erfolgt die Energieversorgung über Solarzellen. Aber nicht nur in energietechnischer Hinsicht haben die beiden klugen Köpfe das System verbessert, auch Tiere werden aufatmen, denn die Spannung kann an die jeweils beaufsichtigte Tierart angepasst werden. Weiters besteht beim DC-Weidezaun die Möglichkeit diesen per Handy zu kontrollieren, da er über ein GSM-Modul verfügt. Verfängt sich unversehens ein Wildtier im Zaun, wird der Bauer via SMS informiert und der Zaun sendet nicht mehr ständig Stromstöße, was bislang der Fall war.

 

Das heutige Leben ist ohne Smartphone kaum mehr vorzustellen. Die kleinen Geräte haben sich durch ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten als unentbehrlich erwiesen. Für SeniorInnen besteht jedoch des Öfteren das Problem, dass die Anzeige etwas zu klein ausfällt oder die Navigation zu kompliziert ist. Optional existieren zwar spezielle Seniorenhandys doch Lissi, ein speziell auf SeniorInnen ausgelegtes Fernsehsystem, stellt ebenso eine willkommene Hilfestellung im täglichen Leben dar.

Quelle: www.lifesystems.at

 

Mit Lissi Home kommen Nachrichten auf den Fernsehbildschirm. So hat mühsames Entziffern sicherlich ein Ende. Der Receiver ermöglicht nämlich die Kommunikation mit der Außenwelt und schafft durch das große Fernsehbild klare Verhältnisse. Die Steuerung des gesamten Systems erfolgt sehr einfach und ist simpel aufgebaut. Natürlich kann auch “nur” ferngeschaut werden. Die Erinnerungsfunktion bildet eine weitere praktische Funktion. Sei es der Wecker, eine Erinnerung zur Einnahme von Medikamenten oder dem Trinken von Wasser – einmal eingestellt ist Lissi Home die heimische Gedächtnishilfe. Neben täglichen Schlagzeilen informiert das System ebenso über das Wetter, an eine große Uhrenanzeige wurde auch gedacht. Verlässt man das Haus, kann man die Zeit im System eintragen, sodass die Lieben wissen, dass man unterwegs ist.

Solange in einem gewissen Zeitraum das System bedient wird, ist Lissi im “Grün”-Status. Werden Nachrichten über einige Zeit nicht gelesen, schaltet das System weiter im Ampelsystem, wobei bei Erreichen des “Rot”-Status automatisch eine Nachricht an eine hinterlegte Handy-Nummer versendet wird. Alternativ kann diese Funktion auch über den Hilfeknopf auf der Fernbedienung aktiviert werden. Wir finden, dass Lissi eine nützliche Hilfe für all jene SeniorInnen ist, die wichtigste Informationen ohne Computer erhalten möchten.

 

Sie kennen das Problem: wohin mit dem Smartphone im Auto? Einfach hinlegen und anstecken? Plötzliches Bremsen und das Gerät donnert irgendwohin. Also besser doch eine Halterung. Die Auswahl ist groß, aber eine so richtig zufriedenstellende Lösung ist kaum zu finden.

Einfach praktisch! Quelle: http://www.easymount.at/

Weshalb kompliziert, wenn es auch einfach geht?
Christian und Ulrike Unterlechner alias Team EasyMount ärgerten sich selbst über unzuverlässige Halterungen. Wie so oft wurde auch hier aus der Not eine Tugend: sie machten sich selbst an die Entwicklung eines besseren Systems. Anders als so manche herkömmliche Befestigungen sollte das Sichtfeld des Lenkers nicht eingeschränkt werden. Eine weitere Voraussetzung bildete die beschädigungsfreie und einfache Montage. Letztlich entstand die Halterung “EasyMount”, die ihrem Namen völlig gerecht wird. Kein Kleben, kein Saugnapf, kein langwieriges Herumfummeln, sondern eine rahmenlose unsichtbare Befestigung!

Die Halterung besteht aus zwei Elementen: der Halterung und der EasyMount Thinplate, die im Handy oder unter dem Cover eingelegt wird. Die Halterung wird nun einfach in einen Spalt am Armaturenbrett gesteckt. Das Handy wird mittels Magnetkraft gehalten.
Bedenken, dass magnetische Kräfte Einfluss auf die Funktionstüchtigkeit Ihres Smartphones haben, können aus dem Weg geräumt werden – hier besteht keine Gefahr!

Einmal angebracht können Sie Ihr Smartphone sozusagen einfach auf die Halterung klatschen. Der Winkel der Halterung kann dabei natürlich durch Verbiegen der Metallbügel auf den gewünschten Grad eingestellt werden.
EasyMount – da verrutscht kein Smartphone mehr.

 

Vom Schreibtisch zum Workshop. Quelle: http://www.gruenden-in-tirol.at/

Adventure X, das ist sozusagen Tirols GründerInnen-Wettbewerb, der interessante Geschäftsideen in einer 3-monatigen Phase begleitet. Im Rahmen von Workshops leisten ExpertInnen weitere Unterstützungsarbeit in Bezug auf Geschäftsmodellentwicklung, Marketing und Finanzen.

Prinzipiell soll der Wettbewerb dazu beitragen aus Geschäftsideen ein tragfähiges Geschäftsmodell zu formen. 2014 standen 132 Gründerinnen in 86 Teams am Start, womit seit Beginn des Wettbewerbs die Marke von 2.000 TeilnehmerInnen geknackt worden ist. In diesem Jahr konnte sich wieder eine äußerste spannende Geschäftsidee durchsetzen, die eine große Erleichterung für etliche Menschen bringen soll/wird.

 

Sieger Florian Föger und LRin Patrizia Zoller-Frischauf. Quelle: http://www.gruenden-in-tirol.at/

Dr. Florian Föger arbeitet an der Entwicklung einer alternativen Darreichungsform für Proteinwirkstoffe. Zu diesen zählen etwa Insulin, Wachstumshormone und diverse biologische Krebswirkstoffe - Wirkstoffe also, die Betroffene täglich injizieren müssen. Während viele Personen grundsätzlich kein Freund von Spritzen sind, können Injektionen ebenso Schmerzen verursachen oder zu Irritationen und Entzündungen an der Einstichstelle führen. Darüber hinaus würden viele Patienten eine diskretere Verabreichung der Wirkstoffe bevorzugen.

Föger forscht an Wegen diese Proteinwirkstoffe zukünftig oral einnehmen zu können. Die Konkurrenz in diesem Bereich ist zwar sehr groß, doch versprechen Durchbrüche im letzten halben Jahr Vieles. ”Die einzelnen Module und die Unterstützung der ExpertInnen des GründerInnen-Wettbewerbs adventure X haben mir geholfen, aus meiner Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell entstehen zu lassen. Die Gründung meines Pharma-Startups plane ich aufbauend auf diesem Wissen und mit der weiteren Unterstützung von Standortagentur Tirol und Wirtschaftskammer Tirol für Anfang 2015″, so Dr. Florian Föger, der sich über eine Siegerprämie von 8.000 Euro freuen darf.

 

Quelle: http://blog.t-mobile.at/; GREEN VISION: 3D Model, (c) Kristina Tsvetanova

In unserer schnelllebigen Welt schreitet vor allem die elektronische Ausstattung im Eiltempo voran. Während vor zehn Jahren Handys immer kleiner wurden und gerade einmal mit Farbdisplays punkteten, liegt der Trend dieser Tage ganz eindeutig bei Smartphones mit großem Display.

Ob Tablet oder Smartphone - die Steuerung wird immer intuitiver. Mit einem Wisch ist das Programm sozusagen weggefegt, der nächste Inhalt wird angesteuert. Doch wie sollen sich hier Menschen mit Sehbehinderung zurechtfinden?

Die elektronische Hürde erlebte auch Kristina Tsvetanova als Sie ein blinder Kommilitone an der Universität bat, ihn online in einem Kurs anzumelden. “Das hat mir gezeigt wie sehr unsere Technik auf Sehende abgestimmt ist”, erzählt Tsvetanova, die Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau studiert hat. Zusammen mit ihren beiden Partnern, den Brüdern Slavi und Stanislav Slavev, welche Profis im Bereich Software und 3D-Design sind, machte Sie sich an die Entwicklung eines Tablets für Sehbehinderte.

Ihr Tablet besitzt in der oberen Hälfte eine spezielle Folie, die sich ständig an die Blindenschrift anpasst. “Wenn Sie einen USB-Stick anstecken, erkennt die Software die gespeicherten Dokumente und übersetzt den Text in Brailleschrift”, erklärt Tsvetanova. “Die Folie erzeugt schließlich winzige Blasen, die erscheinen und auch wieder verschwinden, damit der Nutzer den Braille-Code ertasten kann.” Beim Surfen im Internet werden die Seiten eingelesen und in Brailleschrift wiedergegeben. Zusätzlich ist im Tablet eine sogenannte Perkins-Style-Tastatur integriert, mit welcher ganz einfach in Braille geschrieben werden kann.

Welche Materialien für diese Technik verwendet worden sind, bleibt das Geheimnis der drei bulgarischen  Jungunternehmer, die aufgrund besserer Rahmenbedingungen nach Wien gezogen sind. Derzeit wird die eigene GmbH “Green Vision” gegründet. Bis Jahresende ist der marktfähige Prototyp des Tablets wohl fertig. Die Startfinanzierung ist in jedem Fall bereits gesichert, denn mit über 20 Preisen, die ihr Projekt bislang gewonnen hat, kam auch ein gewisses Preisgeld. Als Partner konnte übrigens unter anderem die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen gewonnen werden.

 

Tumore sind nicht nur bei Menschen verbreitet, ganz im Gegenteil erkrankt fast jeder zweite Haushund ab dem zehnten Lebensjahr an Krebs.

Zwar existieren auch für die Vierbeiner verschiedene Krebstherapien, doch Wiener Forscher konnten die Behandlung noch weiter verbessern. Letztlich ist eine Krebsimmuntherapie entwickelt worden, bei der Tumore bei Hunden nun endlich auch gezielt mit Antikörpern bekämpft werden können.

Die Antikörper binden sich an gewisse Antigene, welche sich an der Oberfläche von Krebszellen befinden. Auf diese Weise wird dem Tumorwachstum entgegengewirkt, denn die Antikörper lösen einen Mechanismus aus, der ein fatales Signal in das Innere der Krebszelle schickt, wodurch diese letztlich abstirbt.

Das Wiener Forscherteam war in der Lage die Antigene der Krebszellen beim Hund zuidentifizieren, wodurch das Entwickeln eines passenden Antikörpers möglich geworden ist. In Experimenten zeigte sich die neue Behandlungsmethode bereits als sehr effektiv. In folgenden klinischen Studien wird eine gute Verträglichkeit erwartet. Sichtlich stolz kann die Veterinärmedizinische Universität Wien bereits bestätigen, dass man in Zukunft wohl als weltweit erste Institution eine Krebsimmuntherapie für Hunde anbieten kann.

 

Grillen kann gefährlich sein. Nicht nur, dass der Grillmeister Spiritus, Feueranzünder oder Gas kontrollieren muss, diese Saison birgt sogar doppelt so viele Gefahren, denn die hitzige Fußball Weltmeisterschaft kann das Konzentrationslevel des Grillmeisters in einem gefährlichen oder allzu knusprigen Maß für sich beanspruchen. Aber selbst wenn er es schafft die Augen vom Bildschirm fernzuhalten, gibt es die berühmt berüchtigten Würstchendiebe, die mit einem schnellen Griff das schmackhafte Fleisch stibitzen.

Allerdings hat sich das Erfinderladen-Team nun ein Set einfallen lassen, um die Kotelett-Klauer in die Flucht zu schlagen. Mit der Ninja Grillset & Schürze kann die Verteidigungslinie rund um leckeres Grill-Fleisch erfolgreich behauptet werden. Die Handgriffe der Fleischgabel und des Bratenwenders sind im typischen Ninja-Stil gehalten und eignen sich dank Edelstahl perfekt für den Kampf mit und um das Grillfleisch. Sollte das nicht helfen, gibt es da noch die Ketchup-Senf Pistole, die herrlich sämtliche Gerichte ergänzt und zu einem überzeugenden Geschmackserlebnis beiträgt.


 

Für die Hartgesottenen gibt es in unserem Set zudem noch den Cap Zappa, mit dem die Kronkorken nur so durch die Gegend fliegen und dem Durst erst keine Chance bieten.
Das Feuer kann also entfacht werden und das Grill-Abenteuer beginnen!

So ausgerüstet, kann mit dem Grillvergnügen unversehens begonnen werden.
Also schnell noch versorgen und losbrutzeln!

 

Keine Eintagsfliege
Seit zehn Jahren erstellt Palfinger einen Nachhaltigkeitsbericht. Optimiert wird, wo es geht. Beispielsweise sollen dass Mitarbeiter nach dem Arbeitstag die Computer ausschalten. “Wir haben in allen Werken und Büros Tafeln, die Tipps für das Energiesparen geben”, erklärt Hannes Roither, Konzernsprecher von Palfinger. So viel zu den kleinen Dingen, denn auch diese summieren sich. Im Betrieb selbst wurde jedoch darauf geachtet, dass gefährliche Abfälle reduziert, wasserbasierte Lacke verwendet und insgesamt nachhaltige Produkte das Haus verlassen.

Langjährige Arbeit für einen nachhaltigen Betrieb: Palfinger. Quelle: blog.palfinger.ag

Als erster Industriebetrieb schaffte es schließlich Palfinger das “Green Brands” Siegel zu erhalten. Dafür wurde das Unternehmen ein Jahr lang intensiv unter die Lupe genommen. Etliche Fragen zur Nachhaltigkeit in 62 Gebieten mussten beantwortet werden. Ob dieses Zertifikat besondere Auswirkungen zur Folge hat, darüber ist man noch unklar. “Es zeigt aber, dass wir am richtigen Weg sind. Es ist eine große Auszeichnung – ein Siegel, das stolz macht”, bringt es Roither auf den Punkt. Ganz allgemein ist die Zielsetzung das Unternehmen derart zu verbessern, dass nachhaltiger und umweltfreundlicher gearbeitet wird, bereits an und für sich der richtige Weg. Bestätigungen wie das “Green Brands” Siegel zeigen, dass wichtige Schritte erfolgreich vollzogen worden sind.

Palfinger – ein nachhaltiges Unternehmen. Wir gratulieren zu dieser Auszeichnung!

 

Physik hautnah. Quelle: www.physikmobil.at

Physik kann richtig spannend sein, wenn sie richtig vermittelt wird und im Idealfall auch anschauliches Material zur Verfügung steht. Mit diesem Ziel tourt das Physikmobil durch die Straßen, in Freibäder, in Parks … Das Physikmobil - auf den ersten Blick lediglich ein altes Lastenfahrrad, mit einer großen Holzkiste. Was vielleicht nicht auf den ersten Blick auszumachen ist: in der Kiste stecken viele einfache Experimente, die zum Staunen und Nachdenken einladen und mit dabei sind natürlich freundliche WissenschaftlerInnen, die gerne verschiedenste Themen greifbar näher bringen.

Wer in die Trickkiste hineinlugt, wird zu Beginn auch etwas überrascht sein: eine Plastikflasche, Strohhalm, Akkuschrauber, etc – sieht nicht überwältigend aus. Um so beeindruckender der Effekt, wenn sozusagen aus alltäglichen Dingen interessante Experimente entstehen. Auf diese Weise werden physikalische Phänomene einfach nähergebracht. Leider tourt das Physikmobil noch nicht in jedem Bundesland. Demnächst ist das pfiffige Mobil am 08.07.14 in Ternitz

Welcher Trick verbirgt sich hier? Quelle: www.physikmobil.at

 

Im Falle von Milka liegt die Sache klar: lila ist Milka. Für den Konsumenten ist die Verbindung ganz eindeutig und wohlbekannt. Wohlbekannt sicherlich auch im Falle der Mannerschnitten, die im Zartrosa seit jeher insbesondere den Kaffeegenuss ergänzen. Strittig ist derzeit ein Fall, in dem alle Beteiligten Rot sehen.

Konkret streiten sich die spanische Bank Santander und die Sparkasse um das Rot. Der Unterschied fällt äußerst fein aus, während die Santander den Rotton HKS 14 benützt, verwendet die Sparkasse HKS 13. Zwei Drittel aller Deutschen verbinden den Rotton HKS 13 mit der Sparkasse, doch reicht dies, um diese Farbe als Marke einzutragen?
Eine Frage, welche das Bundespatentamt an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) weiterleitete. Die Antwort fiel recht eindeutig aus. Der Umstand, dass die Farbe mit einem Unternehmen assoziiert wird und somit bekannt ist, erfüllt nicht jene Kriterien, die tatsächlich für die Anerkennung als Marke ausreichen. Wichtig ist, dass die Farbe als solche von Unternehmensseite aktiv in der Kommunikation gegenüber Kunden genutzt wird.

Ein feiner Unterschied

Im weiteren Zusammenhang wird jedoch folgende Frage noch wichtiger. Nämlich wie weit der Schutzbereich der Farbmarke tatsächlich geht. In welchem Ausmaß darf die Verwendung von Rot anderen Geldinstituten verboten werden? Eine klare Antwort auf diese Frage müssen Folgeverhandlungen erst klären.

Auch andere Unternehmen kämpfen um ihren Farbauftritt. 2010 hat Langenscheidt das bekannte Gelb, in welchem die Wörterbücher auftreten als Farbmarke eintragen lassen, dabei aber lediglich für zweisprachige Print-Wörterbücher. Der Hersteller einer Sprachlernstoftware, Rosetta Stone, benutzte jedoch in Onlinewerbung einen gelben Farbton für Kartonverpackungen. 2012 hat Langenscheidt vor dem Oberlandesgericht Köln Recht bekommten: Aus Verbrauchersicht seien sich die Produkte und Farbtöne sehr ähnlich, lautete der Bescheid. Potentielle Käufer könnten meinen, die Sprachlernsoftware stamme von Langenscheidt, da deren gelbe Wörterbücher schon lange am Markt vertreten sind und somit dem Verbraucher bekannt.

Wie der Streit zwischen den beiden Geldinstituten ausgeht, kann noch nicht mit Bestimmtheit vorhergesehen werden, auch wenn die derzeitige Situation zugunsten Sparkasse zu stehen scheint.

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