Visor 1.0? Quelle: ox.ac.uk

Smart Glasses – das gab es doch bereits in Star Trek
Hier trug Geordi Laforge seinen Visor, der dem eigentlich blinden Chefingenieur eine visuelle Wahrnehmung ermöglichte. Während es mittlerweile Entwicklungen zu Smartphones und Tablets für sehbeeinträchtigte Personen gibt, die sozusagen über sensorisch aktive Oberflächen Orientierung schaffen, ist allerdings ebenso die Forschungsarbeit an visorähnlichen Vorrichtungen nicht untätig. Ganz so kompakt wie das Sci-Fi-Gerät sind derzeitige Ausgeburten natürlich noch nicht.

Visor? Zukunftsmusik?
Das ambitionierte Projekt der Universität von Oxford und dem Royal Institute of Blind People konnte mit seinem Ansatz bereits den Google-Benefiz-Wettbewerb zu seinen Gunsten entscheiden und ein Preisgeld von 500.000 Pfund lukrieren. Das Smart Glasses System besteht aus einer Videokameria, die am Rahmen befestigt ist, einer kompakten Datenverarbeitungseinheit sowie einer Software, welche die Bilder der Objekte auf die Brillengläser projiziert. Die Distanz zu den unterschiedlichen Objekten wird dabei mittels Infrarot-Laser bzw. -Kamera ermittelt, wobei nähere Objekte heller projiziert werden.

 

Von Expertenseite wird das System bislang argwöhnisch betrachtet, da bei Schädigungen des Sehnervs auch eine derartige Vorrichtung keine Sehhilfe leisten kann. “Bei Menschen mit Sehbehinderung hängt es vom Grad und der Art der Sehbeeinträchtigung ab, ob durch technische Innovationen Bildinformationen erzeugt werden können”, gibt Helga Bachleitner, Spercherin der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, zu bedenken und führt fort, “Ich habe meine Zweifel daran, dass sich ein derartiges Hightech-Gadget bei einer Sehbeeinträchtigung wirklich als hilfreich erweisen könnte. Immerhin bietet so ein Brillenglas nur eine sehr kleine Fläche, auf der eine Fülle von Informationen projiziert werden müsste.”

 

Im Herbst kommen alle wissbegierigen Personen voll auf ihre Kosten. In Wien startet nämlich eine neue Wanderausstellung des ScienceCenter Netzwerks. Wirkungswechsel ist das Motto und lässt auf spannende Themen hoffen. Wechselwirkung - Interaktion – dies sind wichtige Themen des täglichen Lebens. So wird in der Wanderausstellung anhand von 19 interaktiven Exponaten dem Thema auf den Leib gerückt. Die Eröffnung der Ausstellung, die zum selbst probieren und entdecken einlädt, findet am 16. September im Wiener Ringturm statt. Bis Ende Oktober bleibt die Chance bei freiem Eintritt physikalische Wechselwirkungen oder jene zwischen Medikamenten nachzuvollziehen bevor die Wanderauststellung weiterzieht.

... und noch vieles mehr in der Ausstellung Wirkungswechsel Quelle: www.wirkungswechsel.at

Forschung Ahoi lautet der Spruch auf der MS-Wissenschaft, die vom 12.-16. September in Wien anlegt und aktuelle Forschungen zu digitalen Technologien zeigt. Doch nicht nur die rosigen Seiten, auch Risiken und Nebenwirkungen werden in der ab 12 Jahren empfohlenen Schau mit 36 Exponaten behandelt. F.I.T. for Future heißt es schließlich im Rahmen der European Researchers Night am 26. September in der Aula der Wissenschaften in Wien. Dabei bietet ein reichhaltiges Programm mit Experimenten, Spielen, Workshops, Präsentationen und vielem mehr zu einem lehrreichen und unterhaltsamen Abend ein.

Zum Staunen und Entdecken. Quelle: www.fit-for-future.at

Es gibt also genug zu entdecken!

 

Dass der Pflegebedarf  zunehmend steigt, ist keine Neuigkeit. Um so besser, wenn Systeme entwickelt werden, die Pflegekräften die Arbeit erleichtern und vor allem unangenehme Arbeiten abnehmen. Noch ist es Usus, dass in regelmäßigen Abständen überprüft werden muss, ob die Leintücher der Patienten trocken sind.

Clever! Quelle: http://smart-embroideries.eu//

Achtung nass!
In Zukunft sollen jedoch intelligente Textilien diesen unliebsamen Part übernehmen. Mittels Feuchtigkeitssensoren wird einfach eruiert, ob Nässe vorliegt oder nicht. Das sieht derart aus, dass in die Leichtücher Edelstahlgarne als leitende Strukturen gestickt sind, die über ein Sender-Empfänger-System Bescheid geben, wenn sie nass sind. Günter Grabher vom Vorarlberger Textil-Forschungsinstitut V-trion betont, dass die Edelstahlgarne dabei weich und textil sind und sich in keiner Weise drahtig oder hart gestalten.

In den nächsten Monaten wird das schlaue Leintuch im Pflegeheim Dornbirn eingesetzt, während schon im Hintergrund an Weiterentwicklungen gearbeitet wird. “Mit diesen leitenden Textilstrukturen kann man auch die Temperatur messen, und somit feststellen, ob sich ein Patient im Bett befindet oder nicht”, erklärt Grabher.

Damit nicht genug arbeitet das Forschungsinstitut V-trion derzeit ebenso an Bandagen, welche das Stadium der Wundheilung überwachen. “Wenn sich eine Wunde entzündet, ändert sich der pH-Wert in der Wunde, und dies wird durch eine Bandage mit integrierten Messstreifen nach außen hin angezeigt. Es sollte dementsprechend die Wundheilung fördern, wenn man den Zustand objektiv von außen beurteilen kann”, gibt Grabher zu bedenken.

 

Mit der beeindruckenden Umsetzung dieser Idee hat die HTL 3 Rennweg aus Wien im letzten Jahr den futurezone Innovation Award für sich entschieden. Die Schülerklasse entwickelte eine Vorrichtung, welche dreidimensionale Inhalte sozusagen in die Luft projeziert, ohne dass der Betrachter Hilfsmittel wie etwa 3D-Brillen benötigt.

 

ViSio ist unter einer transparenten Kuppel angebracht, in welcher sich Arme mit LEDs ausgestattet in verschiedenen Ebenen um eine Achse drehen. Das “Zeichnen” in die Luft erfolgte durch gezielte Ansteuerung der Lichtpunkte während die Arme rotieren. Die Schüler haben für ihr Projekte ein eigenes System entwickelt, das Daten gängiger 3D-Software sozusagen für viSio übersetzt. In weiteren Entwicklungen soll viSio eine verbesserte Auflösung besitzen und diverse Farben wiedergeben können.
Welche Botschaft würden Sie in die Luft zeichnen?

 

Das hat gesessen!
Einladend und individuell – so könnte das Image von picksit beschrieben werden. PicKsit, das sind Werbesessel aus Karton, die mit maßgeschneiderter Gestaltung, umweltfreundlichen Materialien und der Funktion als praktischer Sitz als Blickfang dienen. Der Weg bis zum abschließenden Sesseldesign gestaltete sich im Vorfeld diffizil. Bequem sollte er sein und trotzdem einfach in der Gestaltung. Noch dazu galt es natürlich Stabilität zu gewährleisten, um auch jedermann als Stuhl dienen zu können. Nach 70 Modellen war jedoch schließlich der optimale Stuhl gefunden.

Werbesessel – eine nette Idee, noch dazu, da umweltfreundlicher Karton benützt wird und mit einfachen Mittel eine Message kommuniziert wird. picksit gibt es übrigens auch in der Kindervariante in lustigem Dino-design. Wir sind uns aber sicher – auch ein weißer Sessel wird in einem Kinderzimmer eine gute Figur machen und bietet genug Platz für eigene Ideen und Verzierungen.

 

Heute möchten wir Ihnen ein Forschungsprojekt vorstellen, das sich wortwörtlich von Donau zu Donaukanal gräbt. Hier entsteht nämlich ein künstlicher Fluss, welcher im Rahmen eines EU-Projekts finanziert und somit zu einem Großteil aus Fördergeldern gespeist wird. Abgesehen vom künstlichen Fluss entsteht ebenso ein Wasserbaulabor, wie Helmut Habersack von der Universität für Bodenkultur in Wien zu verstehen gibt.

Quelle: http://wien.orf.at

Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen diverse Themenpunkte untersucht werden. Beispielsweise soll mithilfe des künstlichen Flusses ersichtlich werden, weshalb sich das Flussbett mancherorts rasch vertieft und anderswo verlandet. Ein Problem, mit dem insbesondere Kraftwerke durch den Verlust von Stauraum wie auch die Schifffahrt zu kämpfen haben/hat.

Ein weiteres wichtiges Thema bilden Fischtreppen, welche im Rahmen von Kraftwerken notwendig werden. Forscher wollen herausfinden wie viel Wasser Fischtreppen führen müssen, um Fische zu veranlassen sich an dieser Strömung zu orientieren. Bislang ist unklar, ab welchem Grad die sogenannte Lockströmung zu tragen kommt. “Wir wollen dies objektivieren, denn für die Energiewirtschaft geht es hier um viel Geld”, erklären die Forscher.

Noch bislang eher unbekannte Wege der Stromgewinnung mittels Strombojen sollen ebenfalls genauer untersucht werden. Strombojen besitzen den großen Vorteil, dass kein Aufstauen von Wasser notwendig ist, was ihren Einsatz als ökologischere Variante rechtfertigt. Allerdings muss noch erarbeitet werden, bei welchen Bedingungen Strombojen die größte Effizienz besitzen. Im Rahmen eines Schaulabors werden zudem Oberstufenklassen verschiedene Themen rund ums Wasser, etwa Hochwasserschutz, näher gebracht.

 

Kundennepp Kopie. Quelle: www.pressebox.de

Auf den ersten Blick oft schwierig auseinanderzuhalten:
Originalprodukt und Markenkopie.

Eine aktuelle Ausstellung des Design Forums in Wien widmet sich diesem Thema und stellt Originalprodukte neben ihre Kopien. Bis 14. September können Sie selbst prüfen wie eng oder weit die Produkte auseinander liegen. Letztlich soll die Ausstellung das Bewusstsein um billige Plagiate schärfen und anhand der etwa 50 Vergleichspaare offensichtlich machen. Dabei wurde ein besonderer Schwerpunkt auf österreichische Produkte gelegt, die den Konsumenten somit zumindest teilweise vertraut sind.

Meist sind es sehr bekannte Marken oder äußerst erfolgreiche Produkte, die zum Opfer von Nachahmern werden. Eine Kopie stellt dabei nicht nur einen Kundennepp dar, der meist in einem qualitativ minderwertigen Produkt besteht auch das Unternehmen, welches das Originalprodukt entwickelt hat, verliert immense Summen. Summen, die zuvor auch in eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit investiert worden sind. Nachahmer umgehen Kosten für Design etc., durch die Kopie der Originallösung.

Im Rahmen der Ausstellung “Original vs. Fälschung” werden erstmals Exponate aus der Sammlung “Aktion Plagiarius” in Österreich gezeigt. Seit 1977 wird der “Plagiarius” jährlich auf der bedeutenden Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt an Hersteller bzw. Händler besonders dreister Nachahmungen verliehen.

 

Gestatten: Ziesel. Quelle: derziesel.com

Während viele nun womöglich The Spanish Inquisition der Monty Pythons vor Augen haben, spielen wir hier auch auf einen ungewöhnlichen Einsatz einer gemütlichen Sitzgelegenheit an. Konkret geht es um eine gemütliche Variante im Freien Wegstrecken zurückzulegen. Die Offroad Fahrmaschine bietet einen ansprechenden Sitz mit Gurtsystem, sodass unwegsames Gelände oder auch einfach weite Strecken ohne Probleme erkundet werden können.

Über Stock und Stein – barrierefrei Offroad
Ob Schnee, Sand, Kies oder Asphalt – das Raupensystem des Unternehmens Mattro Mobility Revolutions wird mit jedem Untergrund fertig. Auch Neigungen bis zu 60° halten den Ziesel, wie sich das Offroad Vehikel nennt, nicht auf. Bislang ist der Ziesel das einzige barrierefreie Sportgerät mit elektrischem Hochleistungsantrieb für Spaß bei Freizeitaktivitäten.

Wer möchte, kann natürlich einfach nur eine gemütliche Spazierfahrt unternehmen, wobei auch Geschwindigkeiten von etwa 35km/h möglich sind. Werden Lichtverhältnisse ungünstig, lassen sich LEDs einschalten, die optional integrierbar sind. Sehen Sie sich das Video an – Spaß scheint garantiert zu sein!

 

Verpackungen, Scherben, Kehricht
In Deutschland fallen jährlich Unmengen an Müll an. Allein 2012 sind dies in Berlin über 822 Tausend Tonnen Hausmüll! Bei so viel Müll kommt es zuallererst auf die richtige Trennung an, soviel steht fest. Aber was ist, wenn die Gelbe Tonne bereits randvoll ist, die Müllabfuhr aber noch auf sich warten lässt?

Der Erfinder Herr Wurst hat sich diesem Problem angenommen und den Hausmüllverdichter Pressident entworfen.

Portrait„Immer wieder habe ich mich darüber geärgert, dass die Mülltonne zu schnell voll wurde. Eigentlich ist in der Mülltonne doch viel mehr Platz. Die eine oder andere Leerung könnte ich mir doch sparen. Man muss eben nur die Luft herausdrücken bzw. die Müllbeutel herunterdrücken/verdichten. Mit bloßer Hand war es eine Qual und manchmal auch ekelig. Außerdem nicht so effektiv. In die Tonne hinein steigen ist nicht ganz ungefährlich. Nach langem Hin- und Herüberlegen kam mir die Idee zu meinem manuellen Hausmüllverdichter „Pressident“. Es musste einfach gehen, handlich sein und natürlich effektiv.

Diese Idee habe ich erfolgreich in meinem patentierten Hausmüllverdichter „Pressident“ umgesetzt. Man hängt den Pressident in die Mülltonne ein. Fixiert mit einer Klemme vorne. Und pumpt mit einigen Handgriffen den Pressteller nach unten. Die Luft entweicht aus dem Müllbeutel. Der Müll wird manuell verdichtet. Und Sie haben wieder Platz für neue Müllbeutel. Somit sind es weniger Leerungen und Sie amortisieren die Investition in unserem „Pressident“ mit den eingesparten Leerungen. Die Mülltonne wird übrigens nicht beschädigt, da man manuell verdichtet und nicht maschinell.“

Der Hausmüllverdichter schafft mehr Hygiene und tut dem Geldbeutel gut, da zahlt sich die Investition von €77 sehr schnell aus. Zu kaufen gibt es das Gerät im Erfinderladen in Berlin sowie in unserem Onlineshop.


 

Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen?
Diese Frage wird etwa 7.000 Kindern vom 2.-5. Oktober gestellt. Was darf in einer idealen Stadt nicht fehlen? Wie wird man von A nach B reisen. Werden Parklandschaften ein anderes Gesicht haben? Egal, welche Einfälle die Kinder haben, mit 10 Mio. Legosteinen steht ihnen genug Baumaterial zur Verfügung ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Mit dem weltweit größten Lego–Event will man den Kindern die Möglichkeit geben Erwachsenen zu zeigen wie sich die Zukunft gestalten soll, betont Jochen Pildner-Steinburg, Präsident der steirischen Industriellenvereinigung.

 

Neben viel Spaß beim Bauen wird wohl so ganz “nebenbei” auch ein Weltrekord gebrochen. Ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde scheint den Veranstaltern sehr realistisch. Im Rahmen der Veranstaltung “Build the Change. Es ist deine Zukunft” erhält jedes Kind eine Lego-Grundplatte und zwei Stunden Zeit seine Vorstellungen umzusetzen. Sämtliche Grundplatten zusammen bilden schließlich die “Welt der Zukunft”.

Also Achtung an alle Lego-Begeisterten! Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings müssen rechtzeitig Zähl-Tickets gebucht werden.

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