Nov 142018
 

Mobiltelefone und Tablets können durch sogenanntes Audiotracking mittels Ultraschall unbemerkt das Verhalten ihrer BenutzerInnen verfolgen – etwa das Betrachten bestimmter Videos oder den Aufenthalt an bestimmten Räumen und Plätzen. Dieses Jahr im Frühjahr hat die FH St. Pölten die App SoniControl veröffentlicht, mit der das akustische Tracking blockiert werden kann. Nun wurde das Projekt beim Open Minds Award 2018 ausgezeichnet.

Im Forschungsprojekt SoniControl entwickelten Wissenschaftler der FH St. Pölten eine Methode, wie das unbemerkte (und meist ungewollte) akustische Ausspionieren enttarnt und blockiert werden kann. Daraus entstanden ist die weltweit erste Ultraschall-Firewall, die seit März im Google App Store gratis verfügbar ist und bisher mehr als 20.000 Mal weltweit heruntergeladen wurde. Sie spürt akustische Cookies auf und unterdrückt sie mit unhörbaren Ultraschall-Störsignalen.

Nun wurde die App beim Open Minds Award 2018 ausgezeichnet. „Der Preisträger lenkt die Aufmerksamkeit auf eine kaum beachtete Überwachungstechnologie“, so die Veranstalter in ihrer Presseaussendung.

Ultraschall-Firewall
Im Projekt SoniControl entwickelte Matthias Zeppelzauer, Senior Researcher der Forschungsgruppe Media Computing am Institut für Creative\Media/Technologies der FH St. Pölten, mit seinen Kollegen Kevin Pirner, Alexis Ringot und Florian Taurer ein Verfahren, um akustische Datenübertragung in der Umgebung zu erkennen und GerätebenutzerInnen darüber zu informieren.

Zum Maskieren und Blockieren der Ultraschallkommunikation werden Störsignale über den Lautsprecher des eigenen Mobilgeräts gesendet. So können akustische Cookies effektiv neutralisiert werden, noch bevor das Betriebssystem oder mobile Applikationen darauf zugreifen können. BenutzerInnen können akustische Cookies auch selektiv blockieren, ohne die Funktionsweise des Smartphones zu beeinträchtigen.

Bewusstsein schaffen

Ultraschallsignale können für sogenanntes „Cross-device-tracking“ verwendet werden. Damit kann das Verhalten von Benutzerinnen und Benutzern über mehrere Geräte hinweg verfolgt werden und entsprechende Benutzerprofile können dann miteinander verschmolzen werden. So lassen sich akkuratere BenutzerInnen-Profile für zielgerichtete Werbung und die Filterung von Internetinhalten erstellen. Akustische Cookies konnten bisher jedoch nicht – so wie ihre elektronischen Gegenstücke beim Besuch von Webseiten – blockiert werden.


„Ziel des Projekts war nicht nur, die Privatsphäre durch Erkennen und Filtern von akustischen Cookies gezielt zu schützen, sondern auch, Bewusstsein für akustisches Tracking in unserer Gesellschaft zu schaffen. Es freut uns sehr, dass das Thema Anklang findet und nun das Projekt ausgezeichnet wurde. Wir möchten Open Minds für die Verleihung des Open Source Awards danken sowie der Netidee Austria, welche das Projekt primär finanziert hat und nun auch das Folgeprojekt SoniControl 2.0 fördert, welches im Jänner 2019 startet und in dem wir neue Funktionen in unsere Firewall einbauen werden“, so Zeppelzauer.

Datenaustausch mittels Ultraschall im Internet of Things
Datenübertragung mittels Ultraschall kann aber auch bewusst eingesetzt werden. Im derzeit laufenden Folgeprojekt SoniTalk entwickelt Zeppelzauer mit Kolleginnen und Kollegen selbst ein erstes offenes und privatsphäre-orientiertes Protokoll für die Datenübertragung mit Ultraschall. „Hier legen wir besonderen Wert darauf, die Verpflichtung zur Aufklärung und Einwilligung der NutzerInnen bereits beim Design der Technologie zu integrieren“, sagt Zeppelzauer.

Nov 132018
 

Was gibt es Schöneres, als einem geliebten Menschen die Vorweihnachtszeit mit einem Adventkalender zu versüßen? Das Öffnen von vierundzwanzig kleinen Türchen erfreut nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene bis ins hohe Alter. Wem ein traditioneller, mit Schokolade befüllter Kalender aus dem Kaufhaus zu langweilig ist, kann einfach selbst einen basteln. Zur Anregung gibt es diese fünf Ideen für kreativ gestaltete Adventkalender.

1. Der Fotokalender

Wie wäre es in diesem Jahr mit einem Kalender, der statt eines klassischen Weihnachtsmotivs ein selbst gestaltetes Cover hat? Auf cewe-fotobuch.at hat man beispielsweise die Möglichkeit, ein Foto seiner Wahl hochzuladen und einen Schokoladen-Adventkalender damit zu verzieren. Das Gestalten des Kalenders nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und ist unkompliziert, weshalb sich diese Idee gerade für diejenigen eignet, die kaum Zeit zum Selberbasteln haben, aber dennoch etwas Originelles schenken möchten.

2. Der Briefkalender

Der 1. Dezember steht schon vor der Tür und noch immer hatte man keine Zeit, einen Adventkalender anzufertigen? Kein Problem, denn Zeitdruck macht erfinderisch! Nicht immer ist eine aufwendige Bastelaktion vonnöten, damit die Überraschung gelingt. Für einen simplen Adventkalender benötigt man lediglich vierundzwanzig Briefumschläge. Diese werden befüllt, zugeklebt und mit Nummern versehen. Wer möchte, kann die Umschläge mit einzelnen Wäscheklammern an einem Band aufhängen.

3. Der Kaffeebecher-Kalender

Die Gestaltung dieses Adventkalenders ist zwar etwas aufwendiger, aber selbst für Bastelmuffel zu bewerkstelligen. Benötigt werden vierundzwanzig Coffee-to-go-Becher mit Deckel, die jeweils unterschiedlich beklebt, verziert und gestaltet werden können. Beispielsweise lassen sich aus den Kaffeebechern kleine Rentiere herstellen. Dazu werden die Becher mit braunem Papier beschlagen und bekommen zwei Kulleraugen sowie eine rote Nase aufgesetzt. Zu guter Letzt wird ein Geweih aus dunkelbraunem Filz oder Pappe seitlich am Deckel der Rentier-Becher angeklebt. Die Kaffeebecher kann man entweder aufstellen oder an einer durchgezogenen Schnur aufhängen.

4. Der Gutschein-und-Geschichten-Kalender

Wie wäre es mit einem Adventkalender, der statt Schokolade hinter jedem Türchen einen Gutschein oder eine kleine Geschichte enthält? Dabei kann es sich beispielsweise um ein motivierendes Zitat handeln, einen Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung oder eine kleine „Ich-liebe-Dich-weil…“-Botschaft. An besonderen Tagen, beispielsweise hinter Tür Nummer Vierundzwanzig, kann sich auch ein ausgefüllter Lottoschein verstecken. Solch ein Adventkalender ist besonders persönlich und gut geeignet für all diejenigen, die keine Süßigkeiten essen.

5. Der „Adventkalender-für-den-der-keinen-will“

Manche Menschen können mit klassischen Adventkalendern nicht viel anfangen. Entweder mögen sie keine süßen Sachen oder haben keine Freude an typischen „Kleinkram-Geschenken“. Doch für jeden gibt es den perfekten Kalender – man muss sich nur etwas einfallen lassen! Jemand trinkt leidenschaftlich gern Tee oder Kaffee? Wie wäre es dann mit vierundzwanzig verschiedenen Teesorten? Oder mit kleinen Kaffeeportionen für den morgendlichen Koffein-Kick aus der Kapselmaschine?

Natürlich geht es auch noch simpler: Bierliebhabern kann man auch einfach einen Kasten mit vierundzwanzig Bierflaschen unterschiedlicher Sorten hinstellen. Entscheidend ist nur, dass der Adventkalender die Überraschungen bietet, die dem jeweiligen Beschenkten auch wirklich gefallen.

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Jul 172018
 

Den ersten Spielautomaten erfand 1889 Charles August Frey in San Francisco. Der Deutschland Auswanderer und Maschinenbauer versuchte sein Glück in Kalifornien. Sein erster Spielautomat wurde unter dem Namen Liberty Bell bekannt. Es handelte sich um eine sogenannte Slot Machine mit einem Drei Walzen Spielsystem. Da er aber als Erfinder keine Patentanmeldung gemacht hat geriet die Erfindung als ein Allgemeingut der weltweiten Glücksspielbranche.

Spielautomat ist ein mechanisches Gerät, das nach Münzeinwurf einen Spielverlauf bietet, der durch einen Zufall oder eine Betätigungen des Spielers bestimmt wird.
In den frühen 1980er Jahren wurden Arcade-Automaten in Spielhallen, Imbissbuden, Kiosken und Supermarktvorräumen aufgestellt.
An Arcade-Automaten kann der Nutzer gegen Geldeinwurf spielen. Die durchschnittliche Spielzeit fällt deshalb häufig relativ kurz aus. Der Schwierigkeitsgrad des Spieles ist ebenfalls an die Intention des Automaten angepasst. Einer der berühmtesten Fans der Arcade Spiele war Michael Jackson. Auf seinem Film und Video Moonwalker basiert das Arcade Spiel Michael Jackson`s Moonwalker. Er hatte selbst eine große Spielautomaten-Sammlung.

Michael Jacksons war selbst auch ein Erfinder und hält das Patent für “Method and means for creating anti-gravity illusion” welches bei dem Video Moonwalker zum Einsatz kamm, aber auch immer wieder bei seinen Shows und Konzerten zu sehen war.

Bei seinen Anti-Gravitationsschuhen sind die Absätze der Schuhsohlen V-förmig eingeschnitten und die Tänzer haben ihre Schuhe eingehackt in auf der Bühne eingelassenen Nieten, die bei Bedarf hoch- und wieder runtergefahren wurden, und damitkonnten sich so die Tänzer über den Schwerpunkt hinaus nach vorne beugen.

Die realen Spielautomaten, wie die Spielautomaten mit Walzen oder Rollen, Fruchtmaschinen oder Slots die in Spielhallen oder in Casinos zu finden sind, werden bereits auch im Internet als Onlineversionen angeboten. Die größte Anzahl wird kostenlos oder kostenpflichtig angeboten in Internetportalen die Online Casinos heißen. Hier werden natürlich auch diverse Casinospiele angeboten wie Roulette, Blackjack oder Poker.

Im Jahr 1990 wurden die ersten Online Casinos im Internet veröffentlicht. Die Auswahl an Online Casinos ist in der Zwischenzeit so hoch, dass man sich als einfacher Spieler auf die Suche nach dem richtigen Anbieter und Spiel machen muss.

Mit der Zeit sind aber auch viele Abenteuer Spielautomaten entstanden wo sich der Spieler in die Welt der berühmten Serien und Film Charaktere eintauchen kann. Ich als ein Großer Fan von der Serie Game of Throns habe mich natürlich in diesen Spielautomaten verguckt. Der Game of Thrones Spielautomat begeistert mit einer ganzen Reihe von Funktionen, darüber hinaus mit sehr schöner Grafik und den passenden Soundeffekten. Man kann sehr gut in die Welt des Zaubers, Mysteriums und der Macht eintauchen. Ich empfehle den Spieleinsteiger zuerst einmal Game of Thrones kostenlos zu spielen, um sich mit den vielen Funktionen vertraut zu machen und um das Spiel besser zu verstehen.

1997 brachte die Firma Microgaming das erste Online-Spiel auf den Markt unter dem Namen „Fantastic Sevens“, welches wie ein Spielautomat, mit einer Gewinnlinie und drei Rollen aufgebaut war. Die Macher von Microgaming sind auch die Erfinder des Game of Thrones Spielautomaten, welchen Sie im Dezember 2014 auf dem Markt gebracht haben.
Auch andere Firmen haben angefangen dann Online Spielautomaten auf der Basis der Superhelden und bekannten Film Charaktere zu machen, zum Beispiel: Tomb Rider, Hulk, X-Men, Eye of Horus, Immortal Romance, Aliens, Iron Man.
In der Zwischenzeit gibt es bereits Online Spielautomaten die auch ein interaktives Abenteuer und Rollenspiel anbieten und welche mit der neuersten Technologie ausgestattet sind für Touchscreens mit großer Rechenleistung. Heute kann jeder zu jederzeit bereits seinen Mobilgerät wie Smartphon oder Tablet in einen Spielautomaten verwandeln und mobile Gambling machen was an sich die neueste Entwicklung der Slot Machine ist.

Seit 1997 gibt es den Weltweit ersten Computerspielemuseum in Berlin auch mit diversen Spielen und Automatensystemen aus der Geschichte. Das Ziel des Computerspielemuseums ist es, das Verständnis von digitalen interaktiven Unterhaltungsmedien zu vertiefen und so die Medienkompetenz zu erhöhen.

Jun 152018
 

Huawei Technologies lud Österreichs Studierende erneut zur Teilnahme am Wettbewerb „Seeds for the Future“ ein. Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Wien, FH Joanneum, FH Oberösterreich und FH St. Pölten können mit Ideen zur Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnik teilnehmen. Die zehn besten gewannen eine zweiwöchige Bildungsreise nach China und werden die Huawei-Zentrale in Shenzhen besuchen. Drei Studierende der FH St. Pölten sind mit dabei.

Drei Studierende der FH St. Pölten unter den GewinnerInnen des Huawei-Wettbewerbs „Seeds for the Future“

Diese Woche überreichten Pan Yao, Geschäftsführer von Huawei Österreich, und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig im Wiener Rathaus die Urkunden an die GewinnerInnen des Wettbewerbs. Von den zehn Gewinnerplätzen hat die Jury drei an Studierende der FH St. Pölten vergeben: Nicole Gugerel (Studium Information Security), Marlene Gutscher (Media- und Kommunikationsberatung) sowie David Schwarz (Smart Engineering) wurden ausgezeichnet.

“Die FH St. Pölten legt großen Wert auf Wissenstransfer und bemüht sich seit Jahren intensiv um Kooperationen mit Unternehmen. Jene mit Huawei Technologies bedeutet für uns eine wichtige Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und einen bedeutenden Schritt in Richtung Internationalisierung. Es ist großartig, dass gleich drei unserer Studierenden die Fachjury überzeugen konnten und diese einmalige Chance bekommen“, sagt Hannes Raffaseder, Mitglied des Hochschulmanagements der FH St. Pölten.

„Es freut mich sehr, dass unser Wettbewerb nach wie vor auf so großes Interesse stößt. Die Qualität der eingereichten Essays zeigt, dass es in Österreich viele technikbegeisterte Talente mit vielversprechenden Ideen gibt“, sagt Pan Yao, Managing Director von Huawei Österreich. „Im Rahmen von Seeds for the Future möchten wir diesen nicht nur die Möglichkeit geben, Huawei und die chinesische Kultur besser kennenzulernen, sondern auch ihre IKT-Kenntnisse zu erweitern. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Führungskräfte von morgen.“

mit Bürgermeister Ludwig im Roten Salon


Siegerehrung für die Studierenden der FH St. Pölten im Wiener Rathaus.
Foto: V.l.n.r.: Harald Wimmer (Studiengangsleiter Media- und Kommunikationsberatung), Pan Yao (Managing Director von Huawei Österreich), die GewinnerInnen Nicole Gugerel, Marlene Gutscher und David Schwarz, Bürgermeister Michael Ludwig, Franz Fidler (Studiengangsleiter Smart Engineering) und Paul Tavolato (Studiengangsleiter Information Security).
Credit: WienPID / Christian Jobst

China-Reise mit kulturellen und fachlichen Highlights
Um am Programm teilnehmen zu können, muss ein Essay zu einer von Huawei vorgegebenen Frage aus den Bereichen Innovation und Technologie verfasst werden. Heuer befassten sich die TeilnehmerInnen mit Themen wie Cyber-Sicherheit, Smart City oder der 5G-Technologie.

Die zweiwöchige Reise nach China wird im September 2018 stattfinden. Dabei erhalten die Studierenden ein ansprechendes Programm: einen Besuch der Fachabteilungen in der Huawei-Zentrale in Shenzhen sowie Schulungen und IKT-Trainings zu Themen wie 5G, Mobile Internet Application oder Cloud-Systemen. Abgerundet wird die Reise durch kulturelle Highlights wie den Besuch der Chinesischen Mauer, einen fünftägigen Chinesisch-Sprachkurs an der Universität in Peking oder einen Kalligrafie-Workshop.

Die Jury bestand aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, der Wirtschaftsagentur Wien, dem Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) und Huawei.

Wettbewerb „Seeds for the Future“

https://www.huawei-university.at/de/seeds-for-the-future

Über die Bildungsinitiative Huawei University

Der Wettbewerb „Seeds for the Future“ ist Teil einer langfristigen Bildungsinitiative von Huawei Österreich, die unter dem Namen „Huawei University“ mehrere Programme für Studierende und Schüler umfasst: Der Telekommunikationshersteller investiert in Kooperation mit dem Bildungsministerium in heimische Forschungs- und Bildungsprojekte (zuletzt in ein Projekt des Vereins Mimikama zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern), finanziert im Rahmen des „Huawei Stipendiums“ jährlich drei Studierenden einen Wohnplatz in einem ÖJAB-Heim und hilft in Zusammenarbeit mit der TU Wien sozial benachteiligten jungen Menschen. Ziel der Initiative ist es, die digitale Gesellschaft und einen verbesserten Umgang mit IKT-Technologien zu fördern sowie den kulturellen Austausch zwischen Österreich und China zu verbessern.

Über die Fachhochschule St. Pölten

Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 17 Studiengängen (ab Herbst 2018 in 22 Studiengängen*) werden mehr als 3.000 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

* vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

Apr 112018
 

Am 13. April 2018 heißt es für ganz Salzburg: Bleiben Sie wach! Bei der Langen Nacht der Forschung stehen zwischen 17:00 und 23:00 Uhr rund 500 Forscherinnen und Forscher in ganz Salzburg Rede und Antwort. 111 Forschungsstationen an elf verschiedenen Standorten in Stadt und Land Salzburg bieten Einblicke in faszinierende Bereiche der Wissenschaft.
Eintritt frei, Gratis-Ticket für den öffentlichen Verkehr.


Salzburg, 11. April 2018. Am Freitag, den 13. April 2018 ist es endlich so weit: 111 Forschungsstationen in Stadt und Land Salzburg laden ein zum Entdecken, Mitmachen und Staunen. Bei freiem Eintritt können Besucherinnen und Besucher jeden Alters Spitzenleistungen aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung erkunden, verständlich und spannend erklärt in Form interaktiver Präsentationen, Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachstationen.

11 Standorte, 111 Stationen

Diese elf Salzburger Forschungsstätten öffnen bei der Langen Nacht der Forschung 2018 ihre Tore – darunter auch Österreichs höchstgelegene Forschungsstation auf 3.106 Meter Seehöhe:

FH Salzburg
HTL Saalfelden
Luftgütemessstelle des Landes Salzburg
Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF)
Pädagogische Hochschule Stefan Zweig
Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Paris-Lodron-Universität Salzburg
Privatuniversität Schloss Seeburg
Salzburg Research
Universität Mozarteum

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Infos zu allen Stationen der diesjährigen Langen Nacht der Forschung in Salzburg: www.langenachtderforschung.at/sbg

Gratis durch die Nacht: Ticket für den ÖV

Nicht nur der Eintritt zur Langen Nacht der Forschung ist kostenlos. Ein Gratis-Ticket für den öffentlichen Verkehr sorgt für den reibungslosen Transport von einem Ausstellort zum nächsten. Das Ticket ist Ihr Freifahrtschein auf allen Linien in der Kernzone Stadt Salzburg, auf den Bus- und S-Bahn-Linien von und bis Puch bzw. Seekirchen sowie im Regionalzug zwischen Zell am See und Saalfelden und im Stadtbus Saalfelden.

Salzburger ÖV-Ticket zum Abdrucken bzw. Online-Bereitstellung finden Sie hier.

Lange Nacht der Forschung

Die Lange Nacht der Forschung (LNF18) ist der größte heimische Forschungs-Event, bei dem Forscherinnen und Forscher ihre Leistungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die bundesweiten Maßnahmen der LNF18 werden vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) führt die rechtliche und finanzielle Abwicklung durch. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) bringt sich in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle der Langen Nacht der Forschung aktiv in die Koordination der Inhalte und der Kommunikation zwischen den Ressorts und den Bundesländern ein. Für die operative Abwicklung in den Regionen sind Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer zuständig. Die Präsentation der Leistungen erfolgt durch die Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie durch die Forscherinnen und Forscher.

Die Lange Nacht der Forschung in Salzburg

Die Lange Nacht der Forschung wird in Salzburg vom Land Salzburg finanziell unterstützt und von der Stadt Salzburg mitgetragen. Die Regionalkoordination der Veranstaltung wurde wie in den Vorjahren von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft übernommen.

Links:
Salzburg: www.langenachtderforschung.at/sbg
Österreich weit: www.langenachtderforschung.at
www.facebook.com/LangeNachtderForschung
www.twitter.com/LNF_Austria #LNF18

Apr 102018
 

Die Erfindung der Brille war ein kleiner, aber dennoch bedeutender Fortschritt für die Menschheit. Während es früher unmöglich war, eine Sehschwäche auszugleichen, ist es für uns heuer selbstverständlich, bei Kurz- oder Weitsichtigkeit einen Optiker aufzusuchen. Mehr noch: Heutzutage kann man sogar ganz komfortabel online nach einem passenden Modell suchen. Doch wer hat diesen Werdegang eigentlich ermöglicht, und wie sahen die Anfänge der Brille aus? Wir klären auf.

Die Wegbereiter für die Brille

Bereits im Altertum beschäftigten sich die Menschen mit den Phänomenen der Optik, wussten diese jedoch noch nicht korrekt einzusetzen. So besaßen die alten Griechen in der Zeit um 2000 v.Chr. zwar durchaus schon polierte Quarze oder Gläser, die eine vergrößernde Wirkung hatten, doch sie nutzten die Steine als Schmuckstücke für Schwerter oder Zepter – jedoch nicht als Hilfe bei Sehschwäche. Die ersten Erwähnungen einer mit Wasser gefüllten Glaskugel, mit der sich Schriftzeichen vergrößern ließen, stammen vom römischen Philosophen Seneca, der als Berater des Kaisers Nero im 1. Jahrhundert n. Chr. agierte. Doch die Entwicklung der Brille ließ weiter auf sich warten.

Erst im 13. Jahrhundert gab es mit dem sogenannten „Lesestein“ die erste wirkliche Sehhilfe, die von Menschen genutzt wurde. Die Idee, mithilfe einer geschliffenen Linse die Sehkraft zu verbessern, lieferte der arabische Gelehrte Ibn al-Haitam, der seine revolutionären Gedanken in dem Werk „Schatz der Optik“ niederschrieb.

Vom Sehstein zur Ohrenbrille

Zwar war der Seh- oder auch Lesestein eine revolutionäre, jedoch nicht besonders praktische Erfindung. Deshalb dauerte es nicht lange, bis die Menschen gegen Ende des 13. Jahrhunderts die Linsen flacher schliffen und an praktische Rahmen nieteten, damit die Linsen so komfortabler vor die Augen gehalten werden konnten. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Brille war die Erfindung der Bügelbrille im 14. Jahrhundert. Hier wurde die bereits vorhandene Rahmenkonstruktion mit einem Bügel verbunden, sodass die Brille nicht mehr von der Nase rutschen konnte. Im 15. Jahrhundert wurde diese Konstruktion nochmals überarbeitet, mit dem Resultat der sogenannten Mützenbrille, die – wie es ihr Name schon verrät – an einer Mütze befestigt werden konnte, damit sie nicht herunterrutscht.

Nach weiteren Erfindungen wie dem bis heute bekannten Monokel und dem Zwicker wurde im 18. Jahrhundert die Ohrenbrille erfunden – der Vorreiter der heutigen Brille. Das Besondere an diesem Modell waren die angebrachten Stangen, die hinter die Ohren führten und für einen besseren Halt der Brille sorgten. Nach weiteren Modernisierungen wie dem stets schmaler werdenden Brillenglas, leichteren Bügeln, komfortablen Nasenpolstern und verschiedenen Sehstärken-und Modellen ist die Geschichte vermutlich auch heute noch nicht zu Ende. Denn noch immer arbeiten Experten und Optiker daran, Brillen noch leichter, schicker und komfortabler zu machen – für einen modischen und zuverlässigen Durchblick.


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Mrz 232018
 

In den OECD-Ländern leiden immer mehr Menschen an Übergewicht und Fettleibigkeit. Das geht aus den neuesten Daten der OECD hervor, die in dieser PDF-Datei abrufbar sind. Nicht zuletzt das Thema Barrierefreiheit spielt für Betroffene eine große Rolle.

Wer stark übergewichtig ist, hat es im Leben wortwörtlich schwerer. Alltägliche Dinge, die für Normalgewichtige selbstverständlich sind, können adipöse Menschen oft gar nicht bewältigen, oder nur mit viel Mühe. In vielen Bereichen sind sie auf Sonderanfertigungen nach Maß angewiesen. Zum Glück erkennen auch Entwickler, Ingenieure und Unternehmer langsam diese Probleme. Viele neue Erfindungen und Initiativen erleichtern heute das Leben mit starkem Übergewicht.

Im Alltag: XXL-Produkte im Kommen

Vor allem dank spezialisierter Onlineshops finden Menschen mit größerem Leibesumfang heutzutage schnell Produkte, die auf ihre Maße zugeschnitten sind. Das fängt bei Plus-Size-Kleidung an. Anbieter von Modeartikeln für Frauen jenseits der Kleidergröße 42, wie Ulla Popken sind eine beliebte Alternative zu den Übergrößenabteilungen im stationären Handel. Nicht zuletzt dem Internet und den vielen Plus-Size-Modebloggern ist es zu verdanken, dass die Mode und das Auftreten molliger Menschen einen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung erfahren haben – Stichwort „Body positive“.

Neben Kleidung stellen auch Möbel im Alltag übergewichtiger Menschen ein Problem dar. Die Sitze sind zu eng, die Betten zu instabil. Auch hier wird zunehmend Abhilfe geschaffen. So hat der Berliner Ralf Strobbe, der selbst stark zunahm und auf keinen normalen Stuhl passte, zusammen mit einer Tischlerei ein patentiertes System für einen XXL-Stuhl zum entspannten Sitzen in jeder Größe entwickelt. Das Besondere: „Der Thron“ ist nicht nur bequem, sondern kann auch therapeutisch eingesetzt werden. Er lässt sich mit wenigen Handgriffen auf- und abbauen, ganz ohne Schrauben. Die um elf Grad geneigte Rückenlehne bewirkt, dass die inneren Organe nicht eingeengt werden.

In der Klinik: Adipositas-Lösungen für Patienten

Sonderanfertigungen sind auch dringend bei der Ausstattung in Krankenhäusern, auf Pflegestationen, oder bei Rettungseinsätzen gefragt. Wenn extrem adipöse Menschen nicht mehr mobil sind, müssen sie unter extremem Krafteinsatz gehievt, geborgen, transportiert oder gelagert werden. Dafür braucht es nicht nur kräftiges Pflegepersonal, sondern auch spezielle Liftsysteme, Rettungstragen mit größerer Auflagefläche, breitere Rollstühle und Betten, stabilere OP-Tische und spezielle Anpassungen im Sanitärbereich. Es gibt mittlerweile Anbieter auf dem Markt, die speziell auf adipöse Patienten zugeschnittene Produkte anbieten, die diese sowohl unterstützen als auch die Mobilität und Selbständigkeit fördern sollen. Die Sanitärserie von HEWI z. B. verfügt über eine Stützlast von bis zu 300 kg. Auf der Unternehmensseite gibt es außerdem Tipps für die Planung von Bädern für Adipositas-Patienten. Aber es wird auch medizinische Ausrüstung anderer Art gebraucht, wie besonders große MRT-Geräte. An der Entwicklung diagnostischer Geräte mit hoher Tragelast wurde in den letzten Jahren intensiv gearbeitet.


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Mrz 132018
 

Bewegung und körperliches Training sind wesentliche Voraussetzungen, um Gesundheit und Lebensqualität im Alter aufrechtzuerhalten. Die Fachhochschule St. Pölten entwickelt gemeinsam mit Projektpartnerinnen und -partnern das IT-gestützte Trainingsprogramm „FitDaheim“, mit dem ältere Menschen zu Hause vor dem Fernseher trainieren können und zudem Gesundheitstipps erhalten.

Medizinischen Studien zufolge sinkt die Lebensqualität im Alter bei jedem/jeder Zweiten ab dem 60. Lebensjahr durch erste Bewegungseinschränkungen und ab dem 70. Lebensjahr durch deutliche Mobilitätseinschränkungen. Andere Studien belegen zudem, dass aktive Mobilität von älteren Menschen das Selbstwertgefühl, die Identität und vor allem die Selbständigkeit beeinflusst und auch soziale Teilhabe und Integration fördert. Durch Bewegung und den Erhalt der Mobilität wird auch die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Altersdepression verringert.

Das Trainingsprogramm „FitDaheim“ soll älteren Menschen helfen, ihre Beweglichkeit länger zu erhalten. Das Programm läuft auf einem kleinen, an den Fernseher angeschlossenen Computer, und kann zu Hause durchgeführt werden. Eine virtuelle Trainerin oder ein virtueller Trainer, sogenannte Avatare, zeigen Bewegungsübungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Anforderungen vor. Mit Hilfe von Sensoren wird überprüft, ob der/die Trainierende die Übung richtig ausführt. Mittels Feedbackszenarien und motivierenden Elementen wird das korrekte Ausführen der Übungen unterstützt. Zusätzliche Tipps zu einem gesunden und lebensbejahenden Lebensstil sollen zudem das Gesundheitsbewusstsein stärken.

Bewegung an der frischen Luft und daheim
„FitDaheim“ ist ein auf Prophylaxe abzielendes, physio- und ergotherapiebasiertes Trainingsprogramm. Das Programm soll ältere Menschen nicht von der Bewegung an der frischen Luft abhalten, sondern darüber hinaus unterstützen und die Beweglichkeit außer Haus durch zusätzliches Training länger erhalten.

„Bewegung in Form von Spaziergängen, Wanderungen und Radfahren fördert die Gesundheit, verlängert die durchschnittliche Lebensdauer um bis zu acht Jahre und verringert das Sturzrisiko. Trainingseffekte zur Aufrechterhaltung der bewegungsaktiven Muskulatur lassen sich bis ins hohe Alter nachweisen“, sagt Kerstin Lampel, Leiterin des Studiengangs Physiotherapie sowie Projektleiterin an der FH St. Pölten für das Projekt Train & Win, im Rahmen dessen das Trainingsprogramm „FitDaheim“ entwickelt wird.

Test in der Region Mühlviertler Alm
Im derzeit laufenden Projekt entwickelt und testet die FH St. Pölten gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology (AIT), der WPU GmbH, dem Center for Medical Statistics, Informatics and Intelligent Systems der Medizinischen Universität Wien, der Region Mühlviertler Alm und der Firma LIFEtool das Trainingssystem mit den Avataren.

Von Dezember 2017 bis April 2018 nehmen 30 Seniorinnen und Senioren in der Region Mühlviertler Alm an einem achtwöchigen IT-gestützten Fitnessprogramm und diversen Befragungen teil. Zehn von ihnen haben im vergangenen Jahr auch das Trainingsprogramm mitentwickelt und Prototypen getestet.

Am Ende der Pilotphase können die testenden Seniorinnen und Senioren die Benutzungsfreundlichkeit beurteilen und das Trainingsprogramm weiter mitentwickeln. Auch die Effekte auf Gesundheit und Lebensqualität der älteren Menschen werden ausgewertet.

Projekt Train & Win

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen des Programms benefit gefördert. ProjektpartnerInnen sind das Austrian Institute of Technology (AIT), die WPU GmbH, das Center for Medical Statistics, Informatics and Intelligent Systems der Medizinischen Universität Wien, die Region Mühlviertler Alm und das Unternehmen LIFEtool.

Links:

https://www.fhstp.ac.at/de/forschung/projekte/train-win-trainieren-und-lebensqualitaet-gewinnen

https://fitdaheim.com

Feb 122018
 

Bei schönem Wetter zieht es die Menschen ins Freie.
Eine kleine Spazierfahrt mit dem Fahrrad bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern bietet auch Bewegung an der Frischluft. Was so einfach klingt, kann viele Schwierigkeiten mit sich bringen. Dann nämlich, wenn Sie gemeinsam mit einem Freund/einer Freundin oder einer anderen nahestehenden Person etwas unternehmen möchten, diese Person aber an den Rollstuhl gebunden ist.
Derzeit existieren zwar Lösungen wie Rad und Rollstuhl kombiniert werden können, allerdings bestehen diese in Spezialfahrrädern, die für teures Geld erst gekauft werden müssen.

Unser Erfinder hat sich hier eine bessere Lösung überlegt.

Die Kopplungslösung!
Die speziell entwickelte Kopplung macht es möglich! Kurzum wird ab sofort das Fahrrad als Schubfahrzeug für den Rollstuhl eingesetzt. Das große Plus: es ist kein teures Sonderfahrrad notwendig und der Vorderreifen des Fahrrads ist nicht zu demontieren!
Daher ist eine problemlose Verwendung beider Fahrzeuge nach der Spazierfahrt und dem Entkoppeln sofort wieder möglich!
Hierfür ist es notwendig, den Rollstuhl inkl. bereits integrierter erfinderischer Kopplung herzustellen.
Weitere Anwendungsmöglichkeit der Kopplung für eine Verbindung etwa auch von Fahrrad und Kinderwagen ist ebenso gegeben.

Lizenznehmer gesucht

Für die Erfindung der Fahrzeugkopplung werden aktuell Lizenznehmer und Käufer des Schutzrechtes gesucht.
Details finden Sie unter https://www.patent-net.de/go/2198 .
Gerne können Sie uns für nähere Informationen dazu kontaktieren.

Jan 232018
 

Nach drei Jahren intensiver Auseinandersetzung mit den Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und sozialen Netzwerken im Internet wurde die TREEDAY GmbH im Oktober 2014 von Geschäftsführer Andreas Miedaner mit Sitz in Wien gegründet. Das Start-Up ist ein eigenständiges Unternehmen und beschäftigt derzeit 15 Personen.

TREEDAY ist die umfangreichste Online-Plattform für einen nachhaltigen Lebensstil in wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Hinsicht und ist seit 2014 in Österreich und seit 2016 in der DACH-Region online. Der weitere Ausbau in Europa und drüber hinaus soll sukzessive erfolgen.


Gemeinsam mit der BOKU WIen haben die Macher von TREEDAY eine Weltneuheit entwickelt: Der „TREEDAY Index“ macht Nachhaltigkeit von Unternehmen erstmals erfassbar, indem er das gesamte Engagement eines Unternehmens durch eine Zahl – auf einer Skala von 0 bis 100 – ausdrückt. Und der „TREEDAY Report“ informiert darüber, WARUM es nachhaltig ist!

TREEDAY ist kein weiteres Umwelt-Siegel, sondern ein Kommunikations-Tool, um Unternehmen die Möglichkeit bieten, Ihr gesamtes Engagement schnell und übersichtlich an interessierte KonsumentInnen zu kommunizieren. Denn Nachhaltigkeit ist ein sehr umfassendes Thema, das über „Bio“ und „Energieeffizienz“ hinausgeht. Für uns ist Nachhaltigkeit kein Zustand, sondern ein längerer Prozess am Weg in eine grünere Zukunft. Jeder noch so kleine Schritt ist dabei wertvoll und sollte Wertschätzung erhalten.

In Zeiten globaler Erwärmung und Verknappung natürlicher Ressourcen wird Nachhaltigkeit bei Produktion und Konsum immer wichtiger. Doch Konsumentinnen und Konsumenten haben häufig Schwierigkeiten, nachhaltige Unternehmen zu identifizieren und zu finden bzw. herauszufinden welche Maßnahmen im Unternehmen umgesetzt wurden.

TREEDAY bietet durch die Kombination mehrerer innovativer Funktionen eine Lösung, bei der jeder ganz einfach einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten kann und von der sowohl die User als auch die Unternehmen profitieren.

Das Geschäftsmodell findet Anklang: TREEDAY wurde bereits mit mehr als einer halben Million Euro gefördert und unterhält wertvolle Medien- und Gütesiegel-Partnerschaften. Derzeit sind mehr als 10.000 Unternehmen auf TREEDAY zu finden.

Treeday sammelt jetzt Geld ein und nutzt dafür die österreichische Crowdfunding-Plattform Greenrocket, die auf nachhaltige Crowdinvestments spezialisiert ist. Alle Details auf www.greenrocket.de/treeday.

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